Donnerstag, September 17th, 2009


E-Business&E-Commerce 17 Sep 2009 10:45 am

Die deutsche Web Arts AG untersucht derzeit wissenschaftlich, was im Gehirn des Konsumenten beim Online-Shopping passiert. Denn die Differenzierung im E-Commerce erfolgt zunehmend über qualitative und weiche Faktoren, beispielsweise über den Branding-Effekt oder emotionale Aktivierungen.

Aber wie ist dieser irrationale Aspekt beweisbar? Zusammen mit der Forschung wird versucht, die Wirksamkeit emotionaler Aktivierung zu belegen und die Erkenntnisse im E-Commerce zu nutzen. Denn auch Usability-Tests zeigen frappant, dass bis zu 90% der User eine Website – oder einen Onlineshop – verlassen rsp. Transaktionen abbrechen, bevor funktionale Barrieren auftreten.

Abbruchraten - Quelle: Web Arts AG

Abbruchraten - Quelle: Web Arts AG

Die neurologische Forschung soll zur Optimierung der Konversion im E-Commerce helfen und Antworten auf die Frage liefern, wie das Unterbewusstsein den online Kaufprozess beinflusst. Denn nach wie vor weist der Grossteil der deutschen Onlinehändler eine Konversionsrate zwischen 2 und 4% auf  (in der Schweiz dürfte diese minimal höher liegen). Einige wenige Shops schwingen oben aus, wie die Studie “Konversionsraten deutscher Onlineshops” des Hightext-Verlags (2009) zeigt.

Verteilung Konversionsrate deutscher Onlineshops - Quelle Web Arts AG

Verteilung Konversionsrate deutscher Onlineshops - Quelle Web Arts AG

Erste Ergebnisse der neurologischen Untersuchung von Web Arts liegen als Whitepaper vor und können als PDF heruntergeladen werden.


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E-Business&E-Commerce 17 Sep 2009 09:00 am

Der Schweiz steht ein heisser Onlineshopping-Herbst bevor. Mir sind ein knappes Dutzend Schweizer Onlineshops bekannt, die sich in den nächsten Wochen neu oder erneuert präsentieren werden.

Allen gemeinsam ist, dass sie sich ein grosses Stück vom Weihnachtsgeschäft-Kuchen abschneiden wollen. Dieser saisonale Umsatz macht je nach Shop bis über 50% des Jahresumsatzes aus.  Bereits in den Vorjahren liess Weihachten die Onlinekassen klingeln.

Wir dürfen gespannt sein auf die neue E-Commerce Generation, die in den Startlöchern steht – und auf welche Fehler (möglicherweise) leider immer noch an der Tagesordnung sind. Die eine oder andere Lösung wird dann sicher genauer unter die Lupe genommen werden.


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