Virales Marketing – wenn die Chemie stimmt

2
31

YouTube: CokeLight und MentosHeute berichtete nun auch der Tages-Anzeiger vom Phänomen zwischen CokeLight und Mentos. Der Artikel erschien im Wirtschaftsteil, daher geht’s a-priori auch nicht unbedingt um die erstaunliche chemische Reaktion der beiden Produkte.

Vielmehr um das Phänomen des Viralen Marketings. Auf YouTube finden sich mittlerweile Hunderte von Filmen – vielfach mit wunderbarer Choreographie, wie auch dieses Beispiel zeigt.

Interessant ist dabei auch die Kommunikation aus den Unternehmenszentralen; während sich die Coca-Cola-Company anfänglich negativ über die Trendwelle äusserte, hat Mentos das Potential erkannt und hat dies von Anfang weg für die eigenen Interessen genutzt.

Der Titel des Artikels heisst denn auch in der Print-Version: “Kontrolle verloren, 100 Millionen Dollar gewonnen” – nicht wie in der Onlineversion “Gratis Werbung dank Jux”.



Nichts mehr verpassen! Dann machen Sie es wie bereits aktuell 5329 andere Leser. Verpassen Sie keinen Beitrag mehr und erhalten Sie jeden Sonntag ab 16 Uhr alle Artikel der aktuellen Woche per E-Mail bequem in Ihre Inbox geliefert.

E-Mail Adresse erfassen genügt.


letzter ArtikelRechts überholen mit der SBB
nächster ArtikelUsability im Kontaktformular
Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Referent an intl. Konferenzen zum Thema E-Commerce und Digitale Transformation im Handel.

2 KOMMENTARE

  1. Gefunden bei http://www.mentos.de:
    Warum gibt es eine Reaktion, wenn ich Mentos in eine Cola-Flasche einfülle?
    Das ist keine chemische Reaktion, sondern lediglich ein physikalisches Ereignis. Cola- oder Sodagetränke enthalten immer eine gewisse Menge an im Wasser aufgelöstem CO2 (Kohlenstoffdioxid) in Form von winzigen Blasen. Diese Kombination von Wasser und CO2-Molekülen befindet sich in permanenter Instabilität. In dem Moment, in dem Mentos-Dragées in die Flüssigkeit gegeben werden, wird diese Instabilität verstärkt. Dabei gilt: Je mehr Mentos, desto stärker die „Störung“. Der Grund dafür liegt in der Oberfläche der Mentos, die zwar äußerlich glatt wirkt, in Wirklichkeit aber sehr rauh ist! In den Winkeln und Spalten der mikroskopisch rauhen Oberfläche bilden sich Blasen, die sich blitzschnell in Schaum verwandeln können. Das kann zu eindrucksvollen Schaumfontänen führen (zu besichtigen unter http://www.eepybird.com/). Übrigens: Es ist vollkommen ungefährlich, wenn man beides gleichzeitig konsumiert.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT