Tengelmann trennt sich vom stationären Geschäft

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Tengelmann-Chef Karl-Erivan HaubKarl-Erivan Haub, CEO der Tengelmann Gruppe, hat heute bekannt gegeben, sich von seinen Supermärkten zu trennen und hat diese an Edeka verkauft.

Haub sieht „keine Perspektive mehr, unsere Supermärkte aus eigener Kraft zu einem profitablen Unternehmen zu machen“ wie u.a. das Handelsblatt schreibt.

Dieser Schritt lässt insofern aufhorchen, da Haub immer ein gutes Gespür hat für aktuelle Entwicklungen. So hat er bereits bei seiner Eröffnungsrede der ersten K5-Konferenz vor 4 Jahren vor dem Wertverlust bei Gewerbeimmobilien gewarnt.

Bekannt auch die Aussagen des “Grand Seigneur” des deutschen Einzelhandels bei der Eröffnung der Neocom letzten Jahres wie, dass heutige Kaufhaus- und Handelskonzepte kaum zukunftsfähig seien, das klassische Kaufhaus sich überlebt habe oder er das Ende vieler Händler prognostizierte.

Neben den Supermärkte gibt Tengelmann auch seine direkten Onlinetöchter an Edeka ab:

„Neben Kaiser’s sollen auch die Online-Töchter an Edeka gehen. Dazu zählen die beiden Internetportale Plus.de und GartenXXL.de. Sie soll laut Tengelmann in die Edeka-Tochter Netto integriert werden. Dort habe der Onlineshop „deutlich größere Marktchancen“ denn als alleiniger Spieler, so Haub.“

Was genau an Edeka vom Onlinegeschäft abgegeben wird und welche strategischen Optionen sich bieten, darüber hat sich Stephan Meixner bei neuhandeln.de bereits intensiv Gedanken gemacht.

Über die Tengelmann-Ventures hält die Familie Haub weiterhin namhafte Anteile an Zalando, Brands4Friends, Baby-Markt und zahlreichen anderen E-Commerce Unternehmen.


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