Peek & Cloppenburg Hamburg geht online

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Peek & Cloppenburg Hamburg startet in den E-Commerce. Der ab September geplante Onlineshop wird unter der Domäne vangraaf.com lanciert – unter diesem Namen ist P&C Hamburg im Ausland präsent.

Von Beginn weg will man 180 intl. Brands präsentieren,wie fabeau schreibt:

“Jedes Produkt soll mit dazu passenden Artikeln vorgestellt werden, um so auch online die bewährte Beratungsqualität zu bieten. Konzeption und Realisierung des Shops übernimmt die Wiethe Group, die auch schon die Onlineshops für Engelhorn, Tom Tailor oder Marc O’Polo aufgesetzt hat und beim Fulfillment mit der Bertelsmann-Tochter avarto zusammenarbeitet. Wie auch andere Händler setzt P&C Hamburg auf den Multichannel-Ansatz: So können Kunden in den Filialen an Terminals bestellen und ihre bestellte Ware auch in den Häusern abholen.”

Interessant, dass P&C Hamburg für den Onlineauftritt nicht den eigenen bekannten Brand verwendet, sondern unter dem wohl weniger bekannten Namen Van Graaf. Und dies, obschon man gem. obiger Meldung eine Multichannel-Ansatz fahren will.

Erschwerend kommt hinzu, dass die rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Bekleidungshausketten Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf und P&C Hamburg sich laut Wikipedia nach diversen gerichtlichen Auseinandersetzungen kritisch gegenüberstehen. Für den stationären Verkauf gibt es Absprachen und regionale Aufteilungen – man ist fast geneigt mit dem Aldi Nord/Süd Modell zu vergleichen.

Was aber stationär funktionieren mag, wird online kaum funktionieren. Dort startet P&C Hamburg unter vangraaf.com und Peek & Cloppenburg Düsseldorf soll demnächst auch einen Onlineshop lancieren (wohl unter welcher Domäne?). Es bleibt zu hoffen, dass mit dem versprochenen Multichannel-Ansatz der Kunde nicht auf der Strecke bleibt.

Denn ob dieser durchschaut, welcher P&C stationär nun zu welchem P&C online gehört? Ich bin gespannt, wie das gelöst wird, dass sich der Kunde nicht darum kümmern muss. Oder dieser kauft ohnehin bei den bereit etablierten Online-Fashion-Anbietern wie Zalando & Co. ein – denn dort gibt’s wohl dieselben 180 Brands.



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