Mai 2011


Conversion&E-Business&E-Commerce 30 Mai 2011 09:15 am

Anfangs November 2010 wurden wir beauftragt, um aus der definierten Ausgangslage nicht nur Massnahmen für Quick-Wins, sondern eine längerfristige gesunde Conversion abzuleiten.

Die durchschnittliche Conversion-Rate (Besucher vs. Käufer) in Schweizer Shops beträgt etwa 3-4%, bei deutschen Onlineshops leicht weniger 2-3%. Auch myswisschocolate.com zählt(e) zu dieser Gruppe. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt,  bereits für das Weihnachtsgeschäft die CR zu verdoppeln. Ein Uplift um 100% wurde angestrebt.

Nach ersten Analysen und Best-Practice Vergleichen konnten wir erste Barrieren und Problemzonen identifizieren. Folgende Quick-Wins wurden ausgearbeitet und zeitnah umgesetzt:

  • Fortschrittsanzeige und Bestätigungen beim Auswählen der eigenen Schoggi
    –> Transparente Benutzerführung und Orientierung
  • Klare Informationen und Hilfestellungen beim Zusammenstellen
    –> Gefühlte Verringerung der Komplexität aus Sicht des Users
  • Gastbestellung ermöglichen (kein Registrierungszwang)
    –> Abbau von unnötigen Hürden
  • Einfachere Eingabe von Liefer- und Rechnungsadresse
    –> Vereinfachung der Abläufe
  • Verschiebungen von Checkout-Optionen wie Grusskarten
    –> Konzentration der wesentlichen Elemente in den kritischen Bereichen
  • Bezeichnen der Checkout-Buttons mit “Weiter mit…”
    –> Psychologische Unterstützung und adäquate Kundenansprache im Checkout

myswisschocolate.ch - Schoggi kreieren

Die Quick-Wins zeigten ihre Wirkung und der für das Weihnachtsgeschäft angestrebte Uplift konnte an einigen Tagen gar deutlich übertroffen werden.

Im neuen Jahr erfolgten tiefergreifende konzeptionelle Umbauarbeiten:

  • Komplettumbau des Warenkorbs zwecks Übersichtlichkeit und Usability nach Best Practices sowie Ausnutzen der gesamten verfügbaren Breite im Layout
  • Weitere Usability-Verbesserungen beim Zusammenstellen seiner eigenen Schoggi.

Im dritten Teil zeigen wir, wie sich diese Eingriffe auf die Conversion und den Betrieb von myswisschocolate.ch ausgewirkt haben.


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E-Business&E-Commerce 28 Mai 2011 09:00 am

 

Im Gegensatz zum allgegenwärtigen B2C E-Commerce, dem Onlinevertrieb mit den Endkunden, steht der B2B Bereich weit weniger im Rampenlicht.

Dabei bietet gerade B2B für den E-Commerce ein spannendes Umfeld und es mag viele erstaunen, dass man im Geschäftskundenbereich in Sachen Onlineanteil an Bestellungen weiter ist. Bereits erfolgen hier 2 von 3 Bestellungen elektronisch.

Vor allem für KMUs bietet der E-Commerce Chancen, seine Vertriebswege neu zu organisieren, Effizienzsteigerungen zu realisieren und von den Skaleneffekten zu profitieren.

Wieviel man im B2B heute schon online umsetzt, ist wenig bis gar nicht bekannt. Die jährliche Untersuchung von VSV/GfK kam dieses Jahr zum Schluss, dass es einen erheblichen Anteil sein muss. Aufgrund der zu grossen Unsicherheit hat man für das vergangene Jahr 2010 erstmals verzichtet, die Zahlen zu erheben rsp. zu veröffentlichen.

Die Agentur MySign aus Olten führt monatlich ihren MySign Talk durch. Gerne bin ich der Einladung nachgekommen, um mich mit Mike Müller auf dem Sofa über B2B E-Commerce zu unterhalten:

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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 26 Mai 2011 10:25 pm

Mit dem Handy im Laden bezahlen über Prepaid oder Kreditkarten-Funktion, von aktuellen Angeboten und Deals profitieren und gleichzeitig Punkte sammeln – kommt einem als Schweizer irgendwie bekannt vor – oder?

Genau: Ringiers Vanilla Plattform! Exakt 7 Wochen nach dem Gold in der Kategorie “Innovation” am Best of Swiss Web 2011 und 5 Wochen nach dem vorzeitigen Aus lanciert nun der Suchmaschinen-Primus Google eine Dienstleistung, die konzeptionell jener von Vanilla sehr ähnlich ist: Google Wallet.

Google Wallet

Die Gemeinsamkeiten sind denn auch verblüffend – mindestens so verblüffend, wie das vorzeitige Aus seitens Ringier für Vanilla (ausser, man hätte von Google Wallet erfahren und die Konkurrenz gefürchtet).

Payment Deals Loyality Technologie
Monatsrechnung oder Vanilla MasterCard (via GE Money) Angebote von angeschlossenen Shops Punkte sammeln mit über Vanilla abgeschlossenen Transaktionen Barcode auf Handy-Display oder Vanilla MasterCard
Citi MasterCard oder Google Prepaid Card Integriert Google Offers Geplante Integration zahlreicher Loyality Karten führender Retailer. Kontaktlose NFC Technologie

Google Wallet steigt also mit dem vollen Programm ein. Besonders spannend dürfte sein, wie sie Google Offers integrieren, einem Groupon ähnlichen Dienst, der erst in ausgewählten US-Städten an der West- und Ostküste den Beta-Betrieb aufgenommen hat. Anfänglich wurde Google Offers skeptisch aufgenommen. Aber zusammen mit dem etablierten Checkout und der nun mobilen Wallet-Lösung (Konzept, Software, Hardware, Händlernetzwerk) erreicht das ganze eine neue Dimension.

Google hat derzeit einige heisse Eisen im Feuer um das verlorene Terrain gegenüber Groupon und Facebook wieder gut zu machen. Dies vor allem in Sachen Social Networking und Social Deals.

Update 22h45: Es dürfte wohl kein Zufall sein, dass Google Wallet kurz nach der Lancierung von Groupons mobilem Dienst Groupon Now lanciert wurde. Mehr hierzu drüben bei Exciting Commerce.

Google hat aber gegenüber der Konkurrenz (noch) einen entscheidenden Vorteil mit der eigenen Android-Mobile-Plattform; Google hat die Hardware bereits flächendeckend. Gut möglich, dass Wallet der kontaktlosen NFC-Technologie zum Durchbruch verhelfen kann.

Wallet wird vorerst in den USA lanciert werden – bei Google darf man aber bereits mit dieser Technologie den Getränke-Automaten bedienen. In gewohnter us-amerikanischen Marketingmanier präsentieren sich denn auch die bereits verpflichteten Retailer begeistert.

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Währenddessen die MF Group aus St. Gallen die Ringier-Scherben aufwischt und mindestens die Mobile-Payment Lösung von Vanilla unter dem neuen Brand PowerPay weiterführen will.


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E-Business&E-Commerce 26 Mai 2011 04:00 pm

Bereits zum dritten Mal hat die Fachhochschule Nordwestschweiz das 23 Anbieter umfassende E-Commerce Leader Panel befragt. Nächste Woche wird der E-Commerce Report 2011 publiziert – vorab hier bereits die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser mehrjährig angelegten Studie zum Schweizer E-Commerce.

Die Kernaussage der Studie: Trotz anhaltendem Wachstum wird der Wettbewerb härter. Neue konzeptionelle und technische Möglichkeiten bedeuten ständigen Wandel. Der Eintritt neuer Marktteilnehmer führt zu einem Kampf um Marktanteile, wodurch gleichzeitig die Margen unter Druck geraten.

Wachstum ohne Komfort: Preiskampf und Wettbewerb nehmen zu

Wachstum ohne Komfort: Preiskampf und Wettbewerb nehmen zu. Quelle: E-Commerce-Report 2011

Eine Folge davon ist erhöhter Innovations- und Investitionsdruck auf Seiten der Anbieter. Die Leader wollen wachsen, und zwar stärker als der Markt. Sie rechnen damit, in naher Zukunft mehr investieren zu müssen, aus folgenden Gründen:

  • Das Aufbauen neuer Kundenbeziehungen wird immer teurer
  • Skaleneffekte erfordern Grösse
  • Viele Leader rechnen  mit einer ersten Konsolidierung auf Anbieterseite bis in fünf Jahren. Nur die Top-Anbieter können mithalten, bei einem immer höheren Leistungsniveau und gleichzeitig kompetitiven Preisen

Es erstaunt denn auch nicht, dass die Projektportfolios der Panel-Mitglieder prall gefüllt sind, mit folgenden Schwerpunkten:

  • IT-bezogene Projekte
    Migrationsprojekte zur Sicherstellung der Skalierung und flexiblen Weiterentwicklung, zur Erschliessung des Mobile-Commerce und zur Stärkung des Online-Einkaufserlebnisses mit neuen Funktionen und Investitionen in die Usability
  • Kundenbezogene Projekte
    Gezieltere Kundenansprache durch Datenauswertungen, Social Media Aktivitäten und Erschliessung neuer Kundengruppen
  • Organisationsbezogene Projekte
    Steigerung der Kosteneffizienz durch Prozessoptimierung im Bereich Organisation, Logistik wie auch strategische Grundsatzentscheide

Pure Play oder Multi-Channel?

Unlängst prägte Jochen Krisch das geflügelte Wort: “Wer wachsen will, macht Pure Play, wer nicht verlieren will, Multi-Channel“. Auch im aktuellen E-Commerce Report sehen beide Anbietergruppen ihre jeweiligen Konzepte im Vorteil.

Wie immer gilt: Es kommt auf die Ausgangslage an. Einem etablierten Mutli-Channel Anbieter eine reine Pure-Player-Strategie zu diktieren, hat wenig Sinn. Dennoch sollte er eine solche im Rahmen einer Diversifizierung vielleicht auch in Erwägung ziehen.

Die Mehrkanal-Anbieter im befragten Panel sehen denn auch ihre Vorteile in den Assets, welche sie aufgrund ihrer stationären Tätigkeiten mitbringen. Sie erwähnen beispielsweise den Brand, die Grösse und Finanzkraft oder das Cross-Channel-Potential.

Mobile Anwendungen sind 2011 das Top-Thema

21 der befragten 23 Teilnehmer gaben an, in mobile Anwendungen zu investieren. Nach wie vor sind die Anbieter der Meinung, dass Apps mobilen Websites überlegen sind. Sie betrachten aber die Plattformvielfalt als erhebliche Belastung.

Eine iPhone-App sei gemäss der Untersuchung heute ein Statussymbol, sowohl auf Anbieter- wie auf Anwenderseite. Android wird als zunehmend wichtig erachtet. Sobald jedoch mobile Browser alle Funktionen eines Handys unterstützen werden, gehört den mobilen Webapps die Zukunft. Dies wird jedoch nach Auffassung der Leader noch einige Zeit benötigen – Zeit, die sie im Verdrängungskampf nicht haben. Darum investieren sie weiter in Apps.

Social Media als wichtiger Impulsgeber für den E-Commerce

Bestand 2010 bzgl. Social Media noch keine Einigkeit im Leaderpanel, so sieht man heute Social Media unisono als wichtigen Impulsgeber für den E-Commerce. Die Verbesserung der Kundenbindung wie auch die Beeinflussung des E-Commerce stehen denn auch klar im Fokus – vor Abverkäufen und Neukundengewinnung.

Social Media wird in Zukunft wichtiger Beeinflusser im E-Commerce

Social Media wird in Zukunft wichtiger Beeinflusser im E-Commerce - Quelle E-Commerce Report 2011

Die wichtigsten Vor- und Nachteile von Social Media sehen die Schweizer E-Commerce Leader so:

Vorteile Nachteile
  • Social Media sind in erster Linie ein Kommunikationskanal
  • Social Media können dem Unternehmen ein persönliches und sympathisches Gesicht geben
  • Social Media eignen sich als Servicekanal (Eignung im Sinne «Eingehen auf Kundenanliegen»)
  • Social Media können eine hervorragende Umgebung für Werbung sein
  • «Freunde» werden überbewertet
  • Die Erfolgsaussichten für kommerzielle Nutzungen über das Genannte hinaus sind noch immer zweifelhaft
  • Kann der Servicekanal «Social Media» skalieren?

Fazit: Trotz anhaltend starkem Umsatzwachstum gehört auch im E-Commerce nur zu den Siegern, wer sich den ständig wandelnden Rahmenbedingungen stellt und agil darauf reagiert. Es dürfte den einen oder anderen traditionellen Versender sicher auch etwas zum Schmunzeln bringen, dass die Online-Player auch nur mit Wasser kochen, wenn man die aktuellen Herausforderungen und Projektportfolios betrachtet.

Richtig aufgestellt werden die Onliner jedoch immer schneller und effizienter neue Konzepte adaptieren können. Oder um es mit den Worten von Patrick Comboeuf, Leiter E-Business der SBB, zu sagen:

„ E-Commerce ist innovativ, disruptiv, stellt etablierte Prozesse immer wieder auf die Probe, ist manchmal fast zu schnell und löst damit immer wieder Irritationen aus.”

E-Commerce ist also Knochenarbeit – wenn auch eine äusserst spannende und grundsätzlich profitable.

Der E-Commerce-Report 2011 wird kommende Woche publiziert und kann kostenlos online bestellt werden.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 25 Mai 2011 05:38 pm

Im Rahmen der Ausarbeitung von Mobile Commerce Strategien stellt sich immer wieder die selbe Frage: Mobile optimierte Shops oder plattformspezifische Apps. Wir haben uns diesbezüglich schon mehrfach geäussert.

Im Kern geht es (auch) darum, ob mir eine App einen entscheidenden Mehrwert bringen kann, wenn ich gerätespezifische Funktionen aktiv für den Kaufentscheid nutzen kann. Dies kann mehrdimensional sein und abhängig von Device, Location und Zeit beispielsweise.

Eine weitere interessante Betrachtung publizierte Mashable kürzlich. Laut einer Analyse von David Eads unterscheiden sich die Conversion Rates zwischen den mobilen Plattformen wie folgt:

Mobile Conversion - Quelle: mobile manifesto

Mobile Conversion - Quelle: mobile manifesto

Shopping-Apps für Apples iOS weisen laut dieser Untersuchung verschiedener Kundenplattformen eine 30% höhere Conversion Rate auf als mobile optimierte Webseiten. Android hält sich in etwa die Waage und BlackBerry performt weniger.

Man muss hier jedoch ganz klar differenzieren zwischen mobil optimierten Webseiten oder Web-Apps, welche nativen Apps bzgl. Usability und Erlebnis schon sehr nahe kommen. Diese sind nach unseren Einschätzung in obiger Betrachtung den nativen Apps zuzurechnen.

Ganz klar ist auf jeden Fall; beide Kanäle sind zu berücksichtigen und der mobile User ist auf dem mobilen Kanal seiner Wahl optimal zu bedienen.

Kein E-Commerce Player kann es sich heute mehr erlauben, den mobilen Kanal zu vernachlässigen, zu bedeutend ist der generierte mobile Traffic in Onlineshops. Eine mobil optimierte Website für seinen Shop gehört zum Minimum. Shopping-Apps – ob native oder als Web-App umgesetzt – runden das Bild ab und führen gar zu erhöhten Conversion Rates, wie diese Untersuchung zeigt.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 23 Mai 2011 03:46 pm

Verteilt auf drei Blogposts in den kommenden Tagen beschreiben wir den Konversionsoptimierungs-Prozess bei einem innovativen Schweizer Jungunternehmen.

Mass Customizing (“Kundenindividuelle Massenproduktion“) liegt im Trend und macht richtig Spass. Internationale Bekanntheit errungen haben in diesem Bereich Angebote wie Nike-ID, MyMüssli und Hunderte mehr.

Aber auch in der Schweiz sind Player bereits seit längerem erfolgreich aktiv. Sei es Freitag mit seinen F-Cut Taschen, Trashic mit Masshemden oder mySwissChocolate mit individuell zusammengestellter Schokolade.

Mit mySwissChocolate.ch wurde am 19. April 2010 ein Online-Service für individuelle Schweizer Schokoladenkreationen lanciert. Der Service bietet dem Kunden eine Auswahl aus 3 Schweizer Premium Couverturen, 10 eigenen Geschmacksrichtungen und 133 verschiedenen Zutaten. Diese ermöglichen insgesamt über 250 Millionen Kombinationen. Zudem besteht die Möglichkeit, auch die Verpackung individuell zu gestalten.

Im November 2010 haben die Gründer, Sven Beichler und Christian Philippi, die Marketingmaschinerie für das Weihnachtsgeschäft in Gang gesetzt. Unter Verwendung von Google Analytics wurden Ziel-Trichter definiert und ausgewertet.

Die Resultate vermochten jedoch nicht befriedigen; was man vermutet hat, war damit belegt. Die durch die Marketingmassnahmen generierten Besucher konnten nicht zu Käufern mutieren.

Der zweite Teil beschreibt, wie man bei Carpathia die Conversion analysierte und Massnahmen nicht nur zu Quick-Wins sondern zu nachhaltigem Erfolg führte.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 19 Mai 2011 09:31 am

Seit Ende Mai 2010 ist das iPad in der Schweiz verfügbar – nunmehr ein knappes Jahr. Bis jetzt haben nur sehr wenige internationale Onlinehändler die Chance gepackt und neuartige Shopping-Erlebnisse auf das Tablet gebracht. Von den lokalen Playern wollen wir noch schon gar nicht sprechen.

Dabei wäre das Potential riesig – das Tablet könnte gar eine Wiedergeburt des Katalogs bedeuten, wenn es denn richtig eingesetzt wird. Und die Vielfalt an möglichen Devices – auch für den E-Commerce – nimmt fast wöchentlich  zu. Bereits heute ist der Anteil an Zugriffen auf Onlineshops über die Tablet-Geräte bemerkenswert.

Stephan Meixner von twive! präsentierte kürzlich auf der ECOM Berlin einige spannende Denkanstösse, wie sich auf dem Tablet emotionale Shopping-Erlebnise und inspirierende Angebote umsetzen lassen:


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E-Business&E-Commerce 16 Mai 2011 10:48 am

Derzeit diskutieren unsere Kollegen die Benachteiligung von Frauen im E-Commerce. Neben der Geschlechterdiskussion ist auch die Generationendiskussion zu führen. Und hier überraschen uns die Silver-Surer, die Generation 55+.

Laut der alle zwei Jahre durchgeführten Studie zur Internetnutzung in der Schweiz durch die Universtität St. Gallen haben die Silver Surfer enorm zugelegt, ja ihren online getätigten Umsatz zwischen 2008 und 2010 mehr als verdoppelt.

Silver Surfer sind die umsatzstärksten Kunden

Silver Surfer sind die umsatzstärksten Kunden. Quelle Universität St. Gallen

Die ältere Generation ist in unseren Breitengraden aufgrund der demografischen Entwicklung immer stärker vertreten. Jedoch gibt es noch immer faustdicke Vorurteile gegenüber den Rentnern. Dabei entwickelt sich diese je länger je mehr zur sehr interessanten Zielgruppe im E-Commerce.

Laut den Untersuchungen der Universität St. Gallen zeigt sich die ältere Generation nicht nur sehr kauffreudig, sondern bei den Silver Surfern hat Convenience auch eine tendenziell stärkere Bedeutung als der günstige Preis.

Preissensivität von Silver Surfern

Preissensivität von Silver Surfern. Quelle Universität St. Gallen


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E-Business 12 Mai 2011 01:26 pm

Interessantes aus dem Schweizer E-Business, mal etwas Abseits von E-Commerce. Die Schweizer Verlage engagieren sich weiter bei interessanten Schweizer Web-Startups.

Wie im Blog von Doodle zu lesen ist, beteiligt sich Tamedia mit 49% an Doodle, dem zwischenzeitlich weltweit bekannten Terminfindungsdienst aus Zürich.

Gem. Mitteilung will Tamedia einerseits Synergien mit der Suchmaschine search.ch nutzen und die internationale Entwicklung von Doodle fördern. Zudem verspricht man sich eine Stärkung im Werbemarkt.

In den kommenden Jahren ist gem. Tamedia-Mitteilung eine weitere Aufstockung geplant, womit die Gründer Michael Näf und Paul Sevinç ihre Mehrheit abgeben werden.

“Doodle ist eine ideale Ergänzung des starken Online-Portfolios von Tamedia in der Schweiz, das unter anderem die Newsplattformen 20 Minuten Online und Newsnetz, die Online-Marktplätze car4you.ch, homegate.ch und die Stellenplattformen der Jobup AG sowie die Shoppingplattform FashionFriends umfasst. Durch eine Partnerschaft mit der führenden Schweizer Verzeichnisplattform search.ch soll die Position von Doodle im Werbemarkt und im KMU-Segment zusätzlich gestärkt werden.”

Die Beteiligung an Doodle reiht sich damit ein in verschiedene Akquisitionen der Medienhäuser, allen voran Tamedia und Ringier.

Wir bleiben bei unserer Feststellung, dass eine eigentliche Online-Strategie bei den Medienhäusern abseits der Vermarktung durch diese Akquisitionen nicht auszumachen ist. Es geht weiterhin vielmehr darum, sich an E-Juwelen zu beteiligen, bevor sich diese der Konkurrent schnappt.


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E-Business&E-Commerce 11 Mai 2011 03:00 pm

Bereits zum vierten Mal in Folge präsentieren Daniel Risch und ich im Rahmen des eBusiness Kongress‘ die aktuellen Trends im E-Commerce 2011. Das Referat gehört mittlerweile fix zum Inventar der Veranstaltung, die dieses Jahr gleichzeitig mit der aiciti und der topsoft in der Messe Zürich stattfindet.

Nachfolgend die Slides dazu. Die PDFs gibt’s drüben zum Download.

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