Deutscher Otto-Versand startet im Sommer in der Schweiz

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Der Otto-Versand ist in Deutschland nicht nur eine Institution und hat letzten November zum letzten Mal seinen grossen Katalog gedruckt. Auch in der Schweiz ist er eigentlich omnipräsent, wobei nur indirekt und noch nicht unter eigenem Namen.

Alle Konzerngesellschaften von Otto zusammen dürften in der Schweiz im vergangenen Jahr schätzungsweise mehr als CHF 400 Mio. umgesetzt haben. Die grösste unter ihnen ist sicher Bonprix. Doch auch weitere traditionelle Namen wie Sportscheck, Baur, Manufactum oder der Onlinehändler AboutYou gehören ebenso dazu wie bspw. der Ackermann-Versand, der mittlereile von der Otto-Tochter Unito aus Österreich betrieben wird, analog wie Quelle.

Nun will die “Mutter aller Versandhändler” Otto auch in der Schweiz starten, nachdem man die vergangenen Monate auch die Gerichte beschäftigt hat, weil der Schweizer Detailhändler Otto’s gegen die Registrierung und Verwendung des Namens “Otto” in der Schweiz vorgegangen ist. Hier ist jedoch Otto’s unterlegen, da Otto kein stationäres Geschäft betreiben will, wie die Handelszeitung schreibt:

Das Kantonsgericht kam zum Schluss, dass zurzeit keine Gefahr eines Markteintritts der Beklagten in den stationären Handel drohe (…). Insoweit trat es nicht auf die Klage ein.

Bezüglich des Onlinehandels in der Schweiz wies das Gericht die Klage ab. Der Kläger vermochte laut dem Gericht die von ihm behauptete schutzwürdige Position auf die Verwendung seiner Marke nicht rechtsgenüglich nachzuweisen.

Unter www.otto-shop.ch steht der Schweizer Ableger bereit und will im Sommer starten. Wie und mit welchen Sortimenten, das hat Stephan Randler bei neuhandeln.de recherchiert und liest man hier: Marktstart im Sommer: Otto-Versand kommt in die Schweiz.


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