Mobile verlagert Umsätze schneller in den E-Commerce

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Während die im traditionellen Browser erzielten Online-Umsätze immer noch kräftig im zweistelligen Prozentbereich wachsen, explodieren die Mobile-Umsätze geradezu. Mit einem Smartphone-Anteil von über 50 Prozent weist die Schweiz in unseren Breitengraden eine der höchsten mobilen Internetnutzungsraten aus.

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Marketing + Kommunikation berichten wir über die strategische Bedeutung von Mobile und dem Unterschied zwischen Smartphones und Tablets. Im Artikel ebenfalls enthalten, unsere aktuelle Checkliste für den Mobile und Couch Commerce Erfolg:

  1. Konsequente Adaption des mobilen oder stationären («Couch») Nutzerverhaltens.
  2. Mehrwerte schaffen, die in dieser Form oder Situation auf anderen Kanälen nicht verfügbar sind.
  3. Mobiler Kanal ist in die anderen Kanäle eingebettet und nicht isoliert.
  4. Zusatznutzung des mobilen Kanals zur Erreichung der Kunden zwischen den bisherigen Kanälen und Touchpoints.
  5. Vermeidung jeglicher technischer Hürden zur Gewinnung von Neukunden.
  6. Entspannte Nutzungssituation von Tablets muss für lustvolleres Shopping genutzt werden.
  7. Gezielte Anwendung von gerätespezifischen Funktionen zur Unterstützung des mobilen Kaufverhaltens.
  8. Verzicht auf Spielereien; nur weil etwas technisch auch noch möglich wäre, muss man es nicht integrieren.
  9. Unterstützung der relevanten Plattformen oder Technologien – es muss nicht immer eine native App sein.
  10. Nachhaltiges App-Marketing und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Mehr zu den einzelnen Punkten in der Checkliste zu einem späteren Zeitpunkt.

Den Artikel gibt es als PDF-Download sowie weitere Artikel rund um das Thema Onlinevertrieb.



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Thomas Lang, Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker, unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung von digitalen Vertriebsmodellen, beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen, bei Expertisen rund um Onlinehandel und der operativen Umsetzung im Bereich Organisation, Prozesse, Innovation, Change-Management und Unternehmenskultur. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Zudem ist er Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Keynote-Speaker zu E-Commerce und Digital Transformation im Handel. Er ist Initiator und Organisator der Connect - Digital Commerce Conference sowie des Digital Commerce Awards. Der von ihm gegründete Carpathia Digital-Business-Blog (https://blog.carpathia.ch) zählt im deutsch-sprachigen Raum zu den wichtigsten unabhängigen Publikationen im Digitalen Handel. Medien bezeichnen ihn als digitalen Vordenker, zitieren und interviewen ihn regelmässig .

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Hr. Lang,

    das von Ihnen dargestellt Phänomen bezieht sich m.E. sehr das B2C Geschäft.
    Wie ist Ihre Sicht bzgl. mobility und Anwendung in der Industrie?
    Ich bin aktuell auf der Suche nach einem Netzwerk, da wir den Markt/Benefit von Mobility-Projekten bewerten sollen und noch einige Zweifel am wirtschaftlichen Einsatz in unserem Industriesektor herrscht.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Stefan Lehnert
    Produktmanagement eBusiness Hydraulik
    Bosch Rexroth. The Drive & Control Company
    Hydraulics
    Tel. +49(9352)18-2710
    Fax +49(9352)18-4447
    Mobil +49(172)2388436
    stefan.lehnert@boschrexroth.de
    http://www.boschrexroth.com

    Bosch Rexroth AG
    Zum Eisengießer 1
    97816 Lohr am Main
    GERMANY

    Firmensitz: Stuttgart, Registrierung: Amtsgericht Stuttgart HRB 23192
    Vorstand: Dr. Karl Tragl (Vorsitzender), Dr. Georg Hanen; Dr. Bertram Hoffmann; Dr. Stefan Spindler
    Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Siegfried Dais

    • Grüezi Herr Lehnert
      Generell bei B2B und speziell in der Industrie sehen wir ein enormes Potential bzgl. Mobile. Das artikuliert sich auf verschiedene Weisen von der Verkaufsunterstützung, Interaktive und mobile Infos bei Montage bis hin zur Verlagerung der Auftragsgenerierung an den Ort, wo der Bedarf entsteht – zB bei der Verarbeitung / Verwendung der Güter.

      Aber es ist nicht nur eine Prognose, sondern wir kennen zahlreiche so gelagerte Projekte in der Planung, Umsetzung und Anwendung.

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