Frauen, Autos und Technik… naja…

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Frauen, Autos und Technik… naja…

Warum naja… ? Naja, weil Autohändler bereits wissen, dass die Zeit der Scherze über die weibliche Kundschaft vorbei ist. (Und ich sehe Sie gerade schmunzeln :-)) Wussten Sie das? Zu gross ist eben der Einfluss der Frauen beim Autokauf.  Bei Paaren entscheidet nämlich die Frau über Farbe, Ausstattung und den Verbrauch.

Eine weitere Frage: Sind Sie Frauenversteher? Unter den Automarken ist Mini der ‚Frauenversteher‘ schlechthin und keiner schafft es besser als Mini die weibliche Zielgruppe zu faszinieren. Doch die meisten Autobauer sind bei der Bevölkerungsgruppe „weibliche Autokäufer“ bis auf wenige Ausnahmen super erfolglos. Nur Mini schafft es bei den Erstkäufern über 50% der Neuwagen an die weibliche Zielgruppe zu verkaufen*.

  • Mini 52,1%
  • Hyundai 43,4 %
  • Peugeot 41,1 % und Renault
  • Suzuki und Seat mit jeweils 40%

Am Ende des Rankings finden sich Jeep (19,9 %), Porsche (19,4 %), Mercedes (17,8 %) und Jaguar (15,0 %) echte Männermarken also! Bislang ist es nicht gelungen die Frauenquote zu heben… traurig, traurig! Und der Abwärtstrend ist nicht zu stoppen solange diese Zielgruppe FRAU nicht besser angesprochen wird. 

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Auf die Grösse kommt es an, ein Kraftpaket und ihm geht nie die Luft aus… Wenn Mini! über diese Themen spricht (haha, Sie haben sicher an was anderes gedacht :-)), fühlen sich sowohl Männer als auch Frauen angesprochen. Denn auch wir Frauen interessieren uns für Elektronik, Leistung und ordentlich Kraft unter der Motorhabe. Übrigens, Frauen die den Pferdesport lieben, brauchen nicht nur PS sondern können auch einen mit 1.5Tonnen beladenen Anhänger im schlammigen Boden rückwärts einparken :-)

Zurück zu den Automarken… sind die Marken wirklich männlich? Oder ist schlicht der Marketing-Mix und die damit verbundene Kommunikation männlich aufgestellt? Schliesslich fühlen 91% der Frauen sich von der Werbung nicht angesprochen oder verstanden**.

Ähnlich ist es im E-Commerce. Die Produkte an sich sprechen durchaus auch weibliche Käufer an, doch das gesamte ‚drumherum‘ ist von Männern konzipiert. Wie soll das bitte funktionieren? Es braucht auch nicht unbedingt den Lifestyle-Generator…(den ich übrigens lange suchen musste, bis ich den gefunden hatte). Warum nicht? Weil Mercedes damit die Zielgruppe Frau ‚auslagert’… denn um letztendlich das Auto fertig zu konfigurieren landen Frauen trotzdem wieder auf der Hauptseite, inmitten von Technik wo angeblich nur die Herren sich wohl fühlen. Warum nicht die weibliche Zielgruppe gleich dort mit integrieren? Wie glauben Sie wie Steve Jobs die Seite konzipiert hätte?

Gendermarketing hin- oder her… darum geht es nicht. Es geht darum, dass Sie IHRE Kunden UND Kundinnen verstehen, denn nur glückliche Kunden werden IHRE Produkte kaufen.

Nur wer die Unterschiede kennt zwischen der männlichen und weiblichen Zielgruppe, kann auch die relevanten Gemeinsamkeiten ansprechen. Erfolgreich wird es nur miteinander! Warum sind denn Mini oder auch Apple so erfolgreich? Weil sie sich mit diesen Themen auseinander gesetzt haben.

Und wenn Sie jetzt Lust haben ein paar ‚PS‘ auf die Strasse zu bringen, die Zielgruppe Frau besser kennenlernen und verstehen möchten, Ihren Umsatz mit der weiblichen Zielgruppe verfünffachen wollen (OK, das ist eine gewagte Aussage, aber das erkläre ich Ihnen dann in einem meiner Newsletter)… dann tragen Sie sich gerne HIER für den SHEcommerce-Newsletter ein. Ich freue mich!

Quellen: *CAR-Studie Duisburg-Essen, **Greenfield Online


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Diana Versteege

Jahrgang 1968 - Kreativ. Zielorientiert. Und mit SHEcommerce know-how. Kauffrau und Betriebswirtin für Marketing-Kommunikation und seit 2006 mit Leidenschaft selbständig im e-Business und e-Commerce.

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