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E-Business&E-Commerce&Trends 01 Jan 2012 12:05 am

Unsere E-Commerce Trends gehören jeweils zu den beliebtesten Blogbeiträgen. Daher haben wir wiederum für die Branche, die Shopbetreiber, geplante Referate und Fachartikel die für uns wichtigsten 10 E-Commerce Trends für das Jahr 2012 bestimmt:

Die Carpathia E-Commerce Trends 2012 sind:

  1. Kein Heimatschutz mehr im E-Commerce
  2. Conversionsoptimierung und ROI
  3. Konzepte auf dem Prüfstand
  4. Zielgruppenspezifische Shoppingkonzepte
  5. Noline Commerce ersetzt Channel Management
  6. Von der Preistransparenz zur Markttransparenz
  7. Noch mehr Erlebnis, noch mehr Emotionen
  8. Shopping-Netzwerke
  9. Mobile, Local und Social – auch beim E-Commerce
  10. Social Reloaded

In den kommenden Wochen werden wir in diesem Blog auf die einzelnen Trends näher eingehen.

Wir wünschen allen Lesern einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!


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E-Business&E-Commerce&Trends 05 Mrz 2011 11:40 pm

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

Produktvideos und eigentliche Videoverkaufskonzepte werden uns auch 2011 beschäftigen. Nach wie vor in der Schweiz wenig verbreitet sind eigentliche Konzepte die Videos als primäres Kommunikationsmittel für den Verkauf verstehen. Im Sinne von zusätzlichen Produktinformationen kennen wir eigentliche Produktvideos (in der Regel von Herstellern), Produktdemonstrationen oder einen eher emotionalen / spielerischen Ansatz die Unboxing-Videos von Brack. In-Video-Verkaufskonzepte im Stile eines TVino sind in der Schweiz nach wie vor nicht anzutreffen.

Warum also ein Trend? Weiterhin ein Trend aus folgenden beiden Gründen:

Klickbare Videos als Verkaufstreiber

Spätestens seit dem DayDeal Geburtstagsvideo von @jaegi ist den Schweizern auch bekannt, dass man YouTube Videos klickbar machen kann. In diesem Beispiel natürlich als reiner Spass verstanden zeigt uns das Fashionlabel Frenchconnection seit einigen Monaten, wie man klickbare Videos auch für den aktiven Verkauf einsetzen kann. Eingekauft wird direkt aus dem Video, geklickt wird auf neben den Artikeln platzierten Buttons. Frenchconnection verkauft aktiv über YouTube und nennt das Konzept kokett Youtique.

YouTube Preview Image

Videos und v.a. iPads als Komplementärkanal

Um einiges spannender ist die Kombination von TV und iPad als Komplementärkanal. Gemäss Präsentation des in wenigen Wochen an den Start gehenden crossmedialen TV-Senders Joiz sitzt man in den Schweizer Stuben kaum noch ohne Laptop oder Tablet vor der Glotze. Joiz wendet sich an die Zielgruppe der 16- bis 24-jährigen:

“Das Altersfenster 16 bis 24 stammt aus einer Studie die besagt, dass 90% dieser „Zuschauer” parallel zu TV auch Web nutzen. Sie kucken also nicht kein TV, aber sie kucken auch TV und sind gleichzeitig dran zusätzlichen Content zu besuchen, am chatten, am Einkaufen über Web u.s.w.”

Während also auf dem Main- oder dem First-Screen beispielsweise eine Reportage läuft, ruft man auf dem Second-Screen Hintergrundinformationen ab und diskutiert mit anderen. Wird in der Champions-League gekickt, werden über den Second-Screen Merchandising-Artikel angeboten oder kocht Jamie Oliver, werden via Tablet bequem die Zutaten in den eigenen Warenkorb verschoben:

Kochen auf dem First-Screen, einkaufen auf dem second Screen (Quelle: http://www.designbynotion.com)

Kochen auf dem First-Screen, einkaufen auf dem second Screen (Quelle: http://www.designbynotion.com)

Dieser Meta-Mirror wird unsere (TV)-Shopping Gewohnheiten prägen. Tablets und andere Lightweight-Devices werden zum idealen Secon-Screen, zum Shopping-Kanal.


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E-Business&E-Commerce&Trends 21 Feb 2011 10:00 am

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

Es wäre vermessen zu behaupten, dass die Social Media Kanäle ähnliche Umwälzungen* im E-Commerce bringen als gerade auf politischer und v.a. demokratischer Ebene in Nordafrika. Ich bemühe den in der Tat abstrusen Vergleich nur um zu zeigen, wie verankert, verbreitet und akzeptiert diese Kanäle in der Bevölkerung sind. Aber auch wie kritisch und wie behutsam man damit umgehen muss. Gerade auch in unseren Breitengraden. Der Austausch zwischen den Benutzern, die Koordination und die Kommunikation verlagert sich auf diese sozialen Plattformen – ja es ist geradezu “normal”, sich darüber auszutauschen.

Und dieser Austausch wird auch den E-Commerce betreffen. Die potentiellen Käufer sind dort, die Interaktionen und die Vernetzung akzeptiert und etabliert. Kaufentscheide, Shopevaluationen und Produktbewertungen werden vermehrt im sozialen Umfeld stattfinden. Sie werden sich von den eigentlichen Shopplattformen entfernen. Shopbetreiber tun gut daran, sich daran zu orientieren und ihre Angebotskompetenz auch dort anzubieten, wo der Markt ist – wo das Gespräch ist.

Oder zumindest, dort Hilfestellungen anzubieten für den Kaufentscheid und die Vernetzung der Käufer zu fördern. Das heisst jedoch nicht, jede E-Commerce Plattform eröffnet einfach morgen sein Facebook-Outlet, das wäre zu kurz gegriffen. Darauf haben die Käufer nicht direkt gewartet, das führt zur befürchteten Banalisierung.

Vielmehr gilt es, die Macht den Käufern zu überlassen und ihnen Unterstützung zu bieten. Unterstützung, über Produkte zu diskutieren, Sortimente mitzubestimmen, Käufergruppierungen zu formen und vieles mehr. Die User sind nicht mit Artikeln zu bombardieren, sondern mit Ideen, mit Emotionen, mit Sehnsüchten (frei nach Antoine de Saint-Exupery).

So kann Social Media zum Transaktions-Initiator werden und nicht zur primären Transaktions-Maschine. Oder zur Konsolidierungs-Plattform wo man sich über gekaufte Artikel austauscht, diese bewertet und auch weiterempfiehlt. Hollr und Blippy sind hier zwei Ansätze, die in eine solche Richtung gehen.

Dass nun Facebook den E-Commerce fördern will, ist aus deren unternehmerischer Sicht natürlich nur nachzuvollziehen. Nicht zuletzt wegen ihrer eigenen Währung. Und dass einige bereits direkt auf Facebook verkaufen, dafür bringt man auch Verständnis auf. Aber es würde dem Grundgedanken der Social Media Plattformen widersprechen, dass dort eine komplette Kommerzialisierung stattfinden würde. So schnell wie alle Shops da wären, so schnell wären die Anwender weg. Schafft es ein Anbieter jedoch, nicht direkt zu verkaufen oder lediglich mit dedizierte Aktionen mit plattform-spezifischen Mehrwerten, so dürfte ihm ein viel grösserer Erfolg beschieden sein.

Fazit: Auf Facebook verkaufen heisst nicht, sein Sortiment in die Social-Media Kanäle zu kippen, sondern kompetent und geschickt mit den Usern zu interagieren, seine Sortiments-Kompetenz zu stärken und durch die Schaffung von Mehrwerten die Umsätze plattformübergreifend zu generieren.

*) Man darf sich den etwas weit hergeholten Vergleich ggf. dennoch erlauben, dass via Social Media Kanäle sich auch die Käufer demokratisieren und sich von den herkömmlichen Modellen verabschieden. Den Modellen, bei denen das Sortiment “von oben diktiert” wurde. Den Modellen, wie man sie vom herkömmlichen Versandhandel kennt. Den Modellen, die für einen Verkäufer-Markt stehen und die Käufer wenig bis gar nicht involvieren oder gar ignorieren. Wie wurde das kürzlich an einer Versanstaltung genannt? Genau, die “Buy or fuck-off” Shops. Halt doch etwas wie im “alten Ägypten”?

Anmerkung: Es läge mir fern, die aktuellen und dramatischen Ereignisse in Libyen, Jemen, Bahrain und anderswo sowie die damit zusammenhängenden menschlichen Tragödien zu verharmlosen. Wir verfolgen dies mit grosser Betroffenheit. Obige Hypothese stellt eine Trend-Beschreibung dar, die oft unterschätzte Macht der Social Media Kanäle und deren Einfluss auch auf den Onlinevertrieb. Es geht um den Kern der Sache, wie Social Media mobilisieren kann.


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E-Business&E-Commerce&Trends 30 Jan 2011 12:24 am

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

Amazon ist ein Warenhaus, das immer Grösser wird. Amazon kann im Kerngeschäft auch nur noch wachsen, in dem weitere Sortimentsbereiche hinzukommen. Bücher, CDs, Filme – das ist alles schon eine Weile her. Heute ist Amazon das Google des E-Commerce und oft erste Anlaufstelle, vor allem im benachbarten Ausland. Ob Elektronik-Artikel, Fashion oder Lebensmittel. Es gibt fast nichts, was man beim E-Commerce Riesen nicht bekommen könnte und er über seine beeindruckende Logistik nicht liefern kann.

Dieser Markt ist besetzt. Daher geht ein Trend vermehrt in Nischenangebote. Man sucht nicht mehr in der Breite des Angebots, sondern in der Tiefe den Erfolg. Erfolgreiche Lancierungen in der jüngsten Vergangenheit zeigen genau in diese Richtung.

Das Beispiel diapers.com in den USA ist ein Erfolgsmodel (vor dem sich auch Amazon “fürchten muss”). Und das deutsche Pendant Windeln.de scheint nicht minder erfolgreich. Alleine der Bereich Haushalt gibt noch zahlreiche weitere “Verticals” her wie soap.com, Schwans und andere.

Solche Shops bedienen ein gezieltest Bedürfnis und können ihre gesamte Online-Kommunikation (Shop, Sortiment, Bildsprache, Emotionalisierungen, Ratgeber usw) auf dieses ausrichten. In der Regel handelt es sich auch um Verbrauchsgüter-Plattformen die eine hohe Kundenbindung anstreben.

Oft wird hier auch der Grund bei den immer wieder gescheiterten E-Commerce Versuchen von Mediamarkt gesucht. Man wartet nicht auf ein weiteres Warenhaus. Vielmehr wäre es sinnvoller, einzelne Sortimente separate zu lancieren, dafür mit einer klaren Strategie und einem 100% fokussierten Konzept auf bspw. Küchengeräte, Unterhaltungselektronik, Computer & Zubehör etc.

Die deutsche Internetstores AG reitet genau mit dieser Strategie auf einer Erfolgswelle. Nicht das Sortiment wurde ständig erweitert, sonder das Portfolio an ganz klar fokussierten Branchen- (fahrrad.de, livingo.de, campz.de, fitness.de) und Zielgruppenshops (bikeunit.de, e-ways.de) u.a. die nach obigen Aspekten aufgebaut sind.

Top 10 US Retailer nach Conversion Rate (Quelle: marketingcharts.com)

Top 10 US Retailer nach Conversion Rate (Quelle: marketingcharts.com)

Kommt noch ein weiterer Erfolgsfaktor hinzu; die Conversion Rate. Es ist schon fast eine Faustregel, dass je spezialisierter ein Onlineshop ist, je höher ist seine Conversion Rate. Die Besucher suchen einen solchen Shop auf, weil sie ein ganz spezielles Bedürfis befriedigen wollen.

In meinen Lehraufträgen an diversen Schweizer Instituten erwähne ich jeweils fleurop.ch als Paradebeispiel, da diese nach meinen Einschätzungen wohl eine der höchsten Conversion Rates der Schweiz aufweisen (was mir gegenüber zwischenzeitlich auch vertraulich bestätigt wurde). Kaum jemand browsed einfach etwas bei Fleurop rum, um sich über die aktuellen Blumentrends zu informieren? Nein, die Handlung ist ganz klar fokussiert.

In der Schweiz sind diese klar fokussierten Shops noch nicht so breit vertreten. Es gibt jedoch schon einige davon. Angefangen bei einem E-Commerce Pionier wie blacksocks.com aber auch bei neuen spannenden Plattformen wie dem fromashop.ch oder dem Heimtier-Bedarfmarkt, der wohl in Bälde mit neuen Playern umkämpft wird.

Das Potential ist da, sich mit einem klar fokussierten Sortiment und entsprechender Kompetenz eine lukrative Nische online zu schaffen. Noch sind diese Nischen verfügbar.


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E-Business&E-Commerce&Trends 19 Jan 2011 08:00 am

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

E-Commerce wird gemäss Wikipedia als elektronischer Handel oder Handelsverkehr übersetzt. Aber wozu braucht es Handel? Eine vereinfachte Erklärung hierzu ist, dass Hersteller und Lieferanten die Zusammenarbeit mit Händlern suchen welche wiederum die Artikel den Endverbrauchern über ein Händler- und Niederlassungsnetz anbieten. Händler sind also in dieser vereinfachten Form dazu da, vor Ort beim Kunden zu sein. Sei es in Form von stationären Ladengeschäften oder einem persönlichen Vertriebsnetz von bspw. Aussendienstmitarbeitern. Selbstverständlich macht der Handel noch viel mehr; von Zollformalitäten, Zwischenlagern, Logistikleistungen, Marketing, Verkaufsförderung bis zu Retouren, Reparaturen u.v.a.

Interessant für diesen Trend ist jedoch der Aspekt des “vor Ort” seins. Mit dem E-Commerce entfällt dieser. E-Commerce erlaubt grundsätzlich jedem, zum Händler zu werden. Das beginnt bei Privatpersonen die erste erfolgreiche Versuche über Auktions- oder Social-Commerce Plattformen starten und sich dann an einen eigenen Shop wagen.

Das gilt aber zunehmend auch für Hersteller; es ist eine Konsoliderung in der Absatz- und Handelskette festzustellen.  E-Commerce erlaubt es den Herstellern, sich direkt an die Endverbraucher zu richten und damit den Zwischenhandel auszuschalten. Ein Vertriebsnetz “vor Ort” wird mit dem Onlinehandel obsolet. Dies stellt eine der grössten Herausforderung für die Händler dar.

Folgende zwei Triebfedern stehen hinter diesem Trend:

1. Hersteller Druck

Der Hersteller wird selber zum Händler und spricht direkt den Konsumenten an. Eine der Pioniere in diesem Bereich war sicher HP. Bereits seit vielen Jahren verkauft der Hardware-Hersteller am Fachhandel vorbei direkt. Lange war er aber alleine auf weiter Flur. Vor 2-3 Jahren kamen mit dem Mass-Customizing vermehrt Hersteller auf die Idee, zumindest ein Sortiment direkt den Endverbrauchern anzubieten, was der Fachhandel nur erschwert kann. Massanfertigungen und Individualisierungen. Als Beispiel sei hier Nike-ID erwähnt.

Nun folgt aber die nächste Welle; analog dem stationären Prinzip der Flagship Stores bauen v.a. Markenhersteller ihre virtuellen Onlineverkaufswelten. Kompatibel zu den aktuellen Endgeräten zeigt beispielsweise das Luxuslabel Gucci seine Modewelt und bietet die Artikel auch gleich direkt zum Verkauf an. Es gibt kaum ein Fashionlabel, das in den letzten Monaten nicht seinen eigenen Store eröffnet hat. Auch andere Branchen sind von diesen Phänomen direkt betroffen.

(nicht erwähnt seien hier direkte Vertriebskonzepte à la DELL die von Beginn weg auf den Handel verzichteten, jedoch in jüngster Vergangenheit auch diesen Kanal entdecken)

2.Digitalisierungs Druck

Dir fortschreitende Digitalisierung bringt den Handel ebenfalls unter Druck oder schaltet diesen aus. Musik, Bücher und zunehmend auch Filme werden digital angeboten. Der Handel vor Ort entfällt, der Handel online könnte auch entfallen, denn es braucht ihn nicht mehr zwingend. Auch Plattenlabels, Filmstudios und Verlage können ihre Produkte  am Handel vorbei direkt den Endverbrauchern anbieten. Bei digitalen Gütern wird nicht nur die gesamte Absatzkette zusammen schmelzen, auch die Produktion der Datenträger und Bücher, Logistikleistungen und mehr entfällt komplett. Und dass online problemlos bezahlt werden kann, wissen wir alle.

Die Händler kommen unter Druck – wie geht man damit um?

Die Onlinehändler müssen sich gegenüber dem Endverbraucher unverzichtbar machen und mit Services punkten. Entscheidend wird die richtige Positionierung sein. Johannes Altmann hat verschiedene Tipps für Shops in seinem Artikel für die Internet-World gut beschrieben.

1. Verkaufen Sie zu Preisen, die für den Hersteller akzeptabel sind. Preisdumping ist der sichere Weg zum Rauswurf aus der Belieferung.

2. Viel Umsatz heißt relevante Bedeutung.

3. Eine klare Positionierung und eine verständliche Strategie kann Hersteller überzeugen, dass Ihr Shop ein guter Vertriebsweg ist.

4. Ein gutes Markenumfeld schaffen. Topmarken wollen nur in der Umgebung von Topmarken platziert werden. “Resterampen”-Feeling schadet der Marke.

5. Gutes Verkaufen der Marke. Gute Bilder, hervorragende Beschreibungen in einem professionellen Shop schafft Akzeptanz bei den Herstellern.

6. Sortimentsrelevanz. Hersteller wollen, dass Sortimente vollständig gelistet werden. Nur vereinzelte Produkte sind nicht gewünscht.

7. Lieferfähigkeit und Service. Hersteller wollen nicht Ihr Lager und Fulfillmentanbieter sein. Sie müssen Artikel selbst lagern und einen hohen Service bieten.

Ebenfalls finden sich in Altmanns Artikel auch mögliche Strategien der Hersteller, Interessant hierzu ist v.a. Strategie Nummer 4:

“Online verkaufen darf nur der, der stationär auch einen Laden betreibt.”

Schweizer Onlinehändler haben in jüngster Vergangenheit verschiedentlich den Schritt in das stationäre Geschäft gewagt. Dies widerspricht auf den ersten Blick diesem Trend. Könnte sich jedoch strategisch als korrekt erweisen in einem anderen Zusammenhang. Von der WEKO wird diese Tage noch ein Entscheid erwartet im Zusammenhang mit der Behinderung des Onlinehandels durch Hersteller. Gem. unbestätigten Quellen könnte das Verdikt so ausfallen, dass genau diese Strategie Nr. 4 von den Wettbewerbshütern als Voraussetzung für den uneingeschränkten online Handel definiert wird.


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E-Commerce&Mobile / Tablets&Trends 10 Jan 2011 11:20 am

Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

Eine der grossen Herausforderungen für die Shopbetreiber ist die Optimierung der Sortimente, Produktpräsentationen und Prozesse auf die immer grösser werdende Vielfalt an Endgeräten. Bedeutete E-Commerce vor wenigen Jahren noch primär, einen Onlineshop für den Webbrowser zu konzipieren, ist die Ausgangslage heute eine ganz andere.

Smartphones

Die Smartphones, allen voran das iPhone als Wegbereiter sogenannter Apps und darunter auch immer mehr Shopping-Apps, haben seit rund 2 Jahren die Massen erreicht. Und damit auch potentielle Käufer. Erste Erfahrungen zeigen, dass sich über das mobile Shopping neue Käuferschichten erreichen lassen, der Neukunden-Zuwachs ist hier besonders ausgeprägt. Da sich der sog. Mobile-Commerce erst in den Anfängen befindet, ist in diesem Bereich auch das Umsatzwachstum noch im dreistelligen Prozentbereich, wie das Beispiel eBay zeigt.

Die Herausforderung im Mobile-Commerce liegt darin, das Shopping-Bedürfnis auf die mobile Situation zu adaptieren. Und hier haben auch die Location-Based-Services und damit die aktuelle Position des Anwenders einen wichtigen Einfluss.

Tablet PCs

Im vergangenen Jahr brachte das iPad den E-Commerce ins Wohnzimmer. Dass die Kategorie der Tablet-PCs ein grosses Potential birgt zeigt auch, dass die gestern in Las Vegas zu Ende gegangene Consumer-Electronic Messe CES diverse Modelle präsentierte, die Apples iPad konkurrenzieren sollen. Das letzte Jahr brachte denn auch einige spannende Shopping-Anwendungen auf das iPad.

Die Herausforderung im sog. Sofa-Commerce liegt darin, sich auf die Lean-Back Situation der Anwender einzustellen sowie Möglichkeiten und Interaktionen des grossen Displays optimal zu nutzen. Mit dem iPad & Co ist der E-Commerce im Wohnzimmer angekommen: Shopping und Produktinformationen werden in entspannter Freizeitatmosphäre alleine oder in der Gruppe abgerufen. Die Nutzung einer Shopping-App auf dem iPad ist jedoch eine unterschiedliche zum iPhone oder Smartphone.

Wie gehen Shopbetreiber mit dieser Konvergenz um?

Die Gretchen-Frage wird immer wieder gestellt; muss ich eine Shopping App haben und falls ja, separate für’s Smartphone und für’s Tablet? Und dann für welche Plattform; Apple, Android, Windows…?

Die Antwort heisst JA, wenn mein Sortiment und meine Zielgruppe auf den verschiedenen Devices und in den jeweiligen Situationen individuell angesprochen werden kann. Kann ich meinem potentiellen Kunden einen Zusatznutzen bieten, wenn ich ihn in seiner mobilen Situation “on the road” erreiche oder relaxed auf dem “Sofa”. Kann ich die Zusatzfunktionen der jeweiligen Endgeräte wie GPS, Kamera, Neigungssensor, Zugriff auf Kontakte oder auch grosses Video-Display, Multi-Touch u.a. für meine Produktpräsentation nutzen?

Die Antwort heisst NEIN, wenn mein Verkaufskonzept auf allen Devices und in allen Situation mehr oder weniger dasselbe ist. Dann ist jedoch darauf zu achten, dass die Ansicht des Shops wie auch dessen Usability und Funktionen auf die jeweiligen Bildschirmgrössen und -ausrichtungen angepasst wird.

Bleibt noch die Zusatzfrage für Shopbetreiber nach den unterstützten Plattformen bei eigentlichen Shopping-Apps. Wurde bislang mehrheitlich für die Apple Plattform entwickelt (iPhone, iPad, iPod Touch) werden dieses Jahr die Android-Shopping-Apps folgen. Aber spätestens wenn die dritte potentielle Shopping-Plattform folgt wird sich mancher Shopbetreiber fragen, wo soll das hin führen?

Hier liegt die Zukunft eindeutig in den Web-Apps, die universal auch für die mobilen Endgeräte entwickelt werden können und deren Finish dann noch auf die jeweilige Plattform folgt. Einen diesbezüglich sehr interessanten Ansatz verfolgt die Schweizer Agentur Liip mit NIWEA – für geschmeidigen E-Commerce auf allen Devices.


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E-Business&E-Commerce&Mobile / Tablets&Trends 03 Jan 2011 09:30 am

Nachdem die Trends 2010 zu den beliebtesten Blogbeiträgen des vergangenen Jahres gehörten, haben wir wiederum für die Branche, die Shopbetreiber, geplante Referate und Fachartikel die für uns wichtigsten 10 E-Commerce Trends 2011 definiert.

Die Carpathia E-Commerce Trends 2011 sind:

  1. Shopping-Device-Konvergenz
  2. Konsoliderung in der Absatz- und Handelskette
  3. Spezialisierung und Nischenanbieter
  4. Location Based Coupons und Informationen
  5. Social Media als Transaktions-Initiator und -Konsolidierer
  6. Bewegtbild und Komplementärkanäle
  7. Service Excellence
  8. Zahlungs- und Finanzierungsmodelle
  9. Customer Lifecycle
  10. Loyality und Gamification

Wir werden im Wochenrythmus in einzelnen Blogbeiträgen näher auf die obigen Trends eingehen.


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Carte Blanche&Trends 01 Mai 2010 02:51 pm

Per Zufall via einen Kommentar beim Leumund drüben auf folgendes Video von der TED-Konferenz gestossen. In Zeiten von Crowd-Sourcing, gruppendynamischen Prozessen, Social-Media und -Networks – namentlich Facebook und Twitter -  ist die Aussage von Derek Sivers sehr treffend: “Der 1. Follower macht aus einem Idioten erst einen Leader.”


asd


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E-Business&Trends 04 Feb 2010 08:37 pm

Am 28. Januar 2010 fanden in Berlin die Live Shopping Days statt – über erste Eindrücke wurde u.a. hier ja schon berichtet.

Etwas vom Packendsten war die Keynote “Der virale Faktor” von Martin Oetting, TRND. Auf beeindruckende Art hat er den viralen Faktor beschrieben und auch mit süffisanten Bemerkungen auf den Punkt gebracht:

“Mit jedem Einzelnen sprechen, skaliert beschissen”.

Mit meinem äusserst positiven Eindruck von diesem Referat war ich nicht alleine.

Es gibt einen Mitschnitt dieses Referates. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Carlos Rageth von nettoshop.ch für die Aufzeichnung und natürlich Martin Oetting von TRND für die Freigabe zur Publikation. Weitere (virale) Verbreitung des Referates durchaus erwünscht.

 

LSD2010 – der virale Faktor von Martin Oetting, TRND from thlang on Vimeo.


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Trends 23 Dez 2009 07:15 pm

Der etwas andere Jahresrückblick – auch mit dem einen oder anderen E-Commerce und E-Business Bezug. Sensationell umgesetzt – Kompliment!

In diesem Sinne wünsche ich allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen phänomenalen Rutsch ins Neue Jahr – voller Vorfreude auf neue spannende Entwicklungen und Begegnungen im Online-Business.


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