Zu schön, um wahr zu sein?

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Craigslist„Craigslist Meets the Capitalists“

Craigslist, der ursprünglich aus San Francisco stammende Kleinanzeigen-Markt, legt jährlich ca. 100% zu. Es ist die weltweit grösste Site dieser Art. Die Anzeigen können grösstenteils kostenlos aufgegeben werden, lediglich Stellen- und Wohnungsinseraten in grösseren US-Städten kosten einen Obolus von wenigen Dollars. Wikipedia schreibt z.B.

Mit über drei Milliarden Seitenbesuchen von zehn Millionen Nutzern pro Monat ist das Unternehmen weltweit auf dem siebten Platz aller Internetfirmen. Mit sieben Millionen neuen Anzeigen im Monat ist es das größte Unternehmen dieser Art.

Eine Horde von Finanz-Analysten versteht nun die Welt nicht mehr. Craigslist CEO Jim Buckmaster verkündete an der Wallstreet, dass er keinerlei Interesse an einem IPO noch an einem Verkauf oder an Partnerschaften habe. Auch auf Werbung wolle man weiterhin verzichten. Experten schätzen den Wert von Craigslist ähnlich ein wie bei YouTube – und dort griff Google ja für USD 1.65 Mrd. zu! Entsprechend irritiert sind denn auch die Kommentare der Analysten – und amüsant die Kommentare der Blogleser 😉

Kurz: man ist bei Craigslist nicht an einer Gewinnmaximierung interessiert. Die ursprüngliche Idee steht im Vordergrund: „help Web users find jobs, cars, apartments and dates — and not so much to make money
Mit dieser fast märchenhaften Geschichte wünsche ich allen ein herzliches „Guets Nois“ !

Via (Lunch over IP)



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Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Referent an intl. Konferenzen zum Thema E-Commerce und Digitale Transformation im Handel.

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