Resultate der Suche nach 'clubshopping'
Wurde das gewünschte gefunden?
E-Business& E-Commerce
08 Mrz 2010 11:36 am
Schweizer Clubshops im Vergleich
In der Schweiz haben wir zwei Vertreter des Private-Sales-Konzepts, dem sogenannten Clubshopping: eboutic.ch und fashionfriends.ch.
Über den Geschäftsgang von eboutic.ch haben wir bereits Ende 2009 berichtet. fashionfriends.ch sorgt derzeit für Aufmerksamkeit, da sie das 100′000 Mitglied begrüssen konnten, aber auch durch die Eröffnung eines Outlets in Luzern und eine restriktive Rücksendungspolitikkommunikation.
Zeit, die beiden Schweizer Vertreter kurz miteinander zu vergleichen:
|
eboutic.ch |
fashionfriends.ch |
| Gründungsjahr |
2007 |
2009 |
| Aktuelle Anzahl Mitglieder |
350′000 |
100′000 |
| Aktuelle Anzahl Kunden |
wird nicht kommuniziert |
20′000 |
| Geplante Mitgliederzahl 2010 |
700′000 |
250′000 |
| Umsatz 2009 |
CHF 7 Mio. |
wird nicht kommuniziert, da kein vollständiges Geschäftsjahr |
| Umsatzziel 2010 |
mind. 100% Steigerung |
CHF 15 Mio. |
| Anzahl Pakete versandt |
wird nicht kommuniziert. Alleine für das Weihnachtsgeschäft 2009 waren es mehr als 30′000 |
50′000 (2009 im März gestartet) |
| Anzahl Mitarbeiter (FTE) |
30 |
36 plus 25 im Bereich Logistik beim Logistik-Partner |
| Rücksendungsquote |
unter 5% |
6-7% |
| Visits pro Monat |
1′000′000 |
400′000 |
| Stationäre Outlets |
Keine geplant |
1. Outlet in Luzern |
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
28 Feb 2010 10:17 pm
Das Problem der Retouren bei den (Schweizer) Shoppingclubs

fashionfriends Newsletter vom 28. Februar 2010
Fashionfriends macht derzeit Furore; einerseits wird diese Woche ein stationäres Outlet in Luzern eröffnet, anderseits weist der Clubshopping-Anbieter heute in seinem Newsletter prominent daraufhin, dass die Kunden bitte nichts zurücksenden sollen.
Die selbe Nachricht wurde kürzlich im clubeigenen Blog verbreitet. Hat man hier evtl. die Schwierigkeiten im Verkauf von Fashion unterschätzt und sitzt auf zu viel Ware, die man nun im Outlet versucht los zu werden?
Retouren-Quoten von ca. 40% sind (leider) nicht nur im traditionellen Bekleidungs-Versandhandel üblich, sondern auch bei Online-Fashionshops. Dass dies bei niedrigen Margen einem Anbieter fast das Genick brechen kann, scheint logisch. Die Anstrengungen von fashionfriends mit den Informationen in Blog und Newsletter vermitteln fast einen etwas hilflosen Eindruck.
Wo bleibt das Interesse des Kunden? Versteht man sich bei den Schweizer Clubshops nicht mehr als Dienstleister?
Besonders ärgerlich ist, dass man Schuhe nicht mehr zurücksenden können soll. Damit agiert fashionfriends.ch ziemlich gegen den aktuellen Trend. Gerade kürzlich hat der deutsche Händler Zalando sein Rückgaberecht auf 100 Tage erhöht; der us-amerikanische Primus in Sachen Schuhe Zappos ist mit 365 Tagen - notabene einem vollen Jahr – immer noch wegweisend.
Etwas “grosszügiger”, jedoch mit 7 Tage Rückgaberecht nicht wirklich fortschrittlich, zeigt sich der der andere Schweizer Clubshop eboutic.ch aus Lausanne.
Dass auch die europäische Konkurrenz sich nicht gerne mit Retouren herumschlägt ist schon andernorts aufgefallen, zuweilen zeigt man sich auch äusserst kreativ, Waren nicht ins eigene Lager zurücknehmen zu müssen.
Eine deutliche Sprache, wie es um den Kundenservice am Beispiel des deutschen Shoppingclubs Brands4Friends steht, zeigen die über 200 Kommntare in deren Blog. Man ist fast geneigt von Service-Wüste zu sprechen.
Also, liebe Mode-Freunde bei fashionfriends.ch; wie wäre es mit einem tollen Kundenservice, etwas mehr Beratung und kundenfreundlichen Entscheidungshilfen? Dann könnte sich die Retouren-Quote auch auf ein erträgliches Niveau zurückbilden, anstatt das ganze mit Paragraphen durchsetzen zu wollen. Einfach mal im Interesse des Kunden.
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
25 Feb 2010 10:55 am
FashionFriends setzt auf Multichanneling
Clubshopping wird immer populärer in der Schweiz und die beiden lokalen Player eboutic.ch und fashionfriends.ch warten mit Neuigkeiten auf.
Umsatzmässig wollte eboutic.ch im vergangenen Jahr die CHF 7 Mio. Marke durchbrechen und fashionfriends.ch peilt innert 3 Jahren gar einen Umsatz von CHF 60 Mio. an.
Einen neuen Weg schlägt nun fashionfriends.ch ein: Am 3. März wird in Luzern ein Outlet-Store eröffnet. Man will damit den grössten Markenoutlet der Zentralschweiz aufbauen, direkt im Herzen von Luzern.
Damit folgt der Clubshop aus Langenthal auf einen von uns prognostizierten E-Commerce Trend 2010:Â Multichanneling.

FashionFriends Outletstore in Luzern
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
24 Feb 2010 09:02 am
Der Unterschied von Liveshopping zu Clubshopping
Heute veröffentlicht der führende Schweizer Vergleichsdienst Comparis eine Medienmitteilung mit dem Titel “comparis.ch zum Live-Shopping – dem Trend im Schweizer Onlinehandel” (PDF).
Dabei werden die beiden sehr grundlegend verschiedenen Konzepte von Liveshopping und Clubshopping vermischt:
“Die Entwicklung von Live-Shopping in der Schweiz lässt sich anhand einiger Zahlen dokumentieren. Innerhalb eines Jahres sind hierzulande rund ein Dutzend Live-Shopping-Anbieter entstanden. Und fast monatlich kommen neue hinzu. Am bekanntesten sind daydeal.ch, gudi.ch, qoqa.ch, eboutic.ch und fashionfriends.ch.
Die zwei Letzteren vertreiben unter anderem Markenkleider zu stark reduzierten Preisen. Um die Angebote einsehen zu können, muss man sich einschreiben und dann bei jeder Nutzung erneut anmelden. Diese Art des Live-Shoppings wird auch Club-Shopping genannt.”
Nicht ganz liebe Comparis, Club-Shopping ist ein gänzlich anderes Verkaufskonzept und die grossen Player in Europa machen damit Jahresumsätze von über einer Milliarde CHF (z.B. vente-privee.com 2009: EUR 700 Mio.).
Die wichtigsten Eckwerte der beiden Konzepte:
Liveshopping
- Ein Artikel pro Tag
- Stark reduzierter Preis
- Limitierte Verfügbarkeit
- Starke Community-Integration
- Public Angebot
- Lieferung grundsätzlich innert weniger Tagen
- Funktioniert nach den “psychologischen Modellen” von Verknappung, Schnäppchen, Spontankauf etc.
- International bereits vertikale Ableger von Major-Playern z.B. für Wein, T-Shirts etc.
- Wichtige Internationale Player: woot.com, ibood.com, guut.de etc.
Clubshopping
- Geschlossene Käufergruppen
- Zutritt nur gegen Anmeldung oder Empfehlung
- Aktionen umfassen idR. mehrere Angebote, beispielsweise eines Designers, eines Styles oder eines Themas im Fashionbereich
- Funktioniert nach den “psychologischen Modellen” von Zugehörigkeit (VIP), Exklusivität, Fashion-Emotionen etc.
- Vielfach laufen mehrere Aktionen parallel über 3-7 Tage
- Lieferfrist oft mehrere Wochen
- Wichtiger Absatzkanal für die Fashionindustrie
- Mittlerweile gibt es eigene Kollektionen nur für den Clubshopping-Kanal
- Wichtige internationale Player: vente-privee.com; brands4friends.de, buyvip.de etc.
Die Trends Liveshopping und Clubshopping sind bereits über 2-3 Jahre alt. Aktuelle Trends im E-Commerce gibts u.a. in 3 Wochen an der E-Commerce Conference des Internet-Briefings.
PS: Ich habe die Mitteilung zu Ende gelesen - aber es wurde leider nicht besser
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
02 Feb 2010 12:36 pm
E-Commerce & Mobile Commerce Konferenz (15. März 2010, Zürich)
Das Internet-Briefing veranstaltet am Montag, 15. März 2010, im Hotel Widder in Zürich die erste E-Commerce & Mobile-Commerce Konferenz. Das Programm ist gespickt mit Highlights und bietet alle wichtigen Informationen rund um Mobile- und E-Commerce. Der Fokus liegt in der Schweiz, aber auch internationale Trends und Entwicklungen werden prominent vertreten sein.
Reduzierte Teilnahmegebühr für Blogleser (CHF 440.- statt 580.-):
Bei der Anmeldung “Gast von Thomas Lang” vermerken
Das Programm:
-
08.30-09.15 E-Commerce Trends: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
Daniel Risch, Unic AG
Trotz schwieriger Vorzeichen war 2009 ein Boomjahr für den E-Commerce. Nicht zuletzt die Einfachheit, eine riesige Auswahl und Preisvorteile liessen den Onlinehandel gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommen Shopping-Ansätze wie Live- und Club-Shopping, Crowdsourcing, Mass Customization oder Recommendations die erst durch den Onlinekanal möglich wurden.
09.15-09.45 Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
Thomas Lang, Inhaber und Geschäftsführer carpathia: e-business.competence
Wie verändert der Einsatz von Multimedia unser Kaufverhalten – wie werden Emotionen transportiert und damit nachhaltig auch die Conversion-Rate im Onlinevertrieb verbessert. Von der einfachen Produktpräsentation, über die moderierte Produktdemonstration bis zu Online-Video-Verkaufswidgets. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen das Potential moderner Produktpräsentationen, benutzerfreundlicher Konfiguratoren und den Einfluss von Augmented Reality auf den Kaufentscheid von morgen.
09.45-10.15 Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce
Bruno Mettler, CEO Vanija
Augmented Reality ist eine neue Form der Präsentation, die viel Aufmerksamkeit erzeugt und fasziniert. Sinn und Unsinn liegen sehr nah beieinander. Was ist nur Show, was bringt Mehrwert? Bruno Mettler zeigt uns anhand einer Live Demo was Augmented Reality ist.
10.35-11.20 Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
Philipp Sauber, CEO INM AG
Social Networks wie Facebook, Youtube, Twitter & Co erleben der Zeit einen Boom. Fragt sich nur, ob mit professionellem Social Media Marketing auch Geld verdient und Produkte beworben werden können. Phlipp Sauber, CEO von INM, bespricht wie.
11.20-11.50 Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
Samy Liechti, CEO Blacksocks.com
Was heute Newsletter sind, werden morgen Kampagnen über Social Plattforms sein. Es geht heute schon darum eine Community aufzubauen. Samy Liechti bespricht, wie er Social Media einsetzt um international an Kunden heranzukommen. Zum Beispiel über Twitter oder Facebbok Applikationen. Das Ganze ist einfacher gesagt als getan. Twitter muss unterhalten um Follower zu generieren. Facebook braucht Aktivitäten und Commitment. Einfacher geht’s mit Facebook Werbung. Wichtig dabei ist, dass man selber Teil der Community ist. Erfahrungen aus erster Hand.
11.50- 12.30 Kill the KPI?s ? Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
Malte Polzin, CMO, Competec Holding AG (u.a. brack.ch / daydeal.ch)
Als Shopbetreiber geht es häufig immer nur um: Traffic, Conversion Rates, CRM, Affiliate, SEO/SEM und Anzahl Member oder Neukunden um „jetzt“ entsprechenden Umsatz zu erreichen. Diese Disziplinen beherrschen zunehmend mehr Shops bzw. deren Agenturen. Wer im zukünftigen E-Commerce erfolgreich dabei sein möchte, muss sich mit neuen Themen und ergänzenden Fragen auseinandersetzen, um sich differenzieren und behaupten zu können.
13.30-14.15 Kunde, Handy, Händler. Wie das Mobiltelefon den e-commerce beeinflusst
Falk Wolsky CleverCross | mobile marketing & commerce
Nicht wenige WebShops und Unternehmen greifen das Potenzial der mobilen Welt dadurch auf, dass der Shop oder die Website „nun auch auf Mobiltelefonen verfügbar ist“. Die einfache „Spiegelung“ oder genauer die Transformation der Inhalte, schöpft dabei aber nur unvollkommen die Möglichkeiten der neuen medialen Umgebung aus. Das Handy des Kunden eröffnet durch die zentralen Eigenschaften der Persönlichkeit, Mobilität, Lokalisierung und der „dauerhaften Verfügbarkeit“ gänzlich neue Formen der Kommunikation mit dem Kunden.
14.15-14.45 Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
Peter Düggeli, Experte Unterhaltungselektronik Comparis AG
Der Preis ist nicht die einzige aber eine enscheidende Grundlage für den Kaufentscheid. Das Problem dabei: Wer im Laden vor seinem Lieblingsprodukt steht, hat keine Möglichkeit, den Preis zu vergleichen und herauszufinden, ob’s das brandneue TV-Gerät, das aktuelle FIFA-Soccer Game, oder das trendige Netbook irgendwo anders günstiger gäbe. Die mobilen Preisvergleiche von comparis.ch schaffen hier Abhilfe.
15.05-15.35 Internationalisierung von Online-Stores
Jan Vichr, Managing Partner B Commerce GmbH
Ist der Shop in der Schweiz erfolgreich, lohnt sich vielleicht der Sprung ins Ausland. Erfolg im Heimmarkt garantiert aber noch keinen Erfolg im Ausland. Bevor man die Internationalisierung angeht, sollte man sich einige Fragen stellen:
- Wie gross ist der Markt, wie funktioniert er und wie ist die Wettbewerbssituation?
- Möchte man den Schritt alleine oder mit einem lokalen Partner durchführen?
- Was kostet mich die Internationalisierung und wie finanziere ich diese?
- Welche kulturellen und rechtlichen Herausforderungen stehen an?
- Welche Tätigkeiten und Prozesse werden zentral und welche lokal ausgeführt?
15.35-16.15 Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
Vera Brannen, Usability Expertin, Brannen Usable Brands
Gute Usability und zahlreiche Funktionalitäten sind alleine keine langfristige Erfolgsstrategie. Vera Brannen bespricht, wie durch einen ganzheitlichen Ansatz virtuelle Einkaufserlebniswelten geschaffen werden. Ein Shop ist mehr als nur ein Shop. Er ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den online Kunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?
16.15-16.50 Texte die verkaufen
Rinaldo Dieziger, CEO Supertext AG
- Emotionale Sprache (Texten für alle Sinne)
- Die vier Fenster des Lernens (So nimmt unser Gehirn Informationen auf)
- Die fünf Formen von Triggern (Das Geheimnis erfolgreicher Headlines)
- Die AIDA-Formel für Texte
- Praxistipp: So schreiben Sie E-Mails
16.50-17.30 Suchmaschinenoptimierung für Shops
Lukas Stuber, Geschäftsführer Angelink yourposition gmbh
Die Gratis-Listings von Google & Co. bieten Betreibern von Online Shops ein immenses Potenzial: Von generischen Branchen-Begriffen bis hinab zu hochspezifischen Produktenamen wird heute alles via Suchmaschinen in hoher Zahl gesucht, und die Konversionsraten sind hoch. Das Problem dabei: Unwissentlich erfüllen Online Shops oftmals kaum die Basics einer Suchmaschinenoptimierung, oder aber man konzentriert sich beim SEO irrtümlicherweise auf ein paar wenige Begriffe.
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
18 Dez 2009 02:53 pm
2009 – das Jahr des E-Commerce Booms
Das Jahresende naht und immer wieder beliebt sind die “traditionellen” Bestenlisten. Für die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation habe ich das E-Commerce Jahr in der Schweiz zusammengefasst.
Diese Zusammenfassung erfolgt nicht als Top-10 Liste sondern deckt viel mehr folgende hier kurz als Resumé widergegebenen Punkte ab:
- Testmarkt Schweiz
neckermann.ch blickt nun auf das erste volle Jahr als Pure-Internet-Player in der Schweiz zurück. Eine kurze Betrachtung und Einschätzung der Co-Geschäftsführer Martin Gittel und Marc Oberländer
- Liveshopping setzt sich auch in der Schweiz durch
Eine kurze Betrachtung des Schweizer Marktes und erste Erfahrungswerte von Malte Polzin zu DayDeal.ch
- Clubshopping
Die zwei Player eboutic.ch und fashionfriends.ch in der Schweiz und ein Überblick über den europäischen Markt. Übrigens, mehr Informationen über den Geschäftsgang von eboutic.ch haben wir vor einigen Wochen publiziert.
- Studien zum E-Commerce
Noch nie gab es mehr Studien zum Schweizer E-Commerce als 2009. HSG, FHNW/Datatrans und VSV/GfK haben alle verschiedene Facetten des Schweizer Onlinehandels untersucht. Eine vollständige Übersicht über sämtliche Studien gibt es bei der FHNW.
- Konkurrenz belebt die Branche – zahlreiche neue und relaunchte Webshops
Die für die Jahresend-Rally bereits publizierte Liste wurde nochmals ergänzt.
Der vollständige Beitrag in der aktuellen Ausgabe von M+K zum E-Commerce Boomjahr 2009 in der Schweiz kann auch als PDF bezogen werden.
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
02 Dez 2009 09:00 am
Onlineshops im SaaS Business-Modell

SaaS Lösung Demandware
t3n veröffentlichte kürzlich eine interessante Übersicht über On-Demand Shopsysteme die im Software as a Service (SaaS) Modell angeboten werden.
Damit lässt sich nicht nur die interne IT komplett teilweise einsparen, sondern auch sämtliche Belange rund um den technischen Betrieb der Lösung, das Hosting, Updates uvm.
Der SaaS-Anbieter übernimmt diese Tasks und die Shoplösung wird von diesem betrieben. Notabene muss diese visuell so individuell wie möglich angepasst und parametrisiert werden.
Wer allerdings eine starke Individualisierung wünscht oder ein spezielles Business-Modell betreibt, Live-Shopping-Elemente in Standards integriert, Clubshopping anbieten möchte u.a., der wird mit SaaS-Lösungen schnell an die Grenze des Möglichen kommen. Aber auch diese On-Demand Modelle werden je länger je mehr solche Spezialitäten integrieren, die bei Bedarf aktiviert werden können.
Der Vergleich von t3n umfasst folgende Lösungen:
Mehr zu den einzelnen Lösungen im t3n-Originalbeitrag
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
26 Nov 2009 11:30 am
eboutic: Erfolgreiches Clubshopping in der Schweiz
Gestern hatte ich das Vergnügen, mich während einem Mittagessen mit Arthur Dauchez in Bern auszutauschen, dem CEO des West-Schweizer Club-Shopping Anbieters eboutic.ch
eboutic.ch ist in der Schweiz nun seit mehr als 2 Jahren erfolgreich tätig und weist derzeit Zuwachsraten von sagenhaften 400% auf. Im Gegensatz zum Liveshopping-Markt ist neben dem im Frühjahr gestarteten fashionfriends.ch kein weiterer Player in der Schweiz tätig. Ein Markteintritt eines italienischen Anbieters war nur von kurzer Dauer.
Arthur Dauchez ist mit dem Geschäftsgang sehr zufrieden. Er beschäftigt in Lausanne über 20 Personen, da eboutic.ch die gesamte Produktion inhouse erledigt, wie so manche anderen Player, die dieses Marktkonzept verfolgen. Von der Planung über den Einkauf, Marketing, Bildprodukionen, die Abwicklung der Verkaufsaktionen, Lagerbewirtschaftung und die Logistik bis zum Retouren-Handling. Diese Retourquote liegt übrigens, obwohl viele Fashion-Artikel im Angebot sind, im einstelligen Prozent-Bereich. Auch die technische Plattform wird vollständig inhouse entwickelt von zwei Software-Engineers.
Derzeit zählt eboutic.ch über 250′000 registrierte Benutzer aus der gesamten Schweiz und dem angrenzenden Ausland; eboutic liefert jedoch ausschliesslich in die Schweiz. Die Plattform verzeichnet bis zu 700′000 Visits pro Monat und wird ein Umsatzziel von CHF 7 Mio. in diesem Jahr erreichen (+ 400%). Die Akzeptanz bei den Lieferanten ist zwischenzeitlich sehr hoch, so dass eboutic.ch auch aktiv in den Abverkaufsprozess von einzelnen Kollektionen einbezogen wird. Die Volumen pro Aktion bewegen sich im Schnitt auf dem Niveau, was sonst eine stationäre Boutique in einem ganzen Jahr von diesem Teilsortiment absetzt. Auch werden immer mehr nur für Clubshops erstellte Kollektionen über eboutic.ch angeboten.
Meine Frage nach der spektakulärsten Aktion beantwortete Arthur Dauchez wie folgt: Für Air France wurde eine Aktion durchgeführt. Im Angebot standen Rabattguscheine im Wert von CHF 200.- für Langstreckenflüge der Airline. Der Stückpreis lag bei 1.- – die Aktion war innert 15 Minuten ausverkauft.
eboutic.ch ist bereits das vierte Unternehmen das Dauchez aufbaute, jedoch das erste im Segment des Handels. Davor war der studierte Mathematiker und Computer-Wissenschafter in technischen Gefilden unterwegs.
Und warum gerade einen Clubshop? Seine Frau habe “zu viel” beim französischen Clubshopping Pionier vente-privee.com eingekauft, da sei er auf die Idee gekommen, auch in der Schweiz mit diesem Konzept zu starten.
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
23 Jun 2009 11:00 am
Zukunftsperspektiven aktueller E-Commerce Trends:
Heute halte ich an der Internet-World 2009 in München ein Referat zu zukunftsperspektiven aktueller E-Commerce Trends wie Liveshopping, Masscustomizing, Club-Shopping und wage dabei auch einen Blick in die Glaskugel.
Wer nicht in München dabei sein kann, findet hier die Folien dazu, entweder als PDF-Dokument zum Download oder gleich hier im Browser:
Verwandte Beiträge:
E-Business& E-Commerce
08 Mai 2009 08:30 am
Club-Shopping in der Schweiz
Clubshopping scheint sich immer noch etwas schwer zu tun in der Schweiz. Seit Herbst 2007 ist eboutic.ch als erster Vertreter dieses Genres in der Schweiz aktiv und konnte sehr schnell in der Romandie Fuss fassen, wie der Geschäftsführer im vergangenen Frühjahr berichtete.

Aktuell bei eboutic.ch
In Vorbereitung für die neue Auflage von Trends im E-Commerce an den Orbit Zoomdays (Referat a-13 vom 14. Mai 2009 – 11h45) kann ich mit neuen Zahlen aufwarten.
So vermeldet der Westschweizer Clubshop derzeit 100′000 registrierte Benutzer, vornehmlich Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren. Nebst aktuellen Modeangeboten werden auch Accessoires wie Uhren oder auch Alkoholika (z.B. Pommery-Champagner) oder Micro-Scooter abwechslungsweise angeboten.
So wurden im vergangene Jahr rund 200 Verkaufsaktionen durchgeführt. Leider veröffentlicht eboutic.ch keine Informationen zur Umsatzentwicklung.

Aktuell bei fashionfriends.ch
Etwas anders positioniert sich fashionfriends.ch - online in der Deutsch-Schweiz seit dem 19. März dieses Jahres.
Der Newcomer sieht sich auch als Stilberater und kombiniert seine Artikel in eigene thematische Showcases (vgl. auch Interview bei Styleranking). Hinter Fashionfriends steht unter anderem Peter Schüpbach, der in seinem Blog auch regelmässig über die Vorbereitung zu diesem Clubshopping-Angebot berichtete (wer eine Einladung zu fashionfriends.ch möchte, bitte per E-Mail melden).
In Deutschland ist das Clubshopping Angebot bereits viel breiter aufgestellt zählt mit brands4friends.de, buyvip.de oder vip-trends.de und bestsecret.com einige Erfolgreiche Shops. Zudem sind auch grosse deutsche Player wie die Otto-Gruppe mit der Übernahme von Limango oder Primondo mit Clubsale in diesem Jahr auf den Clupshopping-Zug aufgesprungen.
Der Trend stammt ursprünglich aus Frankreich, wo der “Erfinder” vente-privee.com im Vergangenn Jahr einen Umsatz von EUR 510 Mio. in Europa erzielte.
Verwandte Beiträge: