September 2011


E-Business&E-Commerce 30 Sep 2011 06:46 pm

Die gestern von unseren Kollegen bei yourposition veröffentlichte Studie zur Verwendung von Webanalyse Tools zeigt ein dramatisches erstaunliches Bild.

Deutlich über ein Viertel aller Schweizer E-Commerce Plattformen setzen keine clientseitigen Analysetools ein. Diese Onlineshopbetreiber befinden sich sozusagen im Blindflug. Trotz zum Teil beachtlichen Investitionen in ihre Infrastruktur wissen sie nicht, was die Kunden genau in ihren Shops machen – oder eben nicht machen!

29% aller Schweizer Onlineshops setzen keine Webanalyse Tools (clientside) ein!

29% aller Schweizer Onlineshops setzen keine Webanalyse Tools (clientside) ein!

Noch erstaunlicher ist laut der Studie, dass vor allem Onlineshops auf den Einsatz solcher Messinstrumente verzichten. Bei den Total 899 untersuchten Sites verzichteten ca. 20% auf Analysetools, deutlich weniger als bei den untersuchten 593 Webshops.

Dabei lassen sich gerade im E-Commerce durch etablierte Analyse- und Verbesserungsprozesse und eine gelebte Conversions-Optimierungs-Kultur signifikante Verbesserungen erzielen.

Auch bei den Schweizer Onlineshops dominiert Google Analytics. Dieses Tool ist bei mehr als 2 von 3 Shops im Einsatz. Im Vergleich dazu verlieren die anderen Anbieter komplett an Bedeutung.

Verteilung der Webanalyse-Tools auf die Schweizer Onlineshops.

Verteilung der Webanalyse-Tools auf die Schweizer Onlineshops.

Mehr zu den Studienergebnissen bei den Suchmaschinenmarketing und Analysespezialisten von yourposition.


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E-Business&E-Commerce 29 Sep 2011 08:30 am

Nächste Woche ist wieder topsoft in Bern.  Neben den Anbietern von Business Software wie ERP, CRM etc. wird erstmals auch ein Social Media Park präsent sein, organisiert in Zusammenarbeit mit Blogwerk.

Das Programm ist vielfältig und zeigt zahlreiche Anwendungsbeispiele für KMU, präsentiert von denjenigen, die es effektiv umsetzen.

Seitens Carpathia präsentieren wir im Rahmen des Social Media Parks einige Leckerbissen aus dem Social Commerce Bereich:

Mittwoch 5. Oktober 2011

  • 12 Uhr: Amir Suissa, CEO DeinDeal, berichtet im Gespräch mit Thomas Lang vom fulminanten Aufstieg des grössten Schweizer Gutschein-Anbieters DeinDeal, der Rolle von Social Media bei Kommunikation und Verkauf sowie der Dynamik, welche diese Groupon-Angebote auch in der Schweiz zeigen
  • 13 Uhr: Markus Land, Social Commerce Verantwortlicher bei Brack / DayDeal erzählt von den Erfahrungen mit der erfolgreichsten Schweizer Live-Shopping Plattform und deren Bedeutung für das Unternehmen Brack Electronics.

Donnerstag 6. Oktober 2011

  • 12 Uhr: Matthias Schreier, Marketingleiter bei fashionfriends.ch erzählt im Gespräch mit Daniel Ebneter, wie sich das Club-Shopping Konzept wandelt und welche Rolle den Social Media im Kundendialog zudem. Zudem werden die jüngsten Expansionen Thema sein: Brandstores, der Birchbox-Klon Beautybox und das Gutscheinportal Scoup.ch.

Am Mittwoch wie auch am Donnerstag Nachmittag stehen die E-Business- und E-Commerce-Spezialisten von Carpathia für individuelle Beratungsgespräche gerne zur Verfügung. Damit wir uns auch genügend Zeit für Ihre Anliegen nehmen können, bitten wir um vorgängige Kontaktaufnahme und 2-3 Stichworte.

Der Zugang zur Messe und zu diesen Präsentationen ist kostenlos bei vorgängiger Registrierung.


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E-Business&E-Commerce 28 Sep 2011 10:29 pm

Während wir in der Schweiz immer noch auf den seit Monaten angekündigten Start von Google Shopping Search warten, hat man in den USA bereits einen bemerkenswerten Relaunch hinter sich.

Google Shopping Search

Googles Produktsuche startet visueller und ist für Laien kaum von modernen Onlineshop-Startseiten mehr zu unterscheiden. Gleichzeitig zieht man der letzten November mit wenig Beifall gestarteten Fashion-Plattform Boutiques.com den Stecker, was nicht ganz unerwartet gekommen ist.

Google macht hier einen weiteren Entwicklungsschritt und zeigt, dass man nicht nur rein algorithmisch Preise und Eigenschaften vergleichen kann – die (bisherige) Kernkompetenz des Suchriesen – sondern vermehrt in visuelle Suchen, Vergleiche und Ähnlichkeiten investiert.

Hat Google im Sommer 2010 noch die auf visuelle Suchen spezialisierte Like.com übernommen und kurzfrisitg Boutiques.com aus dem Boden gestampft, wird nun die visuelle Suchkompetenz in Google Shopping Search konsolidiert – strategisch sicher eine clevere Entscheidung, die mittelfristig nicht nur die Preissuchmaschinen in Bedrängnis bringen könnte, wie die Kollegen von Shoppingzweinull treffend resumieren:

Hatten in den vergangen Monaten erst die technischen Preisvergleicher wie idealo und guenstiger gemerkt, dass Google deutlich mehr Invest in seine Übersicht und das Mapping der Produkte (ein Produkt mit mehreren Shopanbietern) gesteckt hat, will sich der Suchriese nun auch die softeren Sortimente vornehmen. Und da geht es um Farb- und Ähnlichkeitserkennung (wie bei like.com) und Visualität und Emotion (wie boutiques.com).
Spannend stelle ich mir die Übertragung der Personalisierungsfunktionen von boutiques.com in Kombination mit einem Google+ Profil vor. Mit der Reichweite der Google Produktsuche – diese wird ja stark via Universal Search gepusht – könnten Dienste wie Poylvore & Co. über Nacht ernsthafte Konkurrenz mit einer schnell wachsenden Community bekommen. Aber auch deutsche Produktsuchen, mit dem Schwerpunkt auf emotionale Sortimente werden Ihre USPs deutlich schärfen müssen, um dem – zur Zeit noch – kostenlosen Traffic der Mutter aller Suchen Paroli bieten zu können.

 

In unseren Prognosen gehen wir seit längerem davon aus, dass die Suchen visueller werden müssen. Der Mensch ist per-se nicht dazu geeignet, von Maschinen generierte und priorisierte Listen zu scannen. Er lässt sein Auge lieber mit visuellen Elementen verwöhnen und seine Sinne durch Emotionen reizen. Das neue Google Shopping Search geht genau in diese Richtung – und auch die klassische Suche wird je länger je mehr durch visuelle Resultate und Suchparameter erweitert.


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E-Business&E-Commerce 28 Sep 2011 04:20 pm

Deals bei Groupon und seinen diversen Klonen haben zunehmend den Ruf, nur Schnäppchenjäger anzulocken, die dann aber kaum zu treuen Kunden werden. Bei Groupon Rewards (vorgestellt von TechCrunch, hinterfragt von Handelskraft) rückt nun erstmals die Kundenbindung in den Fokus.

Groupon Rewards sind Vergünstigungen, die ein Kunde bekommen kann, indem er bei einem Merchant – im Anschluss an einen Erstbesuch über einen Deal – in einem definierten Zeitraum für einen bestimmten Betrag einkauft.

Das neue Produkt von Groupon ist in verschiedener Hinsicht bemerkenswert:

  • Die Transaktionen werden über eine Kreditkarte  getrackt, die der Kunden in seinem Groupon-Account hinterlegt hat. Check-ins oder dergleichen sind nicht nötig – was bezahlt wird, zählt.
  • Der Kunde wird nach jeder Transaktion aktiv via Email oder Push-Nachricht (siehe Bild) darüber informiert, wieviel Umsatz ihm noch fehlt, um den Reward freizuschalten.
  • Der Reward ist wiederum ein Groupon-Deal: Der Kunde kann beispielsweise einen 20-Dollar-Gutschein für 4 Dollar kaufen. Wieviel vom Erlös an Groupon geht, ist noch offen – anfangs war die Rede von 100%!
  • Groupon selbst wie auch die Merchants, welche sich dem Programm anschliessen, erhalten detaillierte Auskünfte über das Einkaufsverhalten der Groupon-Kunden – auch lange nachdem diese einen Deal gekauft und eingelöst haben.

Dieser letzte Punkt schliesst für Groupon den Redemption Loop: Endlich ist ein Weg gefunden, zum Beispiel die Einlösequote eines Deals oder – noch wichtiger – den zeitlich verzögerten Kundenbindungseffekt zu messen.

Mit den täglichen Schnäppchen ist Groupon sehr schnell gewachsen. Damit ist aber langfristig nicht zu überleben. Die Deals sind für die Merchants so teuer, dass sie sich nur rechnen, wenn die Kunden treu bleiben. Tun sie es nicht, wird sich der Merchant keine weiteren Deals leisten. Tun sie es, fragen sie später weniger Deals nach. Letztlich wird beides für Groupon zum Problem. Groupon-Deals als reines Instrument zur Kundengewinnung begründen also kein Geschäftsmodell, von dem im Dreieck Groupon-Merchant-Kunde langfristig alle Beteiligten profitieren können.

Dem Wunsch von Merchants, mit Deals den Umsatz und die Frequenz in umsatzschwachen Perioden anzukurbeln, ist Groupon bereits mit Groupon Now nachgekommen.  Jetzt mit Groupon Rewards (endlich, ist man geneigt zu sagen) die Kundenbindung ins Spiel zu bringen, ist nichts als ein logischer und notwendiger nächster Schritt.

Wovon hängt aber der Erfolg von Groupon Rewards ab? Die Merchants müssen überzeugt werden, dass Groupon diesmal echt und nachhaltig zur Kundenbindung beitragen kann. Dann werden sie auch die bittere Pille schlucken, dass ihr Deckungsbeitrag für die Rewards wohl noch wesentlicher tiefer ausfällt als bei regulären Deals.

Aus der Sicht des Kunden wird kritisch sein, dass der Reward selbst nicht kostenlos ist – ein Prinzip, das wir uns von der herkömmlichen “10 kaufen, 1 gratis”-Stempelkarte eher nicht gewohnt sind. Dieses Prinzip könnte Groupon zwar relativ leicht fallen lassen, müsste dann aber den Beitrag der Merchants direkt eintreiben.

Schliesslich stellt sich noch die Frage von Privatsphäre und Datenschutz: Wollen die Kunden, dass Groupon ihre Einkäufe bei den Merchants durchleuchtet? Und wollen sich die Merchants überhaupt von Groupon beweisen lassen, dass sich ihre Deals gelohnt haben?

Screenshot: TechCrunch


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E-Business&E-Commerce 27 Sep 2011 11:33 pm

 

Märkte ziehen Kundschaft an und darum gibt es ebensolche auch im Internet. Jedoch wird der Aufbau eines interessanten Marktes deswegen nicht einfacher, ist der nächste Online-Shop doch nur einen Klick entfernt und kann allenfalls mit besseren Features punkten.

Wie auf der Strasse hängt auch die Attraktivität eines Online-Marktes von den teilnehmenden Shops ab. Anno 2008 startete www.skayo.ch einen Versuch, konnte bis heute aber keinen namhaften Online-Shop vom Konzept überzeugen und so dümpeln kleinere Anbieter seither in den verschiedenen Kategorien und versuchen ihr Glück online Kunden zu gewinnen.

Anfang November 2009 startete das grösste Schweizer Auktionshaus ricardo.ch ein ernst zu nehmendes Markt-Angebot mit shops.ricardo.ch. Ein kluger Schachzug, generiert ricardo doch mittlerweile mehr Umsatz als das Warenhaus Glatt in Wallisellen/ZH, verfügt somit über eine stattliche Anzahl von Besuchern bzw. Kunden. Doch die Aufnahme-Bedingungen sind nur für bereits etablierte Online-Shops zugeschnitten.

shops.ricardo.ch

Der B2C-Marktplatz verfügt aktuell über knapp 1.4 Mio Artikeln aus über 30 Anbietern wie digitec, Brack, La Redoute, nettoshop, Soundmedia, Kidoh, Galaxus, bijouteria und MrLens. Um einen Artikel zu finden steht neben der normalen Kategorien-Auswahl eine Suche zur Verfügung, dessen Suchresultat einiges bietet: Preisregler, alle möglichen Sortiermöglichkeiten und eine Galerie- oder Listen-Ansicht – stark vermisst werden jedoch eine gewisse Intelligenz bei der Fehlertoleranz und Type-Ahead.

Die Produktedetails zeigen alles was man braucht, nur der Anbieter selbst ist umständlicherweise versteckt. Warum sträubt sich ricardo den Anbieter des Produkts nicht sofort zu kennzeichnen, wenn die Auswahl doch so streng vollzogen wird? Umständlich ist auch der Checkout – wir haben uns zu früh gefreut, denn jeder Artikel, der von einem anderen Anbieter verkauft wird, muss separat bestätigt werden (AGBs), schade.

Von der Aduno Gruppe ist ebenfalls vor wenigen Jahren www.mymarket.ch lanciert worden. Im Gegensatz zu ricardo sind die Verkäufer-Aufnahmebedingungen deutlich geringer: Lediglich eine einmalige Aktivierung über CHF 200.– und ein monatliches Abo von CHF 120.– werden fällig und jeder kann eine unlimitierte Anzahl Produkte anbieten.

Verschiedene Marketing-Services wie Startseiten-Rotator, Adwords-Kampagnen und Newsletter sind optional kostenpflichtig erhältlich. Auch bei mymarket lässt die Suche zu wünschen übrig – sogar fehlende Endbuchstaben führen zu Nullerresultaten. Die Produktepräsentation ist wenig aufregend, jedoch ist sofort ersichtlich, wer der entsprechende Händler ist. Unabhängig, von wie vielen Händlern Artikel im Warenkorb sind, es gibt einen einzigen Checkout, was vorbildlich ist. Als Zahlungsmittel steht jedoch nur die Kreditkarte zur Verfügung.

Eine Auswahl aktueller deutsch-sprachiger Mietshops für den schnellen Start in den E-Commerce:


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Conversion&E-Business&E-Commerce 21 Sep 2011 12:24 pm

Online- und Suchmaschinen-Marketing sind etablierte Disziplinen, die primär Frequenz bringen. Wie aber monetarisiert man diese und mutiert Besucher zu Leads und Käufern?

Dieser Frage gehen wir in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation nach und stellen die anspruchsvolle Arbeit der Conversion-Optimierung vor.

Etwas Publicity kann dieser Disziplin nicht schaden. Ist sie doch höchst effizient, aber in unseren Breitengraden nicht nur untervertreten, sondern oft fehlen die entsprechenden Zuständigkeiten innerhalb der Organisation. So verleitete Bryan Eisenberg (“the godfather of conversion“) Anfang Monat der Besuch des hervorragenden Conversion Summits in Frankfurt zu folgender Aussage:

Conversions: Whose Job Is It Anyway?

Unser Artikel in der M+K nähert sich der Thematik für ein breiteres Publikum und zeigt auf, dass die Conversion-Rate und deren Optimierung (CRO) ein noch zu oft nicht genutzter Hebel darstellt, den generierten Traffic in effektive Umsätze zu wandeln.

Wer sich beispielsweise mit einer für die Schweiz überdurchschnittlichen Conversion Rate von 5% freut muss sich selten die Frage gefallen lassen, warum denn 95 von 100 mühsam akquirierten Kunden dennoch  nichts kaufen?

Warum eigentlich nicht? Warum kaufen sie nicht und warum übernimmt niemand die Verantwortung dafür?

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das Team von Web-Arts; nicht nur für die Organisation des erwähnten Conversion Summits, sondern auch für das Zahlenmaterial und speziell an Matthias Henrici für das zur Verfügung stellen der folgenden Illustration:

Wie sich die Zeiten ändern:

– 2009 –
2009

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– 2011 –
2011

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Der ganze Artikel in der aktuellen Marketing + Kommunikation (PDF-Download) sowie weitere Artikel rund um das Thema Onlinevertrieb.


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E-Business 21 Sep 2011 08:06 am

Heinz Krienbühl startete per Mitte September 2011 als Product Owner New Business und baut eine neu Business Unit beim führenden Schweizer Auktionshaus Ricardo auf.

Heinz stiess erst am 1. Mai 2011 zu uns als Partner und betreute verschiedene E-Commerce und E-Business Projekte erfolgreich in dieser kurzen Zeit.  Im Rahmen seiner Projekttätigkeit entwickelte sich die Gelegenheit, diese spannende Herausforderung auf Kundenseite zu übernehmen.

Wir wünschen Heinz viel Erfolg bei Ricardo und freuen uns über einen weiterhin engen Austausch zu spannenden E-Business Entwicklungen!


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 20 Sep 2011 11:04 am

Wir haben im Mai bereits Google Wallet vorgestellt, das ambitionierte Projekt des Suchmaschinen-Primus mit Bezahldiensten im täglichen Leben Fuss zu fassen.

Gestern nun wurde die erste Version der App freigegeben. Wer ein Nexus S 4G Smartphone des US-Telcos Sprint besitzt, kann ab sofort bei entsprechend ausgerüsteten POS und anderen Dienstleistern bargeldlos und berührungslos mit seinem Handy bezahlen. Möglich macht dies die in der neusten Handy-Generation verbaute NFC-Technologie.

Wie erwartet setzt Google Wallet als Zahlungslösung vorerst die Mastercard von Citi ein. Zudem kann die Android-App analog einer Prepaid-Karte aufgeladen werden. Weitere Zahlungsmittel sind jedoch vorgesehen, wie Internet World Business heute berichtet:

Weitere Kreditkarten sollen aber bereits in Kürze für die Nutzung von Google Wallet einsetzbar werden. Visa, Discover und American Express haben ihre NFC-Spezifikationen bereits für die Google-Entwickler zur zukünftigen Einbindung anderer Zahlungsanbieter geöffnet, so das Google-Firmenblog.

Einmal mehr wird man sich wohl bei Ringier fragen, warm man Vanilla so vorschnell aufgegeben hat. Nicht dass ich erwarten würde, ein Schweizer Verlagshaus könnte mit Googles Tech-Power Schritt halten. Aber das Potential hat man eindeutig verkannt und seine Trümpfe nicht ausgespielt.

YouTube Preview Image

 


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E-Business&E-Commerce 14 Sep 2011 04:00 pm

Welche Möglichkeiten bieten sich für einen kostengünstigen E-Commerce-Einstieg in der Schweiz? Neben Hostpoint, die kürzlich ein attraktives Paket auf den Markt gebracht haben, gibt es noch weitere Angebote, die wir uns näher angeschaut haben.

PhPepper Shop
Einer der ältesten Shop-Anbieter, welcher anno 2001 aus einer Projektarbeit entstanden und seither stetig weiterentwickelt worden ist. Auch wenn es erst die Version 2.6.1. gibt, gehört der PhPepper-Shop weltweit zu den interessantesten seiner Art und ist tausendfach im Einsatz. Der Shop ist ab der Version 1.5 als Miet- und Kaufversion erhältlich, alle älteren Versionen sind kostenlos verfügbar.

Zum Kauf stehen drei Pakete zur Auswahl. Die Basic-Version für CHF 249.– beinhaltet alle Grundfeatures, kann jedoch nicht um weitere Module erweitert werden. Die Professional-Version für CHF 449.– lässt Design und Layout bis ins kleinste Detail definieren, erhält Crossselling-Features und kann um weitere Module ergänzt werden.

Für komplexe und hochskalierbare E-Commerce-Ansprüche steht die Enterprise-Version für CHF 1’490.– zur Verfügung, die auch ERP-Anbindungen unterstützt. Als Miet-Software wird die Professional-Version offeriert ab CHF 15.– pro Monat (Webhosting Starter) bis CHF 69.– (Shophosting und Webhosting business).

Onlineshop rossis.com

Aufgrund der grossen Menge an bestehenden Shops kann das Frontend auf verschiedene Weisen angepasst werden. Shops wie spielzeug24.ch, shop.scania.ch oder shop.rossis.com zeigen mögliche Varianten. Die zahlreichen Produktpräsentationen und Features hat der Hersteller in einem PDF-Dokument zusammengefasst. Mit der Professional-Version für CHF 449.– erhält jeder einen ausgereiften Online-Shop und unterstützt zugleich einen lokalen Anbieter.

Für den nächsten in Kürze erscheinenden Major-Release – so Informationen aus erster Hand – plant PhPepper Shop Schnittstellen zu Webstamp der Schweizer Post, eine Suisse ID-Anbindung, Online-Bonitätsprüfungen, Google Products und weitere ERP-Schnittstellen (SAGE, SAP, Selectline). Des Weiteren wird eine mobile Shop-Variante kurz danach folgen.

eicom easy-Shop
Der easy-Shop ist ebenfalls eine “Schweizer Erfindung” und konnte sich national bereits fest etablieren. Die Features sind bereits sehr zahlreich und die vorhandenen Shops wie www.aclass.ch, shop.shop-24.ch, www.trendversand.ch und shop.subaru.ch hinterlassen einen ordentlichen Ersteindruck.

In der neuesten Version ist nun die Hinterlegung von EAN-Codes möglich für eine bessere Synchronisation von externen Inhalten, Preisaktionen können einfacher gestartet werden und die Integration von Gutscheinen ist nun möglich.

eicom bietet den Shop in zwei Varianten an, die beide alle Features des Shops beinhalten. Der Unterschied liegt nur in der Anzahl der maximal verwaltenden Artikeln: So sind dies 100 Artikel in der “limited” (CHF 980.–) und eine unbegrenzte Anzahl in der infinity-Version (CHF 2’680.–). Zusätzlich bietet eicom einen erweiterten Service an, in dem technische Details wie Hosting, www-Aktivierung, einen Online-Workshop sowie eine Webshopstatistik in einem Setpreis gekauft werden können (limited CHF 1’740.–, infinity CHF 3’440.–) .

Im dritten Teil werfen wir noch einen Blick auf die Schweizer Marktplätze mit Shop-Charakter: mymarket.ch und shop.ricardo.ch.


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E-Business&E-Commerce 14 Sep 2011 08:30 am

Gestern Abend, 21.30 Uhr. Der erste Tag im Leben des Schweizer Groupon-Klons scoup.ch neigt sich dem Ende zu. Zweieinhalb Stunden laufen sie noch, die ersten sechs Aktionen. Und der Zwischenstand ist nicht ermutigend. Sechs Hotelpackages, 24 3-Gang-Menüs, 18 Haarschnitte, drei Rosensträusse und zwei Velostylings sind über den Ladentisch gegangen. Die Urania-Sternwarte darf sich auf zwei Führungen freuen. 56 von 813 verfügbaren Deals sind weg – knapp 7%.

Und dann sehe ich drüben bei Groupon, dass sich sieben offenbar Notleidende für eine “IPL-Jahresflat zur Haarentfernung für alle Zonen” (1899 statt 7720 CHF) erwärmt haben. Coiffeur- oder Restaurant-Deals werden normalerweise gleich zu Hunderten verkitscht. Da bleibt nur ein Fazit: Einen Raketenstart hat scoup.ch nicht hingelegt.

Ja, ich weiss, es war der allererste Tag. Auch scoup.ch muss erstmal bekannt werden und herausfinden, was bei der Schnäppchencommunity wirklich zieht.

Auf diese Fragen hätte ich dennoch gerne heute schon eine Antwort:

  • Warum hat scoup.ch kein klareres Profil, das gezielt auf dem starken Fashionfriends-Brand aufbaut?
    Die Deals sind vielleicht etwas ungewöhnlich, unterscheiden sich aber letztlich zu wenig von den Krethi-und-Plethi-Schnäppchen bei der Konkurrenz. Die sitzt aber schon fest im Sattel.
  • Warum werden mir, nachdem ich einen Deal in den Warenkorb gelegt habe, keine Fashionfriends/Brandstore-Produkte empfohlen?
    So bleibt das an sich unumstrittene Potenzial des shop-übergreifenden Warenkorbs leider völlig ungenutzt.
  • Und – um Gottes Willen – warum finde ich auf scoup.ch nirgends einen Like-, Tweet-, Share- oder +1-Button, keine Bewertungs- und auch keine Kommentarfunktion?

Man nennt das, was ihr da versucht, nämlich gemeinhin “Social Commerce”, liebe Macher von scoup.ch.


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