September 2010


E-Business&Mobile / Tablets 30 Sep 2010 10:59 pm

Lange war nicht klar, wohin die Schweizer Medienkonzerne mit ihren Onlinestrategien hinzielen. Es machte den Eindruck, dass Dabeisein alles ist und man sich lieber an einem Online-Konzept beteiligt, bevor es der Konkurrent macht.

Nun gibt aber Ringier mächtig Gas; nebst Relaunches unterschiedlicher Newssites oder dem state-of-the-art Newsroom lancierte man nun spannende mobile Anwendungen. In den vergangenen Tagen zum einen Vanilla, kurz darauf SI Style mit gelungener Augmented Reality Integration (mehr dazu später).

“Ringier lanciert Vanilla.ch im Rahmen seiner strategischen Stossrichtung zum Ausbau der Internet-Aktivitäten im Bereich transaktionsbasierter Plattformen.”

Zum einen ermöglicht die Vanilla iApp das bargeldlose Bezahlen mit dem Handy im Laden mittels Strichcode, der an der Kasse gescannt wird. Als Location-Based-Feature werden den Anwendern Sonderangebote auf die mobile Devices gesandt, abhängig von ihrem Standort, die dann mit der integrierten Zahlungslösung auch gleich bezahlt werden können. Der Payment-Service wird zusammen mit der GE Money Bank betrieben und es steht auch eine spezielle Vanilla-Kreditkarte zur Verfügung.

Das Konzept von Coupons, Angeboten, Location-Based-Services und Payment wird abgerundet mit einem Loyalitätsprogramm.

“Für jede via Vanilla durchgeführte Transaktion sammelt der Kunde Punkte, die er beim Prämienstore einlösen kann. Das Angebot im Prämienshop umfasst momentan mehr als 25’000 Artikel. Premium-Kunden können sogar weltweit Punkte sammeln. Wer Premium-Mitglied wird, profitiert zusätzlich: Ein umfangreiches Welcome-Paket enthält Coupons angeschlossener Detailhändler im Wert von gegen 500 Franken – und ab einem bestimmten Umsatz profitiert der Kunde auch von aussergewöhlichen Angeboten, die im Handel kaum erhältlich sind.”

Noch beteiligen sich erst ca. 10 Partner an Vanilla. Aber die Zeit wird auch in der Schweiz bald reif sein für solche Anwendungen. Ringier scheint hier den Markt vorzubereiten und natürlich auch zu besetzen wollen. Auch wenn ich Vanilla erst einige Male getestet habe überzeugt mich vor allem das integrierte Konzept, zahlreiche Aspekte des mobilen Shoppings in einer App zu berücksichtigen.

Von der Information über Sonderangebote mittels Lokalisierung, den Frequenzbringern an die POS, das integrierte Zahlungssystem sowie das Prämiensystem. Zusätzlich informiert die Website über beliebteste Angebote und integriert Social-Media-Kanäle.

Ein gelungenes Konzept, evtl. noch etwas früh für den Schweizer Markt. Aber das Potential ist sicher vorhanden. Schön auch das CI/CD, wobei das etwas an Dropbox erinnert.

Vanilla.ch - auch eine mobile Payment Lösung

Vanilla.ch - auch eine mobile Payment Lösung

Wer mehr über die agile und effiziente Entwicklung dieser Applikation erfahren möchte: Die Realisierungspartner haben heute an einer Veranstaltung über das Projekt informiert. Walter Schärer war dabei und hat mitgeschrieben.


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E-Business&E-Commerce 30 Sep 2010 01:04 pm

So könnte man die aktuelle Studie des Gottlieb Duttweiler Institutes (GDI) “The Story of Unstoring” auch bezeichnen. 

“Der stationäre Detailhandel verschiebt sich grundlegend Richtung Online. Was bedeuted es für Fachmärkte, Shopping-Centers oder den Tante-Emma-Laden, wenn der Siegszug des Internets anhält, wenn sich das Intrernet immer mehr von der Virtualität in die reale Ladenwelt ausbreitet? Das GDI untersucht, wie sich der klassische Point of Sale im Zeitalter des Cyberspace behaupten kann. Wie sich Brick und Clicks in einer Art ergänzen, die dem stationären Handel eine Zukunft gibt. Und was das überhaupt noch sein wird, ein Laden.”

Die Studie beleuchtet Aspekte, wie wir Sie in diesem Blog und während unserer täglichen Arbeit schon lange kommunizieren und erleben. Die zunehmende Verschmelzung der Welten und das Schaffen von Synergien. Reine Onlinekonzepte, multi-channel Konzepte und – es wird sie vereinzelt noch weitergeben – reine stationäre Geschäfte. Aber auch letztere werden nicht um eine ausgeprägte virtuelle Kommunikation hin kommen.

“Unstoring bedeutet eine Entwicklung, die den klassischen Händler umgeht. Eine Zukunft, die den Laden – so er beim Bestehenden verharrt – überflüssig machen könnte. Denn: Digitale Techniken wachsen in die reale Welt hinein. Statt einer klaren Trennung zwischen Online- und realer Welt, verschmelzen die beiden Universen.”

Folgende Thesen hat die GDI-Studie ausgearbeitet:

  1. Wer wartet, ist schon tot
  2. Der Handel wird zur Spielwiese
  3. Der Laden wird anklickbar
  4. Was digitalisiert werden kann, wird wegdigitalisiert
  5. Die Welt verwandelt sich in eine riesige Verkaufsfläche
  6. Jeder ist nur ein Händler auf Zeit

Oder um ein eigenes Bonmot aufzugreifen:
Der POS wird vom Point of Sale zunehmend zum Point of Service!

Das Management-Summary der Studie als PDF (leider geschützt und nicht kopierbar – also ziemlich stationär…)


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E-Business&E-Commerce 30 Sep 2010 11:49 am

Wer über Onlineshops schreibt und E-Commerce meint, der bezeichnet damit oft “die Schaufenster” sowie die Kommunikation und Werbung darum herum. E-Commerce geht jedoch weiter und es lohnt sich, für den erfolgreichen Onlinevertrieb auch “unter die Haube” zu schauen.

Denn all die Bestellungen wollen abgewickelt, die Zahlungsströme kontrolliert, die Lager bewirtschaftet, die Retouren gemanaged usw. werden.

Derzeit findet in Winterthur die topsoft Messe für Business Software statt. Aussteller sind zum Grossteil ERP-Entwickler, -Anbieter und -Implementierer und die meisten davon “haben natürlich auch einen Shop”.Die wenigsten davon sind für erfolgreiche Shopping-Konzepte geeignet, noch weniger haben die Zeichen der Zeit erkannt.

ERP und E-Commerce sind zwei verschiedene Disziplinen, die sehr verwandt sind, jedoch Anforderungen stellen, die kaum unterschiedlicher sein können.

Nachfolgend ein erneuter Anlauf, die Branche auf diesen Umstand zu sensibilisieren. Wer Zeit hat, kommt auf 14h30 nach Winterthur.

View more presentations from carpathia.

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E-Business&E-Commerce 23 Sep 2010 10:14 am

topsoft 2010 Bern

Nächste Woche startet die topsoft Fachmesse für Business Software in Winterthur – zwei Tage mit vielen Infos rund um das Thema Business Software am 29. und 30. September 2010.

Dabei darf auch das Thema E-Commerce nicht fehlen; denn jede erfolgreiche Onlineshopping-Lösung kommt nicht darum herum, nebst dem Prozessmanagement v.a. die Umsysteme im Griff zu haben. Seien es Logistiksysteme, Produktionssysteme aber auch Finanz-Anwendungen für die Zahlungsströme, CRM etc – kurzum ERP und E-Commerce sind zwei Disziplinen, die sehr verwandt sind, jedoch nicht aus der selben Küche kommen dürfen.

Wiederum sind spannende Referate geplant, auch rund um E-Commerce. In meiner Keynote am Donnerstag werde ich erneut die Anbindung von ERP-Systemen an E-Commerce-Lösungen in den Vordergrund stellen – passend zur Messe.

Betreiben Sie einen Onlineshop oder planen Sie den Einstieg in den E-Commerce? Lang macht’s kurz!”

Als langjähiger Beobachter und Kenner des Schweizer E-Commerce und Dozent für Onlinevertriebskanäle biete ich Ihnen im Rahmen der topsoft in Winterthur erneut eine kostenlose E-Commerce und Onlineshops Kurzberatung (à 15 Minuten).

Bestellen Sie noch heute Ihr kostenloses Eintrittsticket und teilen Sie uns Ihre Aufgabenstellung und den Terminwunsch für Ihre Kurzberatung mit. Sie finden uns am Stand 40i - und zur optimalen Messevorbereitung empfehlen wir Ihnen den personalisierten Messekatalog.

Ich freue mich auf Sie!


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E-Business&E-Commerce 22 Sep 2010 11:26 am

Einer der wichtigen Messfaktoren im Onlineshopping ist die Conversionrate, die das Verhältnis zwischen Besuchern und Käufern beschreibt. Massgeblich beeinflusst wird diese durch die Abbruchrate, d.h. wie viele Besucher werden nicht zu Käufern und brechen den Shopbesuch – bewusst oder unbewusst – ab.

ECC Handel und Mücke, Sturm & Company haben unter anderem speziell das Abbruchverhalten von Onlinekunden mit Kaufabsicht untersucht – die Conversion Rate 2. Obwohl die Conversion Rate 2 der 20 umsatzstärksten Online-Shops mit 51,18% signifikant höher liegt als die allgemeine Conversion Rate mit cirka 4%, stellt sich die Frage, warum immer noch die Hälfte der Kunden den geplanten Kauf abbricht.

„Selbst viele der umsatzstärksten Online-Shops operieren deutlich unter ihrem Potential und schneiden im Benchmarkvergleich mit bescheidenem Erfolg ab.“
Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company

Da die Käufer mit Kaufabsichten das höchste Potential darstellen, hat diese Untersuchung speziell diese Käufergruppe in folgenden 5 Phasen des Kaufprozesses untersucht und die Abbruchraten segmentiert:

Abbruchraten / -phasen von Kunden mit Kaufabsichten

Abbruchraten / -phasen von Kunden mit Kaufabsichten

Knapp 18% der potentiellen Neukunden verlassen den Shop bereits auf der Startseite. Fast 45% kommen nicht über die Produktauswahl hinaus und weitere 16% verweigern die Registrierung. Ebenfalls kommt der Auswahl der Zahlungsmethoden eine wichtige Rolle zu, denn nochmals über 14% brechen spätestens dort ab, während die Eingabe der Zahlungsdaten nochmals knapp 8% dazu bringt, sich anders zu entscheiden.

Ähnlich gewichtet ist das ganze bei den Stammkunden, wobei dort die Produktauswahl weniger stark als bei den Neukunden mit Kaufabsichten ins Gewicht fällt.

Vor allem bei der Gewinnung von Neukunden kommt dem Produktauswahl- und präsentationsprozess eine bedeutende Rolle zu. Hier ist u.a. der entscheidende Punkt, Neukunden zu emotionalisieren, Vertrauen aufzubauen – das dann in unnötig komplizierten Checkoutprozessen mit nicht adäquaten Zahlungsmitteln nicht verspielt werden darf.

Vollständige Pressemitteilung als PDF


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E-Business&E-Commerce 22 Sep 2010 07:33 am

Vor wenigen Monaten hat Otto seine Pläne kund getan, in Zukunft auch Lebensmittel per Online-Einkauf auszuliefern. Amazon testet diesen Sortimentsbereich bereits seit einigen Monaten und die hessische Supermarktkette Tegut ist auch bereits in das Geschäft eingestiegen, in Kooperation mit Gourmondo.

Nun hat vor wenigen Tagen die Rewe-Gruppe verkündet, dass sie es sich nicht leisten könne, wichtige Trends zu verschlafen. Anders als in der Schweiz, wo mit LeShop.ch und coop@home der Onlineeinkauf von Gütern des täglichen Bedarfs quasi etabliert ist und derzeit v.a. auch mobil für Erfolgsmeldungen sorgt, steckt man in Deutschland noch in den Anfängen.

“Wir werden von Winter 2011 an in zwei, drei großen deutschen Städten starten und zwei unterschiedliche Online-Konzepte testen.”

Interessant ist, dass ReWe eine Art “Drive-In Supermarkt” erproben möchte, d.h. online bestellte Güter werden entweder nach Hause geliefert oder können im Supermarkt der Wahl abgeholt werden. Damit bewegt man sich v.a. in den Fussstapfen des engl. Anbieters Tesco und nutzt das feine Filialnetz für den Onlinevertrieb elegant (E-Commerce Trends 2010: Multichannel Fulfilment).

“Zum anderen werden wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, sich von Rewe beliefern zu lassen. Die Kunden werden dann ihren kompletten Einkauf bei uns online bestellen können.”

In diesem Zusammenhang weisen wir auf das ausführliche Interview von Dominique Locher von LeShop hin, das in der aktuellen Internet World Business Ausgabe erschienen ist (Download des Interviews – besten Dank Dominique Locher für das PDF).


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E-Business&E-Commerce 20 Sep 2010 10:28 pm

Jochen Krisch hats vor wenigen Tagen drüben bei Exciting Commerce bereits erwähnt, das Silicon Valley und vor allem dessen Investoren sehen in Live Shopping einen Tech Megatrend. Interessant erachte ich in seinem Beitrag v.a. die Grafik aus dem US-Magazin Forbes über die Umsatz-Entwicklung bei Groupon, dem Social Commerce Konzept mit starkem lokalen Bezug.

Vor gut einem Jahr ging es in Deutschland so richtig los und Anfangs Jahr schwappte die Welle auch in die Schweiz über. Mitte März ging DeinDeal.ch an den Start, der erste Schweizer Groupon-Klon, wenige Wochen später folgte Citydeal.ch, das zwischenzeitlich durch die Übernahme durch den amerikanischen Pionier als groupon.ch auftritt.

Das Konzept ist einfach wie auch bestechend. Dienstleistungs-Angebote mit starkem lokalem Bezug, teilweise verschiedene Deals für unterschiedliche Stadtteile. Diese stark rabattierten Angebote kommen immer erst zu Stande, wenn sich ein Minimum an Teilnehmern finden lässt, was einen starken Einbezug sozialer Netzwerke und dessen kommunikativen Skalierungseffekten bedingt.

Im Angebot stehen ausnahmslos Dienstleisungen wie Gutscheine für Restaurants, Wellness-Angebote etc. D.h. keine Logistik, kein Lager und nahtlose Zahlungsprozesse. Groupon-Konzepte lassen sich mit (relativ!) geringem Manpower betreiben. Die grösste Herausforderung ist das Scouting von Deals, der Betrieb der Plattform wie auch das Management der Community. Aber keine Headaches wie Lagerbewirtschaftung, Rüststrassen, Logistik, Retouren, Reparaturen, Garantiefälle usw. was es v.a. für Investoren sehr interessant macht.

Zurück zum Thema; Groupon wächst in einem unglaublichen Tempo. Einerseits wird expandiert in schwindelerregendem Tempo, zum andere wird personalisiert und weiter skaliert (mit entsprechendem Gefahrenpotential). Auf jeden Fall sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache. Es gab bisher kaum ein Online-Verkaufskonzept, dass es derart schnell zur ersten Umsatz-Milliarde brachte wie Groupon:

Groupon.com - schneller zur ersten Umsatz-Milliarde wie jede andere Firma.


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E-Business&E-Commerce 18 Sep 2010 10:36 am

Bereits vor 1 1/2 Jahren haben wir berichtet, dass Schweizer Haushalts Elektrohersteller den Onlinevertrieb zu verhindern versuchen. Nun schaltet sich auch die Wettbewerbskommission des Bundes (WEKO) ein und startete eine Untersuchung:

“Die Untersuchung soll zeigen, ob die Behinderung von Produktverkäufen über Online-Shops gegen das Kartellgesetz verstösst. Zum ersten Mal untersucht die WEKO damit Beschränkungen des Online-Handels. Die Ergebnisse sollen über die Branche hinaus grundsätzliche Kriterien für den Online-Handel festlegen.”

Zu Begrüssen ist, dass nebst dieser Untersuchung auch grundsätzliche Kriterien für den Online-Handel festgelegt werden, so lange diese nicht in Restriktionen münden. Gemäss der Mitteilung der WEKO richtet sich die Untersuchung vorerst gegen Electrolux und V-Zug. Beides Hersteller, die in der Schweiz im Markt für Haushalts-Grossgeräte (Waschmaschinen, Küchengrossgeräte etc.) eine dominierende Rolle haben.

“Die Electrolux AG hat ihren Händlern den Verkauf von Produkten über Online-Shops gänzlich untersagt. Die V-Zug AG hat ihren Händlern diesbezüglich gewisse Auflagen gemacht.”

Interessant ist die Argumentation, dass die Behinderung des Vertriebs über Onlineshops eine unzulässige Wettbewerbsabrede darstellen kann. Was bei den Kunden schon seit Jahren der Fall ist, wird nun auch “amtlich” – der Onlinevertrieb ist dem stationären und Fachhandel gleichzustellen wettbewerbsrechtlich.

“Gemäss der am 28.06.2010 veröffentlichten Vertikalbekanntmachung der WEKO muss es Händlern prinzipiell möglich sein, das Internet zu nutzen und Online-Bestellungen von Kunden nachzukommen.”

Während andere Markenhersteller – vornehmlich aus anderen Branchen – das Potential des E-Commerce schon lange erkannt haben, braucht es bei gewissen Herstellern wohl den – hoffentlich nicht zu sanften – behördlichen Druck:

“Die Electrolux AG und die V-Zug AG haben ihre Bereitschaft bereits vorab signalisiert, im Rahmen der Untersuchung die grundsätzlichen Kriterien für den Online-Handel mit dem Sekretariat der WEKO einvernehmlich zu erarbeiten.”



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E-Business&E-Commerce 16 Sep 2010 10:42 am

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation publizierten wir einen Beitrag zum Bücher-Onlinehandel. Denn das wohl älteste Medium der Welt hält sich tapfer: Trotz TV, Internet und Filmen lesen vier von fünf Schweizern Bücher und bestellen sie immer mehr online.

Bücher sind das E-Commerce Gut der ersten Stunde und haben Amazon gross, ja sehr gross gemacht. Während der Onlinevertrieb von Büchern gem. dem Verband Schweizer Presse um satte 15% zulegte, musste der stationäre Buchhandel eine Einbusse von 1.5% in Kauf nehmen.

Weitere Informationen, wie

  • der Einfluss der Digitalisierung (eBooks) auf den Buchmarkt
  • die Rolle von Preissuchmaschinen beim Bücherkauf
  • die Akteure im Schweizer Onlinebuchmarkt
  • die eReader Kindle & Co. aber auch das iPad Veränderung schaffen
  • der Einfluss der Buchpreisbindung auf den Büchermarkt ist

lesen Sie im Beitrag in der aktuellen Marketing + Kommunikation (PDF-Download)

So begann Amazon in den 90er Jahren Bücher online zu verkaufen. Es gilt heute als eigentlicher Pionier des E-Commerce.

So begann Amazon in den 90er Jahren Bücher online zu verkaufen. Es gilt heute als eigentlicher Pionier des E-Commerce.


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E-Business&E-Commerce 09 Sep 2010 09:35 am

Dieser und weiteren Fragen sind wir in unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe von t3n “E-Commerce-Konzepte für die iPad-Generation” nachgegangen.

Bereits spür- und feststellbar ist, wie sich die Mediennutzung mit dem iPad verändert. Aber auch der Onlineeinkauf verändert sich situativ.

“Das Onlineangebot diverser Händler buhlt um die Gunst der Kunden – und zwar nicht mehr im Arbeitszimmer, sondern direkt auf der Couch. Spontankäufe werden wirklich spontan.”

Aber nicht nur der klassische Distanzkauf, der mit dem iPad neue Impulse und Möglichkeiten erfährt, inspiriert Anbieter und Käufer gleichermassen:

“Interessant ist das iPad auch als Einkaufshelfer im stationären Handel: als elektronischer Katalog, Bestell- und Kassa-Device oder Informationsplattform. Es wird damit auch für eine Belebung des Themas Multichannel-Fulfilment sorgen. Schade ist nur, dass die fehlende Kamera das spannende Trend-Thema „Augmented Reality“ komplett ausschließt.”

Nebst den Schlüsselfunktionen moderner iPad-Anwendungen stellen wir auch unterschiedliche Beispiele von Shopping iApps vor und fragen uns zudem, ob es eine iApp braucht oder es auch reicht, den bestehenden Onlineshop für das Tablet zu optimieren. Der ganze Beitrag bei t3n.

(PS: wegen des Redaktionsschluss bei t3n hat es unsere Begeisterung für die iPad App von Net-a-Porter nicht mehr in den Artikel geschafft).


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