Das iPad im Usabilitytest

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Wie schlägt sich das iPad im Nutzertest von nicht-Apple-Kunden? phaydon research+consulting wollte dies genauer wissen. Hier Ausschnitte der Learnings:

Lean-Back and have fun

Das iPad ist umgehend mit dem Internet verbunden. Kein mühsames aufstarten, Updates installieren – 1 Klick und man ist online innert Sekunden. Wer würde da nicht Surfen, Bilder anschauen oder Social Media Angebote nutzen? Das iPad wird gleich auf die gemütliche Couch und mit beiden Händen in Beschlag genommen. Das iPad wird als Entertainmentcomputer für eine gemütliche Nutzung im Wohnzimmer angesehen.  Zur Abwechslung und Unterhaltung auf längeren Reisen per Auto oder Zug können es sich die Probanden aber auch gut vorstellen das iPad mitzunehmen.

eBooks faszinieren

Die optische Umsetzung, Anpassung der Helligkeit und Schriftgrösse, Speicherung von Favoriten begeistern die Tester. Aufgrund der Multitouch-Eigenschaft des iPads erwarten die Nutzer aber auch spannende interaktive Elemente, womit sich die meisten Angebote noch schwer tun. Die Bedienung der Angebote erfolgt aber sehr intuitiv und einfach. Nur für das Tippen von längeren Texten wird noch die normale Tastatur bevorzugt.

Neuland für Designer

Websites und iPhone Apps lassen sich aber nicht 1:1 aufs iPad übertragen. Entweder sind die Links und Funktionen zu klein oder die Auflösung und Grösse zu gering. Wer sein Angebot für iPad & Co. optimieren will, muss einen Mittelweg einschlagen. Damit iPad Apps funktionieren, müssen diese die gestenbasierte Steuerung berücksichtigen, aber auch haptische Funktionen und lagesensitive Steuerungen integrieren.

Hierzu ein Ausschnitt aus unserem in Kürze in der Zeitschrift t3n erscheinenden Fachartikel zu „E-Commerce-Konzepte für die iPad-Generation“:

„..Nutzt eine iPad-App zusätzlich GPS und Neigungssensor, wird sie garantiert zum Favoriten gekürt. Vor allem der Neigungssensor birgt noch ungeahnte Möglichkeiten. Wie wäre es, wenn sich das präsentierte Produkt im gleichen Maße dreht, kippt und neigt wie das iPad selber? Damit kommt man dem 3D-Shopping-Erlebnis schon sehr nahe. Aber aufgepasst: Produktpräsentationen und Videos dürfen nicht zu lange laden und müssen gleichzeitig trotzdem qualitativ überzeugen. Auf PDF Prospekte auf dem iPad hat niemand gewartet.“

Die total 34-seitige Studie bringt sehr interessantes zutage und ist eine tiefere Lektüre auf jeden Fall wert.

Chance für E-Commerce

Das iPad schafft eigene Gesetze und somit Chancen für E-Commerce Betreiber. Doch nur wer sich die Bedürfnisse genau anschaut, riskiert keine Bauchlandung. Fakt ist, dass der Onlinehändler durch das iPad noch näher zum Kunden kommt, als mit dem PC oder dem Smartphone. Das Onlineangebot diverser Händler buhlt um die Gunst der Kunden –und zwar nicht mehr im Arbeitszimmer, sondern direkt auf der Couch.



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7 KOMMENTARE

  1. Auf Spurensuche: Zentrale Erfolgsfaktoren für iPad Apps (1)…

    Ob PDF-Kataloge oder grafische Metaphern ohne echten Mehrwert: Worauf man bei Shopping-Apps für das iPad verzichten sollte, haben wir schon thematisiert: Was aber sind nun die Erfolgsfaktoren bei iPad Apps? Mögliche Antworten auf diese Frage liefert nu…

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