Juli 2006


E-Business 18 Jul 2006 12:44 pm

Dead 2.0Wirklich 11 lesenswerte Vorschläge für alle Unternehmer und Unternehmerinnen, die ausschliesslich auf den Web 2.0 Hype schwören.

Dead 2.0 gibt elementare Tipps an alle Möchtegern-Web-Pioniere, die nächsten 24 Monate zu überleben und v.a. die Grundsätze der Wirtschaft zu beachten wie:

  • einen funktionierenden Businesscase mit einem tatsächlichen Umsatz anzustreben
  • ein Business-Modell und nicht nur ein Feature zu promoten
  • sich auf eine reale Zielgruppe zu fokussieren
  • einen Firmennamen zu wählen, den man sich auch merken kann
  • sich nicht mit dem Buzzwort Web 2.0 zu identifizieren
  • die Chancen real und ungeschminkt einschätzen zu lassen und Kritik zu akzeptieren
  • revolutionäre Services setzen eine Revolution voraus
  • Evolutionäres benötigt eine entsprechende Markt- und Konkurrenzakzeptanz
  • den optimalen Platz in der Wertschöpfungskette
  • nicht damit zu rechnen, bald von Google oder Microsoft übernommen zu werden
  • mit beiden Füssen auf dem Boden zu bleiben.

Prädikat: Lesenswert!

(Via Beobachtungen zur Medienkonvergenz)


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E-Business 13 Jul 2006 09:16 pm

GoogleEine aktuelle Umfrage von Google lässt die Vermutung zu, dass der Suchmaschinen-Gigant sein Werbe-Netzwerk bald auf Radiostationen oder andere Audio-Kanäle ausbreiten könnte.

Ähnlich wie im letzten Jahr der Versuch, auch Print-Anzeigen via AdWords-Netzwerk schalten zu lassen, könnte Google nun bald auch hörbar werden. Der Versuch dürfte vorerst auf die USA beschränkt sein, hört sich aber sehr interessant an – auch für Werbeverantwortliche.

(via Search Engine Watch)


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Carte Blanche 10 Jul 2006 08:13 pm

landrover.ch - Out of MemoryWeil Auto-Sites so wunderbar emotional und aufwändig gemacht sind, besuche ich sie auch gerne. Inspiriert von einem Teil, dass in unserer gemeinsamen Garage steht, war ich zu Besuch bei Land-Rover.

Aber hallo! Die Site ist zwar schön gemacht mit vielen Kurzfilmen, die das Themalandrover.ch - korrekte Site auch gut rüberbringen. Aber mehrmals war deren Serveranwendung out-of-Memory!

Die potenten durstigen Viermalvierer werden da von etwas gar schmalbrüstigen Servern gehostet. Oder waren die zusätzlichen Memories auch bei der Hardware optional ;-)

PS: Die Memoriewarnungen wurden am Sonntagmorgen um 09h30 produziert, der Traffic war dann sicher eher gering.


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E-Business 07 Jul 2006 10:32 am

Google CheckouteBay hat seine Zahlungsbedingungen angepasst und Googles neusten Streich, Google Checkout, als unzulässiges Zahlungsmittel klassifiziert.

Dies also eine aktuelle Form von E-Business Protektionismus. Denn eBay will selbstverständlich seinen – resp. den teuer akquirierten – Bezahldienst PayPal den Vorzug geben.

Man darf gespannt sein, wie sich die Giganten verhalten werden. Evtl. darf man in absehbarer Zeit auch nur mit dem VOIP-Dienst Skype mit eBay-Kunden telefonieren, denn auch dieser wurde bekanntlich von eBay teuer eingekauft.

(via Search Engine Watch)

Nachtrag: Interessant ist allemal die Begründung, warum eBay gewisse Zahlungsmittel nicht erlaubt:

Safety and convenience are at the core of eBay’s policies toward payments. This policy is designed to promote safe online shopping, and to encourage online payment methods that are safe, easy to use, reliable, and offer high levels of protection for users. The policy also attempts to preserve some flexibility for users that still prefer offline payment methods.

Demnach würde Google Checkout gem. eBay dies nicht erfüllen. Wie gesagt, man darf gespannt sein.


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E-Business 06 Jul 2006 10:25 am

Nach Migros und Coop springt nun auch Jelmoli auf den Kreditkarten-Zug auf und spendiert seiner Kundenkarte (Bonus-Card) eine internationale Kreditkartenfunktion vom Partner Visa. Diese Karte wird ebenfalls ohne Jahresgebühr abgegeben (bei Mindestumsatz von CHF 300.- p.a.), wie Jelmoli heute berichtet.

Die Nutzniesser sind vielfältig. Zum einen selbstverständlich die Kunden, welche nicht mehr gebeutelt werden durch die sehr hohen Jahresgebühren der traditionellen Kartenherausgeber, anderseits freuen sich selbstverständlich auch die Kartenhersteller wie z.B. Intercard über diese Aufträge.

Bleibt zu hoffen, dass sich diese Penetration von Kreditkarten auch positiv auf den E-Commerce auswirkt, wo Kreditkarten für alle am Prozess beteiligten immer noch das attraktivste Zahlungsmittel sind (mit Ausnahme der wiederum horrenden Gebühren der Banken…).


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