März 2009
Monats-Archiv
E-Business&E-Commerce
26 Mrz 2009 02:04 pm
Mass-Customizing: Individuelle online Massenanfertigung
Einer der zahlreichen Trends die ich immer wieder kommentieren darf ist Mass-Customizing, oder auf Deutsch, die individuelle Massenanfertigung. Um was geht es? Über das Web werden vom Anwender individuell gestaltete Produkte vertrieben. Kunden gestalten und bezahlen genau das, was sie wollen.
Attraktiv ist dies für den Betreiber, weil er dadurch wichtige Prozesse der Wertschöpfung an den Kunden auslagern kann und einen erheblichen Kostenvorteil durch eine nahtlose Systemintegration erzielt. Preislich sind diese Produkte eher im höheren Segment anzusiedeln, da der Kunde bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, damit er genau das erhält, was er möchte.

Personalisierter Kalender
In den vergangenen Monaten ist dieser Bereich v.a. dank technischen Innovationen gewachsen. Wie die Welt kürzliche den Wirtschaftswissenschaftler Frank Piller zitierte, gibt es inzwischen fast keine Produktkategorie mehr, die sich nicht individuell anfertigen und online bestellen liesse.
In der Schweiz führt v.a. der Onlineshop von Geschenkidee.ch ein ganzes Sortiment an personalisierbaren Geschenken. Und auch schon länger im Markt ist der Uhrenkonfigurator von 121time.com.
Als internationale Erfolgsbeispiele darf v.a. Spreadshirt angeführt werden, wo nebst der Massenkonfektionierung auch ganz interessante Vertriebsmodelle angeboten werden.
Auch die beiden Sportartikel-Hersteller Nike mit NikeiD oder Adidas mit mi adidas mischen gross in diesem Markt mit. Der nächste Megatrend in diesem Bereich wird das 3D-Printing sein. Neue Technologien und Apparate erlauben das Bedrucken von beinahe allen möglichen Gegenständen.
Es vergeht jedoch fast keine Woche, ohne dass ein neues originelles Masscustomizing-Angebot an den Start geht. Eine kleine Auswahl davon:
Dies eine kleine Auswahl an originellen Masscustomizing-Playern. In der Configurator-Database finden sich über 500 Adressen, wo sich Produkte selber konfigurieren lassen.
Nächste Woche öffnet die topsoft, die einzige Business Fachmesse der Schweiz, in Bern Ihre Tore. Wenn Sie mehr über aktuelle Trends im E-Commerce erfahren möchten oder für Ihren Onlineshop eine kostenlose Kurzberatung (à 20 Min.) wünschen, schauen Sie doch einfach vorbei. Der Eintritt ist kostenlos.
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25 Mrz 2009 10:00 am
topsoft: E-Commerce und Onlineshop Kurzberatung

In 7 Tagen öffnet die topsoft Fachmesse für Business Software ihre Türen in Bern.
Der Boom im E-Commerce hält ungebrochen an – alleine im Jahr 2008 kauften die Schweizer für knapp CHF 6 Mrd. Produkte online ein. Die Interaktion zwischen ERP-System und Onlineshop ist dabei ein kritischer Erfolgsfaktor. Aber auch aktuelle Trends im E-Commerce, Online-Zahlungssysteme sowie Prozess- und Suchmaschinenoptimierungen für Onlineshops sind wichtige Themen für Shopbetrieber.
Betreiben Sie einen Onlineshop oder planen Sie den Einstieg in den E-Commerce? “Lang macht’s kurz!”
Als Geschäftsführer der Carpathia Consulting GmbH, E-Commerce Kenner und Dozent für Onlinevertriebskanäle, biete ich Ihnen im Rahmen der topsoft in Bern eine kostenlose E-Commerce und Onlineshops Kurzberatung (à 20 Minuten).
Bestellen Sie noch heute Ihr kostenloses Eintrittsticket und teilen Sie uns Ihre Aufgabenstellung und den Terminwunsch für Ihre Kurzberatung mit. Sie finden mich im Bereich Beratung & Lounge.
Die topsoft bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm an:
Ich freue mich, möglichst zahlreiche Blogleser in Bern begrüssen zu dürfen. Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Ticket online.
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24 Mrz 2009 01:40 pm
So funktioniert Sofortüberweisung.de
Nach div. Gespräche und Abklärungen glaube ich nun zu wissen, wie Sofortüberweisung.de funktioniert; nach der Methode des “Screen Scraping“.
Das ganze Verfahren angewandt auf die 6 Schritte im Beitrag zu Sofortüberweisung.de von letzter Woche:
- Wahl der eigenen Bankverbindung -> Sofortüberweisung.de weiss, welches “Template” für die Onlinebank des Kunden zu verwenden ist und wo welche Informationen zu finden sind.
- Eingabe von Name und Kontonummer -> Sofortüberweisung.de kann den “Zahlungsbeleg” vorbereiten.
- Eingabe von Vertragsnummer und Passwort -> Sofortüberweisung.de übernimmt für den Kunden das Login in seinem Namen bei seiner Onlinebank.
- Eingabe der nächsten Streichlisten-Nummer (TAN) -> Sofortüberweisung.de kennt die Position der nächsten TAN – nicht jedoch deren Inhalt. Diese Information zeigt auch die Onlinebank und wird durch das Screen-Scraping von Sofortüberweisung im gleichzeitig simulierten Login übernommen und dem Kunden im Checkout angezeigt. Der Kunde muss demnach nur noch die entsprechende TAN eintippen, worauf Sofortüberweisung.de diese ebenfalls an die Onlinebank übermittelt.
- Konto-Auswahl -> Wenn das Konto unter 2) nicht gleich identifiziert werden kann, präsentiert Sofortüberweisung.de die Kontoauswahl, die sie zeitgleich mit dem für den Kunden simulierten Login in der Onlinebank extrahiert hat.
- Transaktion bestätigt -> Sofortüberweisung.de hat für den Kunden in dessen Onlinebank eine Überweisung vorgenommen zu Lasten des ausgewählten Kontos (Schritte 2 rsp. 5), zu Gunsten des Shopbetreibers und über den Betrag des Warenkorbes.
Da es sich um ein Screen-Scrapping handelt, muss/kann die Bank des Kunden auch nichts davon wissen, da hier Sofortüberweisung.de das Login für den Kunden simuliert. Notabene mit dem Einverständnis des Kunden und allen relevanten Zugangsinformationen wie Vertrags-Nummer, User, Passwort und ggf. TAN.
Nach meinen Informationen wehren sich einige Banken in der Schweiz gegen dieses Verfahren, sind jedoch relativ machtlos, da Sofortüberweisung.de eine ganz normale Transaktion mit verifiziertem Login simuliert. Nach Auskunft einer Bank probiert man sich mit dem Sperren der IP-Adressen von Sofortüberweisung.de gegen dieses Verfahren zu schützen, jedoch erfolglos, da Sofortüberweisung.de mit dynamischen IPs arbeitet und regulären Bank-Traffic simuliert.
Rein theoretisch wäre Sofortüberweisung.de auch in der Lage, während dem verdeckten Login die Passwörter auszutauschen und den Zugriff für den Kunden auf seine Onlinebanking-Applikation zu sperren.
Stimmt diese Hypothese rsp. das hier vorgestellte Verfahren, dann verwendet Sofortüberweisung.de keine Schnittstellen, speziellen Protokolle oder Services der Bank, sondern übernimmt treuhänderisch für den Kunden das Login bei seiner Bank und füllt für ihn den Überweisungsbeleg aus. Nahtlos implementiert im Checkout-Prozess des Onlineshops. Die Überweisung findet umgehend statt, der Anbieter ist im Besitz der Zahlung und kann die Lieferung auslösen.
Auch für mich als Kunden ist dieses Verfahren natürlich sehr bequem, da Sofortüberweisung.de die sofortige Banküberweisung für mich übernimmt. Es erfordert aber m.E. ein sehr grosses Mass an Vertrauen, dass mit dem simulierten Login nicht noch zusätzliche Transaktionen stattfinden, die nicht im Interesse des Kunden liegen. Etwas bösartig könnte man auch von “Phishing im Interesse des Bankkunden” sprechen.
Oder in anderen Worten: Es ist wie, wenn Sie im Laden an der Kasse stehen und eine Ihnen unbekannte Person bitten, doch für Sie mal kurz bei der Bank Geld zu holen. Sie geben dieser unbekannten, jedoch vertrauenswürdig aussehenden Person, Bankkarte und Passwort dazu mit.
Sofortüberweisung.de sagt denn auch auf ihrer Website:
Hinweise zur Haftung bei Missbrauchsfällen
Bei dem Dienst “sofortüberweisung.de” ist es bisher zu keinen Missbräuchen gekommen (TÜV-zertifiziertes Online-Zahlungssystem). Vorsorglich weisen wir dennoch darauf hin, dass es viele Banken und Sparkassen gibt, die davon ausgehen, dass die Nutzung des Dienstes “sofortüberweisung.de” wegen der Verwendung Ihrer PIN und TAN zu einer Haftungsverlagerung bei etwaigen Missbrauchsfällen durch Dritte führt. Dies kann dazu führen, dass im Missbrauchsfall Ihre Bank sich weigert, den Schaden zu übernehmen und im Ergebnis Sie den Schaden zu tragen haben.
Vorsorglich hat daher der Betreiber des Dienstes „sofortüberweisung.de“ eine Versicherung abgeschlossen, die in Höhe von bis EUR 5.000,– je Schadensfall bei PIN- und TAN- Missbrauch die Payment Network AG für Haftungsfälle rückversichert.
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24 Mrz 2009 12:31 pm
In eigener Sache: Bloggerportrait und Twitter

Blogger Portrait bei Pixelfreund
Der Pixelfreund portraitiert jede Woche einen Schweizer Blogger. Heute hatte ich die Ehre und Ralph Hutter, aka Pixelfreund, hat mich in seinem Blog portraitiert.
Pixelfreund stellt wöchentlich in der Serie “Blogger Portraits” einen Blogger vor oder besser, er lässt vorstellen. Im Unterschied zu Bloggingtom’s Blogtipps stehen in Pixelfreunds Serie nicht die Inhalte der Blogs im Zentrum, sondern persönliche Facetten und kleine Einblicke in das Leben seiner Lieblingsblogger.
In diesem Portrait wird auch auf die Aktivitäten bei Twitter verwiesen, wo ich seit rund 6 Monaten aktiv bin. Immer wieder werde ich gefragt, was Twitter denn sei und v.a. was dies überhaupt nütze.
Eine einfache Frage, die sehr schwierig zu beantworten ist. Die einfachste Antwort lautet, einfach Mal ausprobieren! Folgen Sie mir auf Twitter!
Pixelfreund hat am Blogcamp4 vom vergangenen Samstag eine herausragende Präsentation gehalten zu Twitter. Dieses Twitter-How-To möchte ich den Lesern dieses Blogs nicht vorenthalten:

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19 Mrz 2009 04:21 pm
Sofortüberweisung als E-Commerce Zahlungsmittel der Zukunft?
Begegnet ist es mir schon oft, das Logo von Sofortüberweisung.de der deutschen Payment Network AG. Und kürzlich habe ich mich mit Erik Beyer von Digiplace darüber unterhalten. Er setzt dieses Zahlungsmittel bereits seit längerem ein und ist begeistert.
Glauben konnte ich es bis jetzt noch nie so richtig; eine Drittpartei greift als Zahlungsanbieter direkt auf meine Onlinebanking-Applikation zu und organisiert die Überweisung von meinem Konto auf das Konto des Shopbetreibers? Das überstieg irgendwie mein Vorstellungsvermögen, nicht unbedingt vom technischen Aspekt her, aber v.a. aus Sicherheitsüberlegungen.
Heute habe ich mich an einen Feldtest gewagt und gleich vorweg; das funktioniert schnell und einwandfrei. Ich geb’s zu, ich bin verblüfft.
Aber hier der Reihe nach:

Schritt 1: Auswahl der eigenen Bankverbindung

Schritt 2: Eingabe von Name und Kontonummer

Schritt 3: Eingabe von Vertragsnummer und Passwort des eigenen Onlinebanking-Zugangs

Schritt 4: Eingabe der nächsten Streichlisten-Nummer - in meinem Fall die Nr. 2

Schritt 5: Konto auswählen, von welchem die Überweisung erfolgen soll

Schritt 6: Die Transaktion wird mir bestätigt
Betrag wird autom. überwiesen, Checkout wird abgeschlossen mit der Bestätigungsseite des Shopbetreibers.
Die Vorteile liegen für mich auf der Hand:
- Vorauszahlung für den Shopbetreiber. Er erhält das Geld, bevor er die Ware liefert.
- Zahlung ohne zeitliche Verzögerung. Der Betrag wird sofort vom eigenen Konto auf das Konto des Betreibers transferiert.
- Keine Rechnungen und zusätzlichen Spesen durch Einzahlung am Postschalter.
- Kein Einsatz von (theoretisch wiederverwendbaren / missbrauchbaren) Kreditkartendaten.
- Verwendung von TAN- oder Streichlisten-Nummern als Einmalpasswörter.
- Keine zusätzlichen Logins, Passwörter etc.
- Nach meinen rudimentären Recherchen geringe Transaktionskosten und Setupgebühren.
Mich hat dieses Vorgehen überzeugt, werde aber diesen unsicheren “Beigeschmack” nicht los, dass da eine Fremdapplikation mit meinen Bankdaten “spielte”. Anderseits tippe ich meinen Maestro-Pin auch an fast jedem POS-Gerät ein ohne exakt zu wissen, was jetzt mit diesen Daten genau passiert.
Als Konsument benutze ich nach wie vor die Kreditkarte bevorzugt, profitiere von vertrauten Transaktionsprozessen, späteren Zahlungsfristen sowie – je nach Karte – von Loyalitätsprogrammen. Als Shopbetreiber muss ich den Einsatz von Sofortüberweisung.de evaluieren und als zusätzliche Methode dem Kunden anbieten.
Fazit: Diese für mich neue Zahlungsmethode ist genau so überzeugend wie sie verblüffend ist. Auf jeden Fall eine neue relevante Zahlungsmethode für Shopbetreiber.
Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht mit einem effektiven Einkauf, auch wenn es sich wie ein Marketingbeitrag für die Betreiber von sofortüberweisung.de anhört.
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19 Mrz 2009 06:29 am
Deutscher E-Commerce 2008 deutlich im Plus
Die GfK Gruppe veröffentlichte die Zahlen für den Deutschen Onlinemarkt 2008:
Die deutschen Konsumenten haben im vergangenen Jahr für rund 13,6 Milliarden Euro Waren im Internet gekauft. Insgesamt legte der E-Commerce-Umsatz mit einem Plus von 19 Prozent deutlich zu. Das sind Ergebnisse aus dem WebScope-Panel, mit dem die GfK Panel Services Deutschland kontinuierlich Käufe und Bestellungen von Waren im World Wide Web erhebt.
Weitere interessante Eckwerte aus den aktuellen Ergebnissen:
- Anzahl der Internet-Käufer stieg gegenüber dem Vorjahr um 12% auf 29.5 Mio.
- Die Einkaufshäufigkeit bliebt mit 9.4 Käufen pro Jahr konstant.
- Der durschnittliche Warenkorb stieg um 7% auf knapp EUR 49.
Allerdings zeigt sich, dass einzelne Konsumentengruppen das Internet als Einkaufsmöglichkeit völlig unterschiedlich nutzen. Hierfür hat die GfK Panel Services Deutschland die Konsumenten in sieben verschiedene Online-Nutzer-Typen segmentiert. Die meisten Verbraucher – insgesamt knapp 35 Prozent – gehören zur Gruppe der Selektivnutzer. Diese Gruppe erwirtschaftet aber nur knapp 13 Prozent des Umsatzes. Den größten Anteil am Umsatz liefert die Gruppe der Online-Shopper und Banker, die mit gut 20 Prozent die zweitgrößte Gruppe der Internetnutzer stellen. Sie erwirtschafteten knapp 35 Prozent des E-Commerce-Umsatzes.
Damit liegen nun auch die 2008-Ergebnisse der GfK-Gruppe vor, dem viertgrössten Marktforschungsunternehmen weltweit. Eckwerte bereits publiziert wurden
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17 Mrz 2009 02:31 pm
Usability in Onlineshops: Startseite und Produktpräsentation
Shopanbieter.de berichtete gestern von zwei Deutschen Usabilitystudien die sich mit der Startseite von Onlineshops sowie der Produktpräsentation befassen. Das wichtigste daraus in Kürze:
Startseite
Gem. einer Studie von eResult sind Nutzer nicht abgeneigt, auf der Startseite zu Scrollen. Die Limite hier liegt bei ca. zweifacher Bildschirmhöhe (bei 1024 x 768 Pixel Auflösung). Die Untersuchung brachte aber noch weitere interessante Präferenzen:
- Frauen sind eher bereit zu Scrollen als Männer.
- Sehr junge (< 20 Jahre) und ältere Anwender (> 60) scrollen lieber als das “Mittelalter”.
- Beim Stöbern wird eher gescrollt als bei einer konkreten Produktsuche.
- Je interessanter die Produkte, je höher die Scroll-Bereitschaft.
Im weiteren schreibt eResult:
“Faktoren wie die Stimmung, Bildschirmauflösung oder Intensität der Internetnutzung (haben) keinen signifikanten Einfluss auf die Scrolltoleranz”.
Fazit: Die Startseiten so attraktiv und kurz gestalten wie möglch. Produkte, Angebote oder Services in den Mittelpunkt stellen und das Wesentliche in den nicht scrollbaren Bereich platzieren. Die verschiedenen Zielgruppen berücksichtigen und Wissen, dass die Geduld der Besucher endlich ist und das Scrollrad nicht mehr als 1,5 Umdrehungen bewegt werden möchte.
Ebenfalls immer berücksichtigen, dass ein Grossteil der Shopbesucher nicht via Startseite in den Shop gelangt, sondern über Deeplinks aus Suchresultaten, Aktionen, Newslettern, Empfehlungen etc. tiefer einsteigt. Also die Erkenntnisse bzgl. Startseite sind auch auf die anderen strategisch wichtigen Seiten unbedingt anzuwenden.
Produktpräsentation
Die Studie von DMC untersuchte die Präferenzen zu Produktpräsentationen und stellte da interessanterweise Mode-Artikel den Weisswaren (Waschmaschinen) gegenüber. Es erstaunt nicht besonders, dass je nach Sortiment die Ansprüche unterschiedlich liegen.
Folgende Informationen wurden von Shopanbieter.de aufbereitet:
Welche Informationen sind Ihnen beim Kauf wichtig? (Top 6 von 13 bzw. 14 Antwortmöglichkeiten)
| Mode |
Waschmaschinen |
- Produktbild (75,2 %)
- Umfangreiche Produktbeschreibung (66,2 %)
- Lieferfrist / Liefertermin / Verfügbarkeit (47,5 %)
- Vergrößerungsansicht / Zoommöglichkeit (46,8 %)
- Anzeige von Farbvarianten (40,7 %)
- Weitere Bilder des Modeartikels und Details (33,2 %)
|
- Umfangreiche Produktbeschreibung (83,3 %)
- Produktbild (71,2 %)
- Lieferfrist / Liefertermin / Verfügbarkeit (64,5 %)
- Produktgarantie (53,3 %)
- Qualitätshinweise (45,0 %)
- Anzeige der durchschnittlichen Kundenbewertungen und Kommentare (28,3 %)
|
Bei Mode vielen noch wichtig sind “Qualitätshinweise” (30,7 %), bei Weißer Ware “Vergrößerungsansicht/Zoommöglichkeit” (27,2 %) und “Weitere Bilder der Waschmachine” (26,2 %).
Welche der folgenden Zusatzinformationen sind für Sie beim Erwerb wichtig? (Top 6 von 7 bzw. 10 Antwortmöglichkeiten)
| Mode |
Waschmaschinen |
- Hinweise auf Sonderangebote ähnlicher Modeartikel (73,2 %)
- Anzeige der Serviceleistungen des Versenders (60,8 %)
- Anzeige ähnlicher Modeartikel (55,5 %)
- Anzeige von Produkten, die dazu passen (51,5 %)
- Anzeige von Produkten, die Kunden kauften, die auch diesen Modeartikel kauften (16,3 %)
- Anzeige der meistverkauften Modeartikeln (9,0 %)
|
- Anzeige der Serviceleistungen des Versenders (84,2 %)
- Testberichte von Institutionen, Zeitschriften und Kunden (66,8 %)
- Hinweise auf Sonderangebote einer ähnlichen Waschmaschine (66,8 %)
- Anzeige ähnlicher Waschmaschinen (51,8 %)
- Anzeiger aller möglichen Zubehörprodukte (45,0 %)
- Anzeige der meistverkauften Waschmaschinen (17,0 %)
|
Schließlich wurde noch abgefragt, welche zusätzlichen Shop-Funktionen beziehungsweise welche zusätzlichen Services für die Befragten wertvoll sind:
Welche der folgenden zusätzlichen Funktionen sind für Sie wichtig? (Top 6 von 10 bzw. 11 Antwortmöglichkeiten)
| Mode |
Waschmaschinen |
- Den Modeartikel auf einen Merkzettel legen zu können (70,2 %)
- Die Möglichkeit, den Modeartikel vergleichen zu können (60,0 %)
- Einen Größenberater zu haben (56,8 %)
- Die Möglichkeit haben, alle Informationen zum Artikel ausdrucken zu können (40,8 %)
- Eine umfangreiche Produktbeschreibung downloaden zu können (30,5 %)
- Einen Modeberater zu Modetyp und -stil zu haben (29,0 %)
|
- Die Möglichkeit, die Waschmaschine vergleichen zu können (73,8 %)
- Die Möglichkeit haben, sich die Gebrauchsanleitung downzuloaden (56,5 %)
- Die Waschmaschinen auf einen Merkzettel legen zu können (50,3 %)
- Eine umfangreiche Produktbeschreibung downloaden zu können (46,5 %)
- Ein interaktiver Produktberater (29,7 %)
- Die Möglichkeit haben, die Waschmaschine bewerten zu können (19,7 %)
|
Auf den weiteren Plätzen finden sich bei Mode noch eine Wunschzettel-Funktion sowie die Möglichkeiten zum Bewerten, zum Kommentieren sowie zum Empfehlen. Bei Waschmaschinen landeten die Optionen “Einen Onlineberater mit der Möglichkeit, einen Experten zu kontaktieren” sowie die Wunschzettel-, Kommentar- und Empfehlungsfunktionen auf den Folgeplätzen.
Diese Resultate aus Deutschland gelten nach meinen Erfahrungen auch weitestgehend für die Schweiz. Die Untersuchung zeigt, dass Modeartikel mehr emotionalen Charakter haben, technische Geräte mehr rationalen. So wird bei letzteren denn auch vermehrt nach technischen Beschreibungen, Wertungen und Empfehlungen gefragt.
Für mich erstaunlich auch, dass nur knappe 3% eine Videovorstellung des Modeartikels wünschen. Ich bin überzeugt, dass wir v.a. in diesem Bereich in den nächstem Monaten eine klare Interessenverschiebung sehen werden.
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12 Mrz 2009 10:24 am
Schlagzu.ch – Liveshop oder Affiliate-Portal?
Wie der Netzticker gestern meldete, ging am 1. März mit Schlagzu.ch ein weiterer Liveshop mit Schweizer Wurzeln an den Start.
Im Gegensatz zu DayDeal.ch, Getitfast.ch oder Erotikdeal.ch bei denen jeweils ein Versandhändler dahinter steht (Brack rsp. Soundmedia), positioniert sich Schlagzu.ch als Syndizierer, der Produkte aus dem Tradedoubler Affiliate-Netz in Liveshopping-Manier an den Kunden bringt. Tradedoubler ist denn mit ihrer Affiliate-Technologie für die Abwicklung der Transaktionen verantwortlich.
Aber wer steht hinter Schlagzu.ch?
Diese Frage ist leider nicht so einfach zu beantworten. Gem. Netzticker seien dies Privatinvestoren. Auf dem Liveshopping-Portal findet sich leider nur eine Postfachadresse in Zug oder allgemeine E-Mail Adressen.
In den AGBs dann eine Telefonnummer, die gem. tel.search.ch der Exentro AG in Baar gehört. Trotz mehrfachen Anrufversuchen nimmt unter dieser Nummer niemand ab. Etwas später dann der Rückruf von einem der Investoren von Schlagzu.ch, der lieber anonym bleiben möchte. Die publizierte Nummer sei seine Privatnummer, jedoch in den Tel.-Verzeichnissen falsch registiert – aha.
Er erklärt, dass Schlagzu.ch in einer ersten 3-monatigen Testphase v.a. nur Produkte von Affiliates aus dem Tradedoubler-Netzwerk zu Hammer-Preisen (Originalton) anbieten will. Nach der Tespthase überlege man sich, ob man auch eine eigene Einkaufs- und Logistikorganisation aufbauen möchte. Vorerst werde jedoch alles komplett von Tradedoubler koordiniert. Schlagzu.ch selber konzentriert sich vollumfänglich auf das Marketing.
Affiliate-Portal?
Schlagzu.ch kämpft noch mit Startschwierigkeiten. Wer beispielsweise heute das aktuelle Linsen Angebot auf Schlagzu.ch bestellen will – notabene zum publizierten Schnäppchenpreis von 89.90 – wird (verdeckt im Schlagzu.ch Frameset) zu Linsenmax geleitet. Dort steht das Produkt jedoch zum regulären Preis von 99.- im Angebot.

Aktuelles Angebot von Schlagzu.ch

Zur Bestellung geht's dann zu Linsenmax, mit einem deutlich höheren Preis.
Linsenmax.ch wird vom Aarauer Webdienstleister MySign betrieben. Ein Anruf genügt und Reto Baumgartner, CEO, schafft persönlich Transparenz. Nach seinen eigenen Abklärungen wurde das Angebot von Schlagzu.ch falsch “verlinkt” – der rabattierte Preis bei Schlagzu.ch sei korrekt aber ist vom Liveshop falsch implementiert worden (Promotionscode ging im Link vergessen). Als Sofortmassnahme wolle Linsenmax/MySign den Preis für alle Kunden heute um die CHF 10.- runter setzen.
Gem. Baumgartner gibt es keinen Direktkontakt zu den Betreibern von Schlagzu.ch. Er bestätigt, dass die Kooperation alleinig über Tradedoubler laufe.
Mich überzeugt das Angebot von Schlagzu.ch (noch) nicht. Für mich ist es vielmehr ein Trittbrettfahrer-Modell zum aktuellen E-Commerce Trend “Liveshopping”. Es fehlt gänzlich der Community-Gedanke (Diskutieren der Produkte, Bewertungen etc.), der Betreiber ist nicht transparent ersichtlich (Postfächer in Zug, falsch registrierte Tel.-Nummern) und warum es eine Verknappung der Produkte geben soll (nur X Exemplare des Produkes pro Tag) ist mir schleierhaft, denn es wird ja nur in bestehende Shops aus dem Tradedoubler-Netzwerk verlinkt.
Ja, Liveshopping ist Knochenarbeit und ein entscheidender Faktor ist nebst der Applikation das Angebot, das tagtäglich eingekauft und abgewickelt werden muss. Wer in der Schweiz keinen Versandhändler mit entsprechender Logistik im Hintergrund hat, muss hart arbeiten, so wie Mr. QoQa.
Die Diskussion um Schlagzu.ch sei hiermit eröffnet. Ist das wirlich ein Liveshop oder nur ein verdecktes Affiliate-Portal?
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06 Mrz 2009 02:55 pm
E-Commerce trotzt der Krise und boomt – bestätigt nun auch die EU
Nun ist es sozusagen noch amtlich. Eine EU-Studie belegt, dass 2008 schon jeder Dritte EU-Verbraucher mind. 1 Produkt online gekauft hat (2006: 27%). Aber auch auf Schattenseiten machte EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva gestern aufmerksam: Es wird vornehmlich bei Händlern im eigenen Land eingekauft. Ein grenzüberschreitender Verkehr (wenn es denn noch Warengrenzen gäbe in der EU) findet wenig statt – dies im krassen Widerspruch zum Prinzip des gemeinsamen Binnenmarktes.
Deutschland, Grossbritannien und Frankreich machen 70% des Onlineumsatzes aus. Die jüngeren Mitgliedstaaten wie Bulgarien (3%) und Rumänien (4%) kommen da nicht mit. Aber auch Griechenland, Italien und Portugal schneiden nicht viel besser ab.
DerWesten berichtet im weiteren:
130 Millionen Europäer sind inzwischen Internet-Shopper
„Der Verbraucher hat im Internet viel zu gewinnen“, sagt die Kommissarin. Es ermögliche rasche Produktinformationen und einen umfassenden Preisvergleich, schon nach wenigen Klicks erscheint das Schnäppchen auf dem Bildschirm. 130 Millionen Europäer sind inzwischen Internet-Shopper – aber nur 30 Millionen kaufen grenzüberschreitend ein. Trotz des gemeinsamen Binnenmarktes sind die Hürden oft hoch. So fühlen sich viele Verbraucher abgeschreckt durch Sprachbarrieren, 60 Prozent aller Händler bieten ihre Waren lediglich in einer Sprache an. Vor allem erschüttern aber unklare oder ungünstige Garantie-, Umtausch- und Lieferbedingungen das Verbrauchervertrauen ins weltweite Netz.
Oft werden Verbraucher insbesondere von großen Anbietern verprellt. So werden sie im Glauben gelassen werden, sie könnten über die ausländische Webseite preiswerter einkaufen, um dann doch wieder auf die teurere nationale Seite zurückgeleitet zu werden.
Die neue EU-Studie kommt zum Ergebnis, dass das Internet der am schnellsten wachsende Vertriebsweg des Einzelhandels ist. Am beliebtesten ist Internet-Shopping bei Reisen (42 %), dicht gefolgt von Kleidung und Sportartikel (41 %), Büchern (39 %) sowie Informations- und Unterhaltungselektronik.
Entsprechende Zahlen liegen auch aus der Schweiz und aus einer deutschen Studie vor.
Mit Spannung werden die ersten Zahlen für 2009 erwartet und wie sich die Entwicklung der Onlineumsätze trotz oder eben gerade wegen der Krise entwickeln.
(via E-Commerce-Blog)
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06 Mrz 2009 08:30 am
Verbilligter Eintritt zum Internet-Briefing@BERN und ERP-Konferenz der topsoft

Anlässlich der topsoft vom 1. / 2. April 2009 organisiert Reto Hartinger wieder einen spannenden Kongress. Zwei Tage interessante Online-Marketing Trends, erläutert an realen Beispielen warten auf Sie: Web 2.0, Virales Marketing, Communities, Blogs, Alternate Reality Game, Behavioral Targeting, iGoogle Gadgets, Facebook, iPhone, Windows Media Center, InGame Advertising, Suchmaschinen, Internet-TV
Als Mitglied lade ich alle Blogleser zu Mitgliederkonditionen ein.
- Für einen 1/2-Tag bezahlen Sie statt 280.- nur Fr. 180.-.
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Sie müssen einfach bei der Anmeldung “Thomas Lang” ins Bemerkungsfeld eintragen, um vom Rabatt zu profitieren. http://www.internet-briefing.ch/bern09konferenz
Online wird zum immer wichtigeren und krisenresistenten Absatz und Werbekanal. Zweistelliges Wachstum bei E-Commerce und Onlinewerbung katapultieren die Nice-to-haves von gestern zuoberst auf die To-do-Listen der Marketingentscheider: Online bietet ganz neue Wirkungshebel, Mechanismen und Potentiale. Die neuesten Trends besprechen Schweizer Profis am Internet-Briefing in Bern. An konkreten Beispielen erörtet, gibt es Antworten, Optionen und Praxis-Tipps die Sie in Ihrer Firma umsetzen können.
1. April 2009
| 09.00-10.00 |
Onlinekommunikation – die Psychologie der neuen Medien
Annette Kielholz, Psychologin und Buchautorin |
| 10.15-11.15 |
Kundendialog ohne Anwesenheit: Ihre Suchmaschine
Markus Steinbach, Senior Consultant, namics |
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Branding und search – so präsentieren sich Firmen richtig
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10 zündende Funken des Viralen Marketings
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Köder im Internet richtig auslegen und zuschnappen
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2. April 2009
| 09.00-10.00 |
Web2.0 Erfolgsstrategien
Michael Gisiger aseantic ag |
| 10.15-11.15 |
Die Community und meine Marke
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Vom Blog zur Brand Community
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|
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Branded Experience: Alternate Reality Game, die Zukunft des Marketings?
Patrick Kappeler – imotions / Wirz & Fraefel |
| 15.15-16.15 |
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Heinz D. Schultz, CEO, Mindlab Solution |
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Anmeldung 2. April Vormittag Nachmittag ganger Tag

ERP-Konferenz
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