Neckermann-Insolvenz: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht"

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Das Traditions-Versandhaus Neckermann musste kürzlich Antrag auf Insolvenz stellen – insbesondere auch, weil bei deutschen Gewerkschaften Online weniger zählt als Denkmalschutz.

Seit heute präsentiert sich Neckermann Deutschland mit einem Augenzwinkern online und hat für viele Lacher und Sympathie vorab in den sozialen Medien gesorgt.

Die aktuellen Sujets auf der Startseite:

und

Es bleibt zu hoffen, dass sich der Schweizer Ableger hier bald ähnlich humorvoll zeigt:


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3 KOMMENTARE

  1. Ich finde den Schritt von Neckermann gar nicht mal so blöd. Das eine ist natürlich der mediale Hype, der durch die Aktion ausgelöst wurde. Aber vielmehr spielt für mich eine Rolle, dass beim Verbraucher bei Insolvenzen sofort die Alarmglocken angeht. Es wird nicht mehr bestellt, aus Angst, man würde leer ausgehen und das Geld ist weg. Hier macht Neckermann einen guten Job, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen.

  2. Kann man von Vertrauensgewinn sprechen? Ich finde die Kampagne grundsätzlich gut, agressiv Aufmerksamkeit zu organisieren. Doch der Galgenhumor wird die strategische Fehlentwicklung nicht korrigieren. Neckermann hat es nicht verstanden ein schlüssiges Konzept für den Onlinehandel umzusetzen. Dafür hat sich das Versandhandelshaus anscheinend zu langsam bewegt.

    Vielleicht wollte man auch nur seinen Investor loswerden um an anderer Stelle mit frischem Kapital durchzustarten?

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