Juli 2010


E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 29 Jul 2010 03:08 pm

Wie schlägt sich das iPad im Nutzertest von nicht-Apple-Kunden? phaydon research+consulting wollte dies genauer wissen. Hier Ausschnitte der Learnings:

Lean-Back and have fun

Das iPad ist umgehend mit dem Internet verbunden. Kein mühsames aufstarten, Updates installieren – 1 Klick und man ist online innert Sekunden. Wer würde da nicht Surfen, Bilder anschauen oder Social Media Angebote nutzen? Das iPad wird gleich auf die gemütliche Couch und mit beiden Händen in Beschlag genommen. Das iPad wird als Entertainmentcomputer für eine gemütliche Nutzung im Wohnzimmer angesehen.  Zur Abwechslung und Unterhaltung auf längeren Reisen per Auto oder Zug können es sich die Probanden aber auch gut vorstellen das iPad mitzunehmen.

eBooks faszinieren

Die optische Umsetzung, Anpassung der Helligkeit und Schriftgrösse, Speicherung von Favoriten begeistern die Tester. Aufgrund der Multitouch-Eigenschaft des iPads erwarten die Nutzer aber auch spannende interaktive Elemente, womit sich die meisten Angebote noch schwer tun. Die Bedienung der Angebote erfolgt aber sehr intuitiv und einfach. Nur für das Tippen von längeren Texten wird noch die normale Tastatur bevorzugt.

Neuland für Designer

Websites und iPhone Apps lassen sich aber nicht 1:1 aufs iPad übertragen. Entweder sind die Links und Funktionen zu klein oder die Auflösung und Grösse zu gering. Wer sein Angebot für iPad & Co. optimieren will, muss einen Mittelweg einschlagen. Damit iPad Apps funktionieren, müssen diese die gestenbasierte Steuerung berücksichtigen, aber auch haptische Funktionen und lagesensitive Steuerungen integrieren.

Hierzu ein Ausschnitt aus unserem in Kürze in der Zeitschrift t3n erscheinenden Fachartikel zu “E-Commerce-Konzepte für die iPad-Generation”:

“..Nutzt eine iPad-App zusätzlich GPS und Neigungssensor, wird sie garantiert zum Favoriten gekürt. Vor allem der Neigungssensor birgt noch ungeahnte Möglichkeiten. Wie wäre es, wenn sich das präsentierte Produkt im gleichen Maße dreht, kippt und neigt wie das iPad selber? Damit kommt man dem 3D-Shopping-Erlebnis schon sehr nahe. Aber aufgepasst: Produktpräsentationen und Videos dürfen nicht zu lange laden und müssen gleichzeitig trotzdem qualitativ überzeugen. Auf PDF Prospekte auf dem iPad hat niemand gewartet.”

Die total 34-seitige Studie bringt sehr interessantes zutage und ist eine tiefere Lektüre auf jeden Fall wert.

Chance für E-Commerce

Das iPad schafft eigene Gesetze und somit Chancen für E-Commerce Betreiber. Doch nur wer sich die Bedürfnisse genau anschaut, riskiert keine Bauchlandung. Fakt ist, dass der Onlinehändler durch das iPad noch näher zum Kunden kommt, als mit dem PC oder dem Smartphone. Das Onlineangebot diverser Händler buhlt um die Gunst der Kunden –und zwar nicht mehr im Arbeitszimmer, sondern direkt auf der Couch.


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E-Business&E-Commerce 12 Jul 2010 07:00 am

Ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren im E-Commerce etabliert hat, ist die “Massen-Einzelanfertigung”, das sog. “Mass Customizing”. Durch clevere Frontends, intuitive Visualisierung der Herstellungsschritte und intelligente Prozessintegration werden nicht nur Kleidungsstücke auf Mass gefertigt, sondern zwischenzeitlich auch Frühstücks-Müesli, Tee-Mischungen, Alkoholika, Kaffee-Kompositionen, Taschen aus LKW-Planen und 500 mehr.

Die nächste Generation von Mass-Customizing Anbietern steht schon bereits resp. ist seit kurzer Zeit online. Mass-Customizing mit sehr enger Social-Media Integration.

Mit mySwissChocolate.ch wurde am 19. April 2010 ein neuer Online-Service für individuelle Schweizer Schokoladenkreation lanciert. Der Service bietet dem Kunden eine Auswahl aus 3 Schweizer Premium Couverturen, 10 eigenen Geschmacksrichtungen und 133 verschiedenen Zutaten. Diese ermöglichen insgesamt über 250 Millionen Kombinationen. Die Schokoladentafeln werden von Hand mit Schweizer Milch und Bio-Zutaten in einer Schweizer Manufaktur hergestellt.

Bereits im Vorfeld liessen die Gründer des Startup ihre zukünftigen Kunden über soziale Netzwerke und den eigenen Blog beim Produktangebot und der Auswahl des Logos mitbestimmen.  Der Service basiert auf der Idee, ein Produkt zu entwickeln, das den Kundenwunsch zu 100% widerspiegelt. Nach Ansicht der Gründer wird das am besten möglich, wenn man den Kunden über den Service selbst zum Chocolatier werden lässt. mySwissChocolate liefert in die Schweiz und zahlreiche Länder der EU.

Kundenwünsche werden auch nach dem Start vor allem über die Fanseite bei Facebook abgerufen und meist auch realisiert. So wird derzeit eine neue Option auf Anregung der Kunden geprüft, ob die Zutaten lieber auf oder in der Schokolade verarbeitet werden sollen.

Gem. Aussage der Betreiber soll es auch bald möglich sein, dass eigene Bilder auf den Schokoladen eingearbeitet werden, indem das Foto auf Zuckerpapier in Farbe ausgedruckt wird und bei der Produktion zusätzlich zu seinen Zutaten auf die Schokolade gelegt wird  (weltweit einzigartig) – und dies bereits ab einer Bestellmenge von 1 Tafel – eben mass-customizing.

Eigene Schokolade kreieren mit mySwissChocolate

Eigene Schokolade kreieren mit mySwissChocolate

Disclaimer: Dieser Text wurde auf unsere Anfrage hin von mySwissChocolate zur Verfügung gestellt und angepasst. Wir veröffentlichen diesen, weil wir der Meinung sind, dass es sich hier einerseits um ein innovatives Unternehmen handelt, anderseits dies ein hervorragendes Beispiel für die neue Generation von Verkaufskonzepten mit enger Verbindung zu Social-Media darstellt.


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E-Business&E-Commerce 10 Jul 2010 10:07 pm

Während in Deutschland breit diskutiert wird, wie die Chancen für den Onlinehandel von Lebensmitteln stehen nach dem Eintritt von Amazon und der entsprechenden Ankündigung von Otto, verlagert sich der Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs in der Schweiz zusehends auf die mobilen Endgeräte.

Seit rund 1 Jahr kann man bei der Nummer 2 des Schweizer Detailhandels Coop via iPhone einkaufen. Seit Jahresbeginn hält auch LeShop eine entsprechende App bereit und erzielt damit bereits substantielle Umsätze.

Diese Woche verkündete LeShop weitere Rekordergebnisse und der Anteil des Mobile-Commerce beträgt bereits 4 Prozent, Tendenz steigend.

Coop hat gleichzeitig seine iPhone App erweitert und erlaubt nun neu auch das Scannen der EAN-Codes was ein Auffüllen der Vorräte noch bequemer gestaltet. Beide Anbieter setzen stark auf die Karte  Mobile-Commerce und die Entwicklung bei Coop zeigt gut, wie die Verknüpfung weiterer Funktionen der Endgeräte – in diesem Fall die Kamera – für den Verkauf genutzt werden können.

Weitere Shopping-Funktionen werden mit Sicherheit die Anbindung der GPS-Komponente für die Filialsuche oder die Verknüpfung der Kontakte für mögliche Geschenkbestellungen bieten.

iPhone App von Coop scannt nun Barcodes

iPhone App von Coop scannt nun Barcodes


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E-Business&E-Commerce 06 Jul 2010 09:30 am

Disclosure: Die Universität St. Gallen lanciert einen neuen Lehrgang im Bereich E-Commerce. Nachfolgender Text wurde von der Uni SG zur Verfügung gestellt und wir haben uns zur Publikation in unserem thematisch passenden Blog bereit erklärt.

Mit einem neuen Weiterbildungsangebot füllt die Universität St.Gallen die Lücke zum praxisnahen Management neuer Informations- und Vertriebskanäle. Das effektive Cross-Channel Management im Internet stellt einen der grössten Management-Hebel für neues Wachstum im Handel und für Marken dar. Die internationalen Entwicklungen im Cross-Channel Management zeigen das Erfolgspotenzial:

  • 12% des Umsatzes in den Ladenfilialen generiert Argos über Instore-Terminals – dies ist reiner Zusatzumsatz, der durch die technologische Verknüpfung geschaffen wird.
  • Zahlreiche Handelsunternehmen, wie Tesco und Wal-Mart, erweitern ihre Online-Sortimente – häufig in neuartigen Kooperationen mit Partnerunternehmen.
  • Die Option, im Online-Shop zu bestellen und dann in der Ladenfiliale abzuholen, ist bei Wal-Mart bereits für 40% des Online-Umsatzes verantwortlich – bei einem Online-Volumen von 1.7 Mrd. US-Dollar jährlich.

E-Commerce wird zur Wachstumssäule für stationäre Handelsunternehmen – diese investieren in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA deshalb Beträge im sechs- bis siebenstelligen Bereich in die stärkere Verknüpfung zwischen Online-Shop und Ladenfilialen.

Das Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St. Gallen vermittelt in dem Weiterbildungsseminar kompakt und fundiert die relevanten Entwicklungen im E-Commerce. Es ermöglicht Fach- und Führungskräften eine praxisnahe Zusatzqualifikation, welche auf die Aufgaben an der Schnittstelle zu neuen Vertriebskanälen optimal vorbereitet. Unterschiedliche Dozenten stellen relevante Entwicklungen im E-Commerce auf den Prüfstand und zeigen mittels Fallstudien, empirischen Analysen und Expertenberichten transparent auf, wann und wie Kanalintegration erfolgswirksam ist. Prof. Dr. Thomas Rudolph und Oliver Emrich, Leiter des Kompetenzzentrum E-Commerce, stimmen die Kursinhalte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung genau auf die Bedürfnisse der Kursteilnehmer ab.

Der erste Workshop am 16. und 17. September 2010 analysiert die „Instrumente des Cross-Channel-Managements“:

  • Sortiments-, Preis-, Werbe- und Logistikkonfiguration der Kanäle
  • Kundenerwartungen an die kanalspezifischen Stellhebel
  • Aufbau, Nutzung und Erfolgspotenziale von CRM-Daten im Unternehmen

Der zweite Workshop am 3. und 4. März 2011 beschäftigt sich mit „Kundenprozessen des Cross-Channel Managements”:

  • Wie Händler ihre Kunden durch neues Marketing zum Online-Shop und Ladengeschäft führen
  • Wie Händler ihre Kunden im Online-Shop optimal zum Kauf steuern
  • Wie Händler Brücken zwischen Online-Shop und Ladengeschäft bauen

Weitere Informationen und die Anmeldungsunterlagen zu unseren Workshops erhalten Sie auf www.irm.unisg.ch

Interessenbindung: Die Universität St. Gallen ist Werbepartner des carpathia:e-business//e-commerce Blogs. Die Veröffentlichung dieses Beitrages erfolgt unabhängig von diesem Engagement.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 02 Jul 2010 04:09 pm

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation publizierte ich einen Beitrag zu Mobile-Commerce:

Erst mit der neusten Generation von Smartphones macht das mobile Einkaufen auch so richtig Spass. Bereits sind einige Schweizer Onlineshops mit iPhone-Applikationen im E-Commerce vertreten. Auf was kommt es in der Praxis an, und wie verkauft man optimal Produkte auf den mobilen Endgeräten?

Darin unter anderem zahlreiche Hinweise zu Schweizer Shopping-Apps, Mobile-Commerce generell sowie der Einfluss des iPads im E-Commerce.

Der vollständige Artikel kann als PDF heruntergeladen werden.


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E-Business&E-Commerce 01 Jul 2010 11:18 am

Heute ist die dritte Ausgabe des kostenlosen eStrategy-Magazins erschienen mit  zahlreichen News, Tipps und Tricks rund um die Themen E-Commerce, Online-Marketing und Web-Entwicklung.

Mit der dritten Ausgabe des eStrategy-Magazins steht die ideale Urlaubslektüre für alle E-Commerce-Interessierten zum kostenlosen Download zur Verfügung – einfach online registrieren.

Auch dieses mal sorgen wieder fundierte Beiträge erfahrener Autoren und Online-Experten für ein sehr spannendes Themenspektrum:

eCommerce

  • Die besten Magento Extensions – Teil 3
  • Preissuchmaschinen – Der ultimative Marktüberblick
  • Zahlungsmethoden im eCommerce – Das sollten Sie beachten
  • Conversion-Optimierung – Das Ende der Marketing-Denke
  • eKIX – Konjunkturindex für den Onlinehandel
  • Einstieg in Magento – So vermeiden Sie Fehler
  • Chancen und Herausforderungen des Onlinehandels 2010
  • Google Analytics Crashkurs
  • eCommerce und Datenschutz – Das sollten Sie wissen

Online-Marketing

  • Adwords für Einstieger – So finden Sie die passenden Keywords
  • SEO für Einsteiger – Linkbuilding 2010
  • 36 SEO-Mythen, die sich kaum ausrotten lassen
  • Enterprise 2.0 und Internet-Communities
  • Conversion-Tracking für Online-Shops

Web-Entwicklung

  • Extending Magento – Pear Channelverwaltung
  • Web-Entwicklung unter OSX 10.6 mit PHP 5.3
  • Ladezeit wird Rankingkriterium – So machen Sie Ihrer Webseite Beine

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E-Business&E-Commerce 01 Jul 2010 08:19 am

Die grossen Übernahmen im E-Commerce halten an. Nun hat sich Amazon die Mutter aller Live Shops geschnappt: Woot.com

Angekündigt via Twitter, etwas ausführlicher im Firmenblog und originell wie auch zielgruppengerecht mit eigenem Musikvideo (vgl. unten).

Woot gilt als Pionier und Erfinder des revolutionären Live-Shopping Models, von welchem wir in der Schweiz ebenfalls verschiedene Anbieter haben.

Malte Polzin hat eine sehr schöne Zusammenfassung in seinem Blog zu den jüngsten Entwicklungen – ebenfalls findet sich bei Exciting Commerce eine kurze Replik zu Woot 2004-2010 mit den wichtigsten Meilensteinen.


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