Stash startet Crowdfunding-Kampagne

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«Werde Teil der Reise von STASH» lautete der Aufruf heute morgen auf LinkedIn. Der Schweizer Quick Commerce Anbieter mit einem Lieferversprechen von 10 Minuten wird demnächst auf Seedrs, einer Aktien-Crowdfunding-Plattform, eine Kampagne lancieren, um einer breiteren Masse an Menschen die Möglichkeit zu geben, in das Start-up zu investieren.

Im LinkedIn-Post schreibt Stash dazu: «Nachdem uns immer wieder Kund:innen und Partner:innen gefragt haben, ob sie in Stash investieren können, haben wir uns entschieden, mit der wohl bekanntesten europäischen Crowdfunding Plattform Seedrs eine Crowdfunding Kampagne zu starten. 🚀»

Im Post wird verlinkt auf eine Landing Page bei Seedrs, auf der die Mission und das Geschäftsmodell von STASH kurz erklärt werden. Investiert werden kann noch nicht: Interessierte können sich aber schon mal in eine Priority-Liste eintragen, um vor allen anderen investieren zu können, bevor die Kampagne effektiv startet.

Dies wird für die interessierten Parteien aus der Priority-Liste voraussichtlich in etwa zwei Wochen der Fall sein, so Simon Koch, Member of the Board bei Stash und: «Aufgrund der Nachfrage erwarten wir, die Kampagne relativ schnell zu schliessen.»

Die Crowd Investoren könnten dann zu den gleichen Konditionen wie die grossen Investorinnen mitziehen, erklärt Simon Koch, nämlich «als Teil unserer CHF 5 Millionen Seed II Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von CHF 20 Millionen

LinkedIn-Post von Stash mit der Ankündigung der Crowdfunding-Kampagne. Quelle: LinkedIn

Das Quick Commerce Geschäftsmodell, wie es Stash oder Gorillas und Flink in Deutschland betreiben, ist zu Beginn bei vielen Investoren auf Anklang gestossen. Inzwischen ist die Kapitalbeschaffung für die Start-ups schwieriger geworden: Während früher noch Expansionskurs angesagt war, fokussieren sich die Anbieter jetzt darauf, möglichst bald profitabel zu werden.

So hat etwa das Berliner Start-up Gorillas im Mai verlauten lassen, 300 Personen zu entlassen, was etwa der Hälfte der Mitarbeitenden in der Verwaltung entspricht. Ebenfalls im Mai hat Stash seine anfangs angekündigte Auslandexpansion gekappt und sich aus Standort Genf zurückgezogen. Auch hier der Grund: Bei den Investoren habe ein Umdenken stattgefunden von ungebremstem Wachstumsdenken zu mehr Fokus auf Profitabilität.

Ob es Stash schafft, mit dem Crowdfunding die erhoffte zusätzliche Kapitalspritze einerseits und eine noch grössere Reichweite für potenzielle Neukundinnen und -kunden andererseits zu erreichen?



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