“Fritz Muster ist prepared for DELETION” – so heisst es in einer E-Mail Autoreply von IBM. Aufgrund der Abwesenheitsmeldung (bis 31.12.2009!) ist davon auszugehen, dass diese Abwesenheit finaler Charakter hat.
Bei IBM lebt sich’s als Mitarbeiter wirklich gefährlich
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“Post hilft Kunden virtuell auf die Sprünge”

So “tönt” es heute Mittag aus der Mail-Inbox. Wer will denn nun wem auf die Sprünge helfen? Die heute von der Post versandte E-Mail würde m.E. doch den Tatbestand von Spam erfüllen, haben wir nun damit einen ersten schönen Präzedenzfall in der Schweiz?
Im Empfänger steht “EDV – Beratung Carpathia Consulting GmbH” – wunderbar, so steht’s effektiv nur im Telefonbuch, sonst nirgends (ist ja nicht wirklich knackig & sexy). Also hat sich da die Post mal des Directories anderer Ex-Staatsbetriebe bedient für den Versand!?
Nehmen wir zudem die gute Checkliste von Nemuk zur Hand und verifizieren die Pflicht-Punkte:
- “Die Empfänger haben explizit zugestimmt, Informationen per E-Mail zu erhalten. Ausgenommen sind eigene Kunden.” – nun ja, Kunden sind wir alle von der Post, können uns ja nicht wirklich wehren.
- “Wir bieten unseren Kunden ausschliesslich eigene und ähnliche Produkte an oder solche, die sie bereits bezogen haben.” – dito.
- “In jedem Massenmail befindet sich ein funktionierender Abmeldelink.” – Erster Tatbestand erfüllt für Spam
- “Wir lassen keine Drittanbieter in unserem Auftrag Werbemails verschicken, die sich nicht andas neue Gesetz halten.” – Gem. Mail-Header ist www.dcl.ch für den Versand verantwortlich (“identity=helo; helo=mail.dcl.ch; client-ip=195.141.96.135“)
Die Herkunft der Adressen scheint eindeutig zu sein (Directories), Abmeldelinks fehlen im Mailing und ein Drittanbieter war auch für den Versand verantwortlich wobei (noch) nicht geklärt ist, ob sich dieser an das Gesetz hält.
Also, wer hilft der PostMail nun auf die Sprünge, nicht nur virtuell sondern vor dem Kadi?
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