Januar 2010


E-Business&E-Commerce 31 Jan 2010 11:22 pm

Live Shopping DaysVergangene Woche habe ich mit ein paar wenigen weiteren Schweizern an den Live Shopping Days 2010 in Berlin teilgenommen – “E-Commerce fürs nächste Jahrzehnt” gem. eigener Werbung.

Mit dabei waren aus der Schweiz  Carlos Rageth von nettoshop.ch, Malte Polzin von Brack / DayDeal und vor Ort getroffen haben wir Adrian Locher von smaboo / Zimtkorn. Was hat uns dieser spannende Tag im Spreespeicher gebracht (ausser horrenden Roaming-Kosten für Live-Twittering wegen fehlendem WLAN)?

Die einzelnen Beiträge waren sehr spannend. Inhaltlich nicht viel Revolutionäres aber dafür interessante Informationen aus erster Hand. Beispielsweise vom Director of E-Commerce von Woot! mit spannenden Infos zu deren Spitzenverkäufen und dem CEO / Founder von iBood. Besonders erwähnenswert ist die Keynote “Der virale Faktor” von Martin Oetting, TRND. Etwas vom Besten was ich in den letzten Jahren gehört habe – nicht nur inhaltlich sondern auch bzgl. der Präsentation.

Das Panel  der Shoppingclubs (Brand4Friends, KupiVIP, BuyVIP und Limango waren vor Ort) wie auch die Groupon-Pitches (DailyDeal und Reduti) waren prominent vertreten.

Am meisten beeindruckt hat mich aber diese Aufbruchstimmung. Dieser spürbare Elan der nächsten Generation, mit aller Kraft an neuen Konzepten und Formen des Onlineverkaufs zu arbeiten. Der unbändige Wille nach Erfolg, v.a. bei den Groupon-Klonen wie auch bei den Shopping-Clubs.

Diesen Unternehmergeist vermisse ich derzeit in der Schweiz, wo alles etwas zu behäbig ist. Wenig Innovationen und man kopiert sehr gerne aus dem Ausland, beispielsweise aus den USA oder Frankreich – und wohl demnächst (wieder) vermehrt aus Deutschland.

Liebe Schweizer aufwachen, das Jahr 2010 ist noch jung und in Sachen E-Commerce-Innovationen wird uns ein starker Wind aus Norden um die Ohren pfeifen.

Weitere Beiträge rund um die Live Shopping Days auf Twitter und aus der Blogosphäre:


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E-Business&E-Commerce 26 Jan 2010 05:12 pm

Letzte Woche haben wir die 10 E-Commerce Trends 2010 vorgestellt und eine lose Serie darüber angekündigt. Als Trend Nr. 1 wurde Multi-Channelling definiert – und heute haben sich bereits Dell mit Media-Markt dazu bekennt, wenn auch nicht im Sinne des Trends wie wir ihn sehen – denn diesen definieren wir wie folgt:

Der strategische Ansatz der Nutzung aller verfügbaren oder sinnvollen Kanäle ist a-priori nicht wirklich ein neuer Trend. Multi-Channelling hat sich bewährt, u.a. in der Werbung aber auch in der differenzierten Kundenbetreuung im Dienstleistungssektor.

Im E-Commerce lässt sich derzeit ein ähnliches Verhalten beobachten. Vor allem etablierte Händler machen sich die Tatsache zu Nutze, dass Onlinekäufer zum einen vergleichsweise sehr loyal sind, zum anderen den Händler als Gesamtes betrachten, unabhängig vom gerade aktuellen Kanal – situatives, Kanal übergreifendes Einkaufen.

Die Übernahme der Käuferoptik und die Konzentration, dass diese auf verschiedensten Kanälen mit dem gleichen Händler kommunizieren möchten, darin dürfte die grosse Neuerung liegen – dieser Bewusstseinswechsel vom Anbieter zum Dienstleister.

Und genau hier sind die Chancen des Multi-Channelings. Nicht unbedingt im reinen Verkauf sondern in der Dienstleistung generell und im Fulfilment speziell. Online gekauft und kurz darauf offline abgeholt. Click & Collect wird vor allem den etablierten Händlern mit eigenem stationären Verkaufsnetz Wettbewerbsvorteile bringen.

Waren diese gegenüber den Pure-Internetplayern bislang im Nachteil, könnten diese 2010 zumindest in diesem Bereich auf Augenhöhe kommen und diesen Wettbewerbsvorteil ausspielen. Der Vorteil, über das etablierte Filialnetz das Fulfilment zu optimieren oder gerade zu perfektionieren. Zumal in weiten Bereichen die hinderlichen IT-Altlasten zu verschwinden scheinen, die das bisher erschwerten.

Das sogenannte Store-Picking ist auch einer der kritischen Faktoren für den Erfolg der britischen Supermarkt-Kette Tesco – nebst dem, dass deren Schüsselfiguren über interessante Visionen verfügen. Zahlreiche weitere werden diesem Beispiel folgen – v.a. in diesem Jahr.

Vor wenigen Wochen machte noch das Gerücht die Runde, dass Amazon evtl. gar ein Filialnetz plant, und morgen kommt vielleicht gar das neue Apple Tablet mit einem integrierten Bookstore der US-Kette Barnes & Noble – notabene primär ein Händler mit knapp 800 Filialen.

Der E-Commerce scheint den stationären Verkauf zu entdecken, auch wenn es primär auch nur zur Optimierung und Beschleunigung des Fulfilments geht – im Dienste des Kunden.


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E-Business&E-Commerce 26 Jan 2010 01:53 pm

Was in Deutschland seit rund 10 Tagen bekannt ist, wird heute auch von verschiedenen Schweizer Newskanälen gemeldet. In Kürz soll Dell-Hardware auch stationär in den Schweizer Media-Markt Fachmärkten erhältlich sein.

Vorteil für den Kunden sei das Begutachten von Gehäuse und anderen Peripherie-Geräten vor Ort. Bestellt wird dann elektronisch und die Ware wird direkt nach Hause geliefert.

Obwohl wir für 2010 Multichannelling als einen Trend identifiziert haben überzeugt das Vorgehen von Dell und Media-Markt nicht vollends. Zum einen, weil das Prüfen von Computer-Bestandteilen vor Ort nicht nötig ist, wenn der Shop und die Konfigurationsmöglichkeiten übezeugen.

Anderseits kommt diese Meldung einem Rettungsversuch gleich: Beispielsweise von Dell, die dringendst darauf angewiesen sind, ihren Distributionskanal zu öffnen und neue Käuferschichten anzusprechen, da man beim texanischen built-to-order Pionier unter schwindenden Umsätzen leidet.

Anderseits von Media-Markt wo immer noch krampfhaft nach Möglichkeiten gesucht wird, den Einstieg ins Onlinegeschäft (wieder) zu schaffen. Immerhin ist dies in diesem Jahr für Österreich und Holland definitiv geplant wie gestern bekannt wurde.


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E-Business&E-Commerce 22 Jan 2010 09:30 am

Für verschiedene Veranstaltungen in den nächsten Monaten und Fachartikel haben wir für uns die 10 E-Commerce Trends 2010 definiert. Nachdem sich kürzlich Experten zu den Mega-Trends 2010 geäussert haben, wollen auch wir nicht hinten anstehen.

Für uns sind die E-Commerce Trends 2010:

  1. Click & Collect / Multi-Channelling
  2. Shop-Optimierungen; Conversion-Rate, Usability und Neuromarketing
  3. Augmented Reality und Location Based Services
  4. Shop-Suche: Suchen, Filtern, Finden, Kaufen
  5. Qua Vadis Social Commerce
  6. Social Graph und Social Network Integrationen
  7. Videos: Präsentationen, Demonstrationen und Shoppingerlebnisse
  8. E-Commerce Currencies
  9. Groupon – Gutscheine von und für die Community
  10. Mobile Commerce and beyond – third, fourth and fifth Screen

In einer losen Folge von Blogbeiträgen werden wir diese in den kommenden Wochen im Detail vorstellen.


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E-Business&E-Commerce 18 Jan 2010 03:20 pm

Dass Produktvideos die Konversionsraten nachhaltig verbessern, darüber haben wir ja schon berichtet.

Stephan Randler hat heute in seinem Blog eindrückliche Zahlen veröffentlicht und die Konversionsraten von 8 Online-Shops in den direkten Vergleich gesetzt.

Mit der freundlichen Genehmigung von Stephan Randler nachfolgend sein Beitrag:

Rich-Media-Dienstleister Stupeflix – eine Art US-amerikanisches Pendant von einheimischen Slideshow-Produzenten – hat in seinem Corporate Blog nun die spannendste aller Fragen unter Video-Shopping-Anwendern aufgegriffen:

“Everybody agrees that video increases conversion rates. But when we talk to people about the benefits of video, one question often comes back: How much exactly does video increase conversion?”

Um potenziellen Kunden die Entscheidung pro Video zu erleichtern, hat sich Stupeflix durch das Web gewühlt und folgende Werte zusammen getragen:

  • PFI Western berichtet von 50 Prozent höheren Konversionsraten durch selbstproduzierte Videos.
  • eBags bericht über eine um 138 Prozent bessere Konversionsrate, wenn Kunden zum Beispiel so ein Video gesehen haben.
  • Slideshows steigern Konversionsraten auf Ice.com um 40 Prozent.
  • Sellpoint freut sich über 35 Prozent bessere Konversionsraten bei Produkten mit Video-Sildeshows.

Beim ersten Blick fällt auf, dass sich die Zahlen stark unterscheiden und sich nur schwer eine allgemein gültige Aussage treffen lässt. Kein Zufall, denn laut Stupeflix hängt der Erfolg von den unterschiedlichsten Faktoren ab:


“It depends of the relevance of the video content to the decision the user is trying to make. It depends of how well the video is integrated within user workflow and pages. It depends of the distribution strategy.”

Detail-Infos und weiterführende Links zu den einzelnen Video-Strategien der acht US-Shops gibt es direkt bei StupeFlix. Über den ein oder anderen Händler hatten wir zudem bei twive! bereits desöfteren ausführlich berichtet.


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E-Business&E-Commerce 18 Jan 2010 11:32 am

Die Schweizer Suchmaschine search.ch bietet seit kurzem eine Shop-übergreifende Produktsuche mit integriertem Preisvergleich an, wie heute berichtet wurde. Der neue Dienst ist in Kooperation mit der Schweizer Shop-Suchmaschine finder.ch realisiert, die nach eigenen Angaben über 250’000 Produkte von über 1’300 Herstellern führt.

Sowohl Suchalgorithmus, type-ahead wie auch das Filtering / Refining der Suchresultate sind analog aufgebaut. Besonders gefallen die adaptiven Filter in den Resultaten mit dem integrierten Slider für den Preisbereich. Eine Funktion, wie ich sie in zahlreichen Shops dieses Jahr sehen komme.

Die Qualität der Resultate selber überzeugen mich nicht vollends. Weder gibt es eine Fehlertoleranz noch befriedigt die Detailanzeige; man weiss zwar über den Lagerbestand bescheid, es gebe jedoch keine Händler, die das Angebot im Sortiment führen – naja:

  [product.search.ch] Alles an Lager - aber bei wem?

product.search.ch - alles an Lager - aber bei wem?


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E-Business&E-Commerce 14 Jan 2010 10:39 pm

Nach dem Aus von Europas grösstem Versandhändler Quelle in Deutschland droht der Schweizer Niederlassung wohl das selbe Schicksal. Heute seien die Mitarbeiter in St. Gallen über das drohende Ende informiert worden, da angeblich kein Investor für Quelle Schweiz gefunden worden sei. Dies melden soeben verschiedene Medien.

Die Suche nach einem Investor gehe noch bis Ende Januar weiter, trotzdem sei bereits das Konsultationsverfahren eröffnet worden. Das Aus für Quelle bedeutet auch das Aus für die Schweizer Traditionsmarke Ackermann, deren Markenrechte von Quelle vor 3 Jahren übernommen wurden.


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E-Business&E-Commerce 14 Jan 2010 09:16 pm
leshop.ch iPhone Applikation

leshop.ch iPhone Applikation

Vor wenigen Tagen hat der führende Schweizer Onlinesupermarkt für Waren des täglichen Bedarfs www.leshop.ch seine iPhone App lanciert und berichtet von einem grossen Erfolg. Bereits seien einige Tausend Downloads verzeichnet worden.

Warenkorb auf dem iPhone

Warenkorb auf dem iPhone

Nach einem ersten kurzen Test zeigt sich schnell, die App gefällt. Das auffallende daran ist, dass der mobile Supermarkt komplett offline verfügbar ist.

Das gesamte Sortiment von über 12’000 Artikeln inkl. Frisch- und Tiefkühlprodukten ist offline verfügbar. Die App synchronisiert nicht nur das gesamte Sortiment sondern auch die gespeicherten Einkaufslisten oder Warenkörbe. Das erlaubt das Erfassen von Produkten ohne mobilen Webzugang und das manuelle Synchronisieren des Baskets zu einem späteren Zeitpunkt.

Synchronisierter Warenkorb in der Webanwendung

Synchronisierter Warenkorb in der Webanwendung

Vergleich Bestellungen via Web und iPhone App. Quelle: LeShop.ch

Vergleich Bestellungen via Web und iPhone App. Quelle: LeShop.ch

Erfreulich sind auch die Auswertungen in der Pressemeldung nach den ersten Betriebstagen. Demnach kaufen die Kunden über die mobile LeShop-iApp durchschnittlich 30 Artikel mit einem Einkauf ein – fast so viele wie via die Website: Auch beim mobilen Einkauf enthielten 90 Prozent der Bestellungen Frischprodukte. 22 Prozent der iPhone-Besteller seien Neukunden.

Nachdem Coop im vergangenen Juni seine iPhone App lancierte stehen nun den Schweizern beide Grossverteiler in Sachen Lebensmittel auch mobil zur Verfügung. Coop und Migros haben im Schweizer Detailhandel zusammen einen Marktanteil von über 70% und belegen weltweit die Plätze 58 (Migros) und 69 (Coop) der grössten Einzelhändler. Die Zeichen stehen gut, dass die Schweizer näher zum Weltmeister im Onlineeinkauf von Lebensmitteln, England, aufschliessen werden.

Via das LeShop iPhone App – den Taschensupermarkt der Migros – kaufen die Kunden durchschnittlich 30 Artikel mit einem Einkauf ein – fast so viele wie via die Website: Auch beim mobilen Einkauf enthalten 90 Prozent der Bestellungen Frischprodukte. 22 Prozent der iPhone-Besteller sind Neukunden.

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E-Business&E-Commerce 11 Jan 2010 08:30 am

Am vergangenen Samstag war es soweit. Nach wochenlanger Planung und Vorbereitung ist sie online gegangne, die deutsche E-Commerce Lounge. XING-Nutzern dürfte die eCommerce-Lounge bereits ein Begriff sein; seit fast genau zwei Jahren existiert dort sehr erfolgreich eine entsprechende Gruppe mit über 8’000 Mitgliedern und nahezu 5’000 Beiträgen.

Das neue Online-Magazin wird daher in Zukunft eine weitere Anlaufstelle für alle am E-Commerce Interessierten sein und bietet neben aktuellen Neuigkeiten aus dem nationalen und internationalen Online-Handel, auch informative Fachberichte von bekannten eCommerce-Experten.

Folgende Themen-Schwerpuntke setzt sich die E-Commerce Lounge:

  • Aktuelle Tipps und Urteile zum Thema Recht & Gesetz
  • Logistik
  • Social Commerce
  • Software
  • Usability
  • Zahlungsmittel
  • Marketing und SEO
  • und Conversion Optimimierung

Ich werde in unregelmässigen Abständen auch für die E-Commerce Lounge schreiben. Neben mir konnten folgende Autoren für das neue Online-Magazin gewonnen werden:

  • Rolf Albrecht, Rechts- und Fachanwalt bei der Kanzlei Volke 2.0 und der Profi zu branchenbedingten Rechtsfragen.
  • Gabriel Beck, bekannt als Conversion Doktor ist er als Experte im Bereich Conversion Optimierung bei explido WebMarketing tätig.
  • Peter Höschl, verantwortlich für Business Development & Communications bei Tradoria und Herausgeber von Shopanbieter.de.
  • Karl-Heinz Wenzlaff, Deutschlands wohl bekanntester Trainer für Corporate Blogs, WordPress, Social Media und Small Business Blogging.

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E-Business&E-Commerce 08 Jan 2010 05:02 pm

Die gestern von der Credit Suisse veröffentlichte Studie zum Schweizer Detailhandel prognostiziert, dass die Umsätze 2010 um rund 0.5 Prozent zurückgehen werden. Zwar zeuge eine Umfrage unter den Branchen-Entscheidungsträgern auch für das aktuelle Jahr von einem “ungebrochenen Optimismus”, doch die CS-Ökonomen mahnen zur Vorsicht.

Wie die NZZ resümiert, wird 2010 u.a.

  • einen Rückgang bei langlebigen Gütern bringen wie Möbel, Bekleidung sowie Schmuck und Uhren.
  • eine Stagnation im Bereich Lebensmittel erwartet – auch tiefere Preise machen Mehrverkäufe umsatzmässig nicht wett.
  • der Konsument mehr aufs Geld schauen, da die bescheidenen Lohnerhöhungen aufs Konsumbudget drücken.

Das Research-Team sieht v.a. im Bereich der Convenience-Produkte einen Boom und die künftigen Herausforderungen des Marktes. Aber was heisst für die Credit Suisse Convenience?

“Welche Kanäle der Convenience-Markt umfasst, ist keineswegs klar abgegrenzt. Definitionen gibt es zahlreiche. Unter dem Convenience-Markt im engeren Sinn verstehen wir Tankstellenshops, Kioske und Läden mit langen Öffnungszeiten an gut frequentierten Lagen, wie zum Beispiel Bahnhofshops. In einer weiteren Definition kann man aber durchaus weitere Vertriebsformen wie Take-aways, Automaten, Online-Händler, Bäckereien, Metzgereien, Dorfläden und Pizzakuriere dazu zählen.”

Das ist denn auch die einzige Erwähnung von Online-Händlern in der 33 Seiten umfassenden Studie. Es macht fast den Eindruck, als hätten die Finanzanalysten das Potential des E-Commerce noch nicht entdeckt. Die CS sagt einen Umsatzrückgang im Detailhandel um 0.5% voraus – ich differenziere diesen wie folgt:

Der stationäre Verkauf wird weit mehr als diese Prognose einbüssen und weiter Marktanteile an den Onlinevertrieb verlieren. Der Onlinemarkt wird weiter wachsen – auch im Detailhandel – und Wachstumsraten im zweistelligen %-Bereich werden weiterhin an der Tagesordnung sein. So weit lehne ich mich aus dem Fenster.

Unternehmen des grössten Schweizer Detailhändlers, der Migros, haben in den vergangenen Tagen gleich zwei Mal darauf hingewiesen, wo der Markt am stärksten wachsen wird:


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