Online-Zahlungsausfälle bei Kreditkarten so tief wie noch nie in Deutschland

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Basierend auf 8 Mio. Transaktionen hat die Deutsche Bank Tochter Card Services den E-Retail Report 2010 veröffentlicht. Laut diesem sind im vergangenen Jahr so wenig Kreditkarten-Zahlungen wie noch nie beanstandet worden. Das Zahlungsausfallrisiko beläuft sich auf 0.1725% oder anders gesagt; auf 10’000 Kreditkarten-Transaktionen werden gerade mal 17 Stück beanstandet.

Weitere Erkenntnisse des deutschen Reports, die sinngemäss für die Schweiz adaptiert werden können:

  • Zwei von drei Käufen werden per Kreditkarte beglichen, Visa bleibt führende Marke
  • Kreditkarte kommt am häufigsten bei Warenkorbwerten zwischen 10 und 100 Euro zum Einsatz, Maestro vergleichsweise oft bei solchen unter zehn Euro
  • Anbieter haben weniger unter Zahlungsausfällen der Finanz- und Wirtschaftskrise und auch weniger unter Betrugsversuchen als andere Branchen zu leiden. Nur rund sieben von 10.000 Transaktionen platzen.
  • Der Einsatz der Sicherheitstechnologie 3-D Secure senkt die allgemeine Chargeback-Quote noch weiter.
  • Sicherheitstechnologie „Verified by Visa“ ist im Vergleich zum Vorjahr wirksamer als „MasterCard Secure Code“.
  • Frauen weisen im Vergleich zu Männern eine geringere Chargeback-, aber höhere Erfolgsquote auf.

Hinweis: Maestro ist in der Schweiz nach wie vor als Online-Zahlungsmittel nicht verfügbar weil deren Besitzer Mastercard sich das Geschäft mit den (zu) hohen Kommissionen nicht versauen will das nicht aktiv fördert. Beliebteste Debitkarte ist die Postcard der Postfinance.

Verteilung des Zahlverhaltens nach Zahlart in allen Shops © Deutsche Card Services GmbH
Verteilung des Zahlverhaltens nach Zahlart in allen Shops © Deutsche Card Services GmbH

Wichtige Anmerkung: Diese Ergebnisse sind vor der Tatsache zu interpretierten, dass die Deutsche Card Services als Herausgeberin des Reports selber im Kreditkarten-Geschäft tätig ist.



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