Otto steigt in den Onlinehandel mit Lebensmitteln ein

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Ob uns Deutschland den Titel des Vize-Weltmeisters streitig machen will? Ich spreche nicht von Fussball, sondern vom Onlinevertrieb von Gütern des täglichen Bedarfs.

Nach England hat die Schweiz die größten pro Kopf Ausgaben für Lebensmittel im E-Commerce. Möglich machen das Onlinepioniere wie LeShop oder coop@home.

Gemäß einer Meldung der deutschen Lebensmittelzeitung plant Otto nun in Deutschland den Einsteig in das Onlineshopping mit Lebensmitteln.



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Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Referent an intl. Konferenzen zum Thema E-Commerce und Digitale Transformation im Handel.

2 KOMMENTARE

  1. Nach meiner Auffassung ist der Versand von Lebensmitteln einer der größten Wachstumsmärkte in den nächsten 10 Jahren.
    Vor dem Hintergrund steigender Kosten für den Individualverkehr und längeren Arbeitszeiten, wird nicht nur die Landbevölkerung die treibende Kraft sein, sondern auch die Beschäftigten in den Städten.
    Es ist sehr bequem, abends seinen Einkauf Zuhause vorzufinden, anstatt ihn 4-5 Mal in die Hand nehmen zu müssen, bis die Waren Zuhause im Kühlschrank oder in der Kammer verstaut sind.
    Aldi, Lidl usw. ahnen noch gar nicht, was da auf sie zukommt. Dehnen fehlt die komplette Logistik und die Erfahrung im e-commerce, um gegen Amazon, Otto etc. zu bestehen.
    Ausserdem hat durch Spezialisierung auch ‘Tante Emma’ wieder eine Chance.
    Natürlich führt diese Entwicklung zu gigantischen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt.
    Ein Versandhändler kommt idR. mit einem Bruchteil des Personals aus, welches ein Flächenmarkt benötigt. Das bedeutet den Verlust vieler Arbeitsplätze für gering qualifizierte Menschen im Handel.

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