Versand- und Retourenkonditionen in Schweizer Onlineshops 2021

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Erneut haben wir die Versand- und Retourenkonditionen der umsatzstärksten Schweizer Onlineshops angesehen. Unter die Lupe genommen haben wir die 30 Umsatzstärksten Onlineshops, Basis dafür ist das Umsatzposter 2021.

Leichte Schwankungen bei den Versandkonditionen

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich leichte Schwankungen bei den Versandkonditionen ergeben. Der Anteil der Onlineshops, die immer gratis versenden und derjenigen, die immer Versandgebühren erheben, ist jeweils leicht gestiegen auf je 20 resp. 23 Prozent. Im Gegenzug ist der Anteil an Anbietenden gesunken, welche ab einem Schwellenwert gratis versenden (Abbildung 1).

Grafik 1: Veränderung der Versandkonditionen – Grafik: Carpathia AG

Der Schwellenwert, ab welchem ein Paket gratis versendet wird, ist leicht gesunken. Von CHF 91.64 im Durchschnitt auf CHF 85.81. Die Retourenfrist verharrt bei 34 Tagen (Grafik 2).

Grafik 2: Schwellenwert und Retourenfrist – Grafik: Carpathia AG

Die Lieferung am Folgetag ist bei vier von zehn Onlineshops Standard, wobei 10 Prozent eine Einschränkung bezüglich der Produktauswahl aufweisen. Damit ist der Anteil der Onlineshops, welche standardmässig innerhalb von 24 Stunden versenden, um gut ein Viertel gestiegen. Im Gegenzug ist der Anteil an Onlineshops, die nicht innert 24 Stunden liefern können, zurückgegangen (Grafik 3).

Grafik 3: Lieferung am Folgetag – Grafik: Carpathia AG

Click & Collect

Onlineshops, die es ihren Kunden ermöglichen, Online bestellte Ware in einer Filiale oder an einer anderen PickUp-Stelle abzuholen, legen weiter zu. Die Steigerung beträgt 10 Prozentpunkte, von 60 Prozent im 2020 auf 70 Prozent im 2021 (Grafik 4).

Grafik 4: Click & Collect – Grafik: Carpathia AG

Die Möglichkeit, die bestellte Ware direkt in der Filiale bezahlen zu können ist weiter zurückgegangen. Im 2020 war es bei knapp fünf von zehn Onlineshops nicht möglich, in der Filiale zu bezahlen. Dieses Jahr liegt der Anteil der Onlineshops, bei welchen eine Zahlung in der Filiale möglich oder teilweise möglich ist, bei gut vier von zehn (Grafik 5). Als teilweise möglich wird die Zahlung in der Filiale eingestuft, wenn nicht an allen Abholorten bezahlt werden kann. Dies zum Beispiel, wenn der Onlineshop an ein PickUp-Netz angeschlossen ist. Dabei ist die Bezahlung bei Abholung in der eigenen Filiale möglich, nicht aber wenn sich der Kunde für einen Pick-Up-Standort entscheidet.

Grafik 5: Bezahlung in Filiale – Grafik: Carpathia AG

Die Anzahl der Abholstationen haben weiter zugenommen. Boten letztes Jahr noch knapp 60 Prozent der Click & Collect-Anbietenden mehr als 50 Abholstandorte an, ist der Anteil in diesem Jahr auf 67 Prozent gestiegen. Dafür ist jeweils der Anteil der Anbietenden, welche zwischen 10 bis 50 sowie weniger als 10 Abholstationen bieten, gesunken (Grafik 6).

Grafik 6: Anzahl Abholstandorte – Grafik: Carpathia AG


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