Umsätze der Coop-Onlineshops 2016

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An der heutigen Bilanz-Medienkonferenz von Coop übte man sich weiterhin in Zurückhaltung was die Kommunikation einzelner Online-Umsätze anbelangt. Offensiv kommuniziert wurden bislang lediglich die CHF 129 Mio. die coop@home letztes Jahr erwirtschaften konnte (Lebensmittel Online: coop@home wächst doppelt so stark wie LeShop und gewinnt Marktanteile).

Den Rest gab es a-priori erneut nur konsolidiert, als ob man etwas verstecken wollte.

Onlineumsätze Coop 2016 - Quelle: Referat von Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung Coop-Gruppe - Basel 14.2.2017
Onlineumsätze Coop 2016 – Quelle: Referat von Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung Coop-Gruppe – Basel 14.2.2017

Microspot 2016 nur mit einem Plus von 5.2%

Man muss denn schon ziemlich tief in der Dokumentation zur Medienkonferenz „graben“, bis man auf weitere Onlineumsätze stösst (PDF, Seite 20).

Von grossem Interesse sind die Zahlen zu Microspot.ch, der bislang immer als Wachstumstreiber innerhalb der Gruppe galt und 2015 noch mit einem Wachstum von 17.8% aufwarten konnte. Im vergangenen Jahr schrumpfte das Wachstum auf 5.2% bei Microspot, was wohl Marktanteile gekostet hat (Das wahre Wachstum 2016 von Digitec Galaxus und weiteren Migros Onlineshops).

NettoShop legte 12.5% zu

Aufgefangen hat sich NettoShop, wo man nach der Aufgabe des Sortimentsbereichs Unterhaltungselektronik Ende 2013 eine Umsatzeinbusse hinnehmen musste. Im letzten Jahr konnte der Onlineshop für Weisswaren wieder um 12.5% zulegen.

2013201420152016Veränderungen
2016 (2015)
Coop@Home*103114120129+ 7.5% (+10.7%)
Microspot101146172181+ 5.2% (+17.8%)
NettoShop67.9697281+ 12.5% (4.3%)
„Rest“25.1121147175+ 19% (+15.3%*)
Total297450510565+ 10.9% (+14%*)

*) inklusive Mondovino

Keine Zahlen zu Siroop

Das „Double-O“ Venture Siroop, der Marktplatz von Coop und Swisscom die auch den selben VR-Präsidenten haben, sei an der heutigen Medienkonferenz als Vorzeigebeispiel genannt worden. Wer jedoch Zahlen in Erfahrung bringen wollte, hätte leider das falsche „Loos“ gezogen, wie es von Journalisten heisst. Dafür sei die zweite „Double-O“ Plattform, die Kochplattform Fooby, omnipräsent gewesen.


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