Siroop setzt neu auf eine eigenentwickelte Marktplatz-Lösung

7
1450

Begonnen hat Siroop auf Spryker, was dem Marktplatz von Coop und Swisscom einen sehr schnellen Start ermöglicht hat. Modul für Modul konnte die bestehende Shop-Lösung dann durch Eigenentwicklungen ersetzt werden, in welchen die Erfahrungen aus den Kundenfeedbacks eingeflossen sind. Siroop sammelt(e) weiter fleissig Kundenfeedbacks um jetzt, nach einem Jahr Entwicklungszeit, mit einem eigenen Shopsystem live zu gehen.

Laut eigenen Angaben ist damit

die Basis geschaffen, schnell weitere technische Neuerungen für Kunden sowie Händler zu entwickeln

zudem soll das eigenentwickelte System der Komplexität eines Marktplatzes gerecht werden, wie es in der Medienmitteilung heisst (PDF). Ist die Komplexität eines Marktplatzes doch nochmals eine ganz andere Schuhnummer als die eines klassischen Onlineshops.

Für Kunden ist die schnelle Möglichkeit Neuerungen zu entwickeln bereits spürbar, so ist die Plattform deutlich schneller geworden und das erste Feature in Form einer Merkliste ist implementiert.

Ich bin gespannt ob Siroop sein ambitioniertes Ziel mit dem eigenen System erreichen kann:

den relevantesten Marktplatz der Schweiz zu etablieren.

 



Nichts mehr verpassen! Dann machen Sie es wie bereits aktuell 4571 andere Leser. Verpassen Sie keinen Beitrag mehr und erhalten Sie jeden Sonntag ab 16 Uhr alle Artikel der aktuellen Woche per E-Mail bequem in Ihre Inbox geliefert.

E-Mail Adresse erfassen genügt.


Creative Commons Dual Lizenz Dieser Beitrag ist als Werk unter einer Creative-Commons Lizenz geschützt.
 Was bedeutet das?

7 KOMMENTARE

  1. Habe ich das richtig verstanden. Siroop hat technologisch mit Spryker begonnen und sich zwischenzeitlich aber für eine komplette Eigenentwicklung (ohne Spryker) entschieden? Weiß man, warum diese Entscheidung getroffen wurde und welche Technologie(n) jetzt zum Einsatz kommen?

    • Ja, Siroop der Marktplatz war der erste Spryker-Case in der Schweiz. Es war mW jedoch immer der Plan, kontinuierlich und Modul um Modul selber weiter zu entwickeln. Spryker ermöglichte den sehr schnellen Markteinstieg. Mehr dazu sicher in der (nun) verlinkten Medienmitteilung.

    • Technische Gründe würden mich auch interessieren. Sofern ich mich erinnere hat sich Spryker auch als Framework für „nicht klassische Onlineshop“-Geschäftsmodelle präsentiert, vermutlich ist der Siroop-Usecase doch aber eine zu komplexe Nummer geworden.

  2. Ich kann es kaum fassen, … eine Merkliste! Einfach genial! Nun werden die Entwickler sicher scharenweise abgeworben 🙂 Klebe siroop ganz fest die Daumen und hoffe das wir in einem Jahr Produkte und Händler Bewerten können.

  3. Spryker soll ja ein Framework sein, gerade fuer komplexe Faelle und Marktplaetze. Offenbar könnte man damit keine Merkliste umsetzen – ziemlich desaströs.

    Bittebitte Amazon, erloese uns von diesen Scheingefechten. Dann koennen wir uns – als Kunden und Shopbetreiber – wenigstens mit realen Problemen auseinandersetzen.

    Auch Alex Graf , CEO von Spryker und einer der klügsten Körper der Branche, ist sich ja nicht ganz sicher, ob es Spryker wirklich braucht; darum ist er an einer Amazonagentur beteiligt. Die Besitzer von Siroop ( ist da nicht Swisscom mit den einschlaegigen Monopolerfahrungen dabei?) sollten besser auch Amazonaktien kaufen…

  4. Miles und Markus sprechen mir aus der Seele. Mit der Manpower von Siroop müsste der Marktplatz meiner Ansicht schon längst viel viel weiter sein.

  5. Stimme überein, der Siroop „Marktplatz“ ist mehr Design als Function, wie halt die TV Werbung. Die Essenz eines Marktplatzes, nämlich Kundenbewertungen, kann man dort vergeblich suchen. Ein Marktpatz, siehe Amazon und Digitec, sollte vorallem funktionell sein, und nicht einfach nur schön anzuschauen. Siroop hat hier noch mE vieles nachzuholen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT