Mai 2009


E-Business&E-Commerce 29 Mai 2009 09:51 am
Shopping Aktuell

Shopping Aktuell

Gestern wurde die erste Ausgabe des Magazins “Shopping Aktuell” an 240’000 Haushalte verteilt. Nach eigenen Angaben ist das Produkt der Baurmedien und der Schweizer Post das umfassende Verzeichnis der Schweizer Online-Shops (steht so im Impressum).

Das Magazin zeigt auf knapp 70 Seiten einige wenige wertvolle Tipps zum Einkaufen im E-Commerce und eine unübersichtliche Auswahl an Onlineshops.

Das Magazin will einfach nicht gefallen und ist meiner Ansicht nach eine Totgeburt aus folgenden Gründen:

  • Layout ist an Unübersichtlichkeit kaum zu übertreffen und erinnert an einen dieser Billig-Gadget-Kataloge die jeweils direkt ins Altpapier flattern.
  • Die Liste ist äusserst unvollständig – praktisch alle grossen erfolgreichen Schweizer E-Commerce Anbieter fehlen, kaum ein Vertreter des Leader-Panels des neuen E-Commerce-Reports ist gelistet.
  • Das Verzeichnis existiert nur offline in Papierform. Es ist keine Onlineversion der Onlineshops verfügbar, die einerseits besser durchsuchbar und immer aktuell ist. Und anderseits den Shops erst noch wertvolle Backlinks generiert.
  • Onlineshops werden nach wie vor hauptsächlich via Suchmaschinen, Preisvergleiche, Empfehlungen, Onlinemarekting-Kampagnen etc. gefunden. Oder wann haben Sie zuletzt das Telefonbuch verwendet zur Suche eines E-Shops?
  • Wer braucht ein Verzeichnis von Onlineshops in Papierform? Das ist doch medialer Blödsinn.

Frédéric Devrient, Leiter Innovation  Direct Marketing der Post, schreibt im Impressum:

“Zu Hause einkaufen: Bequemer gehts nicht. Aber wie findet man den richtigen Online-Shop? Suchmaschinen zeigen auf den ersten Seiten alle dieselben Online-Shops an. Wer sich weiterklickt, bleibt oft in lästigen Pop-up-Fenstern hängen. Diese Shopping Aktuell EXTRA erspart Ihnen den Suchmaschinenstress, macht Online-Shopping angenehm und sicher.”

Mit Verlaub, aber wer so etwas schreibt, hat doch noch nie online eingekauft. Von wegen Suchmaschinenstress und lästigen Pop-up Fenstern.

Es ist mir unverständlich, warum sich die Post, die immer wieder bestrebt ist, sich erfolgreich als Schweizer E-Commerce Partner zu etablieren, bei so einer Publikation mitmacht.

Mit der Post und dem Baurverlag scheinen sich mit dieser Publikation zwei gefunden zu haben, die mit gestrigen Methoden für das Geschäft von heute den Werbekunden von morgen ködern wollen.

Und wie immer das Beste zum Schluss:
Dass die Post mit von der Partie ist zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass die gelisteten Onlineshops innerhalb der Kategorien säuberlich nach PLZ sortiert sind! Entschuldigung, aber wieso sollte jemand einen Onlineshop aufgrund einer PLZ suchen? Bin dankbar für weiterführende Erklärungen – an Pfingsten geht’s ja am ringsten.


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E-Business&E-Commerce 28 Mai 2009 02:02 pm

Quelle.de hat seinen Onlineshop komplett überarbeitet und präsentiert seinen neuen Auftritt. Nebst dem Look & Feel, das man schon von den kürzlich lancierten QStores kennt, wurden v.a. auch die Navigation und der Produktzugang komplett überarbeitet.

Quelle.de im neuen Kleid

Quelle.de im neuen Kleid

Gemäss Pressemeldung will Quelle zur ersten Adresse für Mode, Wohnen und Technik in Deutschland werden:

Um das hohe Wachstumstempo im E-Commerce fortzusetzen, hat Quelle ihre Shopping-Plattform quelle.de komplett überarbeitet. quelle.de ist die Nr. 3 der deutschen Shopping-Portale. Unser Ziel ist es, quelle.de zur ersten Anlaufstelle für Mode, Wohnen und Technik in Deutschland zu machen, so Thomas Schaeben, Leiter Vertrieb und Marketing E-Commerce der Quelle GmbH.

Im Einsatz steht nach wie vor die Lösung von Intershop. Der Schweizer Ableger von Quelle zeigt sich nach wie vor im alten Kleid.


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E-Business&E-Commerce 14 Mai 2009 09:34 pm

Gemäss einer aktuellen Pressemittelung zur Trendstudie “Webshopping 2009″, die nächste Woche veröffentlicht wird, kauften 97,4 Prozent der im Internet aktiven Einwohner Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten online ein.

Die Trendstudie wurde von der Innofact AG im Auftrag des deutschen Versandhändlers Quelle erstellt und soll nächste Woche veröffentlich werden. Hier bereits einige Daten zur Webshopping-Studie 2009  als PDF.

Zwei qualitative Aussagen aus der Studie

  • Die Deutschen kaufen immer häufiger im Netz ein und geben dort mehr Geld aus.
  • Trotz Wirtschaftskrise glauben die Befragten an das Internet als wachsendenVertriebsweg.

Im Vergleich zu 2007 kaufen die Deutschen häufiger im Netz ein – die Anzahl derer, die im Internet einkaufen ist von 69,3 Prozent auf 97,4 Prozent gestiegen, was einem Anstieg von 28.1 % in zwei Jahren entspricht.

Deutsche kaufen immer häufiger im Netz ein

Deutsche kaufen immer häufiger im Netz ein

Im weiteren sind auch die Ausgaben im Netz gestiegen:

  • Mit 48.5% gibt fast die Hälfte der Onlineshopper pro Jahr EUR 100.- bis 499.- aus,  knapp 25% EUR 500.- bis 999.- und 11.9% mehr als EUR 1’000.-
  • 83% wollen heute im Vergleich zum Vorjahr mehr (44.3%) oder gleichviel (38.9%) online ausgeben.

Wenig überraschend, dass denn auch über 90% der Befragten glauben, dass das Internet der Verkaufskanal ist, der in den nächsten 5 Jahren am stärksten wächst.


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E-Business&E-Commerce 14 Mai 2009 10:30 am

Zusammen mit Dr. Daniel Risch von Unic werde wir heute an den Zoomdays der Orbit in Zürich die aktuellen Trends im E-Commerce beleuchten.

Nebst einigen Zahlen und aktuellen Voten zur Enwicklung des Onlinevertriebes zeigen wir ein paar ausgewählte aktuelle Trends.

Wer nicht nach Zürich kommen kann, bekommt die Folien hier als PDF-Download oder schaut sich gleich die Folienpräsentation an:


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E-Business&E-Commerce 12 Mai 2009 02:00 pm

Heute halte ich am CampusTalk an der FHNW in Basel den Vortrag zu “Onlineverkaufn in der Schweiz” – aktuelle E-Commerce Trends und wie deren Umsetzung in der Schweiz aussieht wie auch einige Diskussions-Hypothesen, warum sich die Old mit den Young-Boys im Versandhandel immer noch so schwer tun.

Die Folien gibts bereits hier zum Download

Oder als blätterbare Version: 


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E-Business&E-Commerce 08 Mai 2009 08:30 am

Clubshopping scheint sich immer noch etwas schwer zu tun in der Schweiz. Seit Herbst 2007 ist eboutic.ch als erster Vertreter dieses Genres in der Schweiz aktiv und konnte sehr schnell in der Romandie Fuss fassen, wie der Geschäftsführer im vergangenen Frühjahr berichtete.

eboutic.ch

Aktuell bei eboutic.ch

In Vorbereitung für die neue Auflage von Trends im E-Commerce an den Orbit Zoomdays (Referat a-13 vom 14. Mai 2009 – 11h45) kann ich mit neuen Zahlen aufwarten.

So vermeldet der Westschweizer Clubshop derzeit 100’000 registrierte Benutzer, vornehmlich Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren. Nebst aktuellen Modeangeboten werden auch Accessoires wie Uhren oder auch Alkoholika (z.B. Pommery-Champagner) oder Micro-Scooter abwechslungsweise angeboten.

So wurden im vergangene Jahr rund 200 Verkaufsaktionen durchgeführt. Leider veröffentlicht eboutic.ch keine Informationen zur Umsatzentwicklung.

fashionfriends.ch

Aktuell bei fashionfriends.ch

Etwas anders positioniert sich fashionfriends.ch - online in der Deutsch-Schweiz seit dem 19. März dieses Jahres.

Der Newcomer sieht sich auch als Stilberater und kombiniert seine Artikel in eigene thematische Showcases (vgl. auch Interview bei Styleranking). Hinter Fashionfriends steht unter anderem Peter Schüpbach, der in seinem Blog auch regelmässig über die Vorbereitung zu diesem Clubshopping-Angebot berichtete (wer eine Einladung zu fashionfriends.ch möchte, bitte per E-Mail melden).

In Deutschland ist das Clubshopping Angebot bereits viel breiter aufgestellt zählt mit brands4friends.de, buyvip.de oder vip-trends.de und bestsecret.com einige Erfolgreiche Shops. Zudem sind auch grosse deutsche Player wie die Otto-Gruppe mit der Übernahme von Limango oder Primondo mit Clubsale in diesem Jahr auf den Clupshopping-Zug aufgesprungen.

Der Trend stammt ursprünglich aus Frankreich, wo der “Erfinder” vente-privee.com im Vergangenn Jahr einen Umsatz von EUR 510 Mio. in Europa erzielte.


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E-Business&E-Commerce 06 Mai 2009 07:47 am

ibi Research hat seinen E-Commerce Leitfaden neu aufgelegt. Dieser ist ab sofort auf der Website zum Download verfügbar.

Die Neuauflage wurde ergänzt um aktuelle Themen wie Mobile Payment, Web-Controlling, Risikomanagement, Versandabwicklung und SEPA (Einheitlicher Europäischer Zahlungsraum).

Dier E-Commerce Leitfaden vereint Fachwissen mehrerer Deutscher Anbieter und ist ein ideales Nachschlagewerk oder auch für den Einstieg in den Onlinevertrieb gedacht.


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