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State of E-Commerce in Switzerland

An der heutigen E-Commerce Konferenz des Internet Briefings habe ich das Eröffnungsreferat zum Thema der aktuellen Lage des Onlinevertriebs in der Schweiz gehalten.

Nachfolgend die Folien hierzu:

Thomas Lang

Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia Consulting GmbH, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Onlinevertriebskanäle sowie Referent an Konferenzen zum Thema E-Commerce.

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coop@home neu auch für die Android-Plattform

coop@home Shopping App neu auch für Android

coop@home Shopping App neu auch für Android

Der mobile Shop von Coop für Dinge des täglichen Bedarfs wurde gem heutiger Pressemitteilung nun auch für die Android Plattform lanciert.

Nachdem die SBB vergangene Woche ihre Android-App im Android Market veröffentlicht haben, ist coop@home die zweite prominente Schweizer Shopping-App die für die Google Plattform programmiert wurde.

Wie schon bei den SBB orientiert sich die Coop-Android-App stark an der iPhone App. Nach eigenen Recherchen kommt dies bei den Android-Usern jedoch nur beschränkt an, da man ja auch aus “Stolz” kein iPhone besitzt.

“Ich habe ein Android Handy da ich auf die Einschränkungen eines iPhones verzichten will und mir die Benutzeroberfläche besser gefällt wie beim iPhone. Also bitte keine iPhone Kopien auf Android.”
Userkommentar aus dem SBB-Preview-Test.

Im Sommer 2009 lancierte Coop die iApp die nach eigenen Angaben bereits über 100’000 Mal heruntergeladen wurde. Bei Coop gehen bereits 3% aller Bestellungen via Smartphone ein. Bei LeShop ist es bereits jede 20. Bestellung (5%).

Die Android-App bietet gem. Market-Text folgende Funktionen:

  • 13’000 Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs und über 1’000 Jahrgangsweine
  • Schenken leicht gemacht mit dem Blumen- und Geschenkshop
  • Scannen des EAN Strichcode und schon wird das Produkt angezeigt
  • Einfaches Erstellen und Verwalten von Einkaufslisten direkt ab der Detailansicht
  • Meine Produkte – zeigt unter MyCoop die 60 meist gekauften Artikel

Thomas Lang

Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia Consulting GmbH, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Onlinevertriebskanäle sowie Referent an Konferenzen zum Thema E-Commerce.

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Live Shopping Days 2011 – Schweizer Delegation

Live Shopping Days 2011 - BerlinAm 21. / 22. März finden die Live Shopping Days in Berlin statt, organisiert von Exciting Commerce. Die LSD gelten als eine der spannendsten Veranstaltungen der Branche und wir nehmen auch dieses Jahr teil.

Gemäss Organisator Jochen Krisch sind etliche Schweizer dabei. Die knapp 300 Teilnehmer umfassende Liste ist bei Amiando online.

Interessant ist, welche Schweizer nach Berlin reisen werden – für das “Swiss Who’s Who” an den LSD11 benötige ich Deine Hilfe. Wenn Du also ebenfalls an die LSD reist, vervollständige doch kurz nachfolgende Umfrage. Die Ergebnisse gibt’s dann hier.

Thomas Lang

Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia Consulting GmbH, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Onlinevertriebskanäle sowie Referent an Konferenzen zum Thema E-Commerce.

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HSG-Studie zu Cross-Channel Management 2011

HSG-Studie zu Cross-Channel Management 2011

HSG-Studie zu Cross-Channel Management 2011

Das Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St. Gallen hat in Zusammenarbeit mit Hybris eine Studie zum Cross-Channel Management veröffentlicht. Die Studie wurde gestern am 4. E-Commerce Summit in Zürich vorgestellt.

Grundlage ist eine repräsentative Online-Befragung von über 1’000 Internetnutzern in Deutchland und 500 in der deutschsprachigen Schweiz.

Gefragt wurde u.a. nach den am besten bekannten Händlern mit Onlineshop und Ladengeschäft.

Die Resultate für die Schweiz lauten wie folgt:

Händler %
1 Migros/LeShop.ch 24.2%
2 Coop/coop@home 13.8%
3 Ex Libris 8.8%
4 Digitec 5.1%
5 Weltbild 4.9%
6 Steg PC 3.1%
7 Jelmoli 2.9%
8 Tchibo 2.7%
9 Conrad 2.1%
10 Orell Füssli 1.8%

Interessant ist, dass LeShop derart eng und stark mit der Migros wahrgenomen wird. Zudem befindet sich mit Digitec ein Händler auf Platz 4, der als Pure-Internetplayer begann und erst in den vergangenen Jahren in den stationären Handel eintrat.

Von manchen wurde Multichannel bereits tot gesagt, aber für den stationären Handel sind das derzeit die einzigen Wachstumschancen (und umgekehrt, wie das Beispiel Digitec zeigt).

Die Studie verspricht Implikationen zur besseren Koordination des Online-Shops mit dem stationären Handel und kann  per E-Mail bestellt werden (62 Seiten, nur als Print-Ausgabe erhältlich, Preis: 69 CHF/49 EUR)

Thomas Lang

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Birchbox – die krampfhafte Suche nach dem nächsten Killerkonzept

birchbox.comMit birchbox.com ging vor wenigen Wochen in der zweiten Hälfte 2010 ein neues (us-amerikanisches) Verkaufskonzept an den Start. Für monatliche USD 10.- bekommt der Kunde (vornehmlich Frauen) bis zu 5 Kosmetikproben frei Haus gesandt.

Und bereits geht die Klonhysterie los und die erste Kopie ging in Deutschland an den Start – Rocket Internet lancierte diese Tage glossybox.de.

Was bei den Groupon-Klonen (in der Schweiz DeinDeal und Citydeal/Groupon) kurz- bis mittelfristig als Kopie funktionieren kann, dürfte mit den Probeboxen eher schwierig sein zu adaptieren.

Zielgruppe und Konzept
Der (Online)kunde ist weiblich, und verschiedentlich wurden schon Frauenkonzepte gefordert. Aber es wird mit den Kosmetikproben wohl nur ein weiteres Klischee bedient; wir brauchen ein neues Konzept, Frauen sind unsere Zielgruppe, also heisst der Markt Kosmetik..? Das ist wohl zu kurz gegriffen. Es wird kaum eine genügend grosse Klientel bereit sein, über längere Zeit monatlich 10.- zu bezahlen für etwas, was sie kostenlos haben kann. Was für einige wenige Male bei jungen Frauen womöglich interessant ist – der Zugang zu Luxuskosmetika – wird sich schnell zu Tode laufen. Stammkunden werden damit wohl keine zu gewinnen sein. Das werden bald auch mal die Kosmetikhersteller bemerken, die die Proben nicht nur kostenlos zur Verfügung stellen, sondern mit WKZ noch subventionieren könnten (sofern sie dieses Konzept als attraktiven Proben-Distributionskanal akzeptieren). Für die ganz jungen Frauen dürfte das Abo auf Dauer zu teuer sein, für die etwas älteren nicht attraktiv genug, da sie ihren Duft schon gefunden haben. Anders als bei (kostenlosen) Produktproben im Kosmetikeinkauf (online / stationär) ist bei Birchbox der wichtige angestrebte Kauf des probierten Produktes zu weit weg.

Kostenstruktur
USD/EUR 10.- pro Monat für eine Box “frei Haus” geliefert. Anders als bei Groupon sind wir hier mit effektiver Logistik konfrontiert. Während man bei Groupon das aufwändige Dealscouting hervorragend rein provisionsbasiert organisieren kann und bei Coupons sowohl physischer Versand, Lagerhaltung wie auch Retouren entfallen, sieht das bei Birchbox anders aus. Die Boxen müssen konfektioniert werden, Verpackung und Versand werden mit erheblichen Kosten zu buche schlagen, vom Porto der (Schweizer) Paketpost mal ganz abgesehen. Fraglich, ob sich das rechnet.

Fraglich, ob sich das überhaupt rechnen muss. Gut möglich, dass man mit diesem Konzept einfach den neuen Wa(h)renwert im kurzfristigen E-Commerce sucht: Daten. Und dann den schnellen Exit.

Oder etwas zynischer:

Wir basteln uns ein neues Onlinevertriebskonzept:
Frage 1: Zielgruppe? Frauen.
Frage 2: Wo/wie können wir aus traditionellen und etablierten Konzepten schnellen Cash zur Quersubventionierung anzapfen? WKZ
Lösung: Birchbox, Glossybox, whateverbox

Ein nachhaltiges Onlineverkaufskonzept sieht (für mich) anders aus.

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Thomas Lang

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