Auf YouTube gibt’s seit ein paar Wochen einen Kurzfilm vom Kollaps des Freitag-Towers in Zürich – wie auch die heutige Printausgabe des Tages-Anzeigers berichtete.
Der Tower steht natürlich noch in seiner vollen Grösse bei der neuen Hard. Das Video ist jedoch sehr gut gemacht und Freitag streitet jegliches Wissen oder Beteiligung zum Video ab. Unwissen oder echtes Kalkül im Sinne von “viral marketing at its best?”
Oder hat sich nur ein cleverer Video-Engineer hier unter Beweis gestellt?
Ist der Fahrzeugmarkt in den Printmedien am Ende? Diesen Eindruck hat man, wenn man den heutigen Tages-Anzeiger anschaut: Die einst so stolze Seite mit all den vielen Autos, die Hinz&Kunz ab Platz, von Privat und frisch ab MFK verkaufen sind weg.
Die Seite 34 im heutigen Tagi strotzt vor Leere, resp. Lokalmatadoren wie AAA und andere weisen auf ihr Angebot pro Marke hin – that’s it ( PDF-Version – 950 KB)
Diese Schlacht scheinen die Print-Medien verloren zu haben. Der Vorteil von Online-Marktplätzen liegt auf der Hand:
strukturierte Suchmöglichkeiten
Suchagenten mit Benachrichtigung per E-Mail, SMS, RSS-Feeds etc.
einfache Erfassungs-, Freischaltungs-, Administrations- und Bezahlprozesse
Kostengünstige Inserierungsmöglichkeiten
um nur einige zu nennen.
Im Kleininseratemarkt für Fahrzeuge scheints nicht nur Online-First zu heissen, sondern Online-Only! Man darf gespannt sein, welche Rubrik es als nächstes trifft; Immobilien darben bereits in den Zeitungen und bei den “Flohmärkten” ist derzeit ein spannender Verdrängungskampf im Gange (hier, hier oder hier).
Es bleibt interessant, diese Entwicklung zu verfolgen.
Eigentlich sind sie ja alle bekannt und sonnenklar, die DOs und DON’Ts bei Websites – könnte man meinen. Und doch tummeln sich da draussen noch Tausende von sinnlosen “Homepages“.
Die 19. Gebote von Joshia Cole sind es alleweil wert, sich wiedermal in Erinnerung zu rufen. Und v.a. sind sie wunderbar geschrieben!
Am 15. April wählt der Kanton Zürich einen neuen Regierungsrat – heute sind schon mal die Wahlunterlagen ins Haus geflattert.
Was hat die clevere Plattform smartvote.ch zu bieten? Wie immer ist man dort bereit und der interessierte Wähler kann schon heute sein Profil mit den Kandidaten vergleichen.
Aber nicht mit allen!Keiner der bisherigen Kandidaten hat es bis jetzt für nötig empfunden, den Fragebogen zu vervollständigen und sich damit den geneigten Wählern zu empfehlen. Man scheint sich dort einer Wiedewahl doch sehr sicher zu sein – oder das Medium Internet einfach zu unteschätzen?
Mit einem Riesen-Werbebanner protestiert die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS im Internet gegen den Walfang und macht damit Front gegen den Abschuss der Tiere. Der Banner zeigt einen kompletten Blauwal, die Grösse des Banners wird auf ca. 40′000px Breite (!) geschätzt.
Dabei wird jeweils mittels Flash-Technologie ein Ausschnitt des Meeressäugers angezeigt.
Erlebe das Banner temporär in diesem Blog in der rechten Spalte, Rubrik “Aktion”!
Es soll das grösste Werbebanner der Welt sein und kann unter anderem hier in Aktion erlebt werden – Klick auf den Close-Button nicht vergessen!
Solche Tests sind natürlich immer spannend und so gut oder schlecht, wie die getesteten Kriterien. Also gleich mal los und schauen, wie’s denn so um den IE7 Hersteller microsoft.com steht.
Oh weh, da hat man aber in Redmond ein Problem! Bill Gates’ eigene Website ist nicht fehlerfrei gem. dem Schweizer Gratistest:
Prüfe HTML-Formatierung mit HTML Tidy
Gut, dass Mr. Gates da einen detaillierten Bericht anfordern kann, für CHF 320.- exkl. MwSt. notabene.
Die topsoft, Fachmesse für Business Software in Bern streamt mit einem eigenen “TV” die Podiumsdiskussionen live über das Internet. Prädikat sehenswert!