Gerangel um die Plätze hinter Amazon

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In der Schweiz hat Amazon (noch) nicht diese Dominanz wie im benachbarten Ausland, hier verzeichnen einige Shops mehr Umsatz als der E-Commerce Riese.

Umsatzzahlen Amazon.de, Otto.de, Zalando.de - Grafik: Netzökonom
Umsatzzahlen Amazon.de, Otto.de, Zalando.de – Grafik: Netzökonom

Für Focus hat das IFH die Umsatzzahlen berechnet; Amazon soll in Deutschland einen Nettoumsatz von EUR 6.48 Milliarden (ohne Marketplace) erzielen und dabei seine einheimischen Verfolger 2013 klar auf die Plätze verwiesen haben

Dies illustriert nebenstehende Grafik von Netzökonom sehr schön.

Seither scheint aber Feuer im Dach zu sein. Das IFH publizierte eine Stellungnahme und Otto selber wollte das nicht auf sich sitzen lassen und sah sich veranlasst, die Zahlen in ihrem Wir-sind-die-Tollsten Blog anders darzustellen.

Umsatzzahlen Amazon.de, Otto.de, Zalando.de - Grafik: Otto Gruppe
Umsatzzahlen Amazon.de, Otto.de, Zalando.de – Grafik: Otto Gruppe

Es handle sich um falsche Zahlen. Demnach sei der Abstand gar nicht so gross zwischen Amazon und Otto, so die eigenen Berechnungen und Darstellungen.

Wie auch immer, die Marktdominanz scheint ungebrochen und Amazon dominiert die klassischen Versandhandelssortimente.

Im „Ursprungssortiment“ Bücher soll laut dem Buchreport Amazon 80% des Onlinebuchandels kontrollieren in einem doch immer noch wachsenden Onlinemarkt.

Das Internet und Amazon in Echtzeit

In diesem Zusammenhang verweise ich gerne auf diese beeindruckende interaktive Darstellung des Internets und was auf welcher Plattform pro Sekunde passiert. Darin findet sich auch die Verkaufsleistung von Amazon:


Click the animation to open the full version (via PennyStocks.la).



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1 KOMMENTAR

  1. Es menschelt, wenn Otto die Wachstumsrealität des alten Kerngeschäfts (= Otto Einzelhandelsgesellschaft Deutschland) im Vergleich zu Amazon Deutschland regelmäßig mit Group-Zahlen in unterschiedlichen Aufrissen und Kombinationen vernebelt. Dabei ertappt jetzt auf großen Gegendarsteller (mit dem gleichen Nebel) zu machen, ist aber ziemlich peinlich.

    Selbst wenn die Studie nicht ganz die verwirrenden Gesellschafts-Namensspiele richtig beherrscht haben sollte, so sollte doch anhand der genannten 2,3 Mrd. Euro insbesondere der Otto Group klar sein, dass es um die Otto Einzelgesellschaft geht. Und das bei dem Umsatz-Vergleich Otto.de mehr als schlecht aussieht, ist nun einmal Fakt. Da kann die Studie nichts für.

    Alles in allem so gar nicht hanseatisch und zeigt, wie blank die Nerven zu dem Thema Wachstum Otto.de vs. Amazon.de offenbar liegen müssen.

    FOG-ON!

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