e-Government made in Germany

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Seit wenigen Tagen präsentiert sich die Main-Metropole Frankfurt neu auf dem Web.
Laut Pressemeldung pflegen über 300 Autoren in den Frankfurter Ämtern Informationen. Die Website schaut auf den ersten Blick solide aus, auch soll grosser Wert auf die behindertengerechte Programmierung gelegt worden sein.

Main-Metropole Frankfurt: www.frankfurt.deDer erste Eindruck ist derjenige eines umfassenden horizontalen Portals: Frankfurt ist ja nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Flughafen, eine Börse, eine Messestadt uvm.

Das Informationsangebot ist sehr breit, geht aber in den wenigsten Bereichen effektiv in die Tiefe. Bei einem kurzes Besuch konnte ich weder einen Online-Schalter für Amtsgeschäfte finden, noch andere Möglichkeiten, mit dem Amtsschimmel zu wiehern; viele Infos, keine Interaktionen (z.B. Standardprozess Wohnungsanmeldung)
Auch die Suchmaschinen werden nicht wirklich begeistert sein von den kryptischen URLs wie “detail.php?id=2778&_myvars[_id_listenartikel]=58423“. Naja, immerhin hat man auf OpenSource bezüglich Plattform gesetzt.
Schade, hätte mir von einer Metropole wie FFM mehr versprochen, zumal fast jede Gemeinde in der Schweiz mehr E-Government bietet.



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Thomas Lang, Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker, unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung, beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen, bei Expertisen und der operativen Umsetzung im Bereich Organisation, Prozesse, Innovation, Change-Management und Unternehmenskultur. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Zudem ist er Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Keynote-Speaker zu E-Commerce und Digital Transformation im Handel. Medien bezeichnen ihn als digitalen Vordenker und zitieren ihn regelmässig.

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