Coop mit online B2C-Umsatz-Wachstum von 7,6 %

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Am Donnerstag publizierte Coop seine konsolidierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 und weist einen Konzernumsatz von CHF 31,8 Milliarden aus. Damit liegt das Handelsunternehmen CHF 1,6 Milliarden über Vorjahr, was einem Wachstum von 5,4 % entspricht.

Der Nettoerlös im Detailhandel wuchs um 2,6 % auf CHF 19,6 Milliarden: Die Coop-Supermärkte inklusive Coop.ch wiesen einen Nettoerlös von CHF 12,1 Milliarden aus und lagen damit auf dem Niveau des Rekordvorjahres. Die Fachformate (wie etwa Bau+Hobby, Jumbo, Christ, Interdiscount, Coop City) konnten den zweiten Lockdown kompensieren und erzielten einen Nettoerlös von CHF 7,5 Milliarden. Sie erreichten gegenüber Vorjahr ein Wachstum von 8,6 %.

Das Online-Geschäft (B2C und B2B) von Coop stieg um 350 Millionen und erreichte einen Umsatz von rund CHF 3 Milliarden (+13,4 %).

Ausgehend von einem hohen Niveau im starken Vorjahr, legte der online B2C-Umsatz um 7,6 % auf über 1,3 Milliarden zu.

Abbildung: B2C-Onlineumsätze der Coop-Gruppe 2015-2021 – Quelle: Coop / Grafik: Carpathia AG

Coop.ch mit CHF 265,6 Mio. Umsatz (+14,6 %)

Der Online-Supermarkt Coop.ch (vormals Coop@Home) konnte im vergangenen Jahr um 14,6 % zulegen, was in einem Gesamtumsatz von CHF 265,6 Mio. rsp. einem Plus von CHF 33,8 Mio. resultiert (Vorjahr: 231,8 Mio.).

Der drittgrösste Schweizer E-Food-Anbieter Farmy.ch meldete ebenfalls diese Woche seine Geschäftszahlen mit einem Jahresumsatz von CHF 32 Mio., was einem Wachstum von 23 % entspricht.

Microspot wächst um 7,4 %

Die Online-Shops der Baumärkte legten, auch durch die Akquisition von Jumbo, um 27,1 % zu. Livique / Lumimart erreichten eine Steigerung des Online-Umsatzes von 10,0 %. Microspot.ch wuchs um 7,4 % auf CHF 358,7 Mio., nachdem er bereits im Pandemie-Jahr ein vergleichsweises schwaches Wachstum von 19,71 % verzeichnen musste. Coop erweiterte zudem mit Coop-City.ch das Online-Angebot und hat letzten November seinen Warenhäusern einen Onlineshop spendiert (wir berichteten).

Detaillierte Zahlen zu den einzelnen Formaten sind für den 16. Februar angekündigt.



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