Mammut will dem Onlinehandel die Marschroute diktieren

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Laut Handelszeitung macht Mammut nun ernst, was bereits letzten Juli angekündigt wurde. Durch die Durchsetzung selektiver Vertriebsvorgaben wie Telefonberatung und Livechat an Werktagen für Onlineshops sollen Mammut-Produkte auch nicht mehr auf Auktions- und Marktplatzplattformen angeboten werden dürfen.

Laut etailment soll in Deutschland der Verkaufsstopp auf Amazon bereits eingeführt sein; es finden sich jedoch noch Dutzende von Mammut-Artikeln.

Ist das ganze legal? Lukas Bühlmann hat in einem Gastbeitrag in der NZZ die Situation letzten Juli beleuchtet und sieht dabei doch kartellrechtliche wie auch wettbewerbsmässige Vorbehalte.

Abseits rechtlicher und vertrieblicher Überlegungen versucht Mammut hier, strategisch seine Vertriebswege wieder unter Kontrolle zu bringen, was ihnen – und dem Grossteil der Markenhersteller – in den letzten Jahren entglitten ist.

Mammut wird hier zum Schulbeispiel für die Evolution von Markenherstellern im E-Commerce. Laut Handelszeitung wird auch ein eigener Onlineshop geprüft, die Durchführung sei jedoch noch unklar, so ein Mammut-Sprecher.

Schweizer E-Commerce Insider wissen jedoch, dass Mammut seinen eigenen Onlineshop plant – auf jeden Fall hat man international nach einem E-Commerce Leiter gesucht- und wohl auch gefunden.

 


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