OnlineShopCheck


E-Commerce& OnlineShopCheck 01 Jul 2009 12:18 pm

OnlineShopCheckDie Openair-Saison ist bereits gestartet und der Trend zum Onlinekauf von Tickets hält ungebrochen an. V.a. auch, seit es möglich ist, die Tickets gleich bequem zu Hause auszudrucken.

Ticketcorner ist in der Schweiz der führende Anbieter von Online-Tickets für Veranstaltungen aller Art. Seit dem vergangenen Winter können auch Skitickets direkt über die Webplattform gekauft werden.

Doch der Onlineshop hat auch seine Tücken, die sich nur ein Monopolist Marktführer heutzutage noch erlauben kann.


Hier die Wertung von ticketcorner.com:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
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Shopeinstieg und Produktsuche
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Sortiment und Präsentation
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Prozesse und Funktionen
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Layout, Usability und Recht
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Checkout und Zahlungsmittel
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Gesamtwertung
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Einstieg harzt

Schon der erstmalige Einstieg in die ticketcorner-Plattform hat seine Tücken. Sind sämtliche Cookies gelöscht, wird standardmässig die Deutschland-Site geladen, obwohl der Aufruf ticketcorner.ch auf ticketcorner.com geroutet wird. Ein Aufruf von der .ch-Domäne sollte standardmässig die Schweizer Site laden. Dass man sich auf der deutschen Site befindet ist nicht nur unlogisch, sondern auch etwas erschwert zu erkennen. Siehe auch das Beispiel in untigem Video.

Suchen und Finden
Lobenswert ist, dass die Suche auch andere Schreibweisen wie zB. “Ramazoti” (Korrekt Ramazzotti) berücksichtigt, was das Auffinden erheblich vereinfacht. Anderseits bieten die Suchresultate keine Möglichkeit zur weiteren Einschränkung.

A-priori fehlen Optionen, wie beispielsweise gefundene Veranstaltungen nach Datum, Genre etc. zu filtern. Eine Suche nach “Rock” findet mehr als 120 Events, säuberlich alphabetisch geordnet. Was der Benutzer nun damit anfängt, ist ihm überlassen.

Fehlermeldung nach Suche bei ticketcorner.com

Fehlermeldung nach Suche bei ticketcorner.com

Es steht zwar eine kombinierte Suche etwas versteckt in der Mitte zur Verfügung, diese hätte jedoch noch Erweiterungspotential.

Die Eingabe-Parameter werden nachlässig validiert, so dass der Benutzer oft mit einer technischen Fehlermeldung konfrontiert wird. Und natürlich idealerweise auf die kostenpflichtige Hotline anruft.

Übersichtlichkeit – naja

Allgemein wirkt der Shop eher unübersichtlich und ist etwas schwerfällig zu bedienen. V.a. die inkonsequente Auszeichnung der Hyperlinks macht es teilweise schwer zu erraten, wo ich nun klicken kann und wo nicht.

Auch wirkt das unaufgeforderte auf- und zuklappen von Veranstaltungsdetails beim MouseOver über eine Eventliste sehr nervös, unruhig und verwirrend. Das ist wohl eher eine technische Spielerei denn ein wirklicher Kundennutzen.

Auch hier wieder wird ein Hyperlink-Auszeichnungs-Konzept sehnlichst vermisst. Ist das Detail in der Liste aufgeklappt, weiss ich nicht, wo ich nun klicken kann für mehr Informationen. Es sei aber hier verraten, es ist der Textlink “Tickets>>” ganz rechts aussen.

Unabhängig auf welcher Seite im Shop ich mich befinde, am unteren Ende wird immer der Aufruf der Detailseite angeboten. Aber um welche Detailseite handelt es sich? Es ist jeweils diejenige des zuletzt angesehenen Events verrät der geglückte Klick auf den Balken daneben. Diese Funktion ist übrigens immer vorhanden – ob sich jedoch ein Detail öffnet oder nicht (wenn noch keine Detailseite angeschaut wurde), ist ebenfalls a-priori nicht klar ausgezeichnet.

Platzwahl und Saalplan

Eher etwas rustikal mutet der Saalplan an. Mindenst von den grossen Veranstaltungsorten dürfte man erwarten, dass hier mehr Interaktivität geboten wird. Bereits können Kinos und Flüge bis zur Sitzwahl online gebucht werden – aber bei Konzerten scheint dies oft nicht möglich.

Sitzplatzkategorien und Saalplan

Sitzplatzkategorien und Saalplan

Die Aussage “Sie erhalten den zum Zeitpunkt der Buchung bestmöglichen Platz der gewählten Kategorie.” zeugt denn auch ganz klar von den Machtverhältnissen: Kunde sei froh, dass Du überhaupt online ein Ticket buchen kannst.

Auch der Saalplan des Hallenstadions öffnet beispielsweise in einem zu kleinen PopUp Fenster und zeigt mir – sofern ich den Link zum Saalplan überhaupt gefunden habe – wo in etwa welche Kategorien zu finden sind.

Am Beispiel des Eros Ramazzotti Konzerts vom kommenden Dezember ist sehr schön illustriert, dass ich als Kunde weder Ahnung noch Wahlmöglichkeit habe, wo ich denn schlussendlich im Hallenstadion sitzen werde.

Affiliate-Windows

Citydisc PopUp-Fenster bei ticketcorner.com

Citydisc PopUp-Fenster bei ticketcorner.com

Gut ist der Ansatz von Cross-Selling, d.h. dass Musikträger des Künstlers gleich online geordert werden können. Die Umsetzung ist auch hier sehr rustikal. Geöffnet wird ein PopUp Fenster bei Citydisc, dass die Resultate einer Suche nach dem Künstler zeigt. Von dort geht’s dann weiter bei Citydisc (worüber auch schon hier im OnlineShopCheck berichtet wurde).

Dass PopUps doch eher in die Vergangenheit gehören, eine nahtlose Integration in die Site ansprechender wäre und das Citydisc-PopUp erst noch im alten Layout daherkommt, sei hier mal nicht weiter ausgeführt.

Skiticketing

Wer keine Lust auf Openairs und laute Musik hat, der kann über Ticketcorner auch bequem Tickets für Skigebiete bestellen. Die Auswahl im Sommer ist naturgemäss etwas reduziert. Die Bestellung geht jedoch relativ zügig und ist für einmal übersichtlich.

Skitickets online zu ordern ist doch schon sehr innovativ. Der Shop verfügt denn auch über zwei Startseiten, eine “traditionelle” für Eventtickets (Konzerte, Veranstaltungen etc.) und eine für die Skitickets.

Löblicherweise merkt sich ein Cookie, welche das ich bevorzuge und ich kann jederzeit auf die andere wechseln. Hier kommt dem User jedoch die etwas schwerfällige Usability in die Quere die es nicht leicht macht, die klickbaren Elemente auf der überladenen Seite zu identifizieren.

Rekordverdächtige AGBs

Dass das Ticketgeschäft hart umkämpft und mit vielen Stolpersteinen verbunden ist, war mir schon bewusst. Dass aber die Ticketcorner AGBs ausgedruckt ganze sechzehn (16!) A4-Seiten ausmachen, hat mich schon sehr überrascht. Wobei hier anzumerken ist, dass die AGBs für die Schweiz nur knapp 8 Seiten in Anspruch nehmen.

Kurios übrigens auch hier: Wer sich im Schweizer Shop befindet und die AGBs unter dem Menüpunkt Rechtliches in der Fusszeile aufruft, landet autom. wieder in der Deutschland-Version und surft ab sofort durch das Angebot unserer nördlichen Nachbarn.

Support

Online gibt es einige Hilfestellungen zu allgemeinen Fragen. Möchte man jedoch Auskunft zu Ticketbestellungen, so wird man freundlicherweise auf die gebührenpflichtige 0900er-Nummer verwiesen.

Fazit

Das Sortiment ist sehr umfangreich und die Plattform macht auch einen technisch soliden Eindruck. Auch die rechtlichen Aspekte scheinen mehr als genug abgedeckt. Für mein Empfinden bleibt der Kunde jedoch weitestgehend auf der Strecke. Seine Bedürfnisse und Anforderungen an die Usability werden kaum beachtet und sind wohl auch in der Entwicklung nicht einbezogen worden.

Zudem weist die ticketcorner.com Plattform enormes Potential auf für soziale Komponenten, intensiveres Cross- und Upselling und weitere Elemente mehr.  Hier liegen viele Möglichkeiten brach.

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E-Commerce& OnlineShopCheck 25 Feb 2009 11:50 am

OnlineShopCheckSo umfangreich wie im lokalen IKEA-Einrichtungshaus draussen im Industriequartier gestaltet sich auch der Onlineshop. Trotz des sehr umfangreichen Angebots schafft es IKEA, dieses relativ übersichtlich zu gestalten.

Wer jedoch näher hinschaut, muss mehr als einmal die Augen reiben.

Vorab die Wertung von ikea.ch:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
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Shopeinstieg und Produktsuche
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Sortiment und Präsentation
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Prozesse und Funktionen
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Layout, Usability und Recht
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Checkout und Zahlungsmittel
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Gesamtwertung
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As Flash as it can get

Bei der Präsentation von Einrichtungsgegenständen setzt IKEA stark auf Flash was grundsätzlich für einen Onlineshop OK wäre, wenn nicht

  • nur der neuste Flashplayer 10 unterstützt würde, was ein Update auch von relativ neueren Browser-Installationen erfordert
  • vielfach auf Flash gesetzt wird, wo dies nicht nötig wäre. Für die einfache Präsentation von ein paar wenigen Produktansichten hätte eine DHTML Variante genügt. Diese wäre erst noch besser für Suchmaschinen geeignet. So wird erst Mal fleissig Flash geladen.

Dual-Channel Strategie

IKEA setzt mit dem Onlineangebot ganz klar auf eine Dual-Channel Strategie. Die verfügbaren Informationen zu den einzelnen Produkten sind online sehr umfangreich. Der Kunde hat die Wahl, das Produkt online zu ordern oder die Verfügbarkeit im nächsten Einrichtungshaus zu prüfen.

Dabei werden die Verfügbarkeiten der nächsten 4 Tage angezeigt, die auf Hochrechnungen unter Einbezug der normalen Verkäufe und Lieferungen erfolgen – ein spannender Ansatz. Leider lässt sich das Produkt (noch) nicht gleich online reservieren.

Produktverfügbarkeit im ausgewählten IKEA Einrichtungshaus

Produktverfügbarkeit im ausgewählten IKEA Einrichtungshaus

Umfassendes Angebot – schwache Suche

Schwach ausgefallen ist die Suche bei IKEA. Es wird nur eine Volltextsuche angeboten, die leider weder Tippfehler korrigiert noch alternative Vorschläge oder Einschränkungen nach Produktsortiment, Preisbereiche u.a. bei globalen Suchen anbietet: [bild kasten]. Unterstützt wird jedoch eine Suche nach Artikelnummern, wer also mit dem Katalog auf den Knien bestellen möchte wird hier bedient.

Keine Korrektur von Tippfehlern oder anderen Schreibweisen

Keine Korrektur von Tippfehlern oder anderen Schreibweisen

Keine Einschränkung nach Produktsortiment oder anderen Kriterien

Keine Einschränkung nach Produktsortiment oder anderen Kriterien

Sozial im Preis – nicht im Einkaufserlebnis

Über das Preis-/Leistungsverhältnis über IKEA wurde schon viel berichtet. Im OnlineShopCheck wird auch die soziale Komponente des Einkaufserlebnisses untersucht, die bei IKEA leider ganz vergessen ging. Es gibt weder profane Empfehlungsfunktionen (Mail2Friend etc.) noch Bewertungs- oder Kommentarmöglichkeiten. Von weiteren Social-Commerce Funktionen ganz zu schweigen. Auch weitere 1.0 Funktionen wie Einkaufslisten oder Merkzettel fehlen gänzlich.

Mehr Produktinformationen statt -präsentationen

Getreu den Konzepten im IKEA-Einkaufshaus werden pro Produkt vorbildlich sehr viele Informationen angeboten. Von Gewichtsangaben über Verpackungsgrössen bis zu Montagehinweisen und Pflegeanleitungen. Die Darstellung der Produkte selber beschränkt sich jedoch auf Zoom-Bilder. Hier besteht durchaus noch Potential.

Auch wünschte man sich, dass man für das eine oder andere Möbelstück die Aufbauanleitung herunterladen könnte oder die vielfach kolportierte vermisste Schraube online anfordern kann.

Sehr spannend wären auch geführte Kombinations- und Konfigurationsmöglichkeiten, v.a. im weitreichenden Schranksortiment. Leider beschränkt man sich hier auf einen Flash-Ersatzteilkasten ohne Hilfestellung. Für Küchen, Schlafzimmer und Büroeinrichtungen stehen proprietäre Desktop-Programme zum Download zur Verfügung. Der Abschluss dieser Planersoftware ist das Speichern und Drucken der Stücklisten. Es entzieht sich meiner Erkenntnis, ob diese auch gleich online bestellt werden kann – ich befürchte, die Chance dazu stehen klein.

Nachtrag: via den speziellen Bereich “Homeshopping” gibt es einen Verweis auf den Kastenplaner. Dass dieser Planer nicht auch auf den einzelnen Produktseiten der Schränke verlinkt ist, ist für mich unverständlich – ja gar fahrlässig. Und noch unverständlicher ist, dass ich nach Abschluss meiner Planung die Stückliste drucken soll, damit mir das Personal im nächsten Einkaufshaus die Bestellung erfasst.

Schränke online planen - aber warum Stückliste ausdrucken und vom Personal im nächsten Einrichtungshaus erfassen lassen?

Schränke online planen - aber warum Stückliste ausdrucken und vom Personal im nächsten Einrichtungshaus erfassen lassen?

Anna – die virtuelle Beraterin

Wenn die Suche bei IKEA auch etwas schwach ist – es gibt noch ein Highlight: Eine bereits etwas ältere Funktion ist leider immer noch sehr gut versteckt: Anna.

Anna hilft einem im grossen Onlineladen weiter und beantwortet Fragen, wo was zu finden ist. Die Lösung ist sehr gut gemacht, ein grosser Nachteil jedoch ist, dass Anna in einem separaten Fenster (Popup) startet, woran die meisten Browser mit standardmässigen Popup-Blocker schon Mal scheitern:

Fazit

Das Onlineangebot von IKEA überzeugt in Sachen Informationsgehalt und Sortiment. Konzeptionell beschränkt man sich auf die Onlinepublikation des gesamten Angebots – wenn auch visuell ansprechend und wohl zielgruppengerecht dargestellt. Die Möglichkeiten des modernen E-Commerce bleiben leider völlig ungenutzt. Hier liegt sehr viel Potential brach.

…einen hab ich noch:
AGBs sucht man übrigens vergeblich bei IKEA. Nicht mal Anna weiss etwas damit anzufangen:

Nicht mal Anna kennt die AGBs bei IKEA

Nicht mal Anna kennt die AGBs bei IKEA

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E-Commerce& OnlineShopCheck 04 Dez 2008 11:27 am

OnlineShopCheckDer Weltbild-Katalog gehört wohl zu einer der Publikation mit der höchsten Auflage. Wie sich Versandhändler nun auch im Internet behaupten können, zeigt Weltbild.

Ich geb’s zu, ich wurde beim Check von weltbild.ch (anfänglich) sehr positiv überrascht.

Vorab die Wertung von weltbild.ch:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
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Shopeinstieg und Produktsuche
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Sortiment und Präsentation
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Prozesse und Funktionen
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Layout, Usability und Recht
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Checkout und Zahlungsmittel
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Gesamtwertung
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Marketing-Aspekte
Die Massnahmen von Weltbild.ch zeigen, dass man den Onlinevertriebskanal ernst nimmt und ihm seine wichtige strategische Bedeutung einräumt. So erstaunt es denn auch nicht, dass sowohl Affiliate- wie auch Marktplatz-Programme integrierender Bestandteil sind. Auch betreibt zumindest der deutsche Ausleger einen Produkt- und Unternehmensblog.

Als weiteren Marketingaspekt bin ich geneigt, die Verfügbarkeit zu nennen. Sämtliche Produkte scheinen “sofort lieferbar” zu sein. Auch solche, die ausverkauft oder nicht mehr lieferbar sind (siehe weiter unten). Hier scheint es sich weniger um eine Logistikfunktionalität denn vielmehr um eine Werbeaktion zu handeln.

Gut gelöst ist auch die Präsentation von passenden Sonderangeboten bei der Ansicht des Warenkorbs; so können sehr einfach zusätzliche Artikel verkauft werden.

Platzierung von Sonderangeboten beim weltbild.ch Warenkorb

Platzierung von Sonderangeboten beim weltbild.ch Warenkorb

Suche und Produktpräsentation
Die Startseite bietet sehr viele Produkte, Aktionen und Neuheiten. Sie wirkt dennoch erstaunlich übersichtlich. Via Google-Adwords lande ich direkt im gesuchten Sortiment (z.B. AdWords für Google-Suche nach “Joy Fielding” führt direkt zur Produktübersicht der Autorin).

Die einzelnen Produkte sind gut ausgezeichnet und warten teilw. mit interaktiven oder multimedialen Präsentationen auf. Nebst Hör- oder Leseproben werden zahlreiche weiterführende Informationen rund ums Produkt oder Hersteller angeboten.

Es erstaunt nicht, dass beim einen oder anderen Feature wohl Amazon Pate gestanden ist.  Aber die Umsetzung bei weltbild.ch hat für einen Versandhändler Beispielcharakter.

Eigenartig reagiert die Suchfunktion auf Tippfehler. Während die Suche nach “Briu” das Brio-Sortiment im Bereich Spielwaren findet, kann die Suche nichts mit “Dublo” anfangen, obwohl Duplo-Produkte im Angebot sind.

Kurioses

Hier schlägt die Vergangenheit als Versandhändler an einzelnen Stellen gnadenlos durch:

  1. Bestellformular

    Erfassung von Adressinformationen bei weltbild.ch

    Erfassung von Adressinformationen bei weltbild.ch

    Irritierend ist, dass bei der Erfassung der Daten die optionalen Felder mit einem * gekennzeichnet sind. Da scheint der Usus der Onlinewelt noch nicht bei Weltbild angekommen zu sein, dass mit * generell die Pflichtfelder markiert werden. Bei Onlinekonsumenten sorgt dies auf den ersten Blick eher für Verwirrung, v.a. wenn man darauf achtet, nur die Muss-Angaben zu vervollständigen.

    Übrigens; bei der Bestellung des Newsletters ist das Pflichtfeld mit * markiert…
     
     
     

  2. Abfrage Lieferstatus
    Abfrage des Lieferstatus bei weltbild.ch

    Abfrage des Lieferstatus bei weltbild.ch

    Der Lieferstatus kann online eingesehen werden unter Angabe von Kundennummer und Geburtsdatum. Kein Login? Kein Onlineprofil?

    Nur schon beim Ansehen dieses Formular hört man die freundliche Stimme am Kundendiensttelefon, die mittels Geb.-Datum die Kundennummer verifizieren möchte. So etwas gehört nicht in die Onlinewelt. Immerhin wechselt die Applikation auf das SSL-verschlüsselte https-Protokoll zur Übermittlung der Geburtsdaten.
     
     
     

  3. Verpackungs- und Versandkosten
    Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz von Versandgrosshändlern zu sein, dass die Versandkosten immer CHF 7.95 betragen, unabhängig von Anzahl Produkten, Grösse und Gewicht (siehe auch bei Quelle). Gute Kalkulation, Mischrechnung oder evtl. einfach nur Unvermögen, die effektiven Kosten online zu berechnen?

Fazit
weltbild.ch ist sicher einer der wenigen Versandhändler, der im E-Commerce mit den neusten und v.a. zeitgemässen Funktionalitäten Schritt halten kann. Das ganze wirkt solide und ansprechend. Schaut man sich die Prozesse genauer an oder macht (wie ich unten beschreibe) eigene Erfahrungen, schlägt die Vergangenheit oder Doppelexistenz als Katalogversandhändler erbarmungslos durch.

Eigene Erfahrung – Problematische Kundenkommunikation!

Problematisch wird es, wenn wir die schöne Onlinewelt verlassen und in die Niederungen des Offline herabsteigen. Ich wollte heute (3.12.) meine Bestellung vom 27.11. prüfen. Mein Login funktioniert nicht. Passwort vergessen funktioniert auch nicht; meine E-Mail Adresse sei nicht registriert. Hallo Weltbild? Ihr habt doch gerade am 27.11. an exakt die selbe E-Mail Adresse meine Bestellung bestätigt!

E-Mail Adresse wird nicht erkannt - obwohl weltbild.ch an diese E-Mail Adresse die Bestellung bestätigte

E-Mail Adresse wird nicht erkannt - obwohl weltbild.ch an diese E-Mail Adresse die Bestellung bestätigte

Ein Anruf im Kundendienst schafft Klarheit – dachte ich. Dort beschied man mir als Kunden, dass der Artikel ausverkauft sei und die Bestellung storniert. Warum ich denn darüber nicht orientiert werde, war meine Anschlussfrage. “Das hat sich wohl überschnitten”, verlautete es freundlich am Kundendiensttelefon – überschnitten mit was denn bitte schön? Aber sie werde die Bestellung nochmals erfassen, sagte die Mitarbeiterin, da eine Nachlieferung des Lieferanten angekündigt sei. Schön und gut – aber darüber werde ich als Kunde nicht orientiert, weder on- noch offline.

Und dies war meine erste Bestellung bei weltbild.ch – hoffentlich ist da kein System dahinter. Wie viele (teure) Mitarbeiter wohl im Kundendienst beschäftigt sind?

(Nachtrag: 2 Std. nach dem Entwurf der obigen Zeile klingelte die Post und brachte die bestellte Ware – Konfusion perfekt. Was sah oder machte der Kundendienst? Ist meine nicht vorhandene, verschwundene Bestellung nun doppelt erfasst. Ich werde wohl nochmals den Kundendienst anrufen müssen. Schöne heile Onlineshopping-Welt.).

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E-Commerce& OnlineShopCheck 17 Okt 2008 04:53 pm

OnlineShopCheck Eines vorweg – der erst kürzlich relaunchte mobilezone-Shop ist der erste Onlineshop, in dem man wohl nichts kaufen kann!

Technisch und funktional gesehen ist die Applikation top. Auch visuell gefällt sie und überzeugt mit immer wieder neu zu entdeckenden Effekten. Aber man kann einfach nichts kaufen in dieser Shop-Anwendung – oder sie ist vielmehr in althergebrachtem Webverständnis einfach ein elektronisches Schaufenster zu den Retail-Shops.

Möglich, dass der Onlineabschluss von Abos mit den verschiedenen Mobilecarriern technisch schwierig lösbar ist und diese Prozesse nur schwer abzubilden sind. Aber immerhin preist der Onlineshop auch diverses Zubehör an, dass sich problemlos über den Onlinevertriebskanal verkaufen liesse. Dass ein erfolgreicher Verkauf von Mobiltelefonen inkl. Abos jedoch möglich ist, zeigt das Beispiel von enovo.ch.

Doch vorerst zu der Wertung, die aufgrund der fehlenden Einkaufsmöglichkeit nur partielle Gültigkeit hat:

Die Wertung von mobilezone.ch:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
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Sortiment und Präsentation
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Prozesse und Funktionen
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Layout, Usability und Recht
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Checkout und Zahlungsmittel
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Gesamtwertung
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Raffiniert – jedoch noch lange nicht fertig
Ansatzweise an den Community-Gedanken kommt das interessante Feature “Mein Handy”. Aus dem umfangreichen Sortiment kann ich mit einem Klick jedes Handy zu “Mein Handy” befördern. Dieses wird dann oberhalb der Top-Navigation entsprechend eingeblendet.

Leider war’s das schon. Hier könnte man natürlich die mögliche Funktionspallette weiter ausbauen, wie z.B.

  • jedes weitere Handy mit “Mein Handy” vergleichen
  • Kunden präsentieren, die das selbe Model als “Mein Handy” definiert habe und für welches Zubehör oder welches neue Modell sich diese interessiert haben
  • Zubehör zu “Mein Handy” anzeigen
  • uvm.

Ebenfalls verliert man sein “Mein Handy” auch genau so schnell wieder, wie man es gewonnen hat. Klickt man aus Versehen auf ein anderes Handy, weil sich dahinter ja evtl. eine grössere Ansicht versteckt, so wird dieses ohne Warnung / Bestätigung zum neuen “Mein Handy”.

Suchen, Filtern und Präsentieren

Auch gut und intuitiv gelöst ist das Suchen und Filtern nach Hersteller, Bauform und Technologie. Jedoch führen diese Funktionen zu oft zu einem Nuller-Ergebnis – hier wäre wünschenswert, dass Optionen nicht mehr zur Verfügung stehen, die zu keinem Ergebnis führen.

Die Darstellung der Produkte selber ist zeitgemäss – interessant gelöst ist die Abomatrix die eine Übersicht über die verschiedenen Abo-Möglichkeiten und – Optionen bietet.

Fehlende Interaktion

Ansatz und Potential für eine Community wäre bei diesem Anbieter sehr gross und vorhanden. Es wird jedoch in keinerlei Hinsicht ein Versuch in dieser Richtung unternommen. Es ist leider nicht mal möglich, sich für einen Newsletter o.ä. einzuschreiben geschweige sich zu registrieren, um weiterführende und personalisierte Dienstleistungen empfangen zu können.

Ernüchterndes Fazit

Wer mobilezone.ch besucht wird den Eindruck einfach nicht los, dass hier wohl eine kreative und fortschrittliche Agentur an den alten Strukturen und Vorstellungen des Auftraggebers gescheitert ist. Denn die Ansätze und die Umsetzung sind wirklich gut, aber es fehlen die entscheidenden Funktionen um den Shop auch als ernsten E-Commerce-Player zu positionieren.

Das Internet scheint für mobilezone weder in Bezug auf Onlinemarketing noch auf Onlinevertrieb jegliche Relevanz zu geniessen – eigentlich sehr schade bei diesem Potential.

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E-Commerce& OnlineShopCheck 23 Sep 2008 04:23 pm

OnlineShopCheck LeShop.ch feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen – herzliche Gratulation dazu. Der führende Schweizer Anbieter im Bereich Lebensmittel gehört seit einigen Jahren zum Grossverteiler Migros und ist dort in der Onlinestrategie nicht mehr wegzudenken.

Nach eigenen Angaben will man dieses Jahr zum Jubiläum die Umsatzschallmauer von 100 Mio. durchbrechen. Im letzten Jahr hat dies ja leider doch nicht geklappt.

Gleich vorweg – LeShop.ch hat mich beim näheren Hinschauen positiv überrascht. Auch wenn beide Online-Lebensmittelhändler ihr Potential sicher noch nicht annähernd ausschöpfen, zeigt der Pionier doch einige unerwartete clevere Funktionen und hat seine Hausaufgaben in einzelnen Bereichen gut gelöst.

Doch Vorweg die Wertung von LeShop.ch:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
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Shopeinstieg und Produktsuche
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Sortiment und Präsentation
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Prozesse und Funktionen
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Layout, Usability und Recht
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Checkout und Zahlungsmittel
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Gesamtwertung
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Positiv aufgefallen

Wer mag, kann sich das Shopping-Erlebnis mit wohltemperiertem Sound begleiten lassen via LeShop.fm. Die Musik wird regelmässig – jedoch nicht störend – durch neue Produkt-Ankündigungen oder Rezepte unterbrochen. Etwas mehr Cross-Selling wünschte man sich hier, z.B. ein direkter Link zu den Produkten.

LeShop Suchfunktion

Die Suchfunktion ist oft die Achilles-Ferse von E-Shops. LeShop.ch löst dies relativ souverän. Nicht nur werden falsch geschriebene Produktnamen gefunden, auch werden je nach Suchbegriff weitere adäquate Filterkriterien (nach Preis, Gewicht, Marke etc.) dem Anwender angeboten

Vorbildlich gelöst ist die Empfehlungsfunktion, die sowohl in Form von Ratings (1-5 Sterne) wie auch in Käufer-Kommentaren die Entscheidungsfindung beim Einkauf nachhaltig beeinflusst.

Unverbesserlich

Der grösste Makel von LeShop.ch ist nach wie vor das abschreckende Design, was sowohl das Look & Feel wie auch die Frame-Architektur betrifft. Das unsägliche Frameset bietet eigentlich nur Nachteile und sorgt für eine Scrollbar-Inflation. (Korrektur 15.11.2008): Nicht Frame-Architektur sondern grosszügig angewandte iFrames).

Der Druck wie auch die Weitergabe von Links werden nahezu verunmöglicht und der Shop ist für Suchroboter so schlicht nicht indexierbar. Abhilfe schafft sich LeShop.ch jedoch damit, dass eine XML-Sitemap (Link zur XML-Sitemap für Suchroboter – > 5 MB!) gem. Standardprotokoll angeboten wird.

Dies dürfte auch der Grund sein, dass trotz veralteter Shop-Architektur doch über 38′000 Produkte im Google-Index zu finden sind. So erscheinen als Suchresultate lesbare URLs wie beispielsweise  www.leshop.ch/supermarkt/baeckerei/brot-und-kleingebaeck/kleingebaeck/cremschnitten-5.html, was dann beim Aufruf serverseitig zum frame-aufbauenden Konstrukt http://www.leshop.ch/leshop/Main.do/direct/de/Supermarkt/-17179/-22194/289448#/de/Supermarkt/_/_/289448_CREMESCHNITTEN_5er_365g wird.

Irritierend

Eine Schwachstelle ist auch hier der Checkout. Die Registrierung geht sehr flott. Evtl. gar etwas zu flott, denn auch beim Kauf von Alkoholika wird die Altersangabe nicht verlangt. Die restlichen Schritte gehen so schnell, dass der Warenkorb bis zum Absenden der Bestellung gar nicht mehr kontrolliert rsp. verifiziert werden kann.

LeShop.ch Mindestbestellwert

LeShop.ch integriert einige Partnershops wie z.B. Underwear24.ch oder Konzernangebote von Office-World (haben wir hier schon berichtet), SportXX u.a. Unschön ist, dass einerseits überhaupt eine Mindestbestellmenge (CHF 99.-) gefordert wird, anderseits Waren aus den Partenrshops, die sich sehr wohl im selben Warenkorb befinden, nicht zu dieser Mindestbestellmenge addiert werden.

LeShop.ch maximale Bestellmenge

Spannend ist auch, dass es eine maximale Anzahl einzelner Produkte gibt. So ist es nicht möglich, beispielsweise mehr als 5 Säcke Rinderstreu für unsere Hasen zu bestellen oder mehr als 8 Sechserpack Coca-Cola à 0.5 L. Evtl. liegen hier Restriktionen seitens des Logistikpartners Post vor.

Die Logistik ist denn sicher auch einer der grössen Nachteile gegenüber dem Mitbewerber Coop@home. LeShop.ch liefert über die Post jeweils nur im Zeitfenster 17h – 20h Wochentags, Samstags 7-11 (Bsp. Stadt Zürich).

Trouvaille

LeShop.ch Haltbarkeit von Waren

Nützlich sind die Angaben über die Haltbarkeit der Ware. Dies macht bei Frischprodukten durchaus Sinn, wirkt bei Sportartikeln jedoch etwas fehl am Platz.

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E-Commerce& OnlineShopCheck 16 Sep 2008 04:14 pm

OnlineShopCheck Heute im OnlineShopCheck ein Vertreter der klassischen Versandhändler. Quelle.ch der Schweizer Ableger des Deutschen Versandhauses das in diesen Tagen einen Totalumbau seiner Strategie kommunizierte. Der Weg soll vom klassischen Versandhaus zum Internetmarktplatz gehen – dass dieser Weg noch sehr weit ist, zeigt der heutige OnlineShopCheck.

Der Onlineshop besticht einerseits durch ein umfassendes Sortiment mit entsprechender Tiefe. Technisch zeitgemäss gelöst ist die Suche mit den Ajax-Vorschlagsfunktionen wie auch die verschiedenen Empfehlungsfunktionen, die sich stark am Primus Amazon anlehnen.

Dann ist es aber schon fast vorbei und das schwere Erbe des Versandhändlers schlägt erbarmungslos durch. Social-Comerce Komponenten sucht man leider vergeblich und im gesamten Checkout-Prozess (Warenkorb-Funktionen, Zahlungsmitel, Logistik etc.) sind die althergebrachten Strukturen allgegenwärtig. Einige Kostproben weiter unten.

Das aktuelle Rating von Quelle.ch:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Shopeinstieg und Produktsuche
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Sortiment und Präsentation
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Prozesse und Funktionen
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Layout, Usability und Recht
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Checkout und Zahlungsmittel
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Gesamtwertung
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Irritierende Sortimentsbereiche

Zwei Sortimentsberiche sind besonders irritieren. Inhaltlich steht “Versicherungen” ziemlich quer in der Landschaft. Darin zu finden ist das Angebot von ZurichConnect, wo man sich anscheinend etwas quersubventionieren möchte mit Vermittlungsgebühren.

Apropos Affiliates: Hier schiesst der Bereich “Technik & Multimedia” den Vogel ab. Darin werden die neusten Gadgets aus dem Hause Apple und Dell angeboten. Man kann diese Produkte (selbstverständlich) nicht direkt bei Quelle.ch kaufen, sondern wird – notabene via TradeDoubler – auf die entsprechenden Onlineshops der IT-Grössen verwiesen. Im Falle von Apple ist dies zusätzlich irritierend, da der Link in den Apple Shop von England geht. Das Angebot mit den neusten Apple iPods, z.B. den letzte Woche angekündigten Nano-Modellen, ist bei Quelle.ch natürlich noch nicht aktualisiert, der Link geht entsprechend ins Leere bei Apple.

Penetrantes Newsletter-Aufschwatzen

Bei jedem Checkout wird versucht, mir das Newsletter-Abo wieder runterzujubeln. Obwohl ich in meinem Profil dieses Häckchen explizit nicht gesetzt habe, ist es jeweils im Checkout immer wieder gesetzt. Wer nicht höllisch aufpasst, bekommt trotzdem elektronische Post vom Versandhandelsriesen.

Checkout und Versandkosten

Bei Quelle.ch gibt’s alles gegen Rechnung und geliefert zu den Einheitsversandkosten von CHF 6.95. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Tarif nicht gar hard-coded ist. Er verändert sich nicht, ob ich für wenige Franken oder mehrere Zehntausend einkaufe. Schön ist auch, dass mir Quelle.ch für diese sagenhaften 6.95 auch 30 Sideboards liefert – was mutmasslich per Stückgut im Camion spediert werden muss.

Quelle.ch - Versandkosten sind immer 6.95 - egal wie schwer und wie viel eingekauft wird

Quelle.ch - Versandkosten sind immer 6.95 - egal wie schwer und wie viel eingekauft wird

Meine letzte Anmerkung gilt den URLs, den Webadressen. Diese sind teilweise stolze 483 Zeichen lang, was weit über den intl. Empfehlungen liegt. Und das schöne an diesen Webadressen ist gar, dass man teilweise gleich kleine Rätsel darin untergebracht hat – z.B. wo sich die Kasse “versteckt” hat: https://www.quelle.ch/ch/q4r/home/versteckt/kasse/

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E-Commerce& OnlineShopCheck 03 Sep 2008 07:07 pm

OnlineShopCheck Im Rahmen der neuen Serie OnlineShopCheck die heute in diesem Blog gestartet wird, habe ich den Fokus auf einen Vertreter der ersten Generation E-Shops gelegt: CityDisc.ch – früher bekannt als DirectMedia.ch – behauptet sich nun doch schon etliche Jahre im E-Commerce.

Das Sortiment ist wie üblich in diesen Bereich sehr breit und tief und lässt kaum Wünsche übrig. Preise, Liefergeschwindigkeit wie auch Zahlungsmethoden sind zeitgemäss und geben kaum Anlass zur Kritik – da könnte (…und werde…) ich andere Mitbewerber präsentieren.

Der Shop selber ist nun doch etwas sehr in die Jahre gekommen. Der Checkout-Prozess ist – gelinde gesagt – katastrophal. Ich wäre sehr interessiert zu erfahren, wie hoch hier die Abbruchrate ist. Trotz regelmässigem Einkauf finde ich mich immer wieder von neuem nicht zurecht.

Was in Step 2 von 2 dem Anwender zugemutet wird, ist doch etwas gar viel; eine wahre Button -Inflation und wem der Browser mit der Auto-Fill-Funktion noch User/Passwort für die WebMiles ausfüllt (obwohl kein Webmiles Konto vorhanden ist), wird den Warenkorb nie abschicken können. Und wo war da schon wieder die Checkbox für die AGBs?

Et voilà – das Rating:

Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Shopeinstieg und Produktsuche
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Sortiment und Präsentation
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Prozesse und Funktionen
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Layout, Usability und Recht
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Checkout und Zahlungsmittel
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating
Gesamtwertung
OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating




Kuriosität bei AdWords

AdWords: Citydisc und Directmedia Kampagenen parallelEine Kuriosität hat sich bei der Beurteilung des CityDisc.ch Shops im Bereich AdWords gezeigt. Sozuagen als Fusionsleiche kanibalisieren sich da zwei AdWords-Kampagnen gegenseitig. Je nach Suchbegriff werden sowohl Textanzeigen für  CityDisc wie auch für DirectMedia angezeigt.

Letztere geht wiederum auf die Website von CityDisc.ch. Durch diese Konkurrenz besteht auch die Gefahr, dass sich die beiden Kampagnen gegenseitig den Klickpreis hochtreiben. Das gleichzeitige Anzeigen zweier Anzeigen ist nur möglich, wenn noch zwei AdWords-Accounts bei Google registriert sind.

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E-Commerce& OnlineShopCheck 03 Sep 2008 06:35 pm

OnlineShopCheck im carpathia:e-business.blog

Heute startet eine neue Serie über Onlineshops in diesem Blog. In der Vergangenheit wurden bereits verschiedentlich Shops in diesem Blog vorgestellt, gelobt aber auch kritisiert. Auf einige dieser Kritiken werde ich verschiedentlich immer wieder angesprochen.

Die E-Shops sollen nach einem einheitlichen Raster bewertet werden – 100 Kriterien erhalten zwischen 1 und 5 Punkten. Einige Kriterien können für die untersuchte Lösung auch irrelevant sein – in solchen Fällen wird dieses Kriterium nicht in die Wertung miteinbezogen.

Die Kriterien wiederum sind in folgende 6 Kategorien gruppiert:

  • Marketing und SMO (Suchmaschinen-Optimierung)
  • Shopeinstieg und Produktsuche
  • Sortiment und Präsentation
  • Prozesse und Funktionen
  • Layout, Usability und Recht
  • Checkout und Zahlungsmittel

Es werden jeweils nur die Kategorienwerte sowie die Overall-Bewertung veröffentlicht in folgender Form:

OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating OnlineShopCheck Rating

Begleitet wird das Rating von einem kurzen Kommentar zu Besonderheiten der Lösung. Die Bewertungen sind relativ zeitaufwändig und erfolgen in loser zeitlicher Abfolge.

Die Bewertung erfolgt aus – notabene subjektiver – Anwendersicht. Es besteht keine Möglichkeit, die technische Lösung und Integration zu beurteilen. Daher kann dieser Bewertungsraster nicht allgemein verwendet werden zur Evaluation von E-Commerce Lösungen, da entscheidende Faktoren zur Prozess- und Systemintegration u.a. fehlen.

Diese neue Serie soll dennoch auf Highlights und Kuriositäten der Onlinevertriebskanäle aufmerksam machen. Ich wünsche viel  Spass!

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