März 2010


E-Business&E-Commerce 30 Mrz 2010 01:25 pm

Es war schon länger angekündigt, dass Dell auch in der Schweiz über den stationären Handel verkaufen will. Nachdem in Deutschland bekannt wurde, dass Dell in Zukunft bei Media Markt erhältlich sein wird, hat der texanische Built-to-Order Pionier heute die Kooperation mit Digitec in der Schweiz angekündigt (Pressemitteilung).

“Der IT-Anbieter digitec ist der erste Schweizer Retail-Vertriebspartner vom US-amerikanischen Hersteller Dell. Ab sofort wird er dessen Qualitätsmarken „Dell“ und „Alienware“ zu attraktiven Konditionen veräussern, sowohl über den Webshop als auch über das eigene Filialnetz. Damit ist es Konsumenten in der Schweiz nicht mehr länger vorenthalten, Dell Produkte im Laden zu kaufen.”

Die Dell Produkte werden demnach ab sofort über das Filialnetz wie auch über den Onlineshop von Digitec erhältlich sein. Der Onlineshop von Digitec, deren Suche immer noch für viele das Mass aller Dinge ist, wird derzeit ebenfalls überarbeitet. Der Link auf eine Beta-Version ist unlängst via Twitter herumgereicht worden.

Ab sofort gibt es bei digitec.ch DELL Produkte - online und in den Filialen.

Ab sofort gibt es bei digitec.ch DELL Produkte - online und in den Filialen.


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E-Business&E-Commerce 26 Mrz 2010 11:18 am

An der gestern zu Ende gegangenen Business Software Messe topsoft in Bern hatte ich die Gelegenheit, die Keynote zur Rolle von ERP-Systemen beim E-Commerce Erfolg zu halten. Die Problematik ERP-Systeme vs. Shop-Anwendungen wurde bereits gestern kontrovers (offline) nach meinem Blogposting “Warum ERP-Anbieter keine Shops entwickeln sollen ” diskutiert.

Dieses 30-minütige Referat wurde aufgezeichnet. Nachfolgend der Videostream wie auch der Foliensatz zum Nachlesen.


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E-Business&E-Commerce 25 Mrz 2010 09:29 am

Gerade hier auf der Business Software Messe topsoft in Bern höre ich immer wieder das Verkaufs-Argument von ERP-System Anbietern, dass sie selbstverständlich auch einen Onlineshop haben.

Eine kleine nicht repräsentative Analyse grosser Schweizer B2B und B2C E-Commerce Anbieter zeigt, dass hinter den meisten Onlineplattformen renomierte ERP-Systeme stehen. Sie zeigt aber zugleich, das die Onlineplattformen in den wenigsten Fällen von den ERP-Systemherstellern stammen sondern in den meisten Fällen Eigenentwicklungen oder Standardlösungen sind. Warum ist das so?

  • Es vergeht kaum ein Quartal, da setzen sich im E-Commerce neue Verkaufskonzepte durch. Traditionelle System-Häuser hinken dieser Entwicklung tendenziell hinterher – und zwar um Jahre.
  • Kein Entwickler von Shoplösungen mutet sich zu, gleich noch ein umfassendes ERP-System zu integrieren. Dazu sind nicht nur die Prozesse zu komplex, sondern die Organisationsabläufe jedes Unternehmens zu individuell.
  • ERP-Anbieter  haben weder in der Vergangenheit noch werden sie in der Zukunft Ladenkonzepte für den stationären Verkauf entwickeln. Und nur weil auch Onlineshops mit Software-Entwicklungsmethoden realisiert werden heisst das noch lange nicht, dass die Business-Software-Entwickler die agilen Onlineverkaufskonzepte verstehen.
  • ERP-Systeme und deren Implementierung haben eine Lebenserwartung von mind. 10 Jahren. Bei Shopsystemen liegt diese deutlich darunter – schätzungsweise bei 2-3 Jahren beim Frontend, evtl. etwas länger beim Kern. Kommt alles aus einem Guss, haben Sie entweder eine hoffnungslos veraltete Shoplösung oder nehmen ein ERP-System viel zu früh ausser Betrieb.

Die Lösung heisst “Best of Breed”; die besten Anwendungen beider Welten, individuell auf die eigenen Bedürfnisse adaptiert. Und vor allem heisst es auch, offene, standardisierte und umfangreich dokumentierte Schnittstellen für das Zusammenspiel dieser Anwendungen (Beispiel SOAP-Schnittstellendoku. von Oxid E-Sales). Best of Breed heisst auch, effiziente schlanke Prozesse und damit Kosteneinsparungen.

Ich werde heute um 12 Uhr eine Keynote hier an der topsoft halten zur Rolle der ERP-Systeme im E-Commerce Erfolg. Die Handouts gibt es hier zum Download.

Hinter den grossen Onlineshops stecken mächtige ERP Systeme

Hinter den grossen Onlineshops stecken mächtige ERP Systeme


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E-Business&E-Commerce 24 Mrz 2010 11:55 pm

In Deutschland grassiert das Groupon-Fieber bereits seit einigen Monaten, nun hat die Schweiz mit deindeal.ch ihren ersten Klon. Bei Groupon ist der Name Programm; Verkauft werden Gutscheine (Coupons) für die Gruppe. Es ist eine Mindestanzahl an Teilnehmern erforderlich, dann kommt der Deal zu Stande. Das Konzept hat eine ganz klare lokale Community Fokussierung und so werden auch bei deindeal.ch unterschiedliche Deals für jede Stadt angeboten.

deindeal.ch wird betrieben von der Zürcher Firma Goodshine GmbH. Hinter dieser stehen wiederum nicht ganz unbekannte Personen der Schweizer Internetszene wie Amir Suissa (u.a. Swissinvest, First Tuesday etc.) und Adrian Locher (u.a. Zimtkorn, Smaboo etc.). Man sei bis jetzt eigenfinanziert, stehe aber mit möglichen Investoren im Gespräch, so Amir Suissa im Telefongespräch.

Gestartet ist deindeal.ch heute in Zürich mit einem Brunch-Gutschein des Trendlokals Forum mit sagenhaften 50% Rabatt. Der erste Deal läuft insgesamt 5 Tage. Diese Dauer wird mit der Aufnahme des Betriebes sukzessive reduziert. Nebst der bereits geplanten Expansion in weitere Städte wie Bern, Basel, Genf und Lausanne in den nächsten Wochen sollen noch im April auch Ableger in Frankreich und Spanien lanciert werden.

deindeal.ch spielt gekonnt mit den sozialen Netzwerken und integriert nicht nur Twitter sondern auch facebook-connect elegant. Meine Käufe werden sofort meinen Freunden kommuniziert (wenn ich das will) und mit wenigen Klicks kann ich diese sogleich auf deindeal.ch einladen.

Als Traffic-Partner konnte deindeal.ch bereits prominente Schweizer Sites wie den Liveshopping-Anbieter daydeal.ch oder die ebenfalls mit lokalem Fokus operierenden local.ch und ronorp.net gewinnen.

deindeal.ch - erster Groupon-Klon der Schweiz

deindeal.ch - erster Groupon-Klon der Schweiz


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E-Business&E-Commerce 23 Mrz 2010 10:00 am

Nach 2009 erhob der Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV zusammen mit der GfK zum zweiten Mal den Gesamtmarkt für den Online- und Distanzhandel in der Schweiz. Gemäss der heutigen Pressemitteilung wurden in der Schweiz im vergangenen Jahr Waren im Gesamtwert von knapp CHF 6 Mrd. online oder via Katalog erworben. Diese Zahl teilt sich wie folgt auf:

  • CHF 3.5 Mrd. von Privatkunden (B2C) über Internet oder Katalog
  • CHF 850 Mio. über Auktionsplattformen wie eBay.ch und Ricardo.ch (C2C)
  • CHF 500 Mio. online von ausländischen Anbietern
  • CHF 1.1 Mrd. von Geschäftskunden (B2B)

Die Zunahme der Onlinebestellungen beträgt 13% – Bestellungen über Telefon oder Bestellkarte nehmen weiterhin ab – nicht ganz unerwartet. Der Schweizer Haushalt kauft denn auch pro Jahr im Durchschnitt für CHF 1’000.- im Versandhanel ein mit einem durchschnittlichen Bestellwert von CHF 122.- (B2C). Die B2B Händler verzeichnen einen durchschnittlichen Wert pro Transaktion von CHF 370.-.

Was für 2009 prognostiziert wurde ist auch eingetroffen. Im B2C-Bereich erfolgten erstmals mehr als die Hälfte der Bestellungen online – dieser Wert lag 2009 bei 51.5%.  Im B2C-Geschäft wurde diese Schwelle bereits 2008 überschritten, im vergangenen Jahr wurden gar 56% der Bestellungen unter Geschäftskunden online getätigt.

Gemäss der Medienmitteilung von VSV und GfK bleibt Papier ein wichiger Impulsgeber für den Onlinehandel bei den bestehenden Kunden. Die Neukundengewinnung erfolgt immer mehr über die Online-Kanäle. Die Ausgaben für Suchmaschinenmarketing seien um 20% gestiegen, die Anzahl versandter elektronischer Newsletter gar um 33%.

Gem. dem VSV haben sich die finanziellen Mittel  in der Neukundengewinnung offensichtlich von Offline Massnahmen hin zu Online verlagert wobei zu beobachten sei, dass reine Online-Händler vermehrt auch auf klassische Printmassnahmen setzen, um den Kunden zu “aktivieren”. Offenbar stossen pure Online-Händler mit reinem Online-Marketing an Wachstumsgrenzen. Eine Tendenz, die u.a. auch mit der Eröffnung des Outlets von Fashionfriends untermauert wird.

Zu den Entwicklungen im B2C-Bereich meint die Erhebung:

“Der Gesamtmarkt Online-und Distanzhandel ist mit 4.1 % stärker gewachsen als der Detailhandel. Stark nachgefragt werden weiterhin Textilien, Heimelektronik, Bücher und Food. Textilien machen mit rund 1 Mia CHF Umsatz immer noch den grössten Anteil im Distanzhandel aus und im Jahr 2009 konnte ein Wachstum von 2 % erreicht werden, wohingegen der Gesamtmarkt um 1 % geschrumpft ist. Im Verhältnis zum gesamten textilen Detailhandel macht der textile Versandhandel rund 9 % aus!
Stark gewachsen ist 2009 der Bereich Multimedia. Hier spürt der stationäre Handel die Konkurrenz aus dem Internet – Preistransparenz, Produktvergleiche und Bewertungen im Internet werden diesen Trend auch 2010 stützen und die stationären Händler wie Media Markt, Fust, M-Electronic etc. nötigen den Online-Handel ebenfalls ins Auge zu fassen.
”

Nicht nur in der Schweiz sondern international zu den Gewinnern zählen die E-Commerce-Konzepte von LeShop, coop@home oder Nespresso. Dank Letzterem – dessen Geschäft notabene vornehmlich online getriebenen wird – ist Kaffee mittlerweile Exportgut Nummer 1 der Schweiz, vor Schokolade oder Käse!

Fazit: Online konnte erwartungsgemäss in praktisch allen Teilmärkten zulegen auf Kosten von offline und den traditionellen Versandhandelskanälen und wird auch 2010 Wachstumstreiber sein:

Erwartungen der VSV-Mitglieder für 2010

Erwartungen der VSV-Mitglieder für 2010


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E-Business&E-Commerce 22 Mrz 2010 02:10 pm

Dass der Schweizer Ableger von Neckermann gerne eigene Wege geht, gilt als bekannt. Heute startet neckermann.ch mit einem neuen Onlineshop. Die neue E-Commerce Lösung basiert auf Oxid und war bei Neckermann intern nicht ganz unumstritten.Vor allem, weil das deutsche Mutterhaus auf die Shopanwendung von Demandware setzt.

neckermann.ch neu mit Oxid-Enterprise Lösung

neckermann.ch neu mit Oxid-Enterprise Lösung

Eingesetzt wird die Enterprise-Version die punktuell erweitert wurde, um die Bedürfnisse von Neckermann Schweiz abzudecken. Suche wie auch Recommendations kommen von weiteren externen Service-Providern. Umgesetzt wurde die Shoplösung von Fatchip.

RSS-Feeds, Twitter, Facebook, Empfehlungen u.a. – neckermann.ch schöpft aus dem Vollen. Ich bin gespannt, wie sich der Shop etabliert.

Die Shop-Navigation scheint mir noch nicht ganz ausgereift, diese wird aber meines Wissens in den nächsten Monaten noch optimiert und orientiert sich derzeit noch an der Vorgängerversion.


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E-Business&E-Commerce 19 Mrz 2010 09:45 am

Aus der Serie E-Commerce Trends 2010:

Videos haben 2009 den Durchbruch geschafft und werden auch 2010 nicht aufzuhalten sein. Inhalt und Form werden weiterhin optimiert und wir werden neue Videoshopping-Konzepten begegnen.

Eine Untersuchung des amerikanischen Rich-Media-Dienstleisters Stupeflix bei verschiedenen Shops mit Videoangebot zeigt, dass durch den Einsatz von Videos die Konversionsrate im Schnitt zwischen 30 bis 40% gesteigert werden konnte. Videos vermögen jedoch nicht nur alleine die Konversionsrate zu steigern sondern bewirken auch, dass der Anwender mehr Zeit auf der eigenen Plattform verbringt. Wertvolle Zeit, um den Käufer überzeugen zu können.

Der Erfolg wird jedoch abhängig sein von der gesamten Videostrategie und wie diese Filme in den Workflow eingebettet sind. Und ein kritischer Erfolgsfaktor ist, ob die Videos die User emotionalisieren und zum Kauf motivieren können. Zum einen gibt es reine Produktpräsentationen zur Vermittlung und Visualisierung von Produktwissen. Abhängig vom Produkt, können hier gezielt Emotionen eingesetzt werden. So kann auch etwas so Nüchternes wie ein Dampfbackofen mit Sexappeal geladen werden (vgl. Siemens Video bei Cliplister.de)

Wie man heute Wein online verkauft, zeigt sehr erfolgreich die deutsche Plattform tvino.de wo man nach eigenen Angaben “alte und neue Freunde für Wein begeistern” will – das scheint nicht nur erfolgreich zu gelingen, sondern wurde auch schon mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Das Format zeigt beispielhaft, wie man Kompetenz, Freude an Produkt & Genuss gekoppelt mit Unterhaltungswert und einem Schuss Promi-Status zum Erfolg führen kann. Für den Besucher und Käufer sind die Beiträge informativ, stellen einen Mehrwert dar und besitzen Unterhaltungswert – es gibt eine Kaufanimation und viel Leidenschaft.

Anders bei der Produktpräsentation, die nebst dem Produkt vor allem auch die Verkäuferkompetenz oder weitere soziale Motivatoren transportieren kann. nettoSHOP.ch ist einer der wenigen Schweizer Shops, die schon heute ausgewählte Produke im hauseigenen Videostudio präsentieren. Zwar etwas nüchtern, aber nicht minder sympathisch und vor allem authentisch (genau wie mein Lieblingsvideo von fahrrad.de):

2010 wird jedoch noch weitere neue Formen bringen, die man teilweise aus Liveshopping Konzepten kennt. Ob verdeckte Preise zur Spannungserzeugung, Echtzeit-Abverkauf mit limitierten Stückzahlen oder Videoshopping-Clubs – es darf experimentiert werden.

Etwas weniger zu experimentieren gibt es bei den In-Videoshopping-Konzepten die hierzulande bereits relativ ausgereift sind vom technologischen Gesichtspunkt her. Einige dieser Konzepte sind bereits wiederholt oder man ist zur Erkennntis gekommen, dass sich nüchterne Home-Shopping-TV-Formate nicht ohne weiteres 1:1 übernehmen lassen für den Onlinevertrieb. Damit wird auch das Aus von Douglas-TV begründet.

Potential gibt es dabei auf Seiten der Benutzerakzeptanz noch zuhauf. Hier gilt es vor allem, Überzeugungsarbeit zu leisten. Dass sich die Shopbetreiber des Potentials guter Produktpräsentationen bewusst sind, schreibt vor wenigen Tagen auch der E-Commerce Leitfaden:

“Zu den wichtigsten drei Aufgaben in 2010 zählt für 45% der Online-Händler die Verbesserung der Produktpräsentation. So planen beispielsweise viele Händler, Produktvideos in ihrem Online-Shop einzusetzen, wie eine Kurzumfrage des E-Commerce-Leitfadens im letzen Jahr gezeigt hat.”

Ecommerce Leitfaden: Wichtigste Aufgabe 2010 für Onlineshop-Betreiber ist die Verbesserung der Produktpräsentation.

Ecommerce Leitfaden: Wichtigste Aufgabe 2010 für Onlineshop-Betreiber ist die Verbesserung der Produktpräsentation.

An dieser Stelle möchte ich auch auf den im April erscheinenden Video-Shopping-Guide von Stefan Randler (Autor beim auf Video im E-Commerce spezialisierten Blog Twive!) hinweisen.

Exciting Commerce Video Shopping Guide

Exciting Commerce Video Shopping Guide

Nebst einem konkreten Praxisteil, vielen Beispielen werden darin auch konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise für die kostengünstige Videoproduktion enthalten sein. Bis zum 31. März 2010 gibt es den Video-Shopping-Guide mit EUR 50.- Vorbesteller-Rabatt.


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E-Business&E-Commerce 19 Mrz 2010 06:44 am

Seit knapp 3 Monaten kann man bei LeShop, dem grössten Schweizer Online-Lebensmittelmarkt, auch via iPhone App bestellen. Die Applikation verzeichnet bereits über 40’000 Downloads.

In der Schweiz sind über eine halbe Million iPhones im Einsatz, damit hat jeder vierte Schweizer eines.

Der Anteil bei den LeShop Kunden ist gar noch grösser und beträgt über 50%.

Die Zahlen in der heutigen Pressemeldung beeindrucken:

  • 600 Haushalte bestellen wöchentlich ihre Lebensmittel via Handy
  • Der Anteil an Frischprodukten ist mi94.3% mobil gar grösser als via Web
  • 3% aller Bestellungen bei LeShop erfolgen über die iApp
  • 8% der mobilen Kunden sind Neukunden
  • 22% aller LeShop Kunden habe den mobilen Einkauf bereits einmal getestet

Geschäftsführer Christian Wanner erwartet, dass in 3 Jahren der Anteil an mobilen Transaktionen auf 10% steigen könnte.

LeShop iPhone Bestellungen

LeShop iPhone Bestellungen

LeShop ist nicht nur im Bereich Online-Lebensmittel ein führender Anbieter, sondern zeigt nun auch im Mobile-Commerce, wo es hingeht. Vor allem die Verknüpfung zwischen Mobile- und Online-Commerce ist einer der Erfolgsfaktoren. So lassen sich die Warenkörbe wie auch die Einkaufszettel im iPhone erstellen und dann beispielsweise im Web komplettieren und absenden.


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E-Business&E-Commerce 16 Mrz 2010 03:44 pm

Aus der Serie E-Commerce Trends 2010:

Megatrend Social Commerce? Nein, ich finde nicht, denn unser soziales Verhalten ist natürlich, die neuen Technologien unterstützen dieses im E-Commerce auf verschiedenen Ebenen. Unser soziales Umfeld, dargestellt in sozialen Netzwerken und Medien wie Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter und mehr zeigt den virtuellen Teil unseres persönlichen sozialen Beziehungsgeflechts. Es ist keine eigentliche Community sondern das soziale Umfeld jedes einzelnen, welches sich in einem Social Graph darstellen lässt.

Kernelemente dieses Graphen sind die einzelnen Personen, in welcher Relation sie zu einander stehen und auch, wie diese Relation zu werten ist. So kann ich mit einer Person geschäftlich in Beziehung stehen (z.B. via Xing), mit dieser jedoch keine privaten Gemeinsamkeiten teilen, beispielsweise bei Facebook.

So gesehen wird der Social Graph auch im E-Commerce an Bedeutung gewinnen. Denn abhängig von der Anwendung kann das betreffende (private und/oder geschäftliche)  soziale Umfeld einen grossen Einfluss auf das Käuferverhalten aufweisen. So bekommen Bewertungen von Produkten eine vielfach höhere Relevanz, wenn sie aus meinem Social Graph stammen, als von mir nicht persönlich bekannten Mitmenschen. Kein Wunder also, dass auch Google bereits seit längerem daran ist, diesen Social Graph zu erkunden, indexieren und klassifizieren.

Das Shopsystem Magento beispielsweise bietet über eine Social-Shopping Extension die Möglichkeit, Bewertungen von Produkten über meinen Social Graph einzuholen wie folgender Screencast aus den Optaros-Labs zeigt:

Die Integration von E-Commerce und Social Networks geht jedoch noch einen Schritt weiter. Zum einen bieten diese Netzwerke vereinfachte Authentisierungsverfahren zur Identifikation, was man sich auch vermehrt im E-Commerce zu Nutze machen wird.

Zum anderen wird dem E-Commerce 2010 der Durchbruch in den Social Networks gelingen. Bereits sind vereinzelt komplette Shops inkl. Checkout und Bezahlung in Facebook integriert (z.B. 1-800-Flowers.com) oder Onlinehändler wie der us-amerikanische Elektronikhändler bestbuy.com nutzen Facebook beispielhaft für den Onlinevertrieb; Community-Pflege, Produktpräsentation und Store-Locator im Social Network, Warenkorb und Checkout in der E-Commerce Applikation.

2010 könnten auch Dienste wie blippy.com oder hollrr.com den Durchbruch schaffen. E-Commerce goes Microblogging: auf diesen Diensten teilen sich User mit, wie viel sie gerade in welchem Shop ausgegeben haben. Bereits sind führende Händler wie Amazon, iTunes, Woot oder Zappos angeschlossen und die Beiträge werden – sofern der User beispielsweise über einen blippy.com Account verfügt und einwilligt – automatisch auf der Microblogging Plattform publiziert. Nachfolgende Präsentation zeigt, wie Hollrr.com funktioniert:


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E-Business 15 Mrz 2010 09:26 pm

topsoft 2010 Bern

Am 24. und 25. März 2010 öffnet die topsoft Fachmesse für Business Software ihre Türen wieder in Bern.

Mit dabei erneut spannende Referate rund um E-Commerce. Vor allem das Zusammenspiel zwischen ERP-Systemen und erfolgreichen Onlineshops steht diesmal in meiner Keynote im Vordergrund. Denn mit attraktiven Konzepten und Anwendungen zu Verkaufen ist die eine Seite der Medaille – wahre Kosteneffizienz wird bei der Optimierung der Prozesse und der nahtlosen Systemintegration erzielt.

Betreiben Sie einen Onlineshop oder planen Sie den Einstieg in den E-Commerce? Lang macht’s kurz!”

Als langjähiger Beobachter und Kenner des Schweizer E-Commerce und Dozent für Onlinevertriebskanäle biete ich Ihnen im Rahmen der topsoft in Bern eine kostenlose E-Commerce und Onlineshops Kurzberatung (à 15 Minuten).

Bestellen Sie noch heute Ihr kostenloses Eintrittsticket und teilen Sie uns Ihre Aufgabenstellung und den Terminwunsch für Ihre Kurzberatung mit. Sie finden mich in der Beraterlounge links vom Business Software Forum bei der FHNW.

Ich freue mich auf Sie in Bern!


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