Dezember 2011


E-Business&E-Commerce 31 Dez 2011 12:00 pm

Nach unserem Rückblick auf das Schweizer E-Commerce Jahr 2011 wollen wir die beliebtesten Blogbeiträge aus dem in wenigen Stunden zu Ende gehenden Jahr nicht vorenthalten.

Spannend ist diese Liste insofern, da sie das Interesse an den Themen sehr gut widerspiegelt und zeigt, was die Branche bewegt.

  1. Das sind die umsatzstärksten Schweizer Onlineshops 2011
  2. Wann kommt Zalando in die Schweiz?
  3. Media Markt startet in der Schweiz in den E-Commerce
  4. Die wahren Treiber beim Kaufentscheid sind die Emotionen
  5. Grieder steigt bei fashionfriends.ch ein
  6. Amazon Stores: E-Commerce-Pionier will Filiale in der Schweiz eröffnen (ACHTUNG, dies war ein 1. April Scherz!)
  7. Zalando Schweiz ist gestartet – wird nun alles anders in der online Fashion Branche?
  8. Birchbox – die krampfhafte Suche nach dem nächsten Killerkonzept
  9. Gelungener Relaunch von Freitag.ch – dem Unikate-Onlineshop
  10. Onlinehandel Schweiz – Studienergebnisse

Das sind die die Beiträge des Jahres 2011 mit den meisten Zugriffen. Bemerkenswet ist auch, dass es unser 1. April Scherz doch auf den 6. Platz geschafft hat – das legt die Latte wohl hoch für das kommende Jahr ;-)

Rein rechnerisch würden einige Beiträge aus früheren Jahren ebenfalls in diese Top-10 gehören, da diese sich auch 2011 grosser Beliebtheit erfreuten. So u.a. die Konsolidierung von Digitec unter dem Dach von Galaxus und der Start von DeinDeal, beide aus dem Jahr 2010. Nicht auszurotten scheint wiederum ein eigentlicher “off topic” Beitrag aus dem Jahr 2007 zur Usability in Kontaktformularen, der auch 2011 am drittmeisten Zugriffe verzeichnete. Es scheint, als sei dies nach vor ein heisses Thema bei Google.

Bedanken möchten wir uns wiederum bei unseren deutschen Kollegen von ecommerce-lounge.deexcitingcommerce.dehandelskraft.de sowie dem  shopbetreiber-blog.de für das regelmässige Verlinken und dem Traffic aus unserem nördlichen Nachbarland.

 


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E-Business&E-Commerce 30 Dez 2011 01:30 pm

Fortsetzung von Teil 1

Auch Mobile legte 2011 weiter zu und zahlreiche Coupon- und Shoppinglösungen für Smartphones wurden 2011 lanciert. Interessant hierzu auch die Meldung der SBB, die bereits die Hälfte aller elektronischen Bahn-Tickets über die rund 1 Mio. installierten mobilen Apps verkauft.

Mobile ist in der Schweiz effektiv ein relevanter Kanal und auch Tablets stellten sich der Herausforderung, im Distanzhandel neue Impulse zu setzen. Erwähnenswert seien auch die beiden Initiativen von coop@home vor wenigen Wochen, mobile mit stationär zu verbinden wie auch der Pilot-Versuch mit dem Drive-In E-Commerce.

Im nun zu Ende gehenden Jahr wurde zudem amtlich bestätigt, dass Markenhersteller den Onlinehandel nicht behindern dürfen. Und zu guter Letzt startete Google im Herbst endlich seine Produktsuche in der Schweiz. Angekündigt wurde dies bereits im Frühjahr.

Und die Trend Vorhersagen?

Zu Beginn des Jahres haben wir unsere Carpathia E-Commerce Trends 2011 vorgestellt. Auch hier Zeit, für eine kurze Replik.

Die Konvergenz der Shopping-Devices ist weiter fortgeschritten und vor allem Mobile wird neben dessen situativen Eigenschaften zunehmend  als Brücke zwischen Online und Stationär genutzt. Etwas zaghaft und bislang zuweilen einfallslos was in der Schweiz im Bereich mobiles Couponing und Gamification geboten wird – hier sind weiterhin überzeugende clevere Ideen gefragt.

An unserer Prognose, dass sich Social Media nicht als Umsatzbringer etablieren wird, sich jedoch als wichtiger Transaktions-Initiator und -Konsolidierer entwickelt, halten wir weiterhin fest. Vor allem im Bereich der Empfehlungen liegt immenses Potential brach. Sehr schön hierzu auch die Zusammenfassung von Chris Beyeler zu den Möglichkeiten im Social Shopping.

Service Excellence ist durch den zunehmenden Verdrängungskampf nötiger denn je und im Bereich Bewegtbild haben wir zumindest beim Relaunch von Freitag 2011 ein Best-Practice Beispiel gesehen zur Nutzung von Videos als Produktbeschreibung. Videos eignen sich von Fall zu Fall auch sehr gut zur Vermittlung von Emotionen, denn die sind die wahren Entscheider im E-Commerce.

Im Bereich der Zahlungs- und Finanzierungsmodelle konnten wir die prognostizierten Entwicklungen 2011 noch nicht beobachten, da waren wir wohl zu früh. Aber 2012 dürfte es dann soweit sein. Wir erhoffen uns nicht nur einfache Finanzierungsmodelle im E-Commerce, sondern auch neue Bezahlverfahren.

Zudem wünschen wir uns, dass der NFC Technologie auch hierzulande zum Durchbruch verholfen wird, zumal auch das iPhone 5 laut Gerüchten mit einem NFC-Chip ausgestattet werden soll. Paypal experimentiert auf jeden Fall bereits mit dieser Technologie.

Im Bereich des Customer Lifecycles sind noch sehr wenige Efforts auszumachen bei den Schweizer Anbietern – ganz im Gegenteil zu den intl. Playern. Hierzu mehr in den Trends 2012.

Ausblick 2012

2011 war in der Tat ein sehr interessantes Jahr – aber auch 2012 kündigt sich für die Schweiz schon spannend an.

Pünktlich zum Jahreswechsel werden wir unsere E-Commerce Trends 2012 präsentieren – wer also nach dem ersten Schluck Champagner hier vorbei schauen möchte; kurz nach Mitternacht wird es soweit sein.

Aber nicht nur virtuell geht es 2012 in Sachen E-Commerce in der Schweiz so richtig zu Sache:

2012 werden die besten Schweizer Onlineshops mit dem Swiss E-Commerce Award ausgezeichnet. Damit erhält die Schweiz erstmalig einen Award, der herausragende Leistungen im boomenden E-Commerce Kanal würdigt.

Im Mai bekommt die Schweiz mit der OnE wieder eine Internet-Messe begleitend von einem spannenden und breiten Konferenzangebot. Also bereits heute den 9. und 10. Mai 2012 reservieren für die neue Fachmesse für Internet, E-Commerce, Social-Media und Online Marketing.

Wir wünschen allen Lesern einen fulminanten Start ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2012!


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E-Business&E-Commerce 30 Dez 2011 11:00 am

Ein hinsichtlich des E-Commerce hochspannendes Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit, für einen kurzen Rückblick.

Der Detailhandel stagniert in der Schweiz oder ist gar leicht rückläufig. Verursacht einerseits durch die konjunkturelle Entwicklung, anderseits auch durch die Frankenstärke. Der Handel in der Schweiz wächst hauptsächlich online, was wir mit der Publikation der umsatzstärksten Onlineshops der Schweiz zeigen wollten.

Das Jahr 2011 bescherte dem Schweizer E-Commerce einige neue Marktteilnehmer. Neben Media Markt, Saturn, Toys’R'Us, Micasa lancierte u.a. Coop 4 Onlineshops. Aber vor allem in der Fashionbranche blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Charles Vögele, Zara, ZalandoPKZ/the look verkaufen neu online, um nur einige zu nennen.

Vor allem der Markteintritt von Zalando im Herbst hat die Karten neu gemischt und dürfte bei einigen merklich spürbar sein.

2011 war auch wieder geprägt durch Übernahmen und Kooperationen, vor allem die Verlagshäuser Ringier und Tamedia waren wiederum sehr aktiv dabei. So starteten die Brunschwig Holding und Fashionfriends ein Joint-Venture während Tamedia seine Beteiligung aufstockte am Shopping-Club.

Der Konkurrent eboutic.ch wurde von Maus-Frères übernommen und Ringier holte sich eine Mehrheitsbeteiligung an DeinDeal. Zudem schnappte sich Tamedia im Sommer Doodle, während Ringier wenig Geduld mit der mobilen Zahlungslösung Vanilla bewies.

Die Protexa in der Innerschweiz konsolidierte ihre verschiedenen Onlineshops unter dem Dach myware24.ch und bot gleichzeitig ihre Logistik-Dienstleistungen Unternehmen an, die in den E-Commerce einsteigen wollten. Auch in die Innerschweiz wird es Brack ziehen, der in Wilisau das grösste Schweizer Elektronik-Versandzentrum plant.

Im Social Media Park an der topsoft in Bern durften wir einige Akteure des Social Commerce in der Schweiz vor der Kamera begrüssen. So standen uns unter anderem Amir Suissa von DeinDeal, Markus Land von DayDeal sowie Matthias Schreier von fashionfriends.ch Red und Antwort.

Auch die Jagd nach Schnäppchen ging 2011 weiter und mit Scoup.ch gesellte sich ein weiteres Portal hinzu.

Fortsetzung in Kürze mit Teil 2


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E-Business&E-Commerce 27 Dez 2011 11:23 pm

Die heutige Nachricht über den Tod von Werner Otto inspirierte mich, endlich einen lange angedachten Artikel zu verfassen.

Wenn wir von neuen, wegweisenden Onlinevertriebs-Strategien sprechen, dann stehen disruptive Modelle und Konzepte im Mittelpunkt, die festgefahrene Strukturen aufbrechen. Prozesse werden neu konzipiert, effizienter gestaltet und mehr. Aber wie revolutionär ist das überhaupt?

Nicht erst seit diesem sensationellen Song wissen wir, dass sich die Geschichte wiederholt. Blicken wir also kurz in die 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts:

In Deutschland waren Visionäre daran, den Versandhandel zu entwickeln. Es waren Protagonisten wie Gustav Schikedanz (Quelle), Josef Neckermann oder eben der kürzlich im Alter von 102 Jahren verstorbene Werner Otto.

In der Schweiz war man gar noch ein paar Jahrzehnte voraus. So soll Ackermann gar der erste Versandhandel weltweit gewesen sein; 1843 als Färberei in Entlebuch gegründet, hat man ab 1871 den Versandhandel als erster systematisch betrieben. Auch Jelmoli war ebenfalls von Beginn weg dabei und versandte 1897 den ersten Katalog. Der Distanzkauf entspricht einem frühen Bedürfnis der Menschheit, ist man fast geneigt zu sagen.

Disruptive Konzepte bereits damals

Und was soll das mit neuen E-Commerce Konzepten zu tun haben? Wenn man genauer hinschaut, ziemlich viel. Nehmen wir einen späteren aber nicht minder revolutionären Pionier in der Schweiz; Gottlieb Duttweiler, Gründer der Migros und mehr.

Er revolutionierte eine ganze Branche. Zwar weniger im Versandhandel selber, jedoch weist sein Vorgehen in den 30er Jahren grundsätzliche Parallelen mit heutigen disruptiven E-Commerce Konzepten auf. Duttweiler brach Strukturen auf und stellte den Kunden in den Mittelpunkt. Er brachte seine Waren zu den Kunden und ermöglichte neue Einkaufserlebnisse. Zudem gelang es ihm als einem der ersten, den Zwischenhandel auszuschalten in dem er seine Ware direkt von den Produzenten zum Kunden brachte.

Er wurde geschnitten und als Verräter verschrien, das Establishment stellte sich gegen ihn. Er war ein Revolutionär und musste in seiner Zeit auf seine Art die Leute mobilisieren. Es gab kein Social Media oder Online-Kommunikationsmittel. Er wusste sich jedoch zu helfen und setzte “seinen Grind” auch mal mit einem Hungerstreik am Sitz des IKRK durch oder liess sich ins Parlament wählen.

Im Kontext der noch wenig entwickelten Emotionalisierung des E-Commerce, Social Commerce Modellen sowie mangelnden Konzepte für digitale Mütter und Frauen hat Duttweilers Aussage “Der Angriff auf die Hausfrau erfolgt über das Herz!” schon fast wegweisenden Charakter und nach wie vor Gültigkeit.

Branchen dominieren

Er schaffte, was heutige Modelle von A (wie Amazon) bis Z (wie Zalando) auch anstreben und gelingt. Zur ultimativen Shopping-Destination zu werden. Duttweilers Erfolgsmodell war u.a., dass man sich nicht mehr Gedanken machen musste, wo ich Lebensmittel kaufen sollte. Vorbei die Einkaufsplanung mit Bäcker, Metzger, Gemüsehändler etc.

Heute ist es dasselbe; wer seine Branche dominiert, wird zur ultimativen Anlaufstelle für den jeweiligen Bedarf. Denn damit kann man sich auch dem Konkurrenz- und Preiskampf bis zu einem gewissen Grad entziehen.Wo finde ich Medien in ihrer gesamten Vielfalt? Wohin wende ich mich für Fashionbrands in seiner ganzen Breite und Tiefe?

Heute heissen die intl. Pioniere Bezos (Amazon), Jobs (Apple), Omidyar (eBay) , Mason (Groupon). In Deutschland die Gebrüder Samwer (Zalando und mehr), Köhler (fahrrade.de und mehr), Rooke (Spreadshirt) etc. und in der Schweiz Wanner/Locher (LeShop), Liechti (Blacksocks), Teuteberg/Dobler /Herren (Digitec) und viele andere.

Gemeinsamkeiten gestern, heute und morgen

Allen aber gemeinsam ist, dass sie eine Branche oder ganze Vertriebsmodelle auf den Kopf gestellt haben. Sie haben neue Ansätze gesucht, gefunden und erfolgreich umgesetzt. Sie sind heute da, wo die Pioniere des letzten Jahrhunderts zu ihrer Zeit auch waren.

Das Erbe der Pioniere von damals gibt es heute nicht mehr, kämpft mit Schwierigkeiten oder ist etabliert und schwerfällig.

Auch wenn sich die heutigen Pioniere an den Grundsätzen von früher orientieren und heute (noch) erfolgreich sind, laufen auch sie Gefahr, dass ihr Modell u.U. bereits übermorgen überholt sein könnte.

So sollten sie sich einen Vorsatz zu Herzen nehmen: Sich täglich neu erfinden und den neuen Herausforderungen stellen.

Wer sich mit neuen Modellen, disruptiven Konzepten und E-Commerce Strategien auseinandersetzt, dem sei durchaus der Film “Dutti der Riese” empfohlen – denn manche neuen Ideen sind gar nicht so neu.


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E-Business&E-Commerce 21 Dez 2011 10:25 am

Im Jahr 2012 werden die besten Schweizer Onlineshops mit dem Swiss E-Commerce Award gekürt. Damit erhält die Schweiz erstmalig einen Award, der herausragende Leistungen im boomenden E-Commerce Kanal würdigt.

Jeder Schweizer Onlineshop oder vom Ausland her betriebene Onlineshop, der 2012 in die Schweiz verkauft und über eine .ch Domäne verfügt, kann daran teilnehmen. Anmeldungen sind ab Mitte Januar bis Ende Februar 2012 möglich.

Der Award wird in mehreren Kategorien verliehen, so u.a.

  • B2B Onlineshops
  • B2C Onlineshops
    abgestuft nach 5 Umsatzkategorien um auch Shops mit kleinerem Budget zu würdigen
  • 4 Spezialkategorien wie
    • Mobile Shoppinglösungen
    • Social Commerce und Einsatz von Social Media im E-Commerce
    • Visual Effects; Einsatz von Videos, Animationen, 360°-Ansichten oder Augmented Reality
    • Newcomer Award (Shop verkauft erst seit dem 1.1.2011 online in der Schweiz über eine .ch Domäne)

Die Jury, bestehend aus Persönlichkeiten der Schweizer Online- und Handelsbranche, wird in jeder Kategorie aus 5 Nominierten einen Sieger küren. Aus sämtlichen nominierten Teilnehmern wird der Swiss E-Commerce Champion bestimmt.

Die Preisverleihung findet am 9. Mai 2012 in Zürich im Rahmen der OnE Messe statt, der neuen Fachmesse für Internet, E-Commerce, Social-Media und Online Marketing.

Dazu der Initiator des Swiss E-Commerce Awards Thomas Lang:

Wir verzeichnen in der Schweiz immer noch zweistellige Zuwachsraten im E-Commerce, der Onlinevertrieb boomt und ist sehr beliebt. Wir wollen dieser Entwicklung gebührend Rechnung tragen und Onlineshop-Betreiber wie auch E-Commerce Dienstleister mit diesem Award für herausragende Leistungen auszeichnen.

Zudem ist es unser Ziel, zusammen mit unseren Mitinitianten an der OnE Messe dem Publikum neben der Preisverleihung ein möglichst umfassendes Leistungsspektrum in Sachen Schweizer E-Commerce zu präsentieren“.

 


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E-Business&E-Commerce 19 Dez 2011 10:39 pm

Zalando ist vor gut 2 Monaten auch in der Schweiz gestartet und hat in dieser kurzen Zeit den Markt bereits sprichwörtlich von hinten aufgerollt:

Wenn man sich obige Auswertung aus Google Insights anschaut, muss das einigen Playern ziemlich weh tun.

In Deutschland betreibt Zalando seit einiger Zeit ebenfalls ein Shopping-Club Angebot, die Zalando-Lounge.

Dieses Wochenende wurde dieses Konzept nun erstmals im neuen Zalando Outlet in Berlin auf einer Teilfläche gem. Facebook-Page offline getestet. Fabeau berichtet über diesen Test:

“Mitten im Herzen von Berlin, direkt an der Spree und typisch berlinerisch in einem alten Fabrikgebäude setzt der Onlinehändler Zalando erstmals einen Fuß in die Welt des stationären Shoppings. Im Frühjahr 2012 soll in der Köpenicker Straße 18-20 der Zalando Outlet Store Berlin eröffnen. Aktuell wurde das Modell bis zum 17. Dezember im kleinen Maßstab erprobt.”

Fashionfriends.ch, einer der Schweizer Shopping-Clubs, schloss im Spätsommer dieses Jahres sein Outlet in Luzern wieder, da sich das stationäre Geschäft vom online Geschäft doch zu stark unterscheidet.

Nun macht gerade Zalando exakt diesen Schritt, nicht nur in der deutschen Metropole, sondern auch mit einer riesen Fläche von 1’000 Quadratmetern:

“Zutritt zu den geheiligten Hallen, in denen bis zu 70% Nachlass gegenüber des UVP des Herstellers möglich sein sollen, hatten allerdings nur diejenigen erhalten, die einen persönlichen Zugangscode vorweisen konnten. Auch in Zukunft soll das Zalando Outlet, das auf mehr als 1.000 Quadratmeter ausgerollt werden soll, als geschlossenes Shoppingmodellfunktionieren. Rein kommt, wer die “Zalando Outlet Card” sein Eigen nennt. Wer in Besitz einer solchen kommt, ist aktuell noch nicht definiert.”


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E-Business&E-Commerce 14 Dez 2011 09:10 pm

Nein, in der heutigen Zeit braucht die Schweiz keine neuen Messen mehr. Im Zeitalter des Web 2.0, der schnellen Time-to-Market Durchlaufzeiten und der Allgegenwärtigkeit von Informationen sind Messen im klassischen Sinne passé.

Die OnE will dabei neue Wege bestreiten. die OnE positioniert sich als Schweizer Fachmesse für Internet, E-Commerce, Social-Media und Onlinemarketing.

Wir von Carpathia sind Mit-Initianten dieser neuen Messe weil wir überzeugt sind, dass die Schweiz einen Treffpunkt der Onlinebranche verdient und benötigt. Dass sich alle Agenturen, Lösungsanbieter, Implementierer und Spezialisten treffen und zeigen, was sie machen, was sie können. Dabei soll nicht das klassische Quadratmeter-Denken von Messeveranstaltern im Vordergrund stehen, sondern:

“Als Orientierungshilfe für Internet, E-Commerce, Social Media und Online-Marketing – kurz OnE – will die geplante Messe Transparenz in den vielfältigen Online-Markt bringen. Referate, Interviews, Beratung und ein integrierter Konferenzteil werden den Besuchern Fachwissen rund ums Online-Business vermitteln. Ein innovatives Ausstellungskonzept sorgt für eine übersichtliche Präsentation sämtlicher Komponenten entlang der Internet-Wertschöpfungskette.”

Es ist denn auch diese Transparenz und Orientierungshilfe, die es heutigen Entscheidungsträgern zunehmend schwer macht, wie auch inside-channels.ch schreibt:

“In der Tat: Niemand braucht eine Messe, um sich über die Segnungen des jüngsten Intel-Chips, neuer Bildschirme und Buchhaltungs-Software zu informieren. Veranstaltungen hingegen, an denen man sich informieren kann, wie Berufskollegen bestimmten Ansprüchen ihrer Firma gerecht werden, welche Lösungen es gibt und wie deren Anbieter “ticken”, braucht es sehr wohl.”

Von Seiten Carpathia möchten wir einen Schwerpunkt auf E-Commerce Themen legen und dabei das gesamte Leistungsspektrum in Sachen E-Commerce zeigen, also von Traffic und Dialog (SEO/SEM/SocialMedia) über Shop-Systeme und –Implementierer, Recommendation & Search, Produktpräsentationen, Emotionen und Conversion, Payment & Bonität bis hin zu Logistik, Prozessen und rüber zu ERP (die topsoft findet parallel in einer anderen Messehalle statt).

Das Jahr 2012 wird (aus unserer Sicht) ein E-Commerce Jahr und wir haben einige Aktionen und Überraschungen geplant. Die erste wird kommende Woche auf diesem Kanal angekündigt, weitere folgen und werden ebenso einschlagen – davon sind wir überzeugt.

Aber was erwarten die potentiellen Aussteller und Besucher von einer neuen Internet-Messe?

Euer Feedback gerne hier als Kommentar oder gerne auch per E-Mail. Gerne laden die Initianten der neuen Internetmesse der Schweiz Euch auch ein, am Montag, 16. Januar 2012 um 1600 Uhr in Zürich an unserem “Messe-Roundtable” teilzunehmen, um Eure Ideen für Eure neue Messe- und Konferenzplattform einzubringen und mit uns zu diskutieren. Interessiert? Dann meldet Ihr uns bitte Eure Teilnahme kurz per E-Mail.

Weitere Informationen auf http://www.one-schweiz.ch


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E-Business&E-Commerce 07 Dez 2011 11:18 pm

Vor wenigen Minuten scheint Media Markt ein neues Kapitel in Sachen E-Commerce gestartet zu haben in der Schweiz.

Nach einigen Wirrungen und Strategie- sowie Personalwechseln ist nun der neue Onlineshop von Media Markt in der Schweiz online, nachdem bereits vor einigen Monaten Saturn an den Start gegangen ist.

Neuer Onlineshop von Media Markt Schweiz

Wir werden uns den Onlineshop in den nächsten Tagen sicher etwas genauer anschauen. Auf den ersten Blick bietet er, was zu erwarten ist. Nicht mehr, und nicht weniger. Vom ersten Eindruck her ist das ganze aber sehr kühl und unemotional umgesetzt. Gerade in der Adventszeit ziehen sich die E-Commerce Plattformen in der Regel ein feierliches Kleid über, nicht zuletzt wegen gerade diesen Emotionen.

Sicher als #fail deklarieren kann man, dass (bis jetzt) keine Gastbestellungen zugelassen sind – eigentlich ein klassischer Conversions-Killer und ein NoGo bei heutigen Onlineshops. Aber bereits beim Saturn Shop hat man diesen Fettnapf leider nicht ausgelassen.

Ein weiterer Conversions-Killer ist schnell identifiziert. Mir wurde auf jeden Fall fast schwindelig beim Anblick des nebenstehenden Registrierungsformulars. Was da dem Nutzer zugemutet wird, müsste eigentlich mit einem satten Rabatt wieder gut gemacht werden, wenn es denn einer schafft.

Interessant scheint, dass online derzeit kaum Geräte verfügbar sind, diese jedoch in einzelnen Filialen abholbereit scheinen.

Gut möglich, dass hier die Systeme noch nicht synchronisiert sind. Auf jeden Fall ein Hinweis, dass man eine starke Multi-Channel Strategie fahren wird und den Onlineshop erwartungsgemäss stark an die Fachmärkte anbindet.

Die Media Saturn Holding fährt eine Multi-Brand Strategie mit Saturn und Media Markt im Mutli-Channel Segment, dazu den im Sommer übernommenen Pureplayer Redcoon als reinen Onlineversender.

– Nachtrag –

Malte Polzin scheint die Registrierung geschafft zu haben und erlebte seine Überraschung im Warenkorb. Das vermeintliche Schnäppchen entpuppte sich zum Wucherobjekt – Versandkosten von CHF 69.- plus Kreditkartenkommissionen von CHF 9.55:

Aber so richtig rund ist das da noch nicht. Schade, so lassen sich sicher nicht Kunden zum E-Commerce bewegen.

Ein beliebiges Produkt angeschaut und in den Warenkorb gelegt und folgende Überraschung erlebt:

So wird das aber nichts mit dem E-Commerce bei Media Markt – es sei denn, man will mit dem neuen Onlineshop den Kunden vom bösen Internet zurück in den stationären Handel bringen. Dann scheint das wirklich gelungen zu sein.

 


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E-Business&E-Commerce 07 Dez 2011 03:00 pm

In der Regel wird viel über E-Commerce Strategien, Konzepte und Umsetzung, Onlineshops und deren Features wie auch Begleitmassnahmen aus dem Bereich Kommunikation und Marketing sowie Conversion-Optimierung berichtet – auch bei uns.

Was oft vergessen geht ist, dass wer seine Prozesse nicht im Griff hat, Nutzen und Erfolg der vorgängig genannten Bereiche problemlos zu nichte machen kann. Wir pflegen jeweils zu sagen, dass ERP-Systeme das Getriebe im E-Commerce sind. Denn ohne, kriegt man die Gänge nicht wirklich rein, noch kommt man anständig vorwärts. Auch Schweizer E-Commerce Player haben Standardsoftware oder Eigenentwicklungen im Einsatz.

Wenn Waren falsch bestellt und kommissioniert werden, deren Bestände oder Lagerorte gänzlich unbekannt sind, die Kalkulation inkl. Rabatte und Einkaufskonditionen nicht hinterlegt werden, Bestellungen nicht korrekt zusammengeführt werden können oder Artikel mehrfach in die Hand und weitergereicht werden müssen, dann liegt einiges im Argen. Das ganze erreicht noch komplexere Dimensionen, wenn nebst Handelswaren selber produziert wird.

Hinter manch einem schönen Onlineshop, den eine Agentur umgesetzt hat (wir nennen sie intern oft etwas zynisch “Schaufenster-Dekorateure” oder “Ladenbauer“), kommen ineffiziente Prozesse zum Vorschein, die Umsätze und erzielte Margen eindampfen, schneller als man zusehen kann.

Das ibi-Research Insitut der Universität Regensburg, Herausgeber des E-Commece Leitfadens,  hat nun ein umfassendes Werk vorgelegt in Form der Studie “Shop-Systeme, Warenwirtschaft und Versand – So verkaufen Online-Händler“. An der Untersuchung haben über 400 Shopbetreiber teilgenommen.

Die Wichtigsten aus dieser über 200 Seiten umfassenden Studie (in Klammern jeweils die Seitenzahl):

Shop-Lösung und deren Anbindung an Umsysteme wie ERP

  • 40% der untersuchten Onlinehändler sezten auf kostenfreie Shop-Software (#22)
  • 2/3 haben ihr aktuelles Shop-System in den letzten 3 Jahren eingeführt (#27)
  • Bei grösseren Unternehmen ist die Anbindung von internen Systemen sehr aufwändig (#30)
  • Im Schnitt (bei 43% aller Shops) liegt die angebotene Anzahl Artikel (inkl. Varianten) zwischen 500 und 5000 (#31)
  • Anbindung an andere Systeme und leichte Erweiterbarkeit sind Hauptfaktoren für die Wahl (#39)
  • Für mittlere und grosse Unternehmen ist vor allem eine hohe Zuverlässigkeit des Systems wichtig (#63)
  • Die Zuverlässigkeit ist gerade bei grösseren Händlern ein Grund für den Anbieterwechsel (#71)
  • Viele möchten Video-Beiträge, Kundenrezensionen und die Bewertungen dieser im Shop einführen (#80)
  • Eine fehlertolerante Suche wird nur von 24% der Händler eingesetzt (#82)
  • Cross-Selling verläuft bei 86% noch durch manuelles (!) Zuweisen zu ergänzenden Produkten (#83)
  • 80% planen den Einsatz des Facebook-Buttons “gefällt mir” (#90)
  • Gutscheine und Gutschein-Codes möchten 83% der Händler einführen (#91)

ERP- und Warenwirtschaftssysteme

  • Bei 44% der Händler wird die Waren-Verfügbarkeitsanzeige sofort abgeglichen (#106)
  • Einheitlicher Datenbestand und Prozessautomatisierung sind die Hauptgründe für die Einführung von Warenwirtschaftssystemen (#109)
  • Der Abgleich von Zahlungen mit offenen Posten geschieht noch sehr oft manuell (#115)

Versand, Logistik und Retouren

  • Für grössere Händler sind niedrige Versandkosten und ein intl. Versand am wichtigsten (#142)
  • Die Hälfte der Händler subventioniert die Versandkosten für ihre Kunden (#149)
  • Die Hälfte aller Händler ermittelt keine Retourenquote (#153)
  • Gezieltere Produktbeschreibungen könnten die Retourenquote senken (#157)
  • Zwei von fünf Händlern unterstüzen ihre Kunden bei Rücksendungen nicht (#159)
  • Bei jeder zehnten Retoure ist die Ware nicht mehr weiter verwendbar (#161)

Mit Freude stellen wir fest, dass rund die Hälfte der Shopbetreiber die meiste Zeit in die Auswahl des geeigneten Shop-Systems setzt. Eine Aussage, die wir uneingeschränkt teilen können.

Denn eine fundierte und neutrale Beurteilung der Ausgangslage und der Bedürfnisse spart im Projektverlauf nicht nur Ressourcen, sondern führt nachweislich zu weniger Problemen und Einhaltung von Budget und Zeitvorgaben.


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E-Business&E-Commerce 07 Dez 2011 10:47 am

Noch bevor das Liveshopping-Phänomen so richtig in Deutschland und ab 2009 auch in der Deutschschweiz startete, war Mr. QoQa bereits einige Jahre unterwegs.

Pascal Meyer, alias Mr. QoQa, startete am 14. Dezember 2005 seine Liveshopping-Plattform in der Romandie und war damit mutmasslich eines der ersten derartigen Portale in Europa und nur ein gutes Jahr nach der Mutter aller Liveshopping-Anbieter woot!, das zwischenzeitlich zu Amazon gehört.

QoQa war auch einer der ersten, der ein Vertical startete mit einem dedizierten Weinangebot.

Nun feiert Monsieur QoQa Geburtstag – und wie!

Erstens startete er  vor wenigen Tagen auch in der Deutschschweiz und nun macht er heute Furore mit einem Deal, der wohl seinesgleichen sucht.

Im Angebot steht ein Porsche 911 des neusten Modeljahres mit einem satten 50% Abschlag. Und scheinbar – so fern dies denn kein Fake ist -musste man bereits in Zuffenhausen für Nachschub sorgen.

Die Hoffnung steigt, dass der überregulierte Fahrzeugmarkt in der Schweiz damit endlich auch geknackt werden könnte. Autos sind u.a. eine Branche, die von uns als E-Commerce Wachstumsmarkt identifiziert wurde – und der disruptive Konzepte sehr gut anstehen werden.


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