Betrug im Schweizer E-Commerce (CRIF-Studie)

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Die CRIF AG erhob zusammen mit dem VSV Verband Schweizer Versandhändler in einer Onlinebefragung Daten zum Thema Betrug.

Der Onlinehandel in der Schweiz wächst weiterhin stark. Im vergangenen Jahr konnte der E-Commerce erneut um 8.5% zulegen. Doch mit einem steigenden Umsatzvolumen werden Betrugsversuche attraktiver. Die Konsequenz laut Studie:

95% aller befragten Händler geben an, dass Sie bereits einmal von Betrug betroffen waren.

Kunden die Ware bestellen mit dem Wissen dass sie die Rechnung dafür nicht bezahlen können sowie die Angabe von verfälschten Daten sind die häufigsten Betrugsformen. Die Angabe gestohlener Zahlungsdaten kommt weniger häufig vor, liegt mit über 20 Prozent dennoch erschreckend hoch.

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Formen des Betruges im Schweizer E-Commerce – Quelle: Studie Betrug im Online-Handel der CRIF AG und des VSV

Neun von Zehn Händlern führen Massnahmen zur Betrugserkennung durch.

Die grössten Herausforderungen sehen die Befragten bei der Bestimmung von risiko- und kundengerechten Methoden, das richtige Kosten-Nutzen-Verhältnis zu finden und die Risiken zu erkennen.

Heisst es in der Medienmitteilung. Dass sich das meistern dieser Herausforderungen auszahlen kann, zeigt sich beim Betrachten der durch Betrug erlittenen Verluste. Bei knapp 30 Prozent liegt dieser Betrag bei CHF 10‘000 oder höher, bei 2.4 Prozent der Befragten gar über CHF 100‘000.

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Verlustbetrag in den letzten 12 Monaten im Schweizer E-Commerce – Quelle: Studie Betrug im Online-Handel der CRIF AG und des VSV

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