Seit ich vor Wochen Jochen Krischs Interview mit Nick Lansley von Tesco.com gesehen habe lässt mich das Potential an den von ihm erwähnten 4th Screen nicht mehr los.  Tablets und andere electronic Devices werden dieses Jahr uns noch intensivst beschäftigen, an Weihnachten 2009 haben wir ja nur einen Vorgeschmack davon gesehen.

Nick Lansleys Visionen sind äusserst interessant und gehen einen Schritt weiter. Er beschreibt sie als den sogenannten 4th Screen. Diese Bezeichnung ist m.M nicht ganz korrekt, glaubt man der offiziellen Nomenklatur wäre der vierte Screen derjenige von Mobilgeräten, der fünfte jedoch bereits die Digital Signage, also Bildschirme die via mobiler Technologie am POS und anderswo bespielt werden.

Aber zurück zum Thema; Lansley spricht von intelligenten Bildschirmen im Haushalt mit denen interagiert werden kann. Bisweilen war immer von futuristischen Kühlschränken die Rede welche die Bestände automatisch ordern, wenn das Thema auf den Haushalt kommt. Lansley von Tesco geht einen Schritt weiter und fokussiert auf die intelligenten visuellen Geräte wie Game-Consolen oder digitale Bilderrahmen die ebenfalls als E-Commerce Stationen im Haushalt dienen können. Er will diesen Markt erschliessen, denn die Geräte sind bereits sehr verbreitet. Also warum nicht auch erfolgreich darüber verkaufen.

Lansleys Gedanke (ab 7:40) ist sehr interessant und hat meiner Ansicht nach auch viel Potential, was meinen die Leser dazu? Auch der Rest des Interviews über die offenen APIs und wie Tesco damit umgeht ist durchaus sehenswert:

Thomas Lang

Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia Consulting GmbH, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Onlinevertriebskanäle sowie Referent an Konferenzen zum Thema E-Commerce.

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