Mai 2006
Monats-Archiv
Carte Blanche
30 Mai 2006 10:12 pm
Prost, liebe Tages-Anzeiger Redaktion
Auch bei der Online-Redaktion des Tagis scheint man den Genuss von Caipirinhas zu pflegen.
Dass dann die Online-Meldungen zu eigentlichen Eigentoren werden, ist egal:
Cafu (rechts) gratuliert Kaka (links) nach dessen Tor gegen die Brasilianer.
Prost – liebe Tagi-Online-Redaktion. Lasst’s Euch schmecken und trinkt noch einen auf den Untergang des Aufsteigers FC Luzern
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E-Business
29 Mai 2006 10:24 pm
search.ch hat die Nase vorn – einmal mehr
Nicht nur hat es search.ch zum zweiten Mal in Folge geschafft, den begehrten Master of Swiss Web nach Hause zu tragen. Nach der Pionierleistung map.search.ch (Gewinner 2005) und dem technisch extrem-raffinierten immo.search.ch (Gewinner 2006) wird nun die prominenteste der Search.ch-Applikationen etwas mit AJAX mit Nice-URLs aufgemotzt.
Ab sofort können die Suchparameter für die Telefonbuchsuche tel.search.ch in den URLs mitgegeben werden, wie der Search-eigene Blog meldet. Dies ergibt natürlich wieder wunderbare Möglichkeiten, diese populäre Telefonbuchapplikation in andere Anwendungen einzubinden.
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Carte Blanche&Trends
21 Mai 2006 12:53 am
And the winner is…wer den Eurovision Song Contest getürkt hat
Vorweg, ich bin weder ein Fan des Eurovision Song Contest (formerly known as Grand Prix Eurovision) noch habe ich mir das Teil angeschaut. Nur mal so um 23h00 reingezappt und die letzten “Points” gesehen.
Finnland hat gewonnen, booahh. Wer glaubt das wirklich? Die Band ist so schräg, die Typen unappetitlich und der Sound absolut unkompatibel mit dem Zielpublikum der Veranstaltung. Nicht das ich etwas gegen Hardrock hätte, ganz im Gegenteil.
Wenn ich den Grandprix manipulieren und mich im Erfolg sonnen möchte, na dann würde ich so eine Performance zum Sieger küren. Technisch dürfte es ein Kinderspiel sein. Ein paar Server hijacken und dann ganz konzentriert eine gezielte Anruflawine in den Teilnehmerländern starten. Spam Knowhow ist ja zur Genüge vorhanden.
Kleiner Knackpunkt wäre noch die Finanzierung der Anrufe, da das Voting kostenpflichtig ist. Aber im Stile Al-Qaidas könnte man dies natürlich mit ein paar geschickten Wetteinsätzen refinanzieren, denn die Wettbüros sahen Finnland gerade mal auf einem der letzten Plätze – kein schlechtes Geschäft!
Europe (hard)rocks! würde Altmeister Gene Simmons meinen.
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heute nichts gefunden
Seit heute gibt’s heute, die neue Abendzeitung für Pendler und andere. Zahlreiche Blogs und Medien berichteten darüber.
Dass es heute bereits ab 16h00 auch als ePaper gibt, ist eine feine Sache. Zum Einsatz kommt Macromedias FlashPaper, bekannt seit der Contribute-Applikation, dem Companion von Dreamweaver.
Aber was soll das Suchfeld?
Zoomen, Blättern, Drucken, alles kein Problem. Aber Suchen? Gefunden wird nichts! Eine Suche nach “heute” wie auch nach “Yakin” oder “Basel” – alle Suchen bleiben erfolglos. Hier scheint die Technik noch nicht ausgereift.
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Carte Blanche
15 Mai 2006 01:48 pm
Nicht jeder Experte ist ein Internetexperte
In schwierigen Zeiten werden Sie gerne von den Medien herumgereicht, die vermeintlichen Experten. Sei es bei Fragen zum Luftverkehr, Krisen- und Konfliktsituationen, Medien und Soziales, Jugendgewalt oder Bundesratsküren.
Was der BBC aber passiert ist, zeigt die Grenzen der Expertenzunft
:
Taxifahrer aus Versehen zum Experten gemacht
Aus Versehen hat der britische TV-Nachrichtensender BBC 24 einen ahnungslosen Taxifahrer zum Internet-Experten gemacht. Der Fahrer wartete in der Empfangshalle des Sendezentrums auf einen Kunden, als er von einem übereifrigen Mitarbeiter ins Studio gelotst wurde.
Dort bekam er ein Mikrofon angesteckt, wurde vor die Kamera gesetzt und musste in einem Live-Interview Auskunft zu Rechtsfragen im Internet geben. Der echte Experte wartete derweil an der Rezeption.
Erst während des Interviews wurde den Fernsehleuten klar, dass etwas schief gegangen war. Der Taxifahrer sprach mit starkem französischen Akzent, sah nicht aus wie der angekündigte Experte und wusste auch keine rechten Antworten. Schliesslich stotterte er: “Ich bin mir nicht so richtig sicher, was ich hier soll.” Daraufhin beendete Fragestellerin Karen Bowerman das Interview. Der Sender entschuldigte sich nun bei den Zuschauern.
Quelle: (sda und zahlreiche Online-Medien)
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E-Business
13 Mai 2006 10:47 am
FCZ forever
Heute gilt’s ernst, um 17h45 tritt der FCB gegen den FCZ im Joggeli an. Etwas im Keller gestöbert habe ich doch noch ein hand-signiertes Poster der Mannschaft von 1980/81 gefunden. Dem Team, das letzmals vor einem Vierteljahrhundert Schweizermeister wurde.
Liebe Basler, denkt Ihr nicht auch, dass nach 25 Jahren wieder mal die Reihe an Zürich ist?
In diesem Sinne drücken wir den Zürchern heute Abend in Basel alle verfügbaren Daumen – HOPP FCZ!
PS: Das Poster ist unverkäuflich!
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E-Business
08 Mai 2006 11:15 pm
Google den Puls fühlen
An Google Adwords kommt niemand vorbei, der erfolgreiches Suchmaschinen- resp. Online-Marketing betreiben will.
Nur, wie entwickeln sich die Klick-Preise beim Adwords-Tool, welche Begriffe sind besonders gesucht und wo muss man tief in die Tasche greifen?
Ab sofort hat dieses Ratespiel ein Ende! Angelink Yourposition lanciert den Swiss-Adex. Der Index misst monatlich, was Werbung mit Google kostet und wie sich das Buchungsvolumen entwickelt.
Nach der neusten Veröffentlichung sind die Klickpreise im vergangenen Monat um 3.4 Punkte gefallen, die durchschnittliche Anzahl gebuchter AdWords hingegen um 2.8 Punkte geklettert. Das teuerste Keyword ist “Privatdetektiv” mit einem Klickpreis von CHF 18.70, billiger ist “ALV” mit CHF 0.13. Dies verwundert nicht unbedingt, da das Seco heute den tiefsten Stand der Arbeitslosigkeit seit 2002 gemeldet hat.
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E-Business
07 Mai 2006 10:39 pm
Runter mit den Gebühren!
E-Commerce wäre nicht “commerce”, wenn für den Onlinehandel keine geeigneten Zahlungsmittel zur Verfügung stehen. Die Kreditkarte ist nunmal die einfachste Lösung, im Distanzgeschäft erworbene Dienstleistungen zu bezahlen. Kein Bonitätsrisiko für den Merchant, kein Risiko für den Kunden, integrierte Lösungen uvm.
Wenn da nur nicht die immer noch horrenden Gebühren für die Betreiber wären!
Auf Kundenseite haben die Grossverteiler Coop und Migros die Spesen gewaltig ins Schmelzen gebracht. Wann ist es nun endlich auch auf Verkäuferseite so weit?
Es kann doch nicht sein, dass für den Onlinehandel Gebühren von 2.5 bis 3% (oder mehr) auf dem Kaufsbetrag in Rechnung gestellt werden!
Zumal die Abwicklung der Transaktionen technisch voll integriert ist und durch die 3D-Secure-Technologien (Link auf Netzwoche / PDF) das Charge-Back Risiko und die Investigation-Costs minimiert wurden.
Zudem kommen für den Merchant Transaktionsgebühren der PSPs (Datatrans; Yellowpay/Postfinance; Saferpay/Telekurs Card Solutions) sowie die Initialkosten für die Kreditkartenverträge mit den Acquire Banken (Telekurs Multipay / Aduno) die nochmals ca. CHF 1’000.- pro Kartentyp betragen.
Die Summe aller Gebühren (Verträge, Transaktionen etc.) türmen sich zu einem unüberwindbaren finanziellen Hindernis für KMU-Shoplösungen und bremsen die weitere Verbreitung von innovativen E-Commerce Lösungen, die auch für kleinere Anbieter durchaus interessant wären..
PS: Micropayment ist für kleine Beträge sicher interessant. Als Kunde will ich aber nicht ‘zig verschiedene Zahlungslösungen, sondern entweder gegen Rechnung, Kreditkarte oder Nachnahme bezahlen. Ich bin nicht sicher, ob und wann sich die innovativen Micropaymentlösungen auf breiter Front durchsetzen werden – m.M. fristen diese Micropaymentlösungen ein ähnliches Dasein wie das durchaus geniale Zahlungsmittel CASH. Dieses ist gar auf jeder EC/Maestro-Karte integriert – aber eben, auf den Durchbruch wartet es auch schon nahezu 10 Jahre.
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E-Business
02 Mai 2006 02:10 pm
Neue anonyme AHV-Nummer ab 2008
Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates hat gestern der Einführung der neuen 13-stelligen anonymen AHV-Nummer zugestimmt. Zusätzlich stimmte die Kommission oppositionslos der Harmonisierung der Personenregister zu.
Damit steht der Einführung nichts mehr im Wege – ich bin gespannt, was für Potential diese einheitiche Nummer bringen wird. Einige ironische und zynische Ausführungen sind in diesem Blog bereits hier und hier publiziert worden.
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Economiesuisse Newsletter – der Webmaster hilft gerne weiter
Der wöchentliche E-Mail Newsletter des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse ist inhaltlich zwar interessant, doch dessen Optionen für Opt-Out, Mail-Formate und Feedbacks sind extrem schwach.
Primär erfolgt die Darstellung in MS-Outlook als HTML-Attachment und nicht als HTML-Email. Der Opt-Out Link führt auf ein HTML-Formular, wo ich nach dem Lesen der Hilfstexte erst meine Koordinaten vervollständigen muss. Dabei sollte mich Economiesuisse mindestens beim Klick auf den Link im Newsletter bereits kennen.
Es wird aber noch besser:
löst eine E-Mail an den Webmaster aus – nunja, das könnte man doch auch via vorausgefülltem Kontaktformular machen
löst eine E-Mail an den Webmaster aus, ohne vorgefertigtem Body-Text – Outsch
löst eine E-Mail an den Webmaster aus – Outsch
findet immerhin ein entsprechendes Online-Formular – OK
Schade, dass ein so mächtiger Wirtschaftsverband einfachste Standards und Methoden im Newsletter ignoriert.
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