Wer seine Kunden aus den Augen verliert, wird überrollt

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Gestern erschien im inside-channels.ch der Beitrag Wer seine Kunden aus den Augen verliert, wird überrollt.

Für alle Lesemuffel und Speedreader hier eine Kostprobe des Artikels in leicht verdaubaren Happen:

Wie lässt es sich unter anderem erklären, dass viele Schweizer Onlineshops langsamer wachsen als der Markt und gar Marktanteile verlieren?

Viele Konzepte vergessen den Kunden. Wenige machen sich Gedanken, an wen genau sie ihr Angebot adressieren. Eine Vielzahl der Kundinnen sucht jedoch nicht ein Produkt, sondern eine Lösung.

Die Kundenfokussierung beantwortet dann auch diese Frage: Wie sollen Entscheidungsträger im Digital Business auf die schnelllebigen Entwicklungen reagieren?

Einfach hinter Trends nachzujagen ist kopflos und führt zu nichts. Die wirklich entscheidende Frage lautet: Wer ist mein Kunde und was erwartet er? Erst nachdem dieser Frage auf den Grund gegangen und sie beantwortet wird, können alle anderen Problemstellungen zielführend gelöst werden.

Welche Verkaufskonzepte revolutionieren den Handel?

Die Fokussierung auf Smartphones als Bestell-Device greift zu kurz. Vielmehr muss man sich öffnen und sich ganz klar auf die Situationen, Orte und Optionen konzentrieren, wo ein Bedarf entstehen kann. Wegweisend sind die Interaktionsmöglichkeiten mit den Geräten neuster Art. Für die Beratung rücken vermehrt die Stimme und die Konversation mit einer Maschine in den Vordergrund.

Was können Onlinehändler von den Technologieriesen lernen?

Jeff Bezos bringt es mit „customer obsession“ auf den Punkt. Ausserdem denken die Giganten alle in Ökosystemen: Eine professionelle und erfolgreiche E-Commerce-Plattform zu betreiben ist nicht nur aufwändig, sondern mit erheblichen Ressourcen verbunden. Warum sie also nur für diesen einen Zweck nutzen und nicht anderweitig profitieren oder für Dritte öffnen?

Amazon beispielsweise tut dies für das Handelsgeschäft mit den Marktplätzen, für die Logistik mit den Fulfillment-Dienstleistungen oder die Technologie, wo im Bereich von Rechen- und Speicherleistung Massstäbe gesetzt wurden.

Und wie behauptet sich der Schweizer Onlinehändler?

Auch in der Schweiz sind wegweisende Lösungen in Betrieb. Galaxus, das sich zunehmend zum Warenhaus entwickelt und dabei von interessanten Wachstumseffekten profitieren kann.

Eine Ex Libris, deren White-Label-Lösungen zahlreiche Schweizer Plattformen mit Medien bedient und dabei seine eigenen hocheffizienten Einkaufs- und Logistikprozesse skalieren kann.

Coop und Swisscom, die zusammen Siroop lancierten und sowohl kulturell wie auch technologisch und kommunikativ neue Massstäbe setzen.

Oder auch Brack.ch, wo man die eigene Infrastruktur und Prozesse derart beherrscht, dass man sich nun zum E-Commerce-Enabler entwickelt. So betreibt Brack für Intersport die gesamte E-Commerce Logistik wie auch Vertriebsplattform, basierend auf den eigenen Systemen und Prozessen.
Und wer jetzt Appetit bekommen hat: Hier geht’s zum ganzen Artikel.

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