Stationär erfolgreich: Worauf kommt es an, Nadja Goldener und Sandra Freund?

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Eine Onlinepräsenz, in der Unternehmen und Sortiment präsentiert werden, ist heute für jedes Unternehmen wichtig, gar existentiell.

Dass es für ein erfolgreiches Geschäft im Handel aber nicht immer eine Kauffunktion mit Checkout, also klassische E-Commerce-Funktionalität braucht, beweisen die zwei erfolgreichen Schweizer Unternehmerinnen Nadja Goldener und Sandra Freund. Sie beide werden an der SCORE! als Speakerinnen auf der Hauptbühne stehen und sie beide haben ihren eigenen Weg gefunden, wie sie digitale Touchpoints optimal für ihr Geschäft nutzen können –sind damit erfolgreich.

Nadja Goldener ist Mitinhaberin der Goldener Mode AG, einem Familienunternehmen aus Appenzell mit langer Tradition seit 1927, das in vierter Generation geführt wird. Die Goldener Gruppe zählt zählt heute 18 eigenständige Geschäfte in der Ostschweiz von Zürich bis nach Buchs.

Als die Läden während der Corona-Pandemie geschlossen waren, suchten sich Nadja und ihr Team wie viele andere «Stationäre» neue Wege, um ihre Kundschaft zu erreichen. Dabei haben sie stark auf Social Commerce gesetzt und über Facebook, Instagram und Whatsapp mit Live-Shopping und anderen Formaten den für ihr Geschäftsmodell passenden Weg gefunden.

Nadja Goldener, Goldener Mode

Der neue Beratungsansatz über digitale Kanäle kam nicht nur bei der Kundschaft an, sondern sorgte schweizweit für Aufmerksamkeit. So hat etwa die Handelszeitung darüber berichtet.

Auf die Frage, warum sie denn keinen Webshop anbiete, meinten die Goldeners im Interview mit der Wirtschaftszeitung: «Mit einem klassischen Webshop wird man zwangsweise zum Logistiker. Unsere Stärke aber ist die Beratung. Und das wollten wir in die E-Commerce-Welt bringen.»

Im Online-Auftritt der Modegeschäfte ist denn auch der «Beratungstermin»-Button eine der wichtigsten Funktionen. Und dieser unübersehbare Call-to-Action hat einen ganz zentralen Platz – er befindet sich exakt an dem Ort, wo bei anderen Online-Plattformen der Warenkorb-Button ist.

Sandra Freund war stellvertretende Geschäftsführerin bei Herren Globus und baute danach die Kosmetikmarke KIKO Milano in der Schweiz und in Österreich erfolgreich auf. Im 2017 machte sich die Unternehmerin selbständig und gründete die SF Retail AG. Damit lancierte sie in der Schweiz erfolgreich «Søstrene Grene» als Franchise-Marke der dänischen Einzelhandelskette. Im Frühjahr 2021 kam die aus dem Konkurs herausgelöste Marke «Lolipop» zum Portfolio von SF Retail dazu.

Sandra Freund, SF Retail

Heute führt Sandra Freund mit ihren 220 Mitarbeitenden 13 Søstrene Grene und acht Lolipop Stores in allen grösseren Städten der Schweiz. Erst aus dem Notstand des ersten Shutdowns infolge der Pandemie im März 2020 eröffnete Sandra Freund innert kürzester Zeit dann einen Onlineshop. Seither existiert sowohl für Søstrene Grene als auch für Lolipop je ein Onlineshop.

Wie die beiden Kanäle online und offline aktuell zusammenspielen und für welche Kundenbedürfnisse und Produktekategorien die zwei Vertriebskanäle bei SF Retail genutzt werden, erfahren wir auf der Bühne am 24. Mai 2023.

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Als exklusive Eventpartnerinnen unterstützen die Schweizer Post und PostFinance die SCORE!, wofür wir uns herzlich bedanken.
Ein grosser Dank geht auch an die Premium Sponsoren akeneo und byjuno.

 

SCORE! – Swiss Conference for Retail and E-Commerce
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