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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 15 Feb 2012 08:45 am

Der Swiss E-Commerce Award ist lanciert und erfreut sich grossem Interesse. Viele bekannte Namen wie auch Newcomer und Nischenanbieter im Schweizer E-Commerce haben sich bereits angemeldet – mehr als 60 Kategorien-Bewerbungen konnten bis heute verzeichnet werden.

Besonders spannend u.a. die Teilnehmer aus dem weniger bekannten B2B Bereich. Auch der Anteil an mobilen Lösungen verspricht einen interessanten Wettbewerb und natürlich die B2C Anbieter, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern werden.

Besonders erfreulich auch das Interesse am Newcomer Award wo sich neben nationalen Startups auch internationale Player beworben haben, die seit dem 1.1.2011 in der Schweiz verkaufen.

Die Zeit läuft – wer noch dabei sein will hat nur noch 2 Wochen Zeit, sich bequem online zu bewerben.

Die Anmeldung erfolgt in 3 einfachen Schritten und in wenigen Minuten. Umfangreiche Dossiers und Unterlagen werden nicht benötigt; die Jurierung konzentriert sich auf das Einkaufserlebnis, denn die 10-köpfige Jury wird vornehmlich die Kundensicht einnehmen.

Jetzt bequem online für den Swiss E-Commerce Award anmelden


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 28 Nov 2011 10:52 pm

Vor 5 Monaten berichteten wir über Tescos Innovation in Südkorea, Plakatwände in U-Bahn Stationen für den Einkauf per Smartphone zu verwenden. Das Video machte Furore und wurde seither an Dutzenden von Veranstaltungen und wohl auch Vorstandssitzungen gezeigt.

In Deutschland gab es bereits einige Nachahmer – heute nun zog auch coop@home in der Schweiz nach. Als Pilot wurden die Schaufenster der Filiale auf der Zürcher Bahnhofbrücke mit virtuellen Ladenregalen beklebt.

“Auf grossen, attraktiv gestalteten Plakaten an den Aussenwänden des Coop Supermarkts Bahnhofbrücke sind ausgewählte Produkte mittels 3D-Fotos abgebildet. Die Kundinnen und Kunden starten auf ihrem Android Smartphone, iPhone oder iPad die coop@home App und scannen die gewünschten EAN-Codes auf den Plakaten.

Über den normalen App-Warenkorb werden die Produkte dann bestellt, bezahlt und durch coop@home bequem nach Hause geliefert. Frischconvenience kann so im Supermarkt gekauft werden, den Vorratseinkauf mit sperrigen oder schweren Waren wie beispielsweise Getränke, Waschmittel oder Konserven bestellt man aber online und lässt ihn sich direkt an die Haustür liefern. “

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Damit zeigt sich coop@home erneut sehr innovativ, waren sie doch auch die ersten, die in der Schweiz 2009 bereits eine mobile App für den Lebensmittel-Einkauf lancierten und ein Jahr später das Barcode-Scanning integrierten. Ein Feature, dass nun bei dieser Multi-Channel Lösung wieder zum Einsatz kommt.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 27 Nov 2011 12:33 am

Auf meiner Rückreise heute aus den USA bin ich erstmals mit Virgin America von Las Vegas nach San Francisco geflogen. Die Airline führt hauptsächlich Inlandflüge an der Westküste durch und gehört (indirekt) zur Vigin Gruppe des schillernden britischen Unternehmers Sir Richard Branson.

Interessant ist die hohe Online-Affinität der Airline; Enhanced WLAN an Bord, Abgabe von Google Chromebooks wie auch ein Inflight Entertainment System namens RED, das wohl derzeit seinesgleichen sucht.

In den individuellen Touchscreens, die in den Vordersitzen eingebaut sind, stehen vielfältigste Multimedia Gadgets zur Verfügung bis hin zum Seat-to-Seat-Chat. Aber spannend in diesem Kontext ist, dass auch ein kompletter Onlineshop zur Verfügung steht.

Denn wo hat man mehr Zeit zum Browsen und Einkaufen auf engem Raum als während eines Fluges?

Die E-Commerce Anwendung ist in das Inflight-System eingebettet und für einfache Touchscreen-Navigation konzipiert.

Bezahlt wird übrigens physisch (!) mittels Kreditkarte, die über den eingebauten Kartenleser verwendet wird. Die Lieferung erfolgt innert weniger Tage, ausser bei den Drinks & Sandwiches – diese lassen sich übrigens gleichzeitig in den Warenkorb legen – die kommen natürlich sofort aus der Bordküche.

Eine intelligente und einfach wirkende Shopping-Anwendung die relativ gut auf das zur Verfügung stehende Device zugeschnitten ist. Daran darf sich gerne auch der eine oder andere heute auf Tablets optimierte Shop orientieren. Bzgl. Produktpräsentation verzeichnete die Inflight-Anwendung jedoch noch Defizite.

Sofa-Commerce und Digital Signage

Diese Anwendung demonstriert, wie E-Commerce-Lösungen nicht mehr nur für Webbrowser konzipiert werden, sondern eine Konvergenz der Devices stattfindet. Einkaufen wann und wo es die Situation erfordert, gemütlich zurückgelehnt oder wo auch immer sich die Gelegenheit bietet.

Auch Langeweile (im Flugzeug) kann durchaus ein interessanter Treiber sein, getreu dem von Stephan Uhrenbacher beschriebenen Entspannungsritual. Neben Smartphones und zunehmend auch Tablets kommt nun die nächste Generation von Anwendungen. In diesem Beispiel das Inflight-System einer Airline.

Aber auch Digital Signage Lösungen, Apps in TV-Geräten, Web-Apps allgemein oder weitere elektronischen Informationsträger laden zur Interaktion ein – u.a. so, wie es Nick Lansley von Tesco.com in seinem Interview mit Jochen Krisch vor exakt 2 Jahren vorausgesagt hat – übrigens auch ein Brite, wie Richard Branson – Zufall?


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 24 Nov 2011 09:47 pm

Der Onlinesupermarkt von Coop coop@home startet Drive-In E-Commerce in der Schweiz, nachdem  in Deutschland u.a. von Rewe entsprechende Konzepte getestet werden.

Gem. Medieninfo steht seit dieser Woche, was bis14h online oder per mobile Device bestellt ist, ab 16h30 an der Abholstation am Sihlquai in Zürich bereit und wird direkt in den Kofferraum verstaut.

“Bis 14 Uhr online aus einer Auswahl von 13000 Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs bestellt, kann der Einkauf schon ab 16:30 Uhr am Drive-In abgeholt werden. Bedient wird die Station von Montag bis Freitag von 12:00 bis 20:00 Uhr. Der Mindestbestellwert beträgt 100 Franken, der Service ist franko Kofferraum gratis.”

Für einen Teil der in Zürich lebenden / arbeitenden Bevölkerung ist der Standort zumindest verkehrstechnisch gut gewählt. Weitere Stationen müssen jedoch folgen, was gem. Newsnetz auch geplant sei (dort gibt es ein leider nicht einbettbares Demo-Video).

Nach der Strassenprostitution nun Drive-In E-Commerce, die Änderung des Zürcher Strichplans sei dank?!

Convenient ist das ganze, zweifelsohne. Aber ich denke nicht, dass dies der Weisheit letzter Schluss sein kann. Denn die Drive-In Stationen sind nur bis 20h geöffnet und ein flächendeckendes Netz ist kaum möglich. Das nun vorgestellte Konzept unterscheidet sich denn nicht wirklich vom herkömmlichen stationären Einkauf (spezielle Location anfahren, reduzierte Öffnungszeiten beachten) mit der Ausnahme, dass die Parkplatzsuche entfällt und die Ware schon zusammengestellt, bezahlt und gepackt ist, wobei hier anders als im stationären Verkauf ein Mindestbestellwert gilt.

Flächendeckendes Netz zwingend notwendig

Dass die Logistik gerade im Verkauf von Lebensmittel sehr komplex ist, zeigt sich hier exemplarisch. Nur so lässt sich erklären, dass Coop spezielle Drive-In Stationen plant und nicht das bereits sehr gut ausgebaute Netz an Coop-Pronto und Tankstellen-Shops nutzt, die notabene bereits über noch kundenfreundlichere Öffnungszeiten verfügen.

Also bleibt es vorab beim Zürcher-Sihlquai; nach dem schnellen Sex, nun den schnellen Drive-In E-Commerce.

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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 20 Sep 2011 11:04 am

Wir haben im Mai bereits Google Wallet vorgestellt, das ambitionierte Projekt des Suchmaschinen-Primus mit Bezahldiensten im täglichen Leben Fuss zu fassen.

Gestern nun wurde die erste Version der App freigegeben. Wer ein Nexus S 4G Smartphone des US-Telcos Sprint besitzt, kann ab sofort bei entsprechend ausgerüsteten POS und anderen Dienstleistern bargeldlos und berührungslos mit seinem Handy bezahlen. Möglich macht dies die in der neusten Handy-Generation verbaute NFC-Technologie.

Wie erwartet setzt Google Wallet als Zahlungslösung vorerst die Mastercard von Citi ein. Zudem kann die Android-App analog einer Prepaid-Karte aufgeladen werden. Weitere Zahlungsmittel sind jedoch vorgesehen, wie Internet World Business heute berichtet:

Weitere Kreditkarten sollen aber bereits in Kürze für die Nutzung von Google Wallet einsetzbar werden. Visa, Discover und American Express haben ihre NFC-Spezifikationen bereits für die Google-Entwickler zur zukünftigen Einbindung anderer Zahlungsanbieter geöffnet, so das Google-Firmenblog.

Einmal mehr wird man sich wohl bei Ringier fragen, warm man Vanilla so vorschnell aufgegeben hat. Nicht dass ich erwarten würde, ein Schweizer Verlagshaus könnte mit Googles Tech-Power Schritt halten. Aber das Potential hat man eindeutig verkannt und seine Trümpfe nicht ausgespielt.

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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 29 Aug 2011 09:34 am

Am Samstag musste ich kurzfristig eine Folie für meinen Kurstag im CAS Social Media Management an der HWZ abändern: Facebook kündigte an, Facebook Deals nach nur vier Monaten sterben zu lassen. Hat der Social-Network-Riese damit vor Foursquare und Konsorten kapituliert?

Ein zweiter Blick lohnt sich. Facebook  stampft lediglich die erst in fünf amerikanischen Städten ausgerollten Daily Deals ein. Somit können vielleicht Groupon und LivingSocial vorläufig etwas aufatmen.  Die Check-in Deals leben aber weiter -  unternehmungslustiger und optimistischer denn je!

Facebook zieht nämlich auch die bisherige Places-Funktionalität zurück und verkündet: “Now you can add location to anything.” Der Check-in steht als Aktivität per se nicht mehr im Vordergrund, sondern soll ein ganz natürlicher Teil jedes Posts werden. Gibt es an einem Ort ein Schnäppchen zu holen, erscheint es unterhalb des Statusupdates.

Der vermeintliche Rückzug ist also ein wohl durchdachter Schachzug. Gowalla hat letzte Woche die virtuelle Schnitzeljagd beerdigt, weil nur jeder 200. Nutzer überhaupt mitmachte -  ein weiteres Indiz dafür, dass der Spieltrieb als alleiniger Motivator für den Erfolg von Location Based Services nicht ausreicht. Die Nutzer dazu zu bringen, ihren Standort sozusagen beiläufig zu verraten, ist somit genau das Richtige.

Um den Nachschub an Deals muss sich Facebook keine Sorgen machen. Groupon Now, LivingSocial Instant oder Dienste wie ThinkNear geben die Richtung vor: Die Faktoren Ort und Zeit sind in Zukunft die Hauptakteure in diesem Spiel – und zwar sowohl für den Nutzer (der seinen Deal hier und jetzt haben will) wie für den Merchant (der mit orts- und zeitabhängigem Yield Management wesentliche Schwächen des klassischen Grouponkonzepts ausmerzen kann). Vor diesem Hintergrund steigen die verschiedenen Services mitunter sogar schon zusammen ins Bett.

Dass Facebook sich – schaut man genau hin – so viele Gedanken über Location Based Services macht, hat wohl primär mit dem Rivalen Google zu tun. Dort gibt es nicht nur Places mit ausgeprägten sozialen Funktionen wie Bewertungen und Reviews, sondern auch schier unendliche Synergien mit anderen Diensten wie Google+ und dem allerdings auch noch recht jungfräulichen Google Offers.

Mit Google Wallet steht zudem eine Lösung in den Startlöchern, wie wir für unsere Schnäppchen gleich vor Ort bezahlen können – berührungslos und mit einem Klick. Das nächste Schlacht- (oder zumindest Tummel-)feld ist also schon in Sichtweite.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 22 Aug 2011 05:00 pm

Online-Gutscheine bringen Leute in den Laden – dank Smartphones und Mobile Internet immer häufiger direkt von der Strasse weg. Wie funktionieren Groupon-Plattformen und Location Based Services? Und wie werden aus Schnäppchenjägern treue Kunden?

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation gehen wir folgenden Themen nach:

  • Der Gutschein ist nur der Anfang
    Das Grundprinzip von Groupon & Co.
  • Gut planen und schulen
    Nur wenn Schnäppchenjäger zu Stammkunden werden, geht die Rechnung für den Anbieter auf.
  • Hier und jetzt
    Gutscheingeschäfte verlagern sich zunehmend auf lokale Anbieter und den mobilen Kanal.
  • Vielfältige Specials
    Die Bedeutung von LBS-Diensten wie Foursquare etc. im Gutscheingeschäft
  • Die Zukunft: Facebook, Konvergenz, Google
    Die Grossen holen auf, die Kleinen legen sich zusammen.

Der ganze Artikel in der aktuellen Marketing + Kommunikation (PDF-Download) sowie weitere Artikel rund um das Thema Onlinevertrieb.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 08 Aug 2011 11:55 pm

Darauf habe ich schon lange gewartet, bis das jemand realisiert! ThinkNear geht einen Schritt weiter als all die Groupon-, Gutschein- und Mobile-Deals-Angebote; es ist nicht nur lokal, sondern in der Lage, situativ auf den Geschäftsgang zu reagieren.

Local Business hat immer Zeiten, wo wenig geht. Abhängig von Tageszeit, Saison, Wetter, Verkehrslage, Anlässen und vielem mehr. Und genau hier liegt der Vorteil von einem Service wie ThinkNear. Nicht wie bei Groupon & Co. Scharen von Schmarotzern Schnäppchenjägern potentiellen Neukunden in das lokale Geschäft bringen, die dann die Stammkundschaft vergraulen, sondern zeitlich exakt und situativ schwache Perioden promoten.

Das geht nur, weil ThinkNear auf den mobilen Kanal setzt. Denn damit kann genau die Zielgruppe erreicht werden, die sich einerseits geografisch in der Nähe befindet, anderseits den Deal gleich über das mobile Gerät einlösen kann.

Smartphones als Deal-Device nutzen das Momentum weitaus besser als webbasierte Groupbuying-Services.

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(via Karafotias / future commerce)


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 08 Aug 2011 08:30 am

Die Schweiz verfügt über eine der grössten Smartphone Dichten in Europa. So sind zum Beispiel bei uns gleich viele iPhones registriert wie in Deutschland – notabene bei rund zehnmal kleinerer Bevölkerung. Bereits ist hierzulande jedes dritte Handy ein Smarthpone. Bis 2015 soll der Anteil in der Schweiz gar 75% betragen.

Dass wir dem Mobile-Commerce eine höhere Relevanz beimessen – anders als beispielsweise unsere Kollegen im “grossen Kanton” – haben wir in diesem Blog schon mehrfach kommuniziert.

Das deutsche Wirtschaftsmagazin für Handelsmangement “Der Handel” hat ein interessantes Roundtable-Gespräch zum Thema Mobile-Comerce publiziert:

Die Redaktion von Der Handel wollte wissen, ob Smartphone-Besitzer ihr Handy tatsächlich zum Einkaufen nutzen, wie mobiles Marketing beim Kunden ankommt und ob das Zahlen an der Ladenkasse mit dem Handy aus Verbrauchersicht eine Chance hat. Wir luden daher fünf Konsumenten mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu einem Erfahrungsaustausch ein.

Der Artikel (in zwei Teilen) ist sehr empfehlenswert, einige Erkenntnisse daraus:

  • Sämtliche Teilnehmer nutzen ihr Smartphone auch für den mobilen Einkauf
  • Der mobile Einkauf ist nicht beschränkt auf bestimmte Sortiment – alles was online eingekauft werden kann, wird auch mobil eingekauft
  • Der mobile Preisvergleich wird geschätzt – auch der Barcode-Scanner kommt stationär zum Einsatz
  • Zielgruppen- und ortsabhängige (LBS) Empfehlungen und Angebote werden gut aufgenommen
  • Zurückhaltung herrscht bei den mobilen Zahlungsmöglichkeiten vor – hier werden die klassischen Methoden bevorzugt. Die Telcos als Inkasso-Stelle kann man sich (noch) nicht vorstellen
  • Das Smartphone gleichzeitig als Träger von Kundenkarten wird gewünscht

Ganz allgemein geschätzt wird die Convenience beim mobilen Einkauf und damit auch, dass man die Transaktion in dem Moment tätigen kann, wo der Bedarf entsteht.

“Wenn es einfacher ist, etwas direkt bei Amazon zu bestellen als mir eine Notiz auf einen Zettel zu schreiben, dann bestelle ich es eben sofort mit dem Handy.”

Zudem zeigen sich die Gesprächsteilnehmer sehr aufgeschlossen gegenüber innovativen location based Angeboten, so lange diese nicht über die klassischen Kanäle wie SMS oder Mail erfolgen:

“Ich habe einen ganz festen Rhythmus und kaufe immer samstags im gleichen Edeka ein. Wenn ich dann dort einchecke und der mir sagt: „Du kaufst immer diesen Wein, nimm heute doch mal sechs statt drei Flaschen mit, dann lege ich Dir was drauf.” Das fände ich nett.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets 25 Jul 2011 11:30 am

Nachdem Ringier dem spannenden Projekt Vanilla vorzeitig den Stecker gezogen hat, machen sich nun neue Anwendungen auf, den mobilen Couponing Markt zu besetzen. Bereits etwas länger dabei ist samy4me.com der liechtensteinischen Aixum Tec AG, die sich auf die Digitalisierung von Kundenkarten und Gutscheinen auf dem Smartphone spezialisiert hat.

Die für die Apple- wie auch für die Android-Plattform verfügbaren mobilen Apps von samy4me machen das Abonnieren und Verwalten von Gutscheinen sehr einfach. Der Anwender hat die Möglichkeit, Gutscheine von bevorzugten Unternehmen zu abonnieren. GPS-Daten sortieren die Gutscheine nach Entfernung.

Der Markt bleibt in Bewegung und nicht nur wir sehen in mobilen Gutscheinen ein grosses Potential.

In der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift M+K wird ein Artikel von Daniel Ebneter zu diesem Thema publiziert werden. Ein Auszug davon später in diesem Blog.

Ende vergangener Woche ist nun gemäss  Pressemitteilung auch der deutsche Player Coupies aus Deutschland indirekt in der Schweiz gestartet. Malte Polzin hat bereits im vergangenen Jahr über Coupies geblogt und sogleich auch die neue Anwendung getestet.

Nachfolgend sein Beitrag “Neuer Mobile-Couponing Versuch in der Schweiz“, den wir mit freundlicher Genehmigung 1:1 publizieren.

Voller Vorfreude habe ich den anstehenden Launch via Twitter kommentiert und mich zunächst in der gemeinsamen PR-Meldung orientiert.
Offiziell ist Valora mit k kiosk der Betreiber der neuen iPhone App “deals@kkiosk in der Schweiz:

Valora, die Besitzerin der größten Kioskkette der Schweiz, startet heute mit „deals@kkiosk“ Mobile Couponing in der Schweiz. COUPIES, Europas größter Mobile-Couponing-Marktplatz, ist strategischer Partner und besetzt somit ein weiteres Kernland in Europa.

Jedoch beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die Kioske:

Bei Einführung der App werden bereits diverse Angebote verfügbar sein, neben k kiosk-Coupons auch bei Partnern wie Transa (Tracking Bekleidung), Interdiscount (Consumer Electronic), Rhomberg (Schmuck) oder Perosa (Bademoden und Damenunterwäsche) können die Nutzer der App profitieren.

Auch soll unter dem Dach von www.kkiosk.ch/deals die Möglichkeit für andere Händler geschaffen werden, Deals für Ihre Geschäfte einzurichten:

Neben den eigenen Marken bietet deals@kkiosk im Gutscheinheft und der Smartphone-App sowohl großen Anbietern als auch dem Laden um die Ecke eine neue Vermarktungsplattform ihrer Produkte oder Dienstleistungen. So kann z.B. der Friseur gleich neben dem Kiosk schon bald auf www.kkiosk.ch/deals seine eigene Couponing-Kampagne auf der k Kiosk-App anlegen und von der lokalen Reichweite in der Nähe seines Salons profitieren. Alle Nutzer sehen dann das Angebot des Geschäfts auf ihrer App. Das stärkt die lokalen Anbieter und macht die Idee des Kiosks als Treffpunkt im Quartier auch auf dem Smartphone erlebbar.

Weitere Applikationen, inklusive der von COUPIES,  sollen von diesen Angeboten profitieren können:

Zusätzlich werden die Coupons auch in den Apps von COUPIES, Gbanga und Wikitude zur Verfügung stehen.

Soweit so gut. Valora ist ja schon angenehm aufgefallen mit der Foursquare Check-In-Kampagne und hat sicher schon Erfahrungen mit Location Based Services sammeln können. Und nun mit COUPIES im Rücken sollte da eine tolle eigene iApp. bei rauskommen.

Das gesamte Couponing-System basiert auf der Technologie von COUPIES – von der API über das Content-Backend bis hin zur patentgeschützen Einlösetechnologie – und wird von Valora als Whitelabel genutzt. Die Entwicklung und Programmierung der App sowie das Design wurde von der Firma ubilabs aus Hamburg realisiert, die als Experten im Bereich Location Based Media spannende Raffinessen mit hochwertigem Design verknüpfen konnten. Beraten wurde Valora bei der Planung und Umsetzung dieses Projektes durch die Kommunikationsagentur undSchwieger aus Hamburg, die sich auf den Transfer von stationärem Geschäft in die digitale Welt spezialisiert hat.

Also, die App. schnell installiert und ausprobiert. Leider musste ich jedoch schnell feststellen, dass sich keiner der beteiligten Parteien aus meiner Sicht hier mit Ruhm bekleckert hat. Eigentlich unverständlich, was mit allen diesen Voraussetzungen und möglichen Lerneffekten, für ein mittelmässiges Ergebnis entstehen kann. Mittelmass deshalb, weil mit der App. von COUPIES ein wirklich gut durchdachtes “Stück” Software existiert. Jedoch wurden scheinbar alle vorbildlichen Funktionen, Usability-Aspekte und Designs mal eben über den Haufen geworfen. Dieses harte Urteil möchte ich kurz anhand eines direkten Vergleichs erläutern. Direkt lässt es sich vergleichen, man muss nur die COUPIES App. aus dem deutschen App-Store laden (Deutscher Apple Accout ist nötig) und sieht die identischen Angebote von der k kisok App.

Schon bei der Listenansicht der im Umkreis befindlichen Deals wird es deutlich:

kkiosk vs.coupiesDie kiosk App. will übersichtlicher erscheinen und fasst mehrere Gutscheien in einem Place zusammen. Der Gedanke ist sicher richtig, denn schleisslich sollen ja vor allem Filialbetriebe hier abgebildet werden. Jedoch warum man dann die Angaben zur Entfernung zu dem Store weglassen muss, ist mir nicht verständlich. (In der COUPIES App. sind in der Liste leider noch nicht alle Deals sichtbar – über die Kartenansicht und mit der Auswahl des Ladens klappt es dann aber gut) Mit Logos und Bildern spielt COUPIES natürlich auch einen möglichen Wettbewerb der Anbieter besser aus. Aber da unterscheiden sich noch die Geschäftsmodelle.
Aber es gibt noch deutlichere und sicher entscheidende Unterschiede bzw. Nachteile der k kiosk Applikation:

  • Keine Routen von meinem Standort zum Geschäft
  • Keinerlei Community oder Social Media Integration
    (COUPIES mit Facebook Connect)
  • Keine Kategorisierung von Deals
  • Fehlende Favoriten
  • Keine Suchfunktion
  • Check-In hat keinerlei Nutzen

Der Startbildschirm hat jedoch noch genügend Platz für weitere Funktionen – bleibt zu hoffen, dass dort noch massiv nachgelegt wird. Die Augmented-Reality Funktion funktionierte bei mir nur auf Glück und sieht noch nicht fertig aus. Meines Erachtens auch nicht relevant für den Erfolg einer solchen App.

In der Praxis funtionierte die Aktualisierung meines Standortes nicht wirklich gut. Nur bei einem Neustart wurde der Ort korrekt bestimmt.
Ich habe einen Deal (3 für 2 Kaugummies) im Kiosk in Cham ausprobiert. Die Verkäuferin wusste sofort bescheid was sie zu tun hat als ich ihr mein iPhone zeigte:

Allerdings zog sie nach kurzer Suche ein Blatt Papier mit den verfügbaren Deals hervor und scannte den (oder einen anderen) Barcode von dort ein. Ich bekam meinen Rabatt und alles war bestens. Das ist sicher positiv zu bewerten, dass das Personal auch geschult worden ist und dann alles gut geklappt hat.

Es bleibt zu hoffen, dass k kiosk noch nachlegt, oder die COUPIES App. bald auch offiziell in der Schweiz verfügbar ist. Ferner wäre es wünschenswert, wenn Valora das Modell von COUPIES bei der Vermarktung bzw. dem Pricing für andere Unternehmen übernimmt. Denn hier liegt in meinen Augen eine grosse Stärke von COUPIES:
Das Einstellen wird durch den Ladenbetreiber gemacht und es wird nach aufgerufenen Coupons abgerechnet. In Deutschland sind das gerade einmal 0.50 EUR pro Gutschein.

Fazit: Die App hat das Potential dazu Foursquare in der Schweiz schnell bei der Nutzung von Sonderangeboten abzulösen. Aber Luft nach oben hat es noch genügend. Grundsätzlich hätte ich die App. als erste Beta deklariert – im Hinblick auf ein aktives Erwartungsmanagement. Unverständlich ist warum k kiosk auf den viralen Faktor zum Start verzichtet. Denn solche Facebook Statusmeldungen würden einer schnelleren Verbreitung sicher dienen:

COUPIES Facebook Statusmeldung

Was auch der COUPIES App. noch fehlt, ist der in meinen Augen sehr wichtige Community-Aspekt. Da zeigen sich noch Schwächen gegenüber Foursquare oder auch Qype. Auch das war ja ein fehlendes Element bei der Vanilla App.

Nutzer von Android können die COUPIES App. schon ohne Trick installieren. Die als Beta deklarierte HTML5 Web-App funktioniert leider noch nicht in der Schweiz. Wie es mit den anderen Apps für nahezu alle Smartphone Betriebsysteme aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Da wären eure Tests und Kommentare spannend.


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