Bewegtbild und Komplementärkanäle – E-Commerce Trend 2011

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Aus der Serie: Carpathia E-Commerce Trends 2011

Produktvideos und eigentliche Videoverkaufskonzepte werden uns auch 2011 beschäftigen. Nach wie vor in der Schweiz wenig verbreitet sind eigentliche Konzepte die Videos als primäres Kommunikationsmittel für den Verkauf verstehen. Im Sinne von zusätzlichen Produktinformationen kennen wir eigentliche Produktvideos (in der Regel von Herstellern), Produktdemonstrationen oder einen eher emotionalen / spielerischen Ansatz die Unboxing-Videos von Brack. In-Video-Verkaufskonzepte im Stile eines TVino sind in der Schweiz nach wie vor nicht anzutreffen.

Warum also ein Trend? Weiterhin ein Trend aus folgenden beiden Gründen:

Klickbare Videos als Verkaufstreiber

Spätestens seit dem DayDeal Geburtstagsvideo von @jaegi ist den Schweizern auch bekannt, dass man YouTube Videos klickbar machen kann. In diesem Beispiel natürlich als reiner Spass verstanden zeigt uns das Fashionlabel Frenchconnection seit einigen Monaten, wie man klickbare Videos auch für den aktiven Verkauf einsetzen kann. Eingekauft wird direkt aus dem Video, geklickt wird auf neben den Artikeln platzierten Buttons. Frenchconnection verkauft aktiv über YouTube und nennt das Konzept kokett Youtique.

http://www.youtube.com/watch?v=OUPWMaYWvDg

Videos und v.a. iPads als Komplementärkanal

Um einiges spannender ist die Kombination von TV und iPad als Komplementärkanal. Gemäss Präsentation des in wenigen Wochen an den Start gehenden crossmedialen TV-Senders Joiz sitzt man in den Schweizer Stuben kaum noch ohne Laptop oder Tablet vor der Glotze. Joiz wendet sich an die Zielgruppe der 16- bis 24-jährigen:

„Das Altersfenster 16 bis 24 stammt aus einer Studie die besagt, dass 90% dieser „Zuschauer“ parallel zu TV auch Web nutzen. Sie kucken also nicht kein TV, aber sie kucken auch TV und sind gleichzeitig dran zusätzlichen Content zu besuchen, am chatten, am Einkaufen über Web u.s.w.“

Während also auf dem Main- oder dem First-Screen beispielsweise eine Reportage läuft, ruft man auf dem Second-Screen Hintergrundinformationen ab und diskutiert mit anderen. Wird in der Champions-League gekickt, werden über den Second-Screen Merchandising-Artikel angeboten oder kocht Jamie Oliver, werden via Tablet bequem die Zutaten in den eigenen Warenkorb verschoben:

Kochen auf dem First-Screen, einkaufen auf dem second Screen (Quelle: http://www.designbynotion.com)
Kochen auf dem First-Screen, einkaufen auf dem second Screen (Quelle: http://www.designbynotion.com)

Dieser Meta-Mirror wird unsere (TV)-Shopping Gewohnheiten prägen. Tablets und andere Lightweight-Devices werden zum idealen Secon-Screen, zum Shopping-Kanal.



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