November 2008


E-Commerce 28 Nov 2008 10:03 am

LeShop vermeldet heute über diverse Medien (z.B. Handelszeitung), dass bereits per Ende November die CHF 100 Mio. Umsatzmarke geknackt sei. Dies notabene im 10. Geschäfts- und Jubiläumsjahr des Online-Lebensmittelhändlers.

Erwartet wird für 2008 ein Gesamtumsatz von CHF 113 Mio. – ein plus von 23% gegenüber dem Vorjahr.

Gemessen am Gesamtumsatz im Detailhandel aller Migros Genossenschaften (CHF 14.66 Mrd. – ohne Denner, Globus etc.) entspricht dies jedoch nach wie vor nur knapp 8 Promille, die Migros in diesem Bereich online erzielt.

PS: Ach ja, diese Meldung ist weder auf den offiziellen Seiten bei LeShop noch bei Migros zu finden (…)

(Crossposting)


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E-Commerce 25 Nov 2008 09:54 pm

Im E-Commerce herrscht nicht nur eitler Sonnenschein, auch immer mehr Händler entdecken das Internet als Vertriebskanal. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie „E-Commerce in Deutschland“ von ibi research der Universität Regensburg gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft.

Weitere Schwerpunkte der Studie sind die Themen Vertriebsmanagement und Web-Controlling, Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement, Versandabwicklung und Verkauf ins Ausland.

Einige wichtige Erkenntnisse der Studie:

  • Fast die Hälfte der Shops hat pro Woche mehr als 1.000 Besucher.
  • Die Platzierung des Shops in Suchmaschinen rangiert auf der Liste der Marketing-Massnahmen ganz oben.
  • Über die Rentabilität von Marketing-Kampagnen kann nur die Hälfte der Händler Auskunft geben.
  • Immer mehr Händler wollen Kreditkarten, PayPal und Direktüberweisungs-Verfahren akzeptieren.
  • Bei Zahlungen per Rechnung und per Lastschrift treten häufig Zahlungsstörungen auf.

Die Studie kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.


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E-Business 16 Nov 2008 09:00 am

CAPTCHAs (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) gibt es ja schon länger; diese fast bis zur Unkenntlichkeit verformten Wörter oder Zeichenfolgen, die ein menschliches Wesen nochmals eintippen soll, bevor ein Formular im Internet abgeschickt wird.

Die Diskussion über Barrierefreiheit lassen wir hier mal aussen vor. Es gibt aber sehr interessante Ansätze, diese Funktion zur Vermeidung von automatisierten Übermittlungen zu erweitern.

Einer ist derjenige von reCAPTCHA; mit Hilfe der Anwender wird der Text eingescannter Bücher verifiziert. Die eingeblendeten Worte werden durch das Eintippen des Textes im Sinne von Crowd-Sourcing verifiziert, was die korrekte Digitalisierung von alten Schriften beschleunigt.

Nun hat ein Kölner Startup CAPTCHAs fürs Onlinemarketing entdeckt. Mit CaptchaAd werden Produkte in Form von Videoclips beworben. Der Anwender schaut sich den Clip an und beantwortet eine Frage daraus, wie z.B. der Name des Produktes o.ä. Anwender setzen sich damit intensiv mit einer Marke oder einem Produkt auseinander, was eine grosse Awareness beim Publikum bringt:

CaptchaAd: Aufforderung zum Spamschutz

CaptchaAd: Aufforderung zum Spamschutz

CaptchaAd: Werbebotschaft

CaptchaAd: Werbebotschaft

CaptchaAd: Eintippen der korrekten Lösung

CaptchaAd: Eintippen der korrekten Lösung

Wie auch twive! suggeriert wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis über solche Kleinanzeigen zur Vermeidung von Spam auch Produkte verkauft werden können.


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E-Commerce 05 Nov 2008 03:16 pm

Die Abbruchrate im Onlineshop sinkt, je grösser die Anzahl angebotener Zahlungsmethoden ist. Dies eine nun zahlenmässig untermauerte Erkenntnis aus dem aktuellen E-Commerce Leitfaden der Universität Regensburg.

Das ibi research Institut an der Uni Regensburg hat zusammen mit privaten Partnern über 1000 Fragebogen ausgewertet und dabei folgende Zahlen veröffentlicht.

  • Zwei Drittel der Onlineshopper bevorzugen die Zahlung mittels Rechnung.
  • 79% der Besucher verlassen den Shop, wenn nur Vorauszahlung angeboten wird. Diese massiv hohe Abbruchrate steigt tendenziell je höher der Warenkorbwert ist.
  • Wird nebst der Vorauszahlung auch noch die Zahlung mittels Nachnahme angeboten, sinkt die Abbruchrate auf immer noch sehr hohe 58%.
  • Besteht neben der Vorauszahlung die Möglichkeit mit Kreditkarten zu bezahlen, so brechen immerhin nur noch 36% der Käufer ab.
  • Die Abbruchrate sinkt auf 10%, wenn auch gegen Rechnung bezahlt werden kann

Grundsätzlich tendiert die Abbruchrate in Abhängigkeit der Zahlungsmethoden im Onlineshop gegen Null, je mehr Möglichkeiten angeboten werden.

E-Commerce-Leitfaden: Abbruchrate im Zusammenhang mit den angebotenen Zahlungsmethoden

E-Commerce-Leitfaden: Abbruchrate im Zusammenhang mit den angebotenen Zahlungsmethoden

Zahlung gegen Rechnung ist bei den Käufern nicht nur am beliebtesten, auch die Abbruchrate ist mit 10% verhältnismässig moderat. Diese Tatsache fordert den Onlineshop-Anbieter jedoch, sein Debitoren-Risiko zu kontrollieren mittels geeigneter Massnahmen wie z.B. der integrierten Bonitätsprüfungen.


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