Tamedia beteiligt sich an Doodle

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Interessantes aus dem Schweizer E-Business, mal etwas Abseits von E-Commerce. Die Schweizer Verlage engagieren sich weiter bei interessanten Schweizer Web-Startups.

Wie im Blog von Doodle zu lesen ist, beteiligt sich Tamedia mit 49% an Doodle, dem zwischenzeitlich weltweit bekannten Terminfindungsdienst aus Zürich.

Gem. Mitteilung will Tamedia einerseits Synergien mit der Suchmaschine search.ch nutzen und die internationale Entwicklung von Doodle fördern. Zudem verspricht man sich eine Stärkung im Werbemarkt.

In den kommenden Jahren ist gem. Tamedia-Mitteilung eine weitere Aufstockung geplant, womit die Gründer Michael Näf und Paul Sevinç ihre Mehrheit abgeben werden.

“Doodle ist eine ideale Ergänzung des starken Online-Portfolios von Tamedia in der Schweiz, das unter anderem die Newsplattformen 20 Minuten Online und Newsnetz, die Online-Marktplätze car4you.ch, homegate.ch und die Stellenplattformen der Jobup AG sowie die Shoppingplattform FashionFriends umfasst. Durch eine Partnerschaft mit der führenden Schweizer Verzeichnisplattform search.ch soll die Position von Doodle im Werbemarkt und im KMU-Segment zusätzlich gestärkt werden.”

Die Beteiligung an Doodle reiht sich damit ein in verschiedene Akquisitionen der Medienhäuser, allen voran Tamedia und Ringier.

Wir bleiben bei unserer Feststellung, dass eine eigentliche Online-Strategie bei den Medienhäusern abseits der Vermarktung durch diese Akquisitionen nicht auszumachen ist. Es geht weiterhin vielmehr darum, sich an E-Juwelen zu beteiligen, bevor sich diese der Konkurrent schnappt.



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1 KOMMENTAR

  1. Es ist richtig, dass eine Online-Strategie bei den Medienhäusern nicht auszumachen ist. Ob sich die Beteiligung an Doodle auszahlen wird? Sicher wird man stärker im Online-Werbemarkt auftreten können.

    Mein Tipp: Tamedia oder Ringier werden als nächstes MeinDeal.ch zu kaufen versuchen. Auch das wäre ein Juwel.

    Nur hatten dann die Verlage nicht immer die richtige Strategie, ein erfolgreiches Internet-Startup zielgerichtet weiter zu entwickeln. Nach der Übernahme beginnt eben die eigentliche Arbeit.

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