Studie Food Consumption 2020: 15 Prozent haben bereits einmal online Lebensmittel eingekauft

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Ende November hat das Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St. Gallen die Studie Food Consumption 2020 herausgegeben, dafür wurden über 800 Konsumentinnen und Konsumenten befragt.  Neben Food-Trends, Ernährungsweisen und Verzehrverhalten zeigt die Studie auch wie Smart Devices und Apps das Ernährungsverhalten beeinflussen.

Apps als Informationsquelle

Wenig überraschend haben Apps als Informationsquelle zum Thema Ernährung an Wichtigkeit gewonnen, seit der letzten Erhebung im 2014. Besonders die Altersgruppe der bis 30-Jährigen sind digital Unterwegs: Instagram liegt auf Platz 5 der Informationsquellen, gefolgt von Kulinarik-Plattformen und Youtube (Grafik 1).

Grafik 1: Informationsquellen zum Thema Ernährung der unter 30 Jährigen / Quelle: Universität St.Gallen, Food Consumption 2020 | Grafik: Carpathia AG

Einflussfaktor Social Media

Über alle Altersgruppen hinweg geben 15 Prozent an, dass Social Media ein Einflussfaktor auf ihr Essverhalten ist, bei den unter 30 Jährigen lässt sich jeder vierte von Social Media beeinflussen. Ernährungs- und Gesundheitsapps als auch Smart Devices haben einen geringeren Einfluss auf das Essverhalten (Grafik 2).

Grafik 2: Einflussfaktoren auf das Ess-und Verzehrverhalten / Quelle: Universität St.Gallen, Food Consumption 2020 | Grafik: Carpathia AG

Nutzung von digitalen Angeboten

Im Mittel haben bereits 15 Prozent der Befragten Lebensmittel online bestellt und nach Hause liefern lassen. 6 Prozent haben die Lebensmittel Online geordert und dann selbst in der Filiale abgeholt. Lebensmittelabos oder Kochboxen sind weniger beliebt, erst 4 Prozent haben diese bereits einmal genutzt. Insbesondere in der Altersgruppe der 31 bis 40 Jährigen werden die Digitalen Angebote rege genutzt (Grafik 3).

Grafik 3: Nutzung von Digitalen Angeboten / Quelle: Universität St.Gallen, Food Consumption 2020 | Grafik: Carpathia AGSpannend hierzu wäre zu wissen wie oft die digitalen Angebote genutzt werden, liegt der Lebensmittel-Onlineanteil im Schweizer Detailhandel erst bei  knapp 3 Prozent. Knapp jeder vierte Studienteilnehmende kann sich vorstellen Lebensmittel Online zu bestellen und sich diese nach liefern zu lassen. Hingegen ist das online bestellen und abholen in der Filiale nur für 4 von 10 Befragten eine Option (Grafik 4).

Grafik 4: Zahlungsbereitschaft von Digitalen Angeboten / Quelle: Universität St.Gallen, Food Consumption 2020 | Grafik: Carpathia AG

Disclaimer: Die Universität St. Gallen hat uns ein Rezensions-Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. In Form und Inhalt der Berichterstattung zur Studie sind wir absolut frei und bedingen uns dies auch aus.



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