Juni 2011


E-Business&E-Commerce 30 Jun 2011 11:10 pm

Der Bundesverband Versandhandel BVH – die Vereinigung der deutschen Versandhändler – hat diese Woche seine Prognosen für das Jahr 2011 vorgestellt. Dabei musste er seine Schätzung, dass der Distanzhandel im aktuellen Jahr von EUR 30.3 Mrd. auf EUR 31.9 Mrd. anwächst, revidieren und um eine halbe Milliarde erhöhen.

Laut den neusten Hochrechnungen soll der gesamte Distanzhandel 2011 auf satte EUR 32.4 Mrd. anwachsen. Alleine der Anteil an Onlinetransaktionen soll dabei die magische Grenze von EUR 20 Mrd. knacken und gegenüber dem Vorjahr um 17% zulegen.

“Der Online-Handel mit Waren legt um rund 17 Prozent auf 21,48 Mrd. Euro (2010: 18,3 Mrd. Euro) zu. Damit wird der E-Commerce laut den aktuellen Prognosen auch erstmals die 20 Milliarden Euro Umsatz-Grenze durchbrechen. Der Anteil am gesamten Versandhandel liegt dann bei rund 66 Prozent und steigt damit um 6 Prozentpunkte zum Jahr 2010.”

Deutschland erwartet demnach in diesem Jahr, dass zwei Drittel aller Distanzhandelsgeschäfte online stattfinden. Laut den aktuellen Zahlen aus der Schweiz, jeweils im Frühjahr erhoben von VSV/GfK, beträgt dieser Anteil in der Schweiz 52% über alle Segmente hinweg. Werden auch die C2C-Umsätze (Auktionen, Marktplätze) sowie die Importe aus dem Ausland hinzugezogen, wird ein Onlineanteil von 75% ausgewiesen, da diese beiden Bereiche fast ausschliesslich online stattfinden.

Wie bereits zu Jahresbeginn haben die Kollegen von Exciting Commerce die BVH Zahlen nach den unterschiedlichen Versand- und Onlinekonzepten analysiert und ein konservatives wie auch ein progressives – wohl auch realistischeres – Szenario entwickelt.

Ähnliche Aussagen haben durchaus auch für die Schweiz Gültigkeit; der Versandhandel im B2C Bereich beläuft sich gem. VSV/GfK 2010 auf CHF 5.1 Mrd. Werden auch Services wie Tickets, Flugreisen und mehr hinzugezogen, dann geben Herr und Frau Schweizer online gar CHF 8.68 Mrd. aus gem. der Studie der HSG.

Je nach Rechenart sind dies jedoch weniger als 5% des gesamten Schweizer Detailhandels, die online umgesetzt werden. Eine Verdoppelung bis Vervielfachung dieses Anteils bis 2015 / 2020 dürfte durchaus realistisch sein. Denn nicht nur das bisherige Wachstum kann anhalten, sondern neben Effizienzsteigerungen werden vor allem neue Märkte für Dynamik sorgen.

Online-Anteil am Schweizer Detailhandel

Online-Anteil am Schweizer Detailhandel

Derzeit ist der Fashion-Markt stark in Bewegung, neue Märkte sind sich am Entwickeln wie der Möbelmarkt, Nischenmärkte werden schnell an Dominanz gewinnen sowie neu Geschäftsfelder sich erstmalig dem E-Commerce öffnen, beispielsweise der immer noch zu stark regulierte Markt für Neuwagen.

Bestehende Player sind gefordert; je nach Marktsegment müssen sie sich im Wettbewerb stärker  behaupten, neue Geschäftsfelder entwickeln – aber vor allem sind auch bereits heute Strategie und Operations darauf auszurichten, dass sich die Volumen kurz- bis mittelfristig verdoppeln oder vervielfachen. Einige scheinen hier durchaus schon mit entsprechenden Vorbereitungen beschäftigt zu sein.


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E-Business&E-Commerce 28 Jun 2011 11:07 am

 

Der nach eigenen Angaben weltweit grösste Händler von Spielwaren und Babyartikel TOYS’R'US lanciert heute seinen E-Commerce Ableger auch in der Schweiz. Wie der Pressemeldung zu entnehmen ist, bietet man online ein Sortiment von mehreren Tausend Artikeln. Über den Schwestershop www.babiesrus.ch steht zudem ein Sortiment für Kleinkinder und junge Eltern bereit.

Spielwaren bieten ein hervorragendes E-Commerce Umfeld. In unserer Schweizer Online-Shop Studie vom vergangenen Jahr belegten die Spielwarenshops gleich die Plätze 4 und 5 im Gesamtergebnis nach den führenden Shops aus den Bereichen Bücher und digitale Unterhaltung. Auch aus anderen Studien ist belegt, dass gerade Spielwaren gerne online geordert werden.

TOYS’R'US hat sich in der Vergangenheit eher schwer getan mit dem Onlinevertrieb, wie wir in diesem Blog schon berichtet haben. Stand früher die Frequenz in die Industriegebiete im Vordergrund, scheint auch bei diesem Fachhandelsriesen ein Umdenken stattgefunden zu haben. Oder das Kundenverhalten hat den Ausbau des E-Commerce Kanals ganz einfach erzwungen, weil die Konkurrenz zu gross wurde, auch von einem Amazon.

Dass Basics und Mindesanforderungen an heutige Shops als USPs angepriesen werden zeigt zudem, dass die Onlineverkaufskonzepte und -potentiale noch nicht ganz im Management angekommen sind:

Dabei bietet der neue Online Shop eine in der Branche einzigartige Navigation, um die Warensuche anhand verschiedener Kriterien zu erleichtern. (…)

“Eine Besonderheit des Online Shops ist der einfache Kauf ohne Risiko, denn unsere Kunden können die bestellten Waren vollkommen kostenfrei zurücksenden”, so Thorsten Wilhelm, Leiter des neuen Online Shops. Großen Wert legt er auch auf einen ausgezeichneten Kundenservice, der montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr telefonisch zu erreichen ist. Und auch außerhalb dieser Zeiten ist für neuste Informationen gesorgt: Online Shop Kunden haben durch ihren persönlichen Log-in die Möglichkeit, den aktuellen Status der Bestellungen jederzeit abzurufen.

Die Facetten-Suche ist solide umgesetzt und auch die restlichen Funktionalitäten OK. In Sachen SEO liegt noch Potential sondergleichen brach. Zudem bietet sich gerade der Vertrieb von Spielwaren gerade zu an, mit emotionalen und spielerischen Elementen ein Onlineverkaufserlebnis zu präsentieren.

Hier zeigt sich TOYS’R'US aber konsequent und versprüht auch online den selben Charme wie in den Industriegebieten vor den Grossstadttoren.

Sicherheitsmangel: Trotz 3D-Secure-Versprechen findet keine Prüfung statt!

Zwei heute durchgeführte Test-Bestellungen lassen mich nicht nur staunen, sondern auch erschrecken; TOYS’R'US spielt mit dem Vertrauen der Kunden.

Die 3D-Secure Trustmarks “MasterCard SecureCode” und “Verified by Visa” sind omnipräsent im Checkout-Prozess und sollen für zusätzliches Vertrauen stehen. Sie halten aber nicht was sie versprechen. Die heutigen Testebestellungen sind mit einer 3D-Secure aktivierten MasterCard durchgeführt worden. Der Checkout-Prozess führte jedoch nicht über den AC-Server der Swisscard. Daher ist die Behauptung, der Onlineshop sei zusätzlich gesichert über 3D-Secure schlichtwegs falsch! Ein Umstand, der nicht tolerierbar ist. Entweder, 3D-Secure wird umgehend aktiviert oder der Hinweis entfernt.

PS: Zu Beweiszwecken wurde der zweite Einkauf aufgezeichnet. Aus Sicherheitsgründen kann dieses Video nicht veröffentlicht werden, da Kreditkarten-Details darin sichtbar sind. Wir bitten um Verständnis.


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    E-Business&E-Commerce 28 Jun 2011 09:21 am

    Bei unseren Nachbarn in Deutschland sorgt derzeit die Media Markt Aktion für Furore, jeden online angebotenen Preis für TV-Geräte unterbieten zu wollen. Furore sorgt primär  nicht unbedingt das Angebot an sich, das übrigens nur für Fernsehgeräte gilt, deren Preise über die Vergleichplattform von idealo prüfbar sind.

    Vielmehr für Aufregung sorgte das aufgezeichnete Verkaufsgespräch nach dessen Verlauf die Angebote manipuliert sein sollen rsp. die von Media Mark angebotenen Geräte für den Fachhändler speziell hergestellte und damit nur beschränkt bis überhaupt nicht vergleichbare Produkt sein sollen. Bekannt ist ja, dass Hersteller gewisse Geräteserien speziell für den Handelsriesen produzieren mit eigenen Artikelbezeichnungen etc. – eben u.a. um die Vergleichbarkeit zu verunmöglichen.

    Auch wenn dieser Gesprächsverlauf etwas reisserisch anmutet und es meiner Meinung das gute Recht von Media Markt ist, das präsentierte unglaubliche Online-Angebot vorgängig zu prüfen, zeigt es doch, wie schwer sich Media Markt weiterhin mit dem Onlinehandel zu tun scheint.

    Vor knapp 2 Jahren sorgte eine ähnliche Aktion in der Schweiz für Aufsehen, als Media Markt verschiedene Onliner über mehrseitige Printinserate (PDF) preislich herauszufordern versuchte.

    Wie schnell online sein kann, bekamen sie schon damals zu spüren. Die Onlinepreise waren schneller angepasst (und unterboten) als die Druckfarbe trocknen konnte.


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    E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 27 Jun 2011 06:40 pm

    Anders als der E-Commerce muss sich der stationäre Handel u.a. auch mit Ladenöffnungszeiten und beschränkten Ladenflächen und -lokalitäten auseinandersetzen. Wie moderne Technologien und innovative Konzepte gesetzliche und physische Einschränkungen elegant umschiffen, zeigt ein interessanter Case von Tesco aus Korea.

    Plakatflächen werden als virtuelle Regale inszeniert, über visuelle Erkennungsfunktionen wie QR-Code-Scanner oder Produktabbildungen kann sogleich der mobile Einkauf getätigt werden. Besonders beliebt scheint dies im Umfeld des Öffentlichen Verkehrs zu sein. Wartezeiten können für den virtuellen Einkauf effizient genutzt werden.

    An sich ein spannendes Konzept, das nur eine weitere Seite des grossen mobilen Potentials zeigt.

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    E-Business&E-Commerce 27 Jun 2011 10:50 am

    Das Übernahme-Karussell dreht sich in der Schweiz weiter rasant. Vor allem die Medienhäuser spielen ganz vorne mit. Nun die neuste Meldung:

    Ringier erwirbt Mehrheit an der Schweizer Group Buying-Firma «DeinDeal.ch»

    DeinDeal.ch startete im März 2010 und beschäftigt zwischenzeitlich gem. eigenen Angaben über 100 Mitarbeiter. DeinDeal ist ein sogenannter Groupon-Klon und vertreibt Gutscheine für Dienstleistungen. Nachfolgend ein Auszug aus der Medienmitteilung.

    Im Rahmen des konsequenten Ausbaus des digitalen Onlinegeschäftes bei Ringier hat das Medienhaus nun einen 60-Prozent-Geschäftsanteil von «DeinDeal.ch» übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
    «Wir glauben an den langfristigen Erfolg des Group-Buying-Modells, sehen hervorragende Synergien zwischen Ringier und DeinDeal.ch und haben in den klaren Schweizer Marktführer in diesem Segment investiert», sagt Marc Walder, CEO Ringier Schweiz und Deutschland. «Ringier baut sein digitales Geschäft, das in der Schweiz bereits deutlich über 20 Prozent des Umsatzes ausmacht, somit weiter aus.»

    Damit ist den Gründern um Amir Suissa und Adrian Locher nach nur 15 Monaten bereits der Exit gelungen. Gem. Medienmitteilung wird das Management jedoch weiterhin für DeinDeal tätig sein.

    Ringier baut damit sein E-Commerce Engagement in der Schweiz weiter aus – Deindeal.ch wird damit gut ins Portfolio neben Geschenkidee.ch passen, das 2008 übernommen wurde. Etwas weniger Glück hatte man kürzlich mit der Mobile-Plattform Vanilla.

    Spannend auf jeden Fall wird bleiben, wie Ringier es schafft, DeinDeal auf dem mobilen Kanal zu positionieren. Vanilla ist zwar tot, aber die SI-Style App hätte noch einiges an Potential und Knowhow ist ja hier vorhanden im Medienhaus. Groupon mit Groupon Now, Facebook mit Facebook Deals/Places und auch Google mit Offers und Wallet geben den Takt in diesem Bereich an – und das ist ein sehr schneller Beat!


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    E-Business&E-Commerce 27 Jun 2011 10:04 am

    Mit dem neu lancierten Brandstore betreibt Fashionfriends neben dem herkömmlichen Club-Shop neu einen “regulären” Fashion-Store. Gemäss Impressum wird dieser vom neu gegründeten Joint Venture mit der Brunschwig Holding, der Brunschwig FF AG (Brandstore), betrieben.

    Die Brunschwig Holding, die unter anderem 15 Bongénie-Grieder Boutiquen in der Schweiz betreibt, hat sich Ende März mit 20% an Fashionfriends beteiligt, gleichzeitig stockte Tamedia seine Beteiligung von 26 auf 45 % auf.

    Damit fährt Fashionfriends eine Dual-Strategie. Zum einen seit 2009 das Clubshopping-Konzept, das im vergangenen Jahr um ein stationäres Outlet ergänzt wurde. Zum anderen durch das Joint-Venture mit der Brunschwig-Hodling einen stark von Brands getriebenen Fashion-Store – dem neu lancierten Brandstore.

    Strategisch interessant ist jedoch nicht nur das zweite Standbein, das zwar konzeptionell ein anderes Verkaufskonzept darstellt, bzgl. Einkauf und Fulfillment jedoch sehr hohe Parallelen mit dem Clubshopping aufweist. Synergien schafft Fashinfriends jedoch in verschiedener Hinsicht:

    • Heranführen der Clubshopping Klientel an das neue – wohl höher preisige – Fashionsortiment
    • Nutzung der Logistikkapazitäten
    • Angebot von Shop- und Fulfillment-Services ähnlich wie es Vente-Privée anfangs Jahr und zwischenzeitlich auch Protexa anbietet.
    • Gemeinsame Marketing-Aktivitäten
    • Verbesserte Einkaufskonditionen durch höhere Volumen

    Zudem dürfte die etablierte Brunschwig Holding mutmasslich neue interessante Einkaufskanäle für Fashionfriends.ch öffnen.

    Beide Konzepte verfügen über einen gemeinsamen Warenkorb – Clubshopping und Fashionstore mit selbem Login wie Brandstore schreibt:

    Zwei Shops – ein Warenkorb: Das ist die Kombination von FashionFriends und Brandstore. Du profitierst gleichzeitig vom Angebot des Brandstores als regulärem Online Shop und von FashionFriends als Shopping Club. Deine Vorteile: Ein Warenkorb, ein Konto, eine Rechnung, einmal Porto und die totale Übersicht. Einfach gesagt: Das maximale Shoppingerlebnis!

    Der Fashionmarkt in der Schweiz ist spannend und derzeit sehr stark in Bewegung. Anfangs Jahr ging Charles Vögele an den Start, nachdem der Schweizer Online-Modemarkt von Schild und Companys sowie verschiedenen traditionellen Versandhändlern bestimmt war.

    Zara verkauft seit diesem Frühling ebenfalls online und nicht nur der VSV vermutet, dass auch H&M in Kürze den “Warenkorb-Button” in ihrem Schweizer Katalog aktiviert. Zudem ist von PKZ/Feldpausch bekannt, dass ihre Plattform thelook.com im Spätsommer ebenfalls in Sachen E-Commerce online geht. Eine vielversprechende iApp für die Klubkarte ist ja bereits lanciert.


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    E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 20 Jun 2011 04:12 pm

    Die am Freitag erschienene iApp von JUMBO zeigt erstmals, wie ein Detailhändler Location-Based-Services in eine mobile Anwendung integriert in der Schweiz.

    Wohl inspiriert von Foursquare, Gowalla oder Facebook-Places werden Kunden der Jumbo Markt AG mit einem zusätzlichen Rabatt von 15% belohnt, wenn sie sich 10 mal in einem JUMBO eingecheckt haben.

    Treueprogramm mit Location-Based Services in der JUMBO iApp

    Treueprogramm mit Location-Based Services in der JUMBO iApp

    Zudem verleiht die App Badges analog Foursquare. Nach welchen Kriterien, ist noch nicht bekannt. Ebenfalls nicht publik ist, ob JUMBO eine eigene proprietäre Lösung aufbaut oder man sich technisch mit Foursquare zusammen getan hat. Die Funktionen (Checkins, Badges) und deren Bezeichnungen lassen eigentlich auf letzteres schliessen.

    Man darf gespannt sein, wie JUMBO Aktivitäten rund um den Verleih von Badges wie “Late Nighter”, “Twice a Day”, “Full House” oder auch “Lunch Package” ankündigt und kommunikativ begleitet. Bis jetzt heisst es erst: “Ausprobieren“.

    Aktuelle Sonderangebote in der JUMBO iApp

    Aktuelle Sonderangebote in der JUMBO iApp

    Einkaufen kann man mit der JUMBO iApp nicht. Sie weist jedoch auf aktuelle Sonderangebote hin.

    Aufgrund des Support-Links im AppStore ist darauf zu schliessen, das die iApp von der in Köln ansässigen Agentur Grand Centrix realisiert wurde.


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    Conversion&E-Business&E-Commerce 20 Jun 2011 09:30 am

    Der dritte und letzte Teil widmet sich den Auswirkungen und den harten Fakten der Conversion-Optimierung, mit der Carpathia beauftragt worden ist. Die Macher von myswisschocolate.ch haben denn auch unsere zahlreichen Handlungsempfehlungen schnell und professionell umgesetzt mit entsprechend positiven Auswirkungen.

    Wie im letzten Post erwähnt, konnte das Gesamt-Conversionsziel (Verhältnis Besucher : Käufer) übertroffen werden, und dies nicht nur kurzfristig sondern auf langfristiger Basis wie nachfolgende Resultate zeigen.

    Lag die Conversion-Rate (CR) vor der Optimierung im gut schweizerischen Durchschnitt von 2 – 4%, stieg sie an Spitzentagen während der Festtage 2010 auf fast 14%. Dies selbstverständlich auch saisonbedingt.

    Nichtsdestotrotz konnte die CR aufgrund der Optimierungsmassnahmen längerfristig auf signifikant höherem Niveau gehalten werden. So stabilisierte sich diese wichtige Erfolgskennzahl in den letzten Monaten bei erfreulichen 7%. Die Analyse und die darauf abgeleiteten Massnahmen und Empfehlungen führten zu einer mehr als doppelt so hohen Conversion-Rate, die ein längerfristiges wirtschaftliches Wachstum garantiert.

    myswisschocolate.ch - Warenkorb

    Besonders erwähnenswert ist die positive Entwicklung des “Schoggi kreieren“-Prozess’. Basierend auf einem fein adjustierten Trichter wurde jeder einzelne registrierte Schritt analysiert, optimiert und erneut gemessen.

    Bereits beim ersten Schritt von “Kreieren” zum “Warenkorb” stieg die Anzahl der User nach Optimierungsmassnahmen um 30%. Doch vor allem der letzte und wichtigste Schritt, der eigentliche Kauf, hat sich erfreulich entwickelt. Total können heute im Vergleich zum November 200% mehr Abschlüsse verzeichnet werden.

    myswisschocolate.ch zeigt exemplarisch, wie Conversion Rate Optimierung nachhaltig wirken kann und umsatzrelevant ist. Es zeigt zudem, wie der wertvolle Shop-Traffic langfristig effizienter und wirtschaftlicher wirkt. Und wie damit vielschichtige Marketingaktivitäten einen besseren ROI erzielen können.

    Gemäss dem Management von myswisschocolate.ch konnte durch das Wachstum eine weitere 100% Stelle geschaffen werden. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit und wünschen dem myswisschocolate-Team weiterhin viel Erfolg!


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    E-Business 15 Jun 2011 08:59 pm
    Zurich HelpPoint iApp

    Zurich HelpPoint iApp

    Die Idee als Versicherung eine iApp zu realisieren ist grundsätzlich bestechend. Die Versicherten können in der aktuellen Situation auf relevante Informationen zugreifen. Sind sie gar in Not, kann mit Unterstützung der Device-Funktionen wie GPS/Karte, Kamera oder selbstverständlich der Telefonfunktion schnell Hilfe angefordert werden.

    Schafft man es mit der App zudem die Kundenbindung zu verstärken oder können gar interne Prozesse gestrafft und effizienter gestaltet werden, dann holt man als Versicherer so ziemlich das Maximum raus, was moderne Devices heute bieten.

    Zurich HelpPoint App FunktionenGenau diese Erwartungen hegte ich, als ich die HelpPoint iApp der Zürich Versicherung kürzlich installierte. Die Anwendung überzeugte schnell; die Funktionen sind nützlich und die Usability gefällt. Die App enthält zahlreiche nützliche wie auch spielerische Elemente: Nebst einer Taschenlampe (Aktivierung des Blitzes auf “Standlicht”) sei unter dieser Rubrik auch der integrierte Parkplatzfinder (Stecknadel auf Karte, Foto und Notizfunktion) erwähnt. Ich liess meiner Begeisterung freien Lauf.

    Unfallprotokoll-Verwaltung in der Zurich HelpPoint iApp

    Unfallprotokoll-Verwaltung in der Zurich HelpPoint iApp

    Der Zufall wollte es, dass ein Parkschaden sogleich zu einem Selbstversuch führte. Nebst dem eigenen Profil und dem Fahrzeug lassen sich auch die Unfallprotokolle bequem verwalten. Die Erfassung erfolgt schnell und ist gut geführt. Verschiedene Fotos können integriert in der iApp erfasst wie auch eine Schadenskizze erstellt werden. Daten von Beteiligten und Zeugen werden strukturiert erfasst. So soll(te) nichts vergessen gehen.

    Ich war gespannt, wie effizient ein solcher Selbstversuch verläuft. Eigentlich erwartete ich nur die Bestätigung der Schadensmeldung. Aber leider falsch gedacht.

    Rund 48 Std. nach der Erfassung erreicht mich eine E-Mail einer Sachbearbeiterin, ich möge doch die Gratisnummer anrufen, zur Ergänzung der fehlenden Angaben. Gesagt, getan – nur war das Callcenter etwas überfordert; man sei noch nicht wirklich auf die “iPhone Prozesse” vorbereitet, man “habe diese ja noch nicht lange im Einsatz”. Was ja nur menschlich ist. Aber dann kam die nicht ganz unerwartete dicke Post: Die Schadenmeldungen seien nicht im System, sondern müssten manuell von den Sachbearbeitern erfasst werden.

    Hier hat ganz offensichtlich jemand nicht ganz zu Ende gedacht oder der Marketing-Gedanke hat die iApp getrieben. Dabei ist die Zürich bei weitem nicht alleine mit einer Versicherungs-App, wie diese nicht mehr ganz aktuelle Übersicht zeigt.

    Was sind die strategischen Überlegungen zur Lancierung einer iApp – und zwar generell und nicht nur der in diesem Blog oft zur Sprache gekommenen mobilen Shopping-Lösungen:

    1. Mehrwert für den Kunden
    2. Erreichung neuer Kundensegmente
    3. Nutzung der aktuellen Situation
    4. Unterstützung von Device-spezifischen Funktionen
    5. Anbindung / Integration an Backend-Systeme
    6. Möglichst nahtlose Prozessintegration
    7. Erzielung von Kosteneffizienz und/oder Zusatzumsatz

    Zumindest die drei letzten Punkte sind hier kläglich gescheitert und nach dem Medienbruch (E-Mail, Telefon) ist auch Punkt Nr. 1 nicht mehr erfüllt für mich als Kunden. Grundsätzlich begrüsse ich es, wenn meine Prämienfranken in innovative Konzepte zur Effizienzsteigerung eingesetzt werden. Hier ist diese Effizienz leider verpufft – Schade.


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    E-Business&E-Commerce 07 Jun 2011 09:41 am

    Gestern Montag, 6. Juni 2011, fand das erste eCommerce Breakfast in Zürich statt. Diese Serie machte in Deutschland schon Station in Frankfurt, Berlin, Leipzig und Düsseldorf und hat sich etabliert als Branchenevent.

    Über 80 Teilnehmer haben sich also gestern im Steigenberger Hotel Bellerive au Lac am Zürichsee eingefunden – dabei haben die tropischen Temperaturen die Klimaanlage gefordert. Das grosse Interesse hat uns als Co-Veranstalter sehr gefreut, denn beworben wurde der Anlass lediglich über Twitter und in unserem Blog.

    Nachfolgend die Slides zu den Referaten in der Reihenfolge gemäss Programm:

    Thomas Lang:

    .

    Lukas Stuber:

    .

    Malte Polzin:

    .

    Daniel Ebneter:

    An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die eCommerce Lounge, Alex und Simon Köhler, für die Organisation sowie den Sponsoren für die Ermöglichung des Anlasses:

    Sponsoren

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