Conversion


Conversion&E-Business&E-Commerce&Trends 20 Feb 2012 07:59 am

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2012

Kostenwahrheit und plausible ROI-Berechnungen werden auch im E-Commerce vermehrt an Dominanz gewinnen. Spätestens bei der genauen Analyse der Zahlen wird ein Hauptproblem klar: In der Schweiz bringen im Durchschnitt 95 von 100 Besucher keinen Umsatz.

Besucher, die notabene mit mannigfaltigen Onlinemarketing-Massnahmen in den eigenen Shop gebracht wurden – mit entsprechenden Kosten für Online-Werbung, Suchmaschinen-Marketing und weiteren Instrumenten.

Wer sich für 2012 höhere Umsatzziele gesetzt hat, kann entweder für mehr Frequenz im Onlineshop sorgen mit entsprechenden Marketing-Budgets, oder er kann diese Besucher besser monetarisieren. Die sog. Conversion-Optimierung ist einer der effizientesten Hebel, den Shopbetreiber im E-Commerce vorfinden.

Um dies zu veranschaulichen, haben wir einen einfachen Conversion-Rechner entwickelt als Bestandteil unserer neuen Website, die vor einigen Tagen neu gelaunched wurde:

Als primäre Conversion Hebel haben wir die eigentliche Konversionsrate wie auch den durchschnittlichen Warenkorb sowie die Retourenquote definiert. Alles Bereiche, wo mit Analyse, Testing sowie geeigneten Massnahmen und Handlungsempfehlungen starke Effizienzsteigerungen erzielt werden können.

Als sekundäre Hebel – die jedoch nur unmittelbaren Einfluss auf die Conversion haben – stehen den Shopbetreibern die eingangs erwähnten Trafficmassnahmen (Frequenz und Kosten) sowie auch die Margen zur Verfügung, um die Wertschöpfung des Onlinekanals steigern zu können.

Carpathia hat bewusst die Conversion als weiteres strategisches Geschäftsfeld definiert, da dies die logische Folge von Strategie und Konzeption darstellt und ein nachhaltiger Effizienzhebel für den ökonomischen Erfolg des Onlineangebots ist.

Weitere Informationen rund um die Conversion im E-Business und E-Commerce auf unserer Website.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 10 Feb 2012 03:00 pm

Auch der dritte Teil stellt interessante Optimierungen bei geschenkparadies.ch vor, die teilweise auch mit A/B-Tests verifiziert worden sind.

Produktepräsentation: Klare “Call2Action”

Wer verkaufen will, muss eindeutig und unmissverständlich zeigen, wie man einkaufen kann. Schon kleinste Verwirrungen sorgen für eine ungenügende Conversionsrate. So wurde die Produktpräsentation komplett über den Haufen geworfen und neu aufgesetzt:

  • Warenkorb-Button im gewohnten Layout (gross, runde Ecken, hebt sich visuell deutlich ab)
  • Preis wird ebenfalls visuell hervorgehoben und enger zum Warenkorb-Button platziert
  • Auswahl erfolgt nach Priorität: Preis > Anzahl > Action
  • TrustedShops-Zertifikat eingefügt, erhöht Vertrauen
  • Screenshots in den Content integriert, anstatt in der rechten Spalte
  • Priorität der rechte Spalte visuell abgestuft und getrennt

Das Resultat lässt sich wirklich sehen, die Umsetzung ist gelungen:

Warenkorb: Immer sichtbar mit allen Informationen

Auch der Weg zur Kasse sollte zweifelsfrei gekennzeichnet sein und alle relevanten Informationen enthalten:

  • Produkte im Warenkorb
  • Totalpreis
  • Visuell klar erkennbarer “Warenkorb”-Button
  • Position nach Best-Practice und Nutzererwarten rechts oben
  • Überzeugende Trust-Elemente inkl. Support-Telefonnummer, um Fragen sofort klären zu können und mögliches Zögern aufgrund fehlender Kontaktangaben zu mindern.

Um all die notwendigen Informationen ansprechend platzieren zu können, mussten andere Elemente verschoben oder ganz entfernt werden. Die Macher von geschenkparadies.ch waren offen für Neues und flexibel. Auch hier überzeugt das umgesetzten Redesign:

Weitere Optimierungen sind bei folgenden Themen vorgenommen worden. Die Umsetzung gelang weitestgehend noch vor dem umsatzträchtigsten Monat Dezember:

  • Angabe der Anzahl Erlebnisse in der Kategorieübersicht (Beispiel Wellness)
  • Verkleinerung des Contents auf der Frontseite – Fokus auf Zielperson und wenigen Top-Angeboten
  • Neue Platzierung und verbessertes Screenshot-Script
  • Checkout: Übersichtlichere Auswahl, transparentere Informationen, einfacheres Handling
  • Umbenennung/Umpositionierung von “Online Geschenkhilfe” zu “Fragen & Antworten”
  • Reduzierung der Felder bei der Adresseingabe (z.B. PLZ und Ort auf gleicher Zeile)
  • Visuelle Darstellung der Zahlungsmöglichkeiten im Checkout

Alle Puzzle-Teile ergeben zusammen ein rundum deutlich verbessertes Surf- und Shopvergnügen. Im vierten und letzten Blog-Teil schauen wir uns konkrete Zahlen an und wie die verbesserte Conversionsrate das Unternehmen geschenkparadies.ch AG nachhaltig verändert hat.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 03 Feb 2012 09:00 am

Conversions-Optimierungen für Gutschein-Portale machen besonders Freude, denn Carpathia als Auftragnehmer hat hier gleich drei Zielgruppen: 1. die Käufer und Schenker, 2. die Beschenkten welche den Gutschein einlösen wollen und 3. natürlich die Betreiber von geschenkparadies.ch.

Folgende Kernthemen sind von Carpathia geprüft, neu konzipiert  und von geschenkparadies.ch innert kürzester Frist umgesetzt worden:

Kategorien: Saisonale Priorisierung

Unter den Angebots-Kategorien befinden sich Jahreszeit abhängige Themen wie “Schnee & Eis”, “Action & Sport” oder “Wasser”. Während des Testzeitraums war Hochsommer, doch das Thema “Schnee & Eis” lag permanent an vierter Stelle der Navigation.

Emotionalität kommt während der Hitze wenig auf beim Anblick von Wintersport-Angeboten und wenn nirgends Schnee liegt. Ein Blick in die Web-Content-Analyse bestätigte denn auch, dass das Thema “Action & Sport” in den Sommermonaten fast doppelt soviele Besucher anzieht als die Kategorie “Schnee & Eis”.

Eine saisonale Priorisierung der Navigation zu prüfen, war die logische Folge.

Suche: Zielperson und Filter

Wer nach Geschenkmöglichkeiten sucht, der weiss normalerweise wer der Glückliche sein soll. So konzipierten wir ein Auswahlmenu mit den Filtern “Empfänger” (Partner/in, Mami/Papi, Kumpel usw.) sowie “Preis” als Auswahlmenu über dem Frontteaser, basierend auf der Analyse der Zugriffspfade.

Um dem Suchenden sehr schnell konkrete Angebote unterbreiten zu können, werden diesem sogleich weitere Filter oder Sortierungsmöglichkeiten wie z.B. “Kategorie”, “Kanton” und “Beliebtheit” präsentiert, priorisiert aufgrund des empirischen Nutzerverhaltens. So werden in nur wenigen Klicks relevante und interessante Angebote angezeigt und die Gefahr, dass er vor lauter Suchen nichts findet, wird gebannt.

Im dritten Teil beschreiben wir weitere Verbesserungen u.a. in der Produktepräsentation, der Darstellung und Position des Warenkorbs, welche die Conversionsrate von geschenkparadies.ch weiter positiv beeinflusst haben.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 31 Jan 2012 09:00 am

Das Thema Conversion-Optimierung wird von Shopbetreibern immer noch stiefmütterlich behandelt, obwohl in diesem Bereich wie in kaum einem anderen der Effizienzhebel angesetzt werden kann. Die Möglichkeiten online sind vielfältiger und vor allem messbarer als in allen anderen Medien. Wer diese Tools richtig einsetzt und interpretiert, hat Einsicht in betriebswirtschaftliche Erkenntnisse und kann diesen direkt auf den Grund gehen.

Vor einigen Monaten haben wir bereits über die Conversion Optimierung bei der innovativen Online-Schoggifabrik www.myswisschocolate.ch berichtet, wo mit frischen Ideen und Handlungsempfehlungen das süsse Geschäft in höhere Conversionsraten-Gefilde bewegt werden konnte. Just für das Weihnachtsgeschäft haben wir für geschenkparadies.ch die Site nach unserer Best-Practice Methode analysiert und Handlungsempfehlungen abgegeben.

Geschenkparadies ist ein Portal, bei welchem Erlebnisgutscheine von Anbietern aus der ganzen Schweiz gekauft und verschenkt werden können. Das Portal fungiert hierbei als konzentrierter Vermittler von mittlerweile über 600 Erlebnissen aus alle Kategorien wie Romantik, Lifestyle, Action, Fliegen usw.

Das Startup ist seit dem Frühling 2010 online mit einer selbst entwickelten Shop-Software. Frauen schenken “normalerweise” mehr und so erstaunt es nicht, dass sich auch auf geschenkparadies.ch eine weibliche Mehrheit tummelt, deren Conversion nun gesteigert werden sollte.

Carpathia erhielt den Auftrag für eine umfassende Analyse der Startseite, Navigation, Suche, Produktedetails, Registrierung und Checkout und präsentierte Umsetzungsempfehlungen nach Best Practice. Nicht nur den Slogan, sondern auch die Priorisierung der Navigationspunkte, eine Schnellzugriffsleiste und eine deutlich verbesserte Produktepräsentation sind daraufhin überarbeitet worden – mit Erfolg!

Ein spannender Case, den wir in einer 4-teiligen Blogserie vorstellen – jetzt direkt zum Teil 2!


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Conversion&E-Business&E-Commerce 25 Jan 2012 10:45 am

Die 3D-Secure Technologie, bekannt unter den Markennamen Verified by Visa und MasterCard SecureCode, ist grundsätzlich nichts neues. Bereits im Jahr 2003 haben wir einen Fachartikel für die Netzwoche verfasst. In wenigen Worten umschrieben, geht es um folgendes:

  • Ohne 3D-Secure ist nur die Bank des Onlineshops bei Kreditkarten-Transaktionen involviert, eine Identifikation des Karten-Inhabers entfällt.
  • Mit 3D-Secure wird im Checkout-Prozess zur Prüfung auch die Bank des Kunden – die ihm die Karte ausgestellt hat – involviert zur Identifizierung.

Die Schweiz kennt das sog. 4-Parteien-System. Neben dem Händler und dem Kunden sind jeweils deren Banken involviert wobei zu beachten ist, dass die sog. Merchant- (Bank des Händlers) und Issuer-Banken (Bank des Kunden) nicht die selben sind.

Mit 3D-Secure ist im online Kreditkarten-Zahlungsprozess die Bank des Kunden fortan als zusätzliche Partei im Spiel.

Haftungsumkehr / Liability Shift

 

Erst in der jüngeren Vergangenheit wurde nun diese Technologie fast flächendeckend in der Schweiz für die Kunden aufgeschaltet, den Händlern steht sie bereits seit längerem zur Verfügung. Für den Händler ergeben sich gewisse Vorteile, insbesondere wird bei Aufschaltung von 3D-Secure die Haftung an die Bank des Kunden verlagert, der sog. Liability Shift.

Für den Kunden wird durch die Identifikation gefühlt die Sicherheit erhöht. Wie immer besteht jedoch zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit ein Trade-Off. Kommt hinzu, dass die vermeintliche zusätzliche Sicherheit vom Kunden mit der Haftungsübernahme bezahlt werden soll.

Soweit die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite jedoch ist, dass die Abbrüche im Checkout angestiegen sind mit 3D-Secure und die Kunden durch den neuen Identifikations-Schritt irritiert scheinen.

Entpuppt sich die vermeintliche zusätzliche Sicherheit als Conversion-Killer?


Bereits 2009 schrieb Peter Schüpbach von Fashionfriends in seinem persönlichen Blog unter dem Titel „VISA/Mastercard – 3d Secure Bullsh***

„Das ganze Prozedere ist eine absolute Verhinderung eines Kaufprozesses. Ich will gar nicht wissen, wie viele Nutzer da abbrechen und nie mehr die Karte benützen. Zudem ist die Art und Weise der Information der Benutzer eine absolute Katastrophe.“

Eine kurze Umfrage via Twitter, ob 3D-Secure ein Conversions-Killer sei, provozierte folgende Aussagen:

 

Ähnlich tönt es in den Callcentern und Kundendiensten bei einigen der umsatzstärksten Schweizer Onlineshops, die regelmässig mit Anfragen irritierter Kunden bzgl. 3D-Secure konfrontiert werden.

Woran liegt’s?

 

Die Kreditkarte gibt es schon um einiges länger als das Internet und sie wurde daher auch grundsätzlich nicht für den Distanzkauf konzipiert. Dennoch hat sie sich durch ihre Charakterisierung der für den Händler idR. garantierten Zahlung vor Lieferung zum Quasi-Standard im (intl.) E-Commerce entwickelt und ist bei den meisten (neuen) Onlineshops Zahlungsmittel erster Wahl, bevor man sich an andere Zahlungsmethoden wie Rechnung etc. wagt.

Einzelne Händler bestätigen zwar, dass ohne 3D-Secure das Betrugsrisiko signifikant höher sei. Doch bezahlt der Händler den zusätzlichen Schutz mit weniger Umsatz durch abgebrochene Checkouts?

Wir konfrontierten die Schweizer Payment Provider mit dieser Fragestellung. Die Postfinance konnte nach eigenen Worten keine erhöhten Abbruchquoten feststellen: Zudem wurden auch keine Volumen-Veränderungen seit Einführung von 3D-Secure registriert. Die Postfinance legt Wert auf folgende Feststellung:

“3DSecure wurde aufgrund von Kundenbedürfnissen und einer Lücke im Bereich gestohlene/verlorene Kreditkarte eingeführt. Konnten doch Dritte im Fall lost/stolen mit dieser Karte im e-commerce ohne weiteres Zahlen. Mit 3DSecure wurde diese Lücke geschlossen und die Karteninhaber sind gegen Missbrauch geschützt.

Es ist im Interesse von allen beteiligten Parteien, 3DSecure konsequent umzusetzen um dem Kartenmissbrauch im e-commerce keinen Nährboden zu bieten.”

Dem ist grundsätzlich nicht einzuwenden und Sicherheit geht vor! Ähnlich die Argumentation seitens Datatrans mit Blick auf die Sicherheit:

“Auch wir hören von höheren Abbruchquoten mit 3-D Secure. Trotzdem unterstützen und befürworten wir das Verfahren, und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Der Grossteil der Schweizer VISA- und MasterCard Karteninhaber haben sich mittlerweile für Verified by VISA/MasterCard SecureCode registriert und kennen das Verfahren.
  2. Seit der breiteren Einführung von 3D Secure sind Fraud-Fälle bei unseren Kunden massiv zurückgegangen.
  3. In Zukunft werden die statischen Passwörter wohl durch dynamische abgelöst (z.B. via SMS). Dies vereinfacht den Checkout mit 3D Secure.”

Sicherheit zu Lasten Benutzerfreundlichkeit?

 

Aber auch Datatrans sieht Optimierungspotential im Verfahren, welches man kundenfreundlicher gestalten sollte, nicht zuletzt auch, um die Conversionen nicht unnötig zu gefährden:

“Gleichzeitig sind wir der Ansicht, dass man das Verfahren weiter vereinfachten könnte – vor allem in Hinblick auf einen verstärkten Einsatz von mobilen Geräten. MasterCard schlägt mit ihrem Programm „Advanced Registration“ eine sinnvolle Lösung vor. Wir wissen allerdings nicht, wann dieses Programm im Markt eingeführt wird – ausserdem scheint VISA momentan noch keine entsprechende Regelung zu planen.”

Diese Lösung sieht vor, dass beim Anlegen des Kundenprofils im Onlineshop nur bei Ersttransaktionen das 3D-Secure-Passwort seitens des Kunden erfasst werden muss. Bei Folgetransaktionen erfolgt die Identifikation durch den Händler über das Kundenlogin, die erneute Identifikation über 3D-Secure durch die Kreditkarten-Organisation kann dann entfallen. Nicht berücksichtigt sind hierbei jedoch Gastlogins.

Ist 3D-Secure der Weisheit letzter Schluss?


Man darf hoffen, dass es dies definitiv nicht ist. Denn die aktuelle Umsetzung ist wenig benutzerfreundlich und führt wiederholt zu Kaufabbrüchen. Zudem kann sie den derzeit verbreiteten Betrugsmethode mittels Trojanern wenig entgegensetzen, da kein zweiter Kommunikationsweg ins Spiel kommt. Hier können bspw. die dynamischen Passwörter über SMS abhilfe schaffen.

3D-Secure kann daher nur eine Zwischenlösung sein – sie ist zweifelsohne in der heutigen Umsetzung mit starken Usability-Mängeln behaftet und eines dieser Übel, die man zusammen mit Captchas heutzutage den Kunden zumutet – von Technikern entwickelt die wissen, dass die Kunden deren private Adresse nicht kennen.

Conversions-Optimierer sind gefordert

 

Für die Conversion in Onlineshops heisst dies vorab, den Kunden möglichst gut zu führen und zu informieren, dass sich im Checkout seine “Hausbank” einschaltet und er sich gegenüber dieser identifizieren muss. Es gilt subtil darauf hin zu arbeiten, dass die heutige Irritation in ein gestärktes Sicherheitsgefühl transformiert werden kann.

Denn sonst entpuppt sich 3D-Secure in der Tat als Conversion-Killer.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 21 Sep 2011 12:24 pm

Online- und Suchmaschinen-Marketing sind etablierte Disziplinen, die primär Frequenz bringen. Wie aber monetarisiert man diese und mutiert Besucher zu Leads und Käufern?

Dieser Frage gehen wir in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation nach und stellen die anspruchsvolle Arbeit der Conversion-Optimierung vor.

Etwas Publicity kann dieser Disziplin nicht schaden. Ist sie doch höchst effizient, aber in unseren Breitengraden nicht nur untervertreten, sondern oft fehlen die entsprechenden Zuständigkeiten innerhalb der Organisation. So verleitete Bryan Eisenberg (“the godfather of conversion“) Anfang Monat der Besuch des hervorragenden Conversion Summits in Frankfurt zu folgender Aussage:

Conversions: Whose Job Is It Anyway?

Unser Artikel in der M+K nähert sich der Thematik für ein breiteres Publikum und zeigt auf, dass die Conversion-Rate und deren Optimierung (CRO) ein noch zu oft nicht genutzter Hebel darstellt, den generierten Traffic in effektive Umsätze zu wandeln.

Wer sich beispielsweise mit einer für die Schweiz überdurchschnittlichen Conversion Rate von 5% freut muss sich selten die Frage gefallen lassen, warum denn 95 von 100 mühsam akquirierten Kunden dennoch  nichts kaufen?

Warum eigentlich nicht? Warum kaufen sie nicht und warum übernimmt niemand die Verantwortung dafür?

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das Team von Web-Arts; nicht nur für die Organisation des erwähnten Conversion Summits, sondern auch für das Zahlenmaterial und speziell an Matthias Henrici für das zur Verfügung stellen der folgenden Illustration:

Wie sich die Zeiten ändern:

– 2009 –
2009

______________________________________________________________

– 2011 –
2011

_________________________________________

Der ganze Artikel in der aktuellen Marketing + Kommunikation (PDF-Download) sowie weitere Artikel rund um das Thema Onlinevertrieb.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 20 Jun 2011 09:30 am

Der dritte und letzte Teil widmet sich den Auswirkungen und den harten Fakten der Conversion-Optimierung, mit der Carpathia beauftragt worden ist. Die Macher von myswisschocolate.ch haben denn auch unsere zahlreichen Handlungsempfehlungen schnell und professionell umgesetzt mit entsprechend positiven Auswirkungen.

Wie im letzten Post erwähnt, konnte das Gesamt-Conversionsziel (Verhältnis Besucher : Käufer) übertroffen werden, und dies nicht nur kurzfristig sondern auf langfristiger Basis wie nachfolgende Resultate zeigen.

Lag die Conversion-Rate (CR) vor der Optimierung im gut schweizerischen Durchschnitt von 2 – 4%, stieg sie an Spitzentagen während der Festtage 2010 auf fast 14%. Dies selbstverständlich auch saisonbedingt.

Nichtsdestotrotz konnte die CR aufgrund der Optimierungsmassnahmen längerfristig auf signifikant höherem Niveau gehalten werden. So stabilisierte sich diese wichtige Erfolgskennzahl in den letzten Monaten bei erfreulichen 7%. Die Analyse und die darauf abgeleiteten Massnahmen und Empfehlungen führten zu einer mehr als doppelt so hohen Conversion-Rate, die ein längerfristiges wirtschaftliches Wachstum garantiert.

myswisschocolate.ch - Warenkorb

Besonders erwähnenswert ist die positive Entwicklung des “Schoggi kreieren“-Prozess’. Basierend auf einem fein adjustierten Trichter wurde jeder einzelne registrierte Schritt analysiert, optimiert und erneut gemessen.

Bereits beim ersten Schritt von “Kreieren” zum “Warenkorb” stieg die Anzahl der User nach Optimierungsmassnahmen um 30%. Doch vor allem der letzte und wichtigste Schritt, der eigentliche Kauf, hat sich erfreulich entwickelt. Total können heute im Vergleich zum November 200% mehr Abschlüsse verzeichnet werden.

myswisschocolate.ch zeigt exemplarisch, wie Conversion Rate Optimierung nachhaltig wirken kann und umsatzrelevant ist. Es zeigt zudem, wie der wertvolle Shop-Traffic langfristig effizienter und wirtschaftlicher wirkt. Und wie damit vielschichtige Marketingaktivitäten einen besseren ROI erzielen können.

Gemäss dem Management von myswisschocolate.ch konnte durch das Wachstum eine weitere 100% Stelle geschaffen werden. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit und wünschen dem myswisschocolate-Team weiterhin viel Erfolg!


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Conversion&E-Business&E-Commerce 30 Mai 2011 09:15 am

Anfangs November 2010 wurden wir beauftragt, um aus der definierten Ausgangslage nicht nur Massnahmen für Quick-Wins, sondern eine längerfristige gesunde Conversion abzuleiten.

Die durchschnittliche Conversion-Rate (Besucher vs. Käufer) in Schweizer Shops beträgt etwa 3-4%, bei deutschen Onlineshops leicht weniger 2-3%. Auch myswisschocolate.com zählt(e) zu dieser Gruppe. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt,  bereits für das Weihnachtsgeschäft die CR zu verdoppeln. Ein Uplift um 100% wurde angestrebt.

Nach ersten Analysen und Best-Practice Vergleichen konnten wir erste Barrieren und Problemzonen identifizieren. Folgende Quick-Wins wurden ausgearbeitet und zeitnah umgesetzt:

  • Fortschrittsanzeige und Bestätigungen beim Auswählen der eigenen Schoggi
    –> Transparente Benutzerführung und Orientierung
  • Klare Informationen und Hilfestellungen beim Zusammenstellen
    –> Gefühlte Verringerung der Komplexität aus Sicht des Users
  • Gastbestellung ermöglichen (kein Registrierungszwang)
    –> Abbau von unnötigen Hürden
  • Einfachere Eingabe von Liefer- und Rechnungsadresse
    –> Vereinfachung der Abläufe
  • Verschiebungen von Checkout-Optionen wie Grusskarten
    –> Konzentration der wesentlichen Elemente in den kritischen Bereichen
  • Bezeichnen der Checkout-Buttons mit “Weiter mit…”
    –> Psychologische Unterstützung und adäquate Kundenansprache im Checkout

myswisschocolate.ch - Schoggi kreieren

Die Quick-Wins zeigten ihre Wirkung und der für das Weihnachtsgeschäft angestrebte Uplift konnte an einigen Tagen gar deutlich übertroffen werden.

Im neuen Jahr erfolgten tiefergreifende konzeptionelle Umbauarbeiten:

  • Komplettumbau des Warenkorbs zwecks Übersichtlichkeit und Usability nach Best Practices sowie Ausnutzen der gesamten verfügbaren Breite im Layout
  • Weitere Usability-Verbesserungen beim Zusammenstellen seiner eigenen Schoggi.

Im dritten Teil zeigen wir, wie sich diese Eingriffe auf die Conversion und den Betrieb von myswisschocolate.ch ausgewirkt haben.


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Conversion&E-Business&E-Commerce 23 Mai 2011 03:46 pm

Verteilt auf drei Blogposts in den kommenden Tagen beschreiben wir den Konversionsoptimierungs-Prozess bei einem innovativen Schweizer Jungunternehmen.

Mass Customizing (“Kundenindividuelle Massenproduktion“) liegt im Trend und macht richtig Spass. Internationale Bekanntheit errungen haben in diesem Bereich Angebote wie Nike-ID, MyMüssli und Hunderte mehr.

Aber auch in der Schweiz sind Player bereits seit längerem erfolgreich aktiv. Sei es Freitag mit seinen F-Cut Taschen, Trashic mit Masshemden oder mySwissChocolate mit individuell zusammengestellter Schokolade.

Mit mySwissChocolate.ch wurde am 19. April 2010 ein Online-Service für individuelle Schweizer Schokoladenkreationen lanciert. Der Service bietet dem Kunden eine Auswahl aus 3 Schweizer Premium Couverturen, 10 eigenen Geschmacksrichtungen und 133 verschiedenen Zutaten. Diese ermöglichen insgesamt über 250 Millionen Kombinationen. Zudem besteht die Möglichkeit, auch die Verpackung individuell zu gestalten.

Im November 2010 haben die Gründer, Sven Beichler und Christian Philippi, die Marketingmaschinerie für das Weihnachtsgeschäft in Gang gesetzt. Unter Verwendung von Google Analytics wurden Ziel-Trichter definiert und ausgewertet.

Die Resultate vermochten jedoch nicht befriedigen; was man vermutet hat, war damit belegt. Die durch die Marketingmassnahmen generierten Besucher konnten nicht zu Käufern mutieren.

Der zweite Teil beschreibt, wie man bei Carpathia die Conversion analysierte und Massnahmen nicht nur zu Quick-Wins sondern zu nachhaltigem Erfolg führte.


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