Resultate der Suche nach 'liveshopping'


E-Business& E-Commerce 01 Jul 2010 08:19 am

Die grossen Übernahmen im E-Commerce halten an. Nun hat sich Amazon die Mutter aller Live Shops geschnappt: Woot.com

Angekündigt via Twitter, etwas ausführlicher im Firmenblog und originell wie auch zielgruppengerecht mit eigenem Musikvideo (vgl. unten).

Woot gilt als Pionier und Erfinder des revolutionären Live-Shopping Models, von welchem wir in der Schweiz ebenfalls verschiedene Anbieter haben.

Malte Polzin hat eine sehr schöne Zusammenfassung in seinem Blog zu den jüngsten Entwicklungen – ebenfalls findet sich bei Exciting Commerce eine kurze Replik zu Woot 2004-2010 mit den wichtigsten Meilensteinen.


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E-Business& E-Commerce 24 Mrz 2010 11:55 pm

In Deutschland grassiert das Groupon-Fieber bereits seit einigen Monaten, nun hat die Schweiz mit deindeal.ch ihren ersten Klon. Bei Groupon ist der Name Programm; Verkauft werden Gutscheine (Coupons) für die Gruppe. Es ist eine Mindestanzahl an Teilnehmern erforderlich, dann kommt der Deal zu Stande. Das Konzept hat eine ganz klare lokale Community Fokussierung und so werden auch bei deindeal.ch unterschiedliche Deals für jede Stadt angeboten.

deindeal.ch wird betrieben von der Zürcher Firma Goodshine GmbH. Hinter dieser stehen wiederum nicht ganz unbekannte Personen der Schweizer Internetszene wie Amir Suissa (u.a. Swissinvest, First Tuesday etc.) und Adrian Locher (u.a. Zimtkorn, Smaboo etc.). Man sei bis jetzt eigenfinanziert, stehe aber mit möglichen Investoren im Gespräch, so Amir Suissa im Telefongespräch.

Gestartet ist deindeal.ch heute in Zürich mit einem Brunch-Gutschein des Trendlokals Forum mit sagenhaften 50% Rabatt. Der erste Deal läuft insgesamt 5 Tage. Diese Dauer wird mit der Aufnahme des Betriebes sukzessive reduziert. Nebst der bereits geplanten Expansion in weitere Städte wie Bern, Basel, Genf und Lausanne in den nächsten Wochen sollen noch im April auch Ableger in Frankreich und Spanien lanciert werden.

deindeal.ch spielt gekonnt mit den sozialen Netzwerken und integriert nicht nur Twitter sondern auch facebook-connect elegant. Meine Käufe werden sofort meinen Freunden kommuniziert (wenn ich das will) und mit wenigen Klicks kann ich diese sogleich auf deindeal.ch einladen.

Als Traffic-Partner konnte deindeal.ch bereits prominente Schweizer Sites wie den Liveshopping-Anbieter daydeal.ch oder die ebenfalls mit lokalem Fokus operierenden local.ch und ronorp.net gewinnen.

deindeal.ch - erster Groupon-Klon der Schweiz

deindeal.ch - erster Groupon-Klon der Schweiz


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E-Business& E-Commerce 19 Mrz 2010 09:45 am

Aus der Serie E-Commerce Trends 2010:

Videos haben 2009 den Durchbruch geschafft und werden auch 2010 nicht aufzuhalten sein. Inhalt und Form werden weiterhin optimiert und wir werden neue Videoshopping-Konzepten begegnen.

Eine Untersuchung des amerikanischen Rich-Media-Dienstleisters Stupeflix bei verschiedenen Shops mit Videoangebot zeigt, dass durch den Einsatz von Videos die Konversionsrate im Schnitt zwischen 30 bis 40% gesteigert werden konnte. Videos vermögen jedoch nicht nur alleine die Konversionsrate zu steigern sondern bewirken auch, dass der Anwender mehr Zeit auf der eigenen Plattform verbringt. Wertvolle Zeit, um den Käufer überzeugen zu können.

Der Erfolg wird jedoch abhängig sein von der gesamten Videostrategie und wie diese Filme in den Workflow eingebettet sind. Und ein kritischer Erfolgsfaktor ist, ob die Videos die User emotionalisieren und zum Kauf motivieren können. Zum einen gibt es reine Produktpräsentationen zur Vermittlung und Visualisierung von Produktwissen. Abhängig vom Produkt, können hier gezielt Emotionen eingesetzt werden. So kann auch etwas so Nüchternes wie ein Dampfbackofen mit Sexappeal geladen werden (vgl. Siemens Video bei Cliplister.de)

Wie man heute Wein online verkauft, zeigt sehr erfolgreich die deutsche Plattform tvino.de wo man nach eigenen Angaben “alte und neue Freunde für Wein begeistern” will – das scheint nicht nur erfolgreich zu gelingen, sondern wurde auch schon mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Das Format zeigt beispielhaft, wie man Kompetenz, Freude an Produkt & Genuss gekoppelt mit Unterhaltungswert und einem Schuss Promi-Status zum Erfolg führen kann. Für den Besucher und Käufer sind die Beiträge informativ, stellen einen Mehrwert dar und besitzen Unterhaltungswert – es gibt eine Kaufanimation und viel Leidenschaft.

Anders bei der Produktpräsentation, die nebst dem Produkt vor allem auch die Verkäuferkompetenz oder weitere soziale Motivatoren transportieren kann. nettoSHOP.ch ist einer der wenigen Schweizer Shops, die schon heute ausgewählte Produke im hauseigenen Videostudio präsentieren. Zwar etwas nüchtern, aber nicht minder sympathisch und vor allem authentisch (genau wie mein Lieblingsvideo von fahrrad.de):

2010 wird jedoch noch weitere neue Formen bringen, die man teilweise aus Liveshopping Konzepten kennt. Ob verdeckte Preise zur Spannungserzeugung, Echtzeit-Abverkauf mit limitierten Stückzahlen oder Videoshopping-Clubs – es darf experimentiert werden.

Etwas weniger zu experimentieren gibt es bei den In-Videoshopping-Konzepten die hierzulande bereits relativ ausgereift sind vom technologischen Gesichtspunkt her. Einige dieser Konzepte sind bereits wiederholt oder man ist zur Erkennntis gekommen, dass sich nüchterne Home-Shopping-TV-Formate nicht ohne weiteres 1:1 übernehmen lassen für den Onlinevertrieb. Damit wird auch das Aus von Douglas-TV begründet.

Potential gibt es dabei auf Seiten der Benutzerakzeptanz noch zuhauf. Hier gilt es vor allem, Überzeugungsarbeit zu leisten. Dass sich die Shopbetreiber des Potentials guter Produktpräsentationen bewusst sind, schreibt vor wenigen Tagen auch der E-Commerce Leitfaden:

“Zu den wichtigsten drei Aufgaben in 2010 zählt für 45% der Online-Händler die Verbesserung der Produktpräsentation. So planen beispielsweise viele Händler, Produktvideos in ihrem Online-Shop einzusetzen, wie eine Kurzumfrage des E-Commerce-Leitfadens im letzen Jahr gezeigt hat.”

Ecommerce Leitfaden: Wichtigste Aufgabe 2010 für Onlineshop-Betreiber ist die Verbesserung der Produktpräsentation.

Ecommerce Leitfaden: Wichtigste Aufgabe 2010 für Onlineshop-Betreiber ist die Verbesserung der Produktpräsentation.

An dieser Stelle möchte ich auch auf den im April erscheinenden Video-Shopping-Guide von Stefan Randler (Autor beim auf Video im E-Commerce spezialisierten Blog Twive!) hinweisen.

Exciting Commerce Video Shopping Guide

Exciting Commerce Video Shopping Guide

Nebst einem konkreten Praxisteil, vielen Beispielen werden darin auch konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise für die kostengünstige Videoproduktion enthalten sein. Bis zum 31. März 2010 gibt es den Video-Shopping-Guide mit EUR 50.- Vorbesteller-Rabatt.


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E-Business& E-Commerce 24 Feb 2010 09:02 am

Heute veröffentlicht der führende Schweizer Vergleichsdienst Comparis eine Medienmitteilung mit dem Titel “comparis.ch zum Live-Shopping – dem Trend im Schweizer Onlinehandel” (PDF).

Dabei werden die beiden sehr grundlegend verschiedenen Konzepte von Liveshopping und Clubshopping vermischt:

“Die Entwicklung von Live-Shopping in der Schweiz lässt sich anhand einiger Zahlen dokumentieren. Innerhalb eines Jahres sind hierzulande rund ein Dutzend Live-Shopping-Anbieter entstanden. Und fast monatlich kommen neue hinzu. Am bekanntesten sind daydeal.ch, gudi.ch, qoqa.ch, eboutic.ch und fashionfriends.ch.

Die zwei Letzteren vertreiben unter anderem Markenkleider zu stark reduzierten Preisen. Um die Angebote einsehen zu können, muss man sich einschreiben und dann bei jeder Nutzung erneut anmelden. Diese Art des Live-Shoppings wird auch Club-Shopping genannt.”

Nicht ganz liebe Comparis, Club-Shopping ist ein gänzlich anderes Verkaufskonzept und die grossen Player in Europa machen damit Jahresumsätze von über einer Milliarde CHF (z.B. vente-privee.com 2009: EUR 700 Mio.).

Die wichtigsten Eckwerte der beiden Konzepte:

Liveshopping

  • Ein Artikel pro Tag
  • Stark reduzierter Preis
  • Limitierte Verfügbarkeit
  • Starke Community-Integration
  • Public Angebot
  • Lieferung grundsätzlich innert weniger Tagen
  • Funktioniert nach den “psychologischen Modellen” von Verknappung, Schnäppchen, Spontankauf etc.
  • International bereits vertikale Ableger von Major-Playern z.B. für Wein, T-Shirts etc.
  • Wichtige Internationale Player: woot.com, ibood.com, guut.de etc.

Clubshopping

  • Geschlossene Käufergruppen
  • Zutritt nur gegen Anmeldung oder Empfehlung
  • Aktionen umfassen idR. mehrere Angebote, beispielsweise eines Designers, eines Styles oder eines Themas im Fashionbereich
  • Funktioniert nach den “psychologischen Modellen” von Zugehörigkeit (VIP), Exklusivität, Fashion-Emotionen etc.
  • Vielfach laufen mehrere Aktionen parallel über 3-7 Tage
  • Lieferfrist oft mehrere Wochen
  • Wichtiger Absatzkanal für die Fashionindustrie
  • Mittlerweile gibt es eigene Kollektionen nur für den Clubshopping-Kanal
  • Wichtige internationale Player: vente-privee.com; brands4friends.de, buyvip.de etc.

Die Trends Liveshopping und Clubshopping sind bereits über 2-3 Jahre alt. Aktuelle Trends im E-Commerce gibts u.a. in 3 Wochen an der E-Commerce Conference des Internet-Briefings.

PS: Ich habe die Mitteilung zu Ende gelesen - aber es wurde leider nicht besser ;-)


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E-Business& E-Commerce 24 Feb 2010 08:26 am

Seit heute versucht sich auch Conrad im Liveshopping und präsentiert jeweils die Idee des Tages:

Ab heute präsentieren wir Ihnen auf conrad.ch unsere “Idee des Tages”. Jeden Tag ein Artikel bis zur Schmerzgrenze reduziert und immer nur einen Tag gültig!

Conrad bietet damit jedoch nur eine Komponente des erfolgreichen Liveshopping-Konzepts; ein Produkt pro Tag zu einem reduzierten Preis. Der Artikel scheint weder in einer limitierten Anzahl verfügbar noch werden die elementaren Community-Funktionen angeboten. Eine Interaktion mit den Nutzern fehlt gänzlich wie auch die zeitliche Komponente mit dem psychologisch wichtigen Countdown.

Liveshopping bei Conrad

Liveshopping bei Conrad

Dennoch scheint Conrad sich an neuen Konzepten zu versuchen, zumal ähnlich wie bei Daydeal / Brack der gesamte Einkauf, die Shop-Integration und das Fulfilment über die bestehenden Kanäle abgewickelt werden können.

Das von Conrad heute vorgestelle Modell ist demjenigen von Heiniger (“Deal des Tages”) sehr ähnlich, wobei dieser noch die Zeitkomponente (Countdown) integriert.

Bin gespannt, wann der Schweizer Liveshopping-Konsolidierer livebuzz.ch Conrad aufnimmt.


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E-Business& E-Commerce 02 Feb 2010 12:36 pm

Das Internet-Briefing veranstaltet am Montag, 15. März 2010, im Hotel Widder in Zürich die erste E-Commerce & Mobile-Commerce Konferenz. Das Programm ist gespickt mit Highlights und bietet alle wichtigen Informationen rund um Mobile- und E-Commerce. Der Fokus liegt in der Schweiz, aber auch internationale Trends und Entwicklungen werden prominent vertreten sein.

Reduzierte Teilnahmegebühr für Blogleser (CHF 440.- statt 580.-):
Bei der Anmeldung “Gast von Thomas Lang” vermerken

Das Programm:

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08.30-09.15 E-Commerce Trends: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
Daniel Risch, Unic AG
Trotz schwieriger Vorzeichen war 2009 ein Boomjahr für den E-Commerce. Nicht zuletzt die Einfachheit, eine riesige Auswahl und Preisvorteile liessen den Onlinehandel gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommen Shopping-Ansätze wie Live- und Club-Shopping, Crowdsourcing, Mass Customization oder Recommendations die erst durch den Onlinekanal möglich wurden.

09.15-09.45 Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
Thomas Lang, Inhaber und Geschäftsführer carpathia: e-business.competence
Wie verändert der Einsatz von Multimedia unser Kaufverhalten – wie werden Emotionen transportiert und damit nachhaltig auch die Conversion-Rate im Onlinevertrieb verbessert. Von der einfachen Produktpräsentation, über die moderierte Produktdemonstration bis zu Online-Video-Verkaufswidgets. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen das Potential moderner Produktpräsentationen, benutzerfreundlicher Konfiguratoren und den Einfluss von Augmented Reality auf den Kaufentscheid von morgen.

09.45-10.15 Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce
Bruno Mettler,  CEO Vanija
Augmented Reality ist eine neue Form der Präsentation, die viel Aufmerksamkeit erzeugt und fasziniert. Sinn und Unsinn liegen sehr nah beieinander. Was ist nur Show, was bringt Mehrwert? Bruno Mettler zeigt uns anhand einer Live Demo was Augmented Reality ist.

10.35-11.20 Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
Philipp Sauber, CEO INM AG
Social Networks wie Facebook, Youtube, Twitter & Co erleben der Zeit einen Boom. Fragt sich nur, ob mit professionellem Social Media Marketing auch Geld verdient und Produkte beworben werden können. Phlipp Sauber, CEO von INM, bespricht wie.

11.20-11.50 Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
Samy Liechti, CEO Blacksocks.com
Was heute Newsletter sind, werden morgen Kampagnen über Social Plattforms sein. Es geht heute schon darum eine Community aufzubauen. Samy Liechti bespricht, wie er Social Media einsetzt um international an Kunden heranzukommen. Zum Beispiel über Twitter oder Facebbok Applikationen. Das Ganze ist einfacher gesagt als getan. Twitter muss unterhalten um Follower zu generieren. Facebook braucht Aktivitäten und Commitment.  Einfacher geht’s mit Facebook Werbung. Wichtig dabei ist, dass man selber Teil der Community ist. Erfahrungen aus erster Hand.

11.50- 12.30 Kill the KPI?s ? Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
Malte Polzin, CMO, Competec Holding AG (u.a. brack.ch / daydeal.ch)
Als Shopbetreiber geht es häufig  immer nur um: Traffic, Conversion Rates, CRM, Affiliate, SEO/SEM und Anzahl Member oder Neukunden um „jetzt“ entsprechenden Umsatz zu erreichen. Diese Disziplinen beherrschen zunehmend mehr Shops bzw. deren Agenturen. Wer im zukünftigen E-Commerce erfolgreich dabei sein möchte, muss sich mit neuen Themen und ergänzenden Fragen auseinandersetzen, um sich differenzieren und behaupten zu können.

13.30-14.15 Kunde, Handy, Händler. Wie das Mobiltelefon den e-commerce beeinflusst
Falk Wolsky CleverCross | mobile marketing & commerce
Nicht wenige WebShops und Unternehmen greifen das Potenzial der mobilen Welt dadurch auf, dass der Shop oder die Website „nun auch auf Mobiltelefonen verfügbar ist“. Die einfache „Spiegelung“ oder genauer die Transformation der Inhalte, schöpft dabei aber nur unvollkommen die Möglichkeiten der neuen medialen Umgebung aus. Das Handy des Kunden eröffnet durch die zentralen Eigenschaften der Persönlichkeit, Mobilität, Lokalisierung und der „dauerhaften Verfügbarkeit“ gänzlich neue Formen der Kommunikation mit dem Kunden.

14.15-14.45 Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
Peter Düggeli, Experte Unterhaltungselektronik Comparis AG
Der Preis ist nicht die einzige aber eine enscheidende Grundlage für den Kaufentscheid. Das Problem dabei: Wer im Laden vor seinem Lieblingsprodukt steht, hat keine Möglichkeit, den Preis zu vergleichen und herauszufinden, ob’s das brandneue TV-Gerät, das aktuelle FIFA-Soccer Game, oder das trendige Netbook irgendwo anders günstiger gäbe. Die mobilen Preisvergleiche von comparis.ch schaffen hier Abhilfe.

15.05-15.35 Internationalisierung von Online-Stores
Jan Vichr, Managing Partner B Commerce GmbH

Ist der Shop in der Schweiz erfolgreich, lohnt sich vielleicht der Sprung ins Ausland. Erfolg im Heimmarkt garantiert aber noch keinen Erfolg im Ausland. Bevor man die Internationalisierung angeht, sollte man sich einige Fragen stellen:

  • Wie gross ist der Markt, wie funktioniert er und wie ist die Wettbewerbssituation?
  • Möchte man den Schritt alleine oder mit einem lokalen Partner durchführen?
  • Was kostet mich die Internationalisierung und wie finanziere ich diese?
  • Welche kulturellen und rechtlichen Herausforderungen stehen an?
  • Welche Tätigkeiten und Prozesse werden zentral und welche lokal ausgeführt?


15.35-16.15 Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
Vera Brannen, Usability Expertin, Brannen Usable Brands
Gute Usability und zahlreiche Funktionalitäten sind alleine keine langfristige Erfolgsstrategie. Vera Brannen bespricht, wie durch einen ganzheitlichen Ansatz virtuelle Einkaufserlebniswelten geschaffen werden. Ein Shop ist mehr als nur ein Shop. Er ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den online Kunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?

16.15-16.50 Texte die verkaufen
Rinaldo Dieziger, CEO Supertext AG
- Emotionale Sprache (Texten für alle Sinne)
- Die vier Fenster des Lernens (So nimmt unser Gehirn Informationen auf)
- Die fünf Formen von Triggern (Das Geheimnis erfolgreicher Headlines)
- Die AIDA-Formel für Texte
- Praxistipp: So schreiben Sie E-Mails

16.50-17.30 Suchmaschinenoptimierung für Shops
Lukas Stuber, Geschäftsführer Angelink yourposition gmbh
Die Gratis-Listings von Google & Co. bieten Betreibern von Online Shops ein immenses Potenzial: Von generischen Branchen-Begriffen bis hinab zu hochspezifischen Produktenamen wird heute alles via Suchmaschinen in hoher Zahl gesucht, und die Konversionsraten sind hoch. Das Problem dabei: Unwissentlich erfüllen Online Shops oftmals kaum die Basics einer Suchmaschinenoptimierung, oder aber man konzentriert sich beim SEO irrtümlicherweise auf ein paar wenige Begriffe.


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E-Business& E-Commerce 18 Dez 2009 02:53 pm

Das Jahresende naht und immer wieder beliebt sind die “traditionellen” Bestenlisten. Für die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation habe ich das E-Commerce Jahr in der Schweiz zusammengefasst.

Diese Zusammenfassung erfolgt nicht als Top-10 Liste sondern deckt viel mehr folgende hier kurz als Resumé widergegebenen Punkte ab:

  1. Testmarkt Schweiz
    neckermann.ch blickt nun auf das erste volle Jahr als Pure-Internet-Player in der Schweiz zurück. Eine kurze Betrachtung und Einschätzung der Co-Geschäftsführer Martin Gittel und Marc Oberländer
  2. Liveshopping setzt sich auch in der Schweiz durch
    Eine kurze Betrachtung des Schweizer Marktes und erste Erfahrungswerte von Malte Polzin zu DayDeal.ch
  3. Clubshopping
    Die zwei Player eboutic.ch und fashionfriends.ch in der Schweiz und ein Überblick über den europäischen Markt. Übrigens, mehr Informationen über den Geschäftsgang von eboutic.ch haben wir vor einigen Wochen publiziert.
  4. Studien zum E-Commerce
    Noch nie gab es mehr Studien zum Schweizer E-Commerce als 2009. HSG, FHNW/Datatrans und VSV/GfK haben alle verschiedene Facetten des Schweizer Onlinehandels untersucht. Eine vollständige Übersicht über sämtliche Studien gibt es bei der FHNW.
  5. Konkurrenz belebt die Branche – zahlreiche neue und relaunchte Webshops
    Die für die Jahresend-Rally bereits publizierte Liste wurde nochmals ergänzt.

Der vollständige Beitrag in der aktuellen Ausgabe von M+K zum E-Commerce Boomjahr 2009 in der Schweiz kann auch als PDF bezogen werden.


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E-Business& E-Commerce 26 Nov 2009 11:30 am

eboutic.chGestern hatte ich das Vergnügen, mich während einem Mittagessen mit Arthur Dauchez in Bern auszutauschen, dem CEO des West-Schweizer Club-Shopping Anbieters eboutic.ch

eboutic.ch ist in der Schweiz nun seit mehr als 2 Jahren erfolgreich tätig und weist derzeit Zuwachsraten von sagenhaften 400% auf. Im Gegensatz zum Liveshopping-Markt ist neben dem im Frühjahr gestarteten fashionfriends.ch kein weiterer Player in der Schweiz tätig. Ein Markteintritt eines italienischen Anbieters war nur von kurzer Dauer.

Arthur Dauchez ist mit dem Geschäftsgang sehr zufrieden. Er beschäftigt in Lausanne über 20 Personen, da eboutic.ch die gesamte Produktion inhouse erledigt, wie so manche anderen Player, die dieses Marktkonzept verfolgen. Von der Planung über den Einkauf, Marketing, Bildprodukionen, die Abwicklung der Verkaufsaktionen, Lagerbewirtschaftung und die Logistik bis zum Retouren-Handling. Diese Retourquote liegt übrigens, obwohl viele Fashion-Artikel im Angebot sind, im einstelligen Prozent-Bereich. Auch die technische Plattform wird vollständig inhouse entwickelt von zwei Software-Engineers.

Derzeit zählt eboutic.ch über 250′000 registrierte Benutzer aus der gesamten Schweiz und dem angrenzenden Ausland; eboutic liefert jedoch ausschliesslich in die Schweiz. Die Plattform verzeichnet bis zu 700′000 Visits pro Monat und wird ein Umsatzziel von CHF 7 Mio. in diesem Jahr erreichen (+ 400%). Die Akzeptanz bei den Lieferanten ist zwischenzeitlich sehr hoch, so dass eboutic.ch auch aktiv in den Abverkaufsprozess von einzelnen Kollektionen einbezogen wird. Die Volumen pro Aktion bewegen sich im Schnitt auf dem Niveau, was sonst eine stationäre Boutique in einem ganzen Jahr von diesem Teilsortiment absetzt. Auch werden immer mehr nur für Clubshops erstellte Kollektionen über eboutic.ch angeboten.

Meine Frage nach der spektakulärsten Aktion beantwortete Arthur Dauchez wie folgt: Für Air France wurde eine Aktion durchgeführt. Im Angebot standen Rabattguscheine im Wert von CHF 200.- für Langstreckenflüge der Airline. Der Stückpreis lag bei 1.- – die Aktion war innert 15 Minuten ausverkauft.

eboutic.ch ist bereits das vierte Unternehmen das Dauchez aufbaute, jedoch das erste im Segment des Handels. Davor war der studierte Mathematiker und Computer-Wissenschafter in technischen Gefilden unterwegs.

Und warum gerade einen Clubshop? Seine Frau habe “zu viel” beim französischen Clubshopping Pionier vente-privee.com eingekauft, da sei er auf die Idee gekommen, auch in der Schweiz mit diesem Konzept zu starten.


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E-Business& E-Commerce 25 Nov 2009 10:09 pm

Mit buzzme.ch ist heute noch ein Liveshopping-Portal in der Schweiz live gegangen, nachdem vor wenigen Tagen bereits gudi.ch an den Start ging. Ähnlich wie bei schlagzu.ch handelt es sich bei buzzme.ch um ein Portal, das andere Shops einbindet.

Über sich selber schreibt buzzme.ch:

BuzzMe ist eine Einkaufsmeile im Internet. Verschiedene unabhängige Läden betreiben hier – in einem Shop-in-Shop-Konzept – ihre selbstverwalteten Online-Shops. Beim Besuch von BuzzMe soll immer etwas Überraschendes passieren können. Vom Sofortpreis, über eine direkte Live-Ansprache des Einkaufsberaters bis hin zu tollen Aktionen, günstigen Restposten oder Produktneuheiten. BuzzMe sorgt für Ideen, die Softwareplattform und für die Besucher. Zentral sind aber engagierte Läden und tolle Produkte!

Dass der Start wie auch die Umsetzung von buzzme.ch nicht wirklich geglückt ist, schreibt Malte Polzin in seinem Blogpost sehr schön:

(Disclaimer / Interessenkonflikt: Diese Wiedergabe erfolgt im Einverständnis von Malte Polzin, Leiter Marketing von Brack.ch und damit auch Betreiber von DayDeal.ch, einem Konkurrenten von buzzme.ch).

To BuzzMe or not to be

Bereits am 17.11.09 sollte www.buzzme.ch an den Start gehen. Timo Lars Fuhlbrügge, damaliger Gründer und CEO von Klassenfreunde.ch ist hier nun einer der Köpfe hinter dem Projekt. Vorab habe ich Informationen zu diesem “Multi-Liveshopping-Portal” erhalten und konnte mit den Gründern darüber diskutieren.
Die Idee halte ich für sehr interessant! Eine Plattform mit Liveshoppingelementen für kleinere Anbieter (auch ohne eignen Online Shop) mit ausgefallenen Produkten und “Erlebnischarakter”.

BuzzMe ist seit dem 24.11.09 live und hat in meinen Augen eher nur Beta-Status. Das würde ich auch so Kennzeichnen. Erlebnis suche ich jedenfalls vergebens und interaktive Elemente (Forum/Blog) sind für sich eigenständig (ohne Produkt- oder Themenzuordnung) und Social-Media Integration sucht man vergebens. Ja, das kann ja alles noch kommen, aber ich hätte mir an dieser Stelle mindestens die üblichen “Post” Funktionen gewünscht und insbesondere auch ein Kommentieren am Produkt vorgestellt. So hätte jeder teilnehmede Anbieter eine einfache Möglichkeit sich mit potentiellen Kunden in eine Diskussion begeben zu können. Lediglich eine “Weiterempfehlen” Funktion per E-mail steht zur Verfügung.

Über die Usability und das Design möchte ich mich nicht auslassen, da darf sich jeder eine eigene Meinung bilden. Meine grundsätzlich wohlwollend gemeinten Kritikpunkte habe ich auch persönlich geäussert und gebe dazu auch gerne weitere Statements ab. Denn eine Konkurrenz zu  z.B. www.daydeal.ch sehe ich nicht – Aber die Chance, die Schweizer E-Commerce Landschaft mit einem neuen Konzept zu bereichern, wurde in meinen Augen klar verpasst. Ich hoffe da wird noch nachgelegt.

Noch zum Konzept:
BuzzMe tritt als Abieter gegenüber dem Kunden auf und übernimmt die Fakturierung und das Debitorenrisiko für den Lieferanten. Die Lieferung erfolgt aber dann vom jeweiligen Anbieter, die dann auch jeweils das Porto berechnen. Bestellt ein Kunde von verschiedenen Anbietern, fallen von jedem dann Portokosten an. Sicher nicht ganz glücklich. Das ich per Vorauskasse und Kreditkarte (mit 2,8% Aufschlag) bezahlen kann, erfahre ich ohne Login nur, wenn ich mich in den AGB einlese. Leider nicht wirklich vertrauenswürdig.
Ich werde das Angebot sicher beobachten und bleibe mal hoffnungsvoll, dass sich hier noch was tut. Bis dahin werde ich den” Buzzer” eher nicht drücken…


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E-Business& E-Commerce 16 Nov 2009 06:50 am

gudi.chHeute pünktlich um Mitternacht ging mit gudi.ch ein weiteres Liveshopping-Portal an den Start. Der Name ist wohl dem deutschen LS-Portal guut.de entliehen, die sich wiederum vom us-amerikanischen Pionier woot.com “inspirieren” liessen.

Als Geschäftsführer von gudi.ch amtet Jan Mörke von Jamotrade.ch, einem Onlineshop der v.a. ferngesteurte Geräte (RC-Toys) vertreibt.

So erstaunt es denn auch nicht, dass als erstes sog. Tages-Gudi ein ferngesteuerter Mini-Buggy im Angebot steht stand. Wie clever es tatsächlich ist, als erste Aktion ein Gerät kostenlos anzubieten, dass bereits in den frühen Morgenstunden (vor 06:30) ausverkauft ist, erachte ich für fraglich. Wenn schon eine solche Aktion, dann in genügender Stückzahl. Jeder der heute von der Lancierung dieses Portals Kenntnis bekommt, wird nur frustriert sein.

Erstes Tages-Gudi bereits vor 06:30 ausverkauft.

Erstes Tages-Gudi bereits vor 06:30 ausverkauft.

Damit erhalten DayDeal.ch, Schlagzu.ch, QoQa.ch, Getitfast.ch und andere einen weiteren Mitbewerber.


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