Juli 2011


E-Business&E-Commerce 29 Jul 2011 03:09 pm

Man darf durchaus neidisch sein beim Blick über die Grenzen nach Norden. Insbesondere, wenn man sich die Finanzierungsmöglichkeiten der zahlreichen Onlineplayer anschaut – es macht den Eindruck, als sei dort sehr viel Venture-Capital im E-Commerce vorhanden.

Jochen Krisch hat drüben bei ExcitingCommerce über die Wachstumsstrategien deutscher E-Commerce Player geblogt. Ein kurzer Blick genügt um zu sehen, dass man sich mehrheitlich durch Fremdfinanzierung für die Wachstumsstrategie fit macht.

Wogegen in der Schweiz wenig Venture-Money für den Onlinehandel verfügbar scheint oder dies mit wenigen Ausnahmen kaum bekannt ist. Bei Exits oder Übernahmen werden in wenigen Fällen Beteiligungen von VCs bekannt, wie unlängst Alven Capital beim Exit von eboutic.

In Analogie zum Beitrag “E-Commerce im Aufbruch: Wer wächst mit wem? Und wohin?” habe ich die letzten grösseren Übernahmen oder Beteiligungen im Schweizer E-Commerce oder anderer wichtiger Online-Player zusammengefasst:

  1. Eboutic.ch will mit / innerhalb von Maus-Frère wachsen
  2. DeinDeal will mit / innerhalb von Ringier wachsen
  3. Fashionfriends will zusammen mit der Brunschwig Holding und  Tamedia wachsen
  4. Doodle will mit / innerhalb der  Tamedia wachsen
  5. Brack will durch Übernahmen weiter eigenfinanziert wachsen
  6. Qualipet will in Kooperation mit Ringier wachsen
  7. IBA regelt seine Nachfolge und will inerhalb der Migros wachsen
  8. Zattoo will mit / innerhalb von Tamedia wachsen
  9. Geschenkidee will mit / innerhalb von Ringier wachsen
  10. LeShop will weiterhin innerhalb der Migros wachsen

Wirklich investieren tun in der Schweizer Online-Landschaft hauptsächlich die Medienhäuser Ringier und Tamedia mit regelrechten Offensiven. Ihre Beteiligungen können sich denn auch sehen lassen.

Im weiteren engagieren sich die beiden Detailhandelsriesen Migros und Coop im Onlinevertrieb, wenn auch wenig mit puren Onlineangeboten (Ausnahme LeShop). Durch die grossen und diversifizierten Filialnetze bringt sowohl Coop einen Brand nach dem anderen online wie auch die Migros, die den Onlineumsatz strategisch ausweist.


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E-Business&E-Commerce 28 Jul 2011 01:25 pm

Was machen mit nicht mehr benötigten aber noch funktionsfähigen Elektronikartikeln? Verschenken, auf einer Kleinanzeigen- oder Auktionsplattform anbieten oder seit heute über den Re-Commerce Service Sofort-Verkaufen von eBay.de verkaufen.

“Der eBay Sofort-Verkauf ist der neue, einfache Re-Commerce-Service von eBay in Kooperation mit FLIP4NEW, einem der führenden Re-Commerce Anbieter für elektronische Geräte in Deutschland. FLIP4NEW ist auf eBay unter dem Namen FLIP4SHOP tätig. Mit dem eBay Sofort-Verkauf bietet der weltweite Online-Marktplatz eine Alternative zum klassischen Verkaufen auf eBay, um für Elektronikgeräte schnell und einfach Geld zu erhalten.”

Re-Commerce Angebot von eBay für iPhone 3G

Re-Commerce Angebot von eBay für iPhone 3G

Mit wenigen Klicks bin ich mein Gerät los. So würde mir eBay für mein altes iPhone 3G aktuell noch EUR 125.- bieten. Nicht nur ein fairer Preis finde ich, sondern ich erhalte das Geld umgehend und die Einsendung ist kostenlos.

Das Warten auf den erfolgreichen Ausgang der Auktion, der defintive Verkaufspreis wie auch Bewertung und Zahlungsmoral des Käufers entfallen hierbei. eBay nimmt mir mit wenigen Klicks ein Problem ab und löst es meines Erachtens souverän. Dass dabei der angebotene Preis unter Umständen nicht so hoch ist, wie ich ihn in einer Auktion erzielen könnte, nehme ich in Kauf im Sinne der schnellen Problemlösung.

Wie die eCommerce-Lounge heute schreibt, hat eBay bereits im Oktober 2010 einen ähnlichen Re-Commerce Service unter dem Namen „eBay Instant Sale“ in den USA lanciert. Mehr als 4,3 Millionen Angebote seien dort für elektronische Geräte abgegeben worden. eBay Instant Sale zähle damit zu den erfolgreichsten Re-Commerce-Angeboten für elektronische Geräte im Internet.

Gem. Nachfrage bei eBay ist Deutschland erst der zweite Markt nach den USA, wo der Re-Commerce Dienst angeboten wird. In der Schweiz ist der Dienst noch nicht verfügbar. Man beobachte die Entwicklung jedoch genau und schliesse eine Lancierung bei uns nicht aus. eBay ist jedoch abhängig von einem lokalen Partner, und ein solcher müsste für die Schweiz wohl erst noch aufgebaut oder gefunden werden.

Sofort-Verkaufen bei eBay


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 25 Jul 2011 11:30 am

Nachdem Ringier dem spannenden Projekt Vanilla vorzeitig den Stecker gezogen hat, machen sich nun neue Anwendungen auf, den mobilen Couponing Markt zu besetzen. Bereits etwas länger dabei ist samy4me.com der liechtensteinischen Aixum Tec AG, die sich auf die Digitalisierung von Kundenkarten und Gutscheinen auf dem Smartphone spezialisiert hat.

Die für die Apple- wie auch für die Android-Plattform verfügbaren mobilen Apps von samy4me machen das Abonnieren und Verwalten von Gutscheinen sehr einfach. Der Anwender hat die Möglichkeit, Gutscheine von bevorzugten Unternehmen zu abonnieren. GPS-Daten sortieren die Gutscheine nach Entfernung.

Der Markt bleibt in Bewegung und nicht nur wir sehen in mobilen Gutscheinen ein grosses Potential.

In der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift M+K wird ein Artikel von Daniel Ebneter zu diesem Thema publiziert werden. Ein Auszug davon später in diesem Blog.

Ende vergangener Woche ist nun gemäss  Pressemitteilung auch der deutsche Player Coupies aus Deutschland indirekt in der Schweiz gestartet. Malte Polzin hat bereits im vergangenen Jahr über Coupies geblogt und sogleich auch die neue Anwendung getestet.

Nachfolgend sein Beitrag “Neuer Mobile-Couponing Versuch in der Schweiz“, den wir mit freundlicher Genehmigung 1:1 publizieren.

Voller Vorfreude habe ich den anstehenden Launch via Twitter kommentiert und mich zunächst in der gemeinsamen PR-Meldung orientiert.
Offiziell ist Valora mit k kiosk der Betreiber der neuen iPhone App “deals@kkiosk in der Schweiz:

Valora, die Besitzerin der größten Kioskkette der Schweiz, startet heute mit „deals@kkiosk“ Mobile Couponing in der Schweiz. COUPIES, Europas größter Mobile-Couponing-Marktplatz, ist strategischer Partner und besetzt somit ein weiteres Kernland in Europa.

Jedoch beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die Kioske:

Bei Einführung der App werden bereits diverse Angebote verfügbar sein, neben k kiosk-Coupons auch bei Partnern wie Transa (Tracking Bekleidung), Interdiscount (Consumer Electronic), Rhomberg (Schmuck) oder Perosa (Bademoden und Damenunterwäsche) können die Nutzer der App profitieren.

Auch soll unter dem Dach von www.kkiosk.ch/deals die Möglichkeit für andere Händler geschaffen werden, Deals für Ihre Geschäfte einzurichten:

Neben den eigenen Marken bietet deals@kkiosk im Gutscheinheft und der Smartphone-App sowohl großen Anbietern als auch dem Laden um die Ecke eine neue Vermarktungsplattform ihrer Produkte oder Dienstleistungen. So kann z.B. der Friseur gleich neben dem Kiosk schon bald auf www.kkiosk.ch/deals seine eigene Couponing-Kampagne auf der k Kiosk-App anlegen und von der lokalen Reichweite in der Nähe seines Salons profitieren. Alle Nutzer sehen dann das Angebot des Geschäfts auf ihrer App. Das stärkt die lokalen Anbieter und macht die Idee des Kiosks als Treffpunkt im Quartier auch auf dem Smartphone erlebbar.

Weitere Applikationen, inklusive der von COUPIES,  sollen von diesen Angeboten profitieren können:

Zusätzlich werden die Coupons auch in den Apps von COUPIES, Gbanga und Wikitude zur Verfügung stehen.

Soweit so gut. Valora ist ja schon angenehm aufgefallen mit der Foursquare Check-In-Kampagne und hat sicher schon Erfahrungen mit Location Based Services sammeln können. Und nun mit COUPIES im Rücken sollte da eine tolle eigene iApp. bei rauskommen.

Das gesamte Couponing-System basiert auf der Technologie von COUPIES – von der API über das Content-Backend bis hin zur patentgeschützen Einlösetechnologie – und wird von Valora als Whitelabel genutzt. Die Entwicklung und Programmierung der App sowie das Design wurde von der Firma ubilabs aus Hamburg realisiert, die als Experten im Bereich Location Based Media spannende Raffinessen mit hochwertigem Design verknüpfen konnten. Beraten wurde Valora bei der Planung und Umsetzung dieses Projektes durch die Kommunikationsagentur undSchwieger aus Hamburg, die sich auf den Transfer von stationärem Geschäft in die digitale Welt spezialisiert hat.

Also, die App. schnell installiert und ausprobiert. Leider musste ich jedoch schnell feststellen, dass sich keiner der beteiligten Parteien aus meiner Sicht hier mit Ruhm bekleckert hat. Eigentlich unverständlich, was mit allen diesen Voraussetzungen und möglichen Lerneffekten, für ein mittelmässiges Ergebnis entstehen kann. Mittelmass deshalb, weil mit der App. von COUPIES ein wirklich gut durchdachtes “Stück” Software existiert. Jedoch wurden scheinbar alle vorbildlichen Funktionen, Usability-Aspekte und Designs mal eben über den Haufen geworfen. Dieses harte Urteil möchte ich kurz anhand eines direkten Vergleichs erläutern. Direkt lässt es sich vergleichen, man muss nur die COUPIES App. aus dem deutschen App-Store laden (Deutscher Apple Accout ist nötig) und sieht die identischen Angebote von der k kisok App.

Schon bei der Listenansicht der im Umkreis befindlichen Deals wird es deutlich:

kkiosk vs.coupiesDie kiosk App. will übersichtlicher erscheinen und fasst mehrere Gutscheien in einem Place zusammen. Der Gedanke ist sicher richtig, denn schleisslich sollen ja vor allem Filialbetriebe hier abgebildet werden. Jedoch warum man dann die Angaben zur Entfernung zu dem Store weglassen muss, ist mir nicht verständlich. (In der COUPIES App. sind in der Liste leider noch nicht alle Deals sichtbar – über die Kartenansicht und mit der Auswahl des Ladens klappt es dann aber gut) Mit Logos und Bildern spielt COUPIES natürlich auch einen möglichen Wettbewerb der Anbieter besser aus. Aber da unterscheiden sich noch die Geschäftsmodelle.
Aber es gibt noch deutlichere und sicher entscheidende Unterschiede bzw. Nachteile der k kiosk Applikation:

  • Keine Routen von meinem Standort zum Geschäft
  • Keinerlei Community oder Social Media Integration
    (COUPIES mit Facebook Connect)
  • Keine Kategorisierung von Deals
  • Fehlende Favoriten
  • Keine Suchfunktion
  • Check-In hat keinerlei Nutzen

Der Startbildschirm hat jedoch noch genügend Platz für weitere Funktionen – bleibt zu hoffen, dass dort noch massiv nachgelegt wird. Die Augmented-Reality Funktion funktionierte bei mir nur auf Glück und sieht noch nicht fertig aus. Meines Erachtens auch nicht relevant für den Erfolg einer solchen App.

In der Praxis funtionierte die Aktualisierung meines Standortes nicht wirklich gut. Nur bei einem Neustart wurde der Ort korrekt bestimmt.
Ich habe einen Deal (3 für 2 Kaugummies) im Kiosk in Cham ausprobiert. Die Verkäuferin wusste sofort bescheid was sie zu tun hat als ich ihr mein iPhone zeigte:

Allerdings zog sie nach kurzer Suche ein Blatt Papier mit den verfügbaren Deals hervor und scannte den (oder einen anderen) Barcode von dort ein. Ich bekam meinen Rabatt und alles war bestens. Das ist sicher positiv zu bewerten, dass das Personal auch geschult worden ist und dann alles gut geklappt hat.

Es bleibt zu hoffen, dass k kiosk noch nachlegt, oder die COUPIES App. bald auch offiziell in der Schweiz verfügbar ist. Ferner wäre es wünschenswert, wenn Valora das Modell von COUPIES bei der Vermarktung bzw. dem Pricing für andere Unternehmen übernimmt. Denn hier liegt in meinen Augen eine grosse Stärke von COUPIES:
Das Einstellen wird durch den Ladenbetreiber gemacht und es wird nach aufgerufenen Coupons abgerechnet. In Deutschland sind das gerade einmal 0.50 EUR pro Gutschein.

Fazit: Die App hat das Potential dazu Foursquare in der Schweiz schnell bei der Nutzung von Sonderangeboten abzulösen. Aber Luft nach oben hat es noch genügend. Grundsätzlich hätte ich die App. als erste Beta deklariert – im Hinblick auf ein aktives Erwartungsmanagement. Unverständlich ist warum k kiosk auf den viralen Faktor zum Start verzichtet. Denn solche Facebook Statusmeldungen würden einer schnelleren Verbreitung sicher dienen:

COUPIES Facebook Statusmeldung

Was auch der COUPIES App. noch fehlt, ist der in meinen Augen sehr wichtige Community-Aspekt. Da zeigen sich noch Schwächen gegenüber Foursquare oder auch Qype. Auch das war ja ein fehlendes Element bei der Vanilla App.

Nutzer von Android können die COUPIES App. schon ohne Trick installieren. Die als Beta deklarierte HTML5 Web-App funktioniert leider noch nicht in der Schweiz. Wie es mit den anderen Apps für nahezu alle Smartphone Betriebsysteme aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Da wären eure Tests und Kommentare spannend.


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E-Business&E-Commerce 24 Jul 2011 07:30 pm

Im Mai lancierte Amazon seinen Club-Shopping Ableger myhabit.com in den USA, nachdem man im Herbst des vergangenen Jahres den aus Spanien stammenden europäischen Anbieter BuyVIP übernommen hatte.

Mitte Juli dann die Ankündigung, dass myhabit.com auch nach Europa liefert, darunter auch in die Schweiz. Damit bekommen die Schweizer Club-Shopping Anbieter potente Konkurrenz aus dem Ausland – die vor allem auch aufgrund der aktuellen Dollar- und Euro-Schwäche mit lukrativen Angeboten aufwarten wird.

Damit bleibt die Schweizer Online-Fashion-Branche weiter in Bewegung. Haben die Club-Shops eboutic.ch und fashionfriends.ch kürzlich mit Übernahmen und Kooperationen von sich reden gemacht, bleiben online Fashion, Styles und Mode beliebt wie noch nie.

thelook.com von PKZ/Feldpausch lässt sich dennoch weiter Zeit mit dem Markteintritt und andere Schweizer Fashionanbieter scheinen mit dem Ausbau zuzuwarten. Vor allem die aktuelle Wirtschaftslage und der starke Franken bremst wohl einige Schweizer (online) Ambitionen, wie beispielsweise kürzlich auch Charles Vögele verlauten liess (PDF).

Man könnte gar den Eindruck gewinnen, man wolle die Schweizer Modebranche der ausländischen Konkurrenz überlassen: Zara verkauft online, H+M wird wohl demnächst starten und von weiteren äusserst potentiellen Playern wird ein Markteintritt in den nächsten Wochen erwartet. Die Fashionbranche ist in Bewegung und wird im aktuellen Quartal noch an Beschleunigung zulegen.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 12 Jul 2011 11:29 am

LeShop und Blacksocks sind zwei Schweizer E-Commerce Pioniere, beide seit weit über 10 Jahren im Geschäft. Trotz unterschiedlichen Märkten und Geschäftsmodellen gibt es Gemeinsamkeiten.

Nicht nur sind beide Marktleader in ihren Bereichen und handeln mit low-interest Produkten, auch die Halbjahreszahlen 2011 zeigen Parallelen: Beide Pure-Player legen im mobilen Kanal zu.

Blacksocks wächst in den ersten 6 Monaten 2011 gemäss heutiger Medienmitteilung (PDF) um 12 Prozent; obwohl man in der Schweiz unter den Erwartungen lag (+ 2%) haben vor allem die Bestellungen aus dem Ausland stark zugelegt. Wachstumsmärkte für den Socken-Abo-Pionier sind die USA und Deutschland, aber auch deren Nachbarn Österreich und Kanada entwickeln sich erfreulich.

Ähnlich dazu LeShop, der Leader im Schweizer Online-Lebensmittelhandel. Das Wachstum im ersten Semester betrug 7% oder CHF 5 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Hier zeigt sich ebenfalls, dass sich das Wachstum leicht verringerte und man nur noch prozentual einstellig wuchs.

Beide Shops vermelden jedoch erfreuliche Entwicklungen im mobilen Bereich. Bei LeShop generieren Geräte wie iPhone und iPad bereits 10% aller Bestellungen, hauptsächlich über die sehr erfolgreiche iApp. Noch mehr Bestellungen, nämlich jede vierte, werden über den mobilen Kanal initiiert, dann jedoch dank dem synchronisierten Warenkorb am Desktop vervollständigt.

Blacksocks selber hat keine native App, jedoch seine E-Commerce Plattform für die mobile Darstellung schon früh optimiert. Gem. Auskunft von Blacksocks betrug der mobile Trafficanteil im 1. Halbjahr 7%, der Anteil der Bestellungen über die mobilen Geräte rund 3%. Weiteres Potential ist da sicher noch vorhanden.

Unabhängig der Kanalverteilung und der Erfolge im Ausland bleibt aber auch für Blacksocks die Schweiz als Heimmarkt wichtig, der einen Umsatzanteil von 75% besteuert. Geschäftsführer Samy Liechti sieht denn auch vor allem das Wetter als Grund für das bescheidene Wachstum hier:

“So schön schönes Wetter auch ist, es hält vom Sockenkauf ab, insbesondere das Geschäft nach dem Abendessen und am Wochenende leidet.”

Ein Problem, das vor allem Händler mit low-interest Produkten kennen. Aber gerade hier hat sich aus unserer Erfahrung der mobile Kanal als äusserst stabil und “witterungsbeständig” erwiesen.

Apropos low-interest Produkte mit einem nicht ganz alltäglichen Verkaufskonzept; dem Sockenabo. Meiner Meinung eine sehr gelungene Umsetzung, kurz und knackig ein Produkt / Service zu erklären, wie das Samy Liechti mit seinen Sockenabos in Form des folgenden Videos macht:

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E-Business&E-Commerce 06 Jul 2011 08:57 am

Kaum eine Woche vergeht in der Schweiz, in der nicht ein innovatives neues E-Commerce Konzept von einem grossen Player geschluckt wird. Gerade letzte Woche hat Ringier die Mehrheit an DeinDeal übernommen.

Nun war gestern der Schweizer Clubshopping-Pionier eboutic.ch an der Reihe: Die Maus-Gruppe, zu der u.a. Manor, Athleticum, Jumbo, Fly u.a. gehören, hat sich mit 70% daran beteiligt – der Rest bleibt bei den beiden Gründern.

eboutic.ch ist v.a. in der Westschweiz sehr stark. in der Deutschschweiz ist fashionfriends.ch bekannter, wo bereits im Frühling ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat.

Holt sich damit die Maus-Gruppe externes E-Commerce Knowhow oder öffnet man sich einen Kanal, Restposten von eigenen Plattformen lukrativ zu veräussern? Der Verband der Schweizer Versandhändler meint denn auch kritisch zu dieser Übernahme:

“Ob Manor damit mit dem eigenen E-Commerce endlich weiter kommt sei dahin gestellt. Die Sortimente sind da (schon lange), es fehlte aber bislang einfach das Commitment E-Commerce als neue Kraft zu akzeptieren und zu investieren. Nun holt man nach mit der Begründung “vom Wissen profitieren”. Ein wahrscheinlich teurer Spass, denn Experten und Profis bekommt man auch anders.

Vielleicht ist die Akquisition von Eboutic dann doch auch eine Möglichkeit eigene Restbestände elegant loszuwerden und die Marke nicht zu gefährden? Oder vielleicht auch Versandlogistik-Kapazitäten gemeinsam zu nutzen und endlich mit einem Manor-Shop durchzustarten?

Zu hoffen bleibt, dass Eboutic.ch seinen Charakter und seine Eigenständigkeit weiter leben kann und nicht vom Konzern erdrückt oder ausgepresst wird.”


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E-Business&E-Commerce 01 Jul 2011 04:55 pm

Während wir über Onlineshop-Systeme diskutieren, Produktpräsentations-Möglichkeiten evaulieren oder neue mobile Devices in unseren Onlinevertriebs-Strategien berücksichtigen, forscht man schon in neuen Sphären.

Augmented Reality ist momentan der Hype – braucht aber immer noch ein passendes Endgerät, vorzugweise mit einer eingebauten Kamera.

Die Forschung ist hier aber schon einen Schritt weiter, oder sagen wir lieber, zwei drei Schritte weiter.

Viel Vergnügen mit Spatial Computing – so einfach war Onlineshopping noch NIE:

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